Cover-Bild City of Fallen Angels
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19,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Arena
  • Genre: Kinder & Jugend / Jugendbücher
  • Seitenzahl: 704
  • Ersterscheinung: 11.2011
  • ISBN: 9783401065595
  • Empfohlenes Alter: ab 14 Jahren
Cassandra Clare

City of Fallen Angels

Chroniken der Unterwelt (4)
Heinrich Fritz, Franca;Koop (Übersetzer)

Simon Lewis muss sich noch daran gewöhnen, ein Vampir zu sein. Besonders seit seine beste Freundin Clary kaum noch Zeit für ihn hat. Sie ist zu beschäftigt mit ihrer Ausbildung zur Schattenjägerin und träumt von ihrer großen Liebe. Doch finstere Dinge geschehen. Ist der Krieg, den Simon gewonnen glaubte, noch nicht vorbei? In dem nervenzerreißenden vierten Band der Chroniken der Unterwelt nimmt uns Cassandra Clare wieder mit in die Welt der Schattenjäger, die im Herzen von New York mit Liebe, Verrat und Rache kämpfen.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 30.12.2018

Großartig!!!

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Absolut empfehlenswert wie auch die ersten drei Bände. Es geht genauso spannend weiter. Ein weiterer toller Band der Reihe Chroniken der Unterwelt!

Absolut empfehlenswert wie auch die ersten drei Bände. Es geht genauso spannend weiter. Ein weiterer toller Band der Reihe Chroniken der Unterwelt!

Veröffentlicht am 23.07.2021

einmal angefangen kann man nicht mehr aufhören.

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In diesem Band steht mal Simon im Fokus. Dies gefiel mir wirklich sehr gut, da wir mehr über ihn erfahren, vor allem über seine Gefühle seit er ein Vampir wurde.
Es kommt zu unerwarteten Freundschaften, ...

In diesem Band steht mal Simon im Fokus. Dies gefiel mir wirklich sehr gut, da wir mehr über ihn erfahren, vor allem über seine Gefühle seit er ein Vampir wurde.
Es kommt zu unerwarteten Freundschaften, sowie einem unbekannten Feind.
Jedoch hätte ich mir ein bisschen mehr von Alec und Magnus gewünscht auch wenn sie in einigen Szenen anwesend waren.
Es war wirklich schön über Jace und Clarys Beziehung zu lesen und wie sich diese weiterentwickelt. (V.a. wenn man bedenkt, was die beiden durchgemacht haben)
Mit einem überraschenden Ende ist das Buch wirklich nicht aus der Hand zu legen.

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Veröffentlicht am 07.09.2019

Sternenfesselnd und unterhaltend, aber dennoch etwas Schwächer als die Vorgänger

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Meinung:
Eine Rezension zu diesem Buch zu schreiben, fällt mir gar nicht so leicht. Denn auch wenn es im Vergleich zu seinen Vorgängern ziemlich viele Kritikpunkte aufweist, ist es dennoch noch ein richtig ...

Meinung:
Eine Rezension zu diesem Buch zu schreiben, fällt mir gar nicht so leicht. Denn auch wenn es im Vergleich zu seinen Vorgängern ziemlich viele Kritikpunkte aufweist, ist es dennoch noch ein richtig gutes und Lesenswertes Buch. Ich versuche meine wirren Gedanken in verständliche Worte zu fassen, doch ich bin mir nicht wirklich sicher, ob mir das gelingt.

Vorab ist es vielleicht sinnvoll zu wissen, dass die Chroniken der Unterwelt-Reihe eigentlich als Trilogie gedacht war und als diese auch zu einem guten und sinnigem Ende gebracht wurde. Doch dann hat sie die Autorin dazu entschieden, die Reihe um 3 weitere Bänder zu erweitern. Nachdem mir die Teile der ursprünglichen Trilogie richtig gut gefallen haben, habe ich mich natürlich über den Nachfolger sehr gefreut. Aber dennoch war ich auch etwas skeptisch, weshalb er nun lange Zeit ungelesen in meinem Regal stand.

Da ich den dritten Teil der Reihe gleich nach dem Erscheinen gelesen habe und das nun doch schon eine gute Weile her ist, konnte ich mich leider an viele Details nicht mehr so genau erinnern. Zwar kann man Fr. Clare für meine Erinnerungslücken wirklich keine Vorwürfe machen, denn sie versucht mit manch eingeworfenen Andeutungen die vergangen Ereignisse wieder in Erinnerung zu rufen, doch ich muss sagen, dass mir die Frage nach den genauen Details doch immer unbeantwortet im Kopf rumgegangen ist und meine Lesefreude etwas getrübt hat.

Davon abgesehen habe ich eigentlich schnell wieder in die Welt der Schattenjäger gefunden. Der Fakt, dass dieses Mal vermehrt aus der Sicht von Simon geschrieben wurde, hat der Geschichte eigentlich nur gut getan. Denn so wird sein Charakter, der in den Vorgängern eher nur am Rand beschrieben wurde, näher und deutlicher beleuchtet und bringt doch etwas frischen Wind mit.

Der Schreibstil von Fr. Clare weiß zu fesseln, wodurch die Seiten wirklich schnell dahinfliegen. Doch trotzdem entwickelt sich die Geschichte auf den ersten 300 Seiten eher etwas langsam. Eigentlich werden die bedeutenden Ereignisse nur immer wieder mal unzusammenhängend eingestreut und die meiste Zeit dreht es sich um das Liebesleben der einzelnen Figuren. Clary und Jace haben Probleme, die Jace Clary nicht anvertrauen will, Simon hat eine Form von einer Dreiecksbeziehung, Jocelyn und Luke sind unglaublich glücklich und bereiten ihre Hochzeit vor, und später im Roman krieselt es auch noch zwischen Alec und Magnus. Dabei ist dies wirklich anregend beschrieben und ich kann auch nicht sagen, dass es mich gelangweilt hat, aber dennoch hätte ein bisschen weniger davon auch gereicht.

Doch im letzten Drittel nimmt die Geschichte dann so richtig Fahrt auf, alle Hinweise verdichten sich langsam zu einem deutlichen Bild und ergeben endlich einen Sinn. Dabei ist die Spannung fast mit den Händen greifbar und reißt bis zum Ende nicht mehr ab.

Auch die Charaktere sind solide und gut erarbeitet. Vor allem Simon macht sich gut in seiner Rolle als Protagonist. Man spürt deutlich seine Zweifel über sein neues Leben und die Probleme die es mit sich bringt und wie gerne er diese Verdrängen möchte.
Jace legt wie gewohnt seine sarkastische Art an den Tag. Aber dennoch hat mich sein Stolz teilweise etwas genervt. Hätte er einfach ehrlich über seine Probleme gesprochen, wäre alles viel einfacher…

Fazit:
Der vierte Teil der Chroniken der Unterwelt -Reihe ist im Großen und Ganzen eine solide Fortsetzung und weiß durchaus zu fesseln und zu unterhalten. Dennoch ist er deutlich schwächer als seine Vorgänger und wirkt teilweise irgendwie etwas erzwungen. Auch wenn ich die Geschichte gern gelesen habe, 4 von 5 Sterne vergebe und auch die Fortsetzungen noch lesen werde, behaart dennoch eine kleine Stimme in meinem Hinterkopf auf der Frage, ob es evtl. nicht doch besser gewesen wäre, die Trilogie als solche zu belassen…

Veröffentlicht am 16.02.2018

Durchhalten wird mit einem furiosen Ende belohnt

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Gebundene Ausgabe: 573 Seiten
Verlag: Arena (Dezember 2011)
ISBN-13: 978-3401065595
empfohlenes Alter: ab 14 Jahren
Preis: 19,99€
auch als Taschenbuch, als E-Book und als Hörbuch erhältlich

Durchhalten ...

Gebundene Ausgabe: 573 Seiten
Verlag: Arena (Dezember 2011)
ISBN-13: 978-3401065595
empfohlenes Alter: ab 14 Jahren
Preis: 19,99€
auch als Taschenbuch, als E-Book und als Hörbuch erhältlich

Durchhalten wird mit einem furiosen Ende belohnt

Inhalt:
Simon kommt mit seinem Dasein als Vampir noch nicht so richtig klar. Da er sich aber nicht dem New Yorker Clan anschließen will, bleibt er auf sich gestellt und wurstelt sich halt durch, was nicht immer gutgeht. Dass seine zwei Freundinnen Isabelle und Maia nichts voneinander wissen, macht die Sache auch nicht gerade leichter, ebenso wenig, dass jemand ihm nach dem Leben trachtet.

Clary und Jace könnten eigentlich super glücklich zusammen sein. Doch etwas quält Jace. Er hat Albträume, in denen er nicht gut ist für Clary. Deswegen zieht er sich immer mehr von ihr zurück, natürlich ohne ihr den wahren Grund zu sagen, sodass Clary annehmen muss, dass er sie nicht mehr liebt.

Und zu allem Überfluss werden auch noch mehrere Schattenjäger ermordet und ein totes Baby aufgefunden …

Meine Meinung:
Es ist schon eine ganze Weile her, dass ich den 3. Band der Reihe gelesen habe, und so brauchte ich ein paar Seiten, um wieder in die Geschichte hineinzufinden. Was bisher geschah, wird erst nach und nach an passenden Stellen erwähnt, aber eigentlich reicht das so vollkommen, um der Handlung gut folgen zu können, selbst wenn nicht mehr alle Details präsent sind.

Cassandra Clares Schreibstil sorgt wie immer für ein grandioses Lesevergnügen. Man kann die Seiten einfach so locker verschlingen. Nach einem etwas langsamen Anfang dreht die Autorin auf und es wird immer spannender. Es gibt verschiedene Handlungsstränge, die alle auf einen Punkt zulaufen und am Schluss die geballte Energie in einem tollen Showdown entladen.

Dass Simon diesmal ein bisschen im Vordergrund steht, hat mir gut gefallen. Man kann sich hervorragend in ihn und seine spezifischen Vampirprobleme einfühlen.

Bisher war allerdings Jace mein Lieblingscharakter. Der ist nun plötzlich aber etwas nervig mit seiner Drama-Tour. Ich bin nicht gut genug. Ich halte mich lieber von Clary fern. Aber ich kann ihr nicht sagen, warum. Am besten wäre es, sie würde mich hassen … Das passt für mich irgendwie nicht so recht zu diesem coolen Jungen. Aber gut, er hat schließlich seine Gründe …

Das Buch endet mit einem dramatischen Cliffhanger. Ich bin wirklich froh, dass ich den nächsten Band schon hier liegen habe und demnächst weiterlesen kann.

Die Chroniken der Unterwelt:
1. City of Bones
2. City of Ashes
3. City of Glass
4. City of Fallen Angels
5. City of Lost Souls
6. City of Heavenly Fire

★★★★☆

Veröffentlicht am 30.01.2018

Manchmal sollte man eine geplante Trilogie, einfach eine Trilogie bleiben lassen und nicht versuchen, krampfhaft eine Geschichte am Leben zu erhalten

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Lilith lachte leise in sich hinein. "Auge um Auge, Zahn um Zahn, Leben um Leben. Damit das Chaos verhindert wird, muss Ordnung herrschen. Wenn dem Licht ein Leben gewehrt wird, steht auch der Finternis ...

Lilith lachte leise in sich hinein. "Auge um Auge, Zahn um Zahn, Leben um Leben. Damit das Chaos verhindert wird, muss Ordnung herrschen. Wenn dem Licht ein Leben gewehrt wird, steht auch der Finternis ein Leben zu."

Inhalt:
Der Kampf gegen Valentin und seinen demonischen Sohn Jonathan ist gewonnen und eigentlich sollte nun endlich Frieden eingekehrt sein, in das turbulente Leben von Clary, Jace, Simon und Co. Doch das böse schläft nie.
Eine neue, düstere und bedrohliche Macht, liegt in der Luft.

Simon, muss sich neben seinem neuen, ungewohnten Leben als Vampir, mit seinem Mal und den ersten Liebesproblemen herumschlagen, während Clary ganz andere Sorgen hat. Statt der ersehnten, normalen Beziehung mit Jace, stößt dieser sie, entgegen aller Erwartungen von sich zurück. Immer verschlossener und nachdenklicher, geht er auf Abstand und scheint in sich selbst zu versinken. Was Clary nicht weiß: Jace wird von düsteren Albträumen gequält, in denen er Dinge macht, für die er sich beim Erwachen so sehr hasst, dass er sich nicht mehr traut ihr unter die Augen zu treten. Gleichzeitig wird Simon von unheimlichen Männern in dunklen Trainingsanzügen verfolgt, indes Clary in einem Krankenhaus eine unheimliche Entdeckung macht und man drei Schattenjäger tot auffindet. Zunächst scheinen alle Ereignisse ohne jeglichen Bezug, doch bald schon wird klar: Das böse liegt über der Stadt und verfolgt einen raffinierten Plan, der nur darauf wartet, dass sich alle Zahnräder ineinander fügen.

Idee/Umsetzung:
Es ist schwer die Bücher von Cassandra Clare nicht zu lieben, denn jede Geschichte zieht seine Leser mit, in ein großes, schwarzes Loch. Ein schwarzes Loch, in welchem man sich nur allzu gerne verliert und Zeit und Raum vergisst. Denn seien wir einmal ehrlich, man wünscht sich genau das: Beim Lesen ganz in der Buchwelt zu versinken und alles um sich herum zu vergessen, wie die Figuren zu fühlen und vor Spannung, zitternd auf dem Sofa zu hocken. Deshalb war es zu erwarten, dass ich den neuen Band der "Chroniken der Unterwelt", unbedingt auch verschlingen musste - denn die ersten drei Bände, hatten mich regelrecht gebannt. Ich weiß es noch ganz genau, dass ich damals alle drei Bücher, in einem Rutsch, hintereinander weg gelesen habe. Innerhalb von wenigen Tagen, saugte ich die Geschichte förmlich ein. Danach fiel es mir unglaublich schwer, in anderen Buchwelten zu versinken oder gar irgendetwas auf mich wirken zu lassen. Zu gefangen und benommen war ich von der Schattenjägerwelt und der Liebesbeziehung zwischen Jace und Clary. Voller Vorfreude steuerte ich also den vierten Band an. Ich war neugierig darauf, was die Autorin mir zu erzählen hatte, denn eigentlich war die Reihe nach dem dritten Band abgeschlossen - bis dann die Meldung kam, dass die Autorin sich dazu entschlossen hatte, weitere Bände zu schreiben. Ich hatte also mit einem neuen, sagen wir einmal "Meisterwerk", denn das sind die Vorgänger in meinen Augen, gerechnet. Doch stattdessen wurde ich bitter enttäucht. Das erwartete Hochgefühl blieb aus und meine Erwartungen verloren sich irgendwo hinter einer, der dicken, knapp 600 Seiten des Schmökers.

Schon zu beginn wurde schnell klar, dass Cassandra Clare, erst einmal eine neue Handlung, einen neuen Konflikt schaffen musste. Denn ihre Reihe, wurde ja schon im dritten Band abgeschlossen. Dabei hatte die Autorin anscheinend sichtliche Probleme damit, ihre Leser gezielt auf den Konflikt des Buches zu führen. Stattdessen vertreibt sie sich das Schreiben, mit der Beschreibung sehr langweiliger und nicht gerade mitreißender Handlungen. So handeln die ersten 300 Seiten, fast nur von Banalitäten, die ohne Spannung eher "dahin plätschern". Statt wirklich eine spannende Geschichte aufzubauen, konzentriert sich Frau Clare eher darauf, das Innere von Simon mehr zu beleuchten und die Gefühlswelt von Clary und Jace ins Schwanken zu bringen. So erfährt der Leser zwar durchaus interessante Sachen und bekommt auch zum ersten mal einen guten Einblick in das Leben von Simon, wird jedoch nur durch die emotionalen, romantischen und verstörenden Liebeleien, zwischen dem Traumpaar Jace und Clary bei Laune gehalten. Denn ansonsten hält die Autorin die wirklich wichtigen Handlungsfakten, eher im Hintergrund der Geschichte und führt diese erst auf den letzten 300 Seiten genauer und spannender aus. Meiner Meinung nach, kann man es sich nicht erlauben, bei einem Buch von 600 Seiten, erst in der Mitte einen wirklichen, mitreißenden und aussagekräftigen Spannungsbogen aufzubauen. Wenn dies nicht der vierte Band einer Reihe und einer Autorin gewesen wäre, die ich wirklich liebe, dann hätte ich das Buch schon nach den ersten 150 Seiten auf die Seite gelegt oder abgebrochen. Denn selbst für mich sind 600 Seiten ein ordentlicher Schmöker und da erwarte ich einfach, dass mich das Buch fesselt und an seine Geschichte bindet. Dies fand dann leider erst in der letzten Hälfte des Buches, wenn nicht sogar wirklich intensiv, erst in dem letzten Drittel statt. Man könnte meinen, dass ich glücklich und zufrieden war, weil es endlich spannender wurde, doch auch dies war nicht ganz der Fall. Der Höhepunkt, der von der Autorin angestrebt wurde, wirkte in meinen Augen wie eine krampfhafte Bemühung, sich irgendeine Handlung aus den Fingern zu saugen, weil man das Abenteuer um Jace und Clary unbedingt am Leben halten wollte. Ich konnte das Beschriebene irgendwie nicht an mich heran lassen und ganz genießen, einfach weil ich es unrealistisch fand, dass die Geschichte wirklich so weiterverlaufen könnte. Man merkt richtig, dass der vierte Band nur ein "Anhang" an den dritten Band ist. Abschließend glänzt Frau Clare, in meinen Augen, diesmal also nicht durch eine umwerfende Grundidee oder einen gelungenen Wiederaufbau der Geschichte.

Schreibstil:
Der Schreibstil von Cassandra Clare, ist einer der besonderen Pluspunkte an "City of fallen Angels". Man kann wirklich sagen, dass die Art und Weise, wie die Autorin ihre Geschichte erzählt und sich der Wörter bedient, einfach unglaublich ist! Besonders die gefühlvollen Liebesmomente, zwischen den einzelnen Figuren, stechen hier enorm hervor. Man leidet, liebt, weint und begehrt mit den Charakteren, bekommt vor lauter Gefühl eine Gänsehaut und findet sich gerade dadurch, gut in die Gefühle, Gedanken und Handlungen der Figuren ein. Besonders die Ansichten von Simon und Clary dominieren das Buch, denn C. Clare, schreibt voallem aus diesen beiden Perspektiven. Ab und an zeigt uns die Autorin dann auch einmal die Sicht von Jace, Luke oder auch Isabelle. Diese Passagen stehen aber in der deutlichen Minderheit. So bekommt man als Leser einen guten "Rundumblick" über alle Charakter, Konstellationen und Ereignisse.
Aber teilweise waren die Perspektivwechsel leider nicht gut genug von einander getrennt. Was mir das Lesen an einigen Stellen erschwert hat. Wobei dies wahrscheinlich eher eine Sache des Verlages ist, der hier, die Absätze nicht deutlich genug vom Rest getrennt hat. Insgesamt kann man sagen, dass ich ohne den bekannten "Clare-Schreibstil" die erste Hälfte, wohl nicht überlebt hätte. Denn trotz, dass ich diesen Band, inhaltlich schwächer fand, muss ich sagen, dass die Autorin durch ihren Schreibstil, die Welt um den Leser herum schwarz werden lässt. Man ist und lebt, während dem Lesen, mitten im Buch und so fliegen die Seiten, ganz unbewusst, dahin. Doch trotzdem vermisst man die Spannung. Beides wiegt sich irgendwie auf und hält so gerade noch die Waage umd den Leser nicht ganz zu verstimmen.

Charaktere:
Betrachtet man die Figuren, so fällt vorallem auf, dass man ganz neue Einblicke, besonders in vorher nicht sehr zentrale Charakter bekommt. So spielt Simons Sicht der Dinge eine enorme Rolle im vierten Band. Denn durch sein "Mal" wird er besonders für andere Schattenwesen, zu einem gefährlichen Widersacher oder auch "begehrten" Verbündeten. Doch auch die ersten Liebesprobleme halten Einzug in das stürmische Leben von Simon. Nach seiner gescheiterten Beziehung mit Clary, macht der Vampir erste, wirkliche Erfahrungen und hat dabei nicht nur ein Mädchen an "der Angel", sondern direkt zwei. Diese zwei Mädchen, wissen jedoch nichts voneinander und so nimmt das Liebeschaos seinen Lauf...

Nebenbei kommt natürlich auch Clary und Jace wieder eine zentrale Rolle zu. Diese wirkt aber in meinen Augen nicht ganz so authentisch wie in den Vorgänger-Bänden. Wer glaubt, die "Heiß-Kalt-Beziehung" zwischen den Beiden habe sich endlich eingespielt, der täuscht sich. Es geht heiter weiter. Zwar habe ich die Passagen der Beiden sehr gemocht und es auch ein wenig genossen, dass die enormen, sehr romantischen Stellen, im Kontrast zu der Abweisung von Jace stehen, doch wenn sich dies über 500 Seiten erstreckt, wird es doch etwas nervig - besonders weil es schon drei Bände vorher immer die gleiche Leier war. Dazu kommt, dass Frau Clare auch weiterhin Jace, depressiv und unnahbar macht. Auch wenn man tiefere Einblicke bekommt und seine Handlungen nachvollziehbar sind, so ist mir seine "Ich-bestrafe-mich-selbst" oder "Beschütze-Clay-durch-Abweisung" - Masche, irgendwann ziemlich an die Substanz gegangen. Dabei war Jace immer mein Lieblingscharakter der Reihe. Denn seien wir einmal ehrlich, dieser Junge ist einfach der Traum eines jeden Mädchens - düster, sexy, unnahbar und unglaublich anziehend. Doch leider wird Jace in diesem Teil, viel zu depressiv dargestellt. Deshalb hat er mir, außer in den Liebesszenen, leider diesmal gar nicht zugesagt. Zunehmend drückt die Autorin, meinen begehrten Lieblingscharakter, in die "Opferrolle", die meiner Meinung nach so gar nicht zu ihm passt.

Cover/Innengestaltung:
Die Innengestaltung ist genauso aufgebaut, wie auch die vorherigen Bände. Ingesamt ist der Inhalt/ das Buch, in zwei Teile geteilt. Auch das Cover ist an die Vorgängerbände angepasst und identifiziert es so als Teil der Reihe. Mir hat besonders die Farbgebung des Titelbildes, diesmal ernorm zugesagt.

Fazit:
Manchmal sollte man eine geplante Trilogie, einfach eine Trilogie bleiben lassen und nicht versuchen, krampfhaft eine Geschichte am Leben zu erhalten, die eigentlich schon an ihrem Ende angelangt und den Potentialhöhepunkt erreicht hat. Dies beweist Cassandra Clare mit "City of fallen Angels". Die Autorin hätte es einfach bei drei Bänden belassen sollen. Denn in meinen Augen steht der vierte Band im Schatten seiner Vorgänger. Darauf bemüht, sich eine neue Handlung und einen neuen Konflikt "aus den Fingern zu saugen", lässt die Autorin ihre Leser hinter etlichen unnötigen, langatmigen und nicht gerade spannenden Passagen, bis zu Hälfte des Buches, in der Ferne zurück. Einzig wift sie einmal eine romantische Szenen zwischen den Herzcharakteren des Buches: Clary und Jace ein, die so wirken, als würden sie ausschließlich dazu dienen, den Leser zu besänftigen und am Lesen zu halten. Diese romantischen Szenen, wie auch der gelungene Schreibstil, halten dann die Waagre, im Kontrast zu der fehlenden Spannung und der Weiterentwicklung der Figuren. Abschließend kann ich nur sagen, dass ich der Meinung bin, jeder sollte dieses Buch selbst lesen und sich sein Urteil bilden. Wie ich herausgefunden habe, gehen die Meinungen sehr auseinander. Meiner Ansicht nach, war der vierte Band, leider ein "Flop". Trotzdem werde ich mir auch den nächsten Band: "City of Lost Souls" zulegen. Zum Einen ist Cassandra Clare meine Lieblingsautorin, denn ihr Schreibstil ist einfach magisch, zum Anderen hoffe ich immernoch darauf, dass sie es schafft, das Ruder noch herum zu reißen und "City of fallen Angels" nur einen Ausrutscher bildet. Zudem hat Frau Clare wieder einmal ihre Trumpfkarte ausgespielt, sprich: Sie hat ihre Leser, am Höchsten Punkt der Geschichte, am Ende des Buches, mit einem sehr gemeinen Chliffhanger, in der Luft hängend zurück gelassen. Gemein aber doch auch sehr raffiniert. Ich bin gespannt, was mich noch alles erwartet. Obwohl mich dieses Werk nicht überzeugen konnte.