Cover-Bild The Lost Girl King
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18,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Knesebeck
  • Genre: Kinder & Jugend / Jugendbücher
  • Seitenzahl: 320
  • Ersterscheinung: 19.06.2025
  • ISBN: 9783957289094
  • Empfohlenes Alter: ab 12 Jahren
Catherine Doyle

The Lost Girl King

Irland-Fantasy für Jugendliche ab 12: Magisches Abenteuer zwischen alten Legenden, mythischer Kreaturen & einer verborgenen Welt
Sarah Heidelberger (Übersetzer)

Zwei Geschwister im Kampf gegen schwarze Magie: Ein magisches Fantasyabenteuer ab 12 Jahren

Verregnete Ferien bei Oma in Connemara sind nicht so spannend. Darum überzeugt die abenteuerliche Amy ihren ängstlichen älteren Bruder Liam, ihr durch einen geheimnisvollen Wasserfall zu folgen. Plötzlich finden sich die beiden im mythischen Tír na nÓg wieder, dem Reich der ewigen Jugend. Kaum dort angekommen, wird Liam von finsteren, kopflosen Reitern entführt. Denn ein böser Zauberer, der die Sonne und damit alle Bewohner Tír na nÓg gefangen hält, braucht für seinen Fluch ein Menschenkind aus der Welt jenseits des Wasserfalls.

Auf ihrer gefahrvollen Reise durch das verwunschene Land trifft die mutige Amy auf sagenhafte Kreaturen und neue Verbündete. Nun ist es an ihr, die verschiedenen Wesen und Stämme Tír na nÓg zu vereinen, um ihren Bruder zu retten.

The Lost Girl King begeistert mit einer starken weiblichen Heldin, die zeigt, wie Mut, Zusammenhalt und Geschwisterliebe selbst die größten Hindernisse überwinden können. Ein packendes Jugendbuch für alle, die von magischen Welten und alten Legenden fasziniert sind.

  • Fesselndes Fantasybuch: Die atmosphärisch dichte Erzählung lässt Jugendliche ab 12 Jahren tief in magische Welten abtauchen
  • Fantastisches Setting: Mitreißende Story rund um die Legenden und Mythen der irischen Sagenwelt
  • Starke weibliche Identifikationsfigur: Amy beweist Mut und Cleverness und zeigt, dass es sich für das Gute zu kämpfen lohnt
  • Ideal für Fans von Rick Riordan, Holly Black und Cornelia Funke

Jetzt entdecken und in eine Welt voller Magie eintauchen!

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 29.07.2025

Ein spannendes Buch, dessen mystische Welt mich sehr an Alice im Wunderland erinnert hat.

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„The Lost Girl King“ von Catherine Doyle ist ein unglaublich spannendes Buch mit einem tollen Humor, welcher natürlich nicht im Vordergrund steht, denn der böse Magier ist natürlich alles andere als lustig. ...

„The Lost Girl King“ von Catherine Doyle ist ein unglaublich spannendes Buch mit einem tollen Humor, welcher natürlich nicht im Vordergrund steht, denn der böse Magier ist natürlich alles andere als lustig. Die Geschichte fängt damit an, dass die Geschwister Amy und Liam die Ferien bei ihrer Oma verbringen, die mittlerweile ein Buch über das geheimnisvolle Tír na nÒg geschrieben hat. Und wer nun denkt, dass die Kinder den magischen Ort finden werden, der liegt genau richtig. Doch das Land ist nicht mehr das was es einst gewesen ist, ganz im Gegenteil. Es scheint trostlos zu sein, die Pflanzen verwelken, das Obst, Gemüse, alle Lebensmittel sind vergammelt und Schuld daran ist der Magier Tarlock, der das Land verflucht hat. Zu allem Überfluss wird Liam kurz nach der Ankunft entführt und so muss Amy nun all ihren Mut zusammennehmen und versuchen ihn aus den Klauen des Magiers zu befreien.

Fazit

Die Welt von Tír na nÒg hat mich stark an Alice im Wunderland erinnert. Es ist magisch, enthält verschiedene Wesen wie Selkies, kopflose Reiter und die Natur, vor allem die Bäume scheinen ein Eigenleben zu haben. Die bildhaften Beschreibungen der Autorin machen alles zudem wahnsinnig lebendig. Das hat mir wirklich sehr gut gefallen. Die Geschwister Amy und Liam sind zwei komplett unterschiedliche Charaktere und da hat es mir umso mehr Spaß gemacht sie auf ihrer Reise und vor allem bei ihrer Entwicklung begleiten zu dürfen. Liam, der eigentlich nur an die Wissenschaft glaubt, ist über sich hinausgewachsen und auch Amy, die zwar von Anfang an abenteuerlustig gewesen ist, hat bewiesen was wirklich in ihr steckt und dass man seine Familie – komme was wolle – nicht einfach zurücklässt. Insgesamt ist Amys Reise übersät von vielen gefährlichen Situationen, sie kommt viel rum, lernt einige neue Charaktere kennen – die einem ebenfalls ans Herz wachsen und ich liebe den Humor, den frechen Schlagabtausch, der die Stimmung immer wieder auflockert.
Insgesamt hat mich „The Lost Girl King“ gut unterhalten, es war immer sehr spannend mit vielen interessanten Ideen der Autorin, die man so noch nicht gelesen hat, und ich würde das Buch durchaus weiterempfehlen an alle Leser, die in eine Fantasy Welt mit einem rasanten Abenteuer eintauchen wollen.

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Veröffentlicht am 28.07.2025

Kleine Sionnach!

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,Meinung:

Da ich bereits schon Bücher von Catherine Doyle kenne, wusste ich, dass mich das Abenteuer nicht enttäuschen wird! Das Cover spiegelt genau die Geschichte wider und ist einfach toll gewählt. ...

,Meinung:

Da ich bereits schon Bücher von Catherine Doyle kenne, wusste ich, dass mich das Abenteuer nicht enttäuschen wird! Das Cover spiegelt genau die Geschichte wider und ist einfach toll gewählt. Der Schreibstil ist fesselnd, sodass man gar nicht genug davon bekommt. In diesem Buch geht es um zwei Geschwister, Liam und Amy, die Ferien in Irland bei ihrer Gran machen. Sie denken, es wird total langweilig. Deswegen will Amy ihren Bruder zu einem Abenteuer überreden, und somit beginnt die Reise nach Tír na nÓg. Amy ist eher die Rebellin und Liam eher der introvertierte. Aber beide sind in meinen Augen so mutig - unglaublich! Doch als sie in Tír na nÓg ankommen, wird Liam von den kopflosen Reiter entführt und es beginnt eine Suche nach ihm. Amy trifft auf Fiana, auf Grünlinge, auf Pucas und auf ein Wolfsrudel, und Amy sticht durch ihren Mut, ihre Hoffnung und ihren Willen heraus. Oscar und Niall, aber auch Cullan waren für mich echte Rädelsführer, immer mutig voran, auch wenn Zweifel sie beschleichen. Was mich fasziniert hat: Die Legenden und Mythen von Irland; ich mochte das schon immer! Dann gibt es noch einen bösen Zauber namens Tarlock, der einen Fluch über Tír na nÓg gesprochen hat und die Welt total verdorrt und ausgetrocknet ist und die Sonne daran hindert, unterzugehen. Er hat sie mit einem Anker an eine Kette gefesselt und terrorisiert das Land. Doch womit er nicht gerechnet hat: Mit TEAMWORK, Mut, dem Willen, ihrem Bruder zu helfen und Menschen, die Amy an der Seite stehen und zur Hand gehen. Und dann gibt es da noch das Königsmädchen. Im Laufe der Geschichte wurde mir schon klar, wer sie ist, denn es gibt immer versteckte Hinweise auf diese Person. Bei einigen Szenen musste ich sogar vor Rührung weinen, weil es einfach sehr emotional war. Ich liebe alles an dieser Geschichte und wünsche mir noch so viele mehr davon! 🎔

Fazit:

Ein Irland-Abenteuer, das mich von der ersten bis zur letzten Seite mitgerissen und beeindruckt hat - Ich lieb´s - Jahreshighlight!

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Veröffentlicht am 25.06.2025

Magische Abenteuer und unerschütterlicher Mut

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Catherine Doyle entführt mit The Lost Girl King in eine Welt voller Mythen, Geheimnisse und unvergesslicher Abenteuer. Dieses Buch verbindet irische Legenden mit einer packenden Handlung, die sowohl junge ...

Catherine Doyle entführt mit The Lost Girl King in eine Welt voller Mythen, Geheimnisse und unvergesslicher Abenteuer. Dieses Buch verbindet irische Legenden mit einer packenden Handlung, die sowohl junge als auch ältere Leser in ihren Bann ziehen kann.

Amy und Liam, zwei Geschwister die unterschiedlicher nicht sein könnten, stolpern durch einen unscheinbaren Waldweg in das sagenhafte Land von Tír na nÓg. Dort werden sie in einen epischen Kampf zwischen Licht und Dunkelheit verwickelt. Während Liam gefangen genommen wird, zeigt Amy ihren ganzen Mut und eine bewundernswerte Entschlossenheit, ihren Bruder zu retten. Ihre Reise führt durch gefährliche Landschaften, zu magischen Kreaturen und mitten hinein in die uralte Fehde um das Schicksal dieses mystischen Landes.

Die Figuren sind wunderbar ausgearbeitet. Amy beeindruckt mit ihrem starken Willen, während Liam durch seinen Charme und seine Loyalität begeistert. Auch die Nebenfiguren wie der unkonventionelle Fionn oder die geheimnisvolle Morrigan tragen viel zur Faszination der Geschichte bei. Die irischen Mythen werden auf lebendige Weise erzählt und mit modernen Elementen verwoben. Doyles Sprache ist dabei atmosphärisch und einnehmend, jedes Kapitel fühlt sich an wie ein Schritt tiefer in die Magie von Tír na nÓg. Der Roman hat zudem eine schöne Botschaft über Mut, Zusammenhalt und den Glauben daran, dass selbst in der dunkelsten Stunde Hoffnung besteht. Die Dynamik zwischen den Geschwistern und ihre persönliche Entwicklung machen die Geschichte nicht nur spannend, sondern auch emotional.

Ein modernes Märchen voller Abenteuer, Herz und Magie, welches Mut macht und die Fantasie beflügelt.

Veröffentlicht am 16.10.2025

Mädchenkönig, Königsmädchen?

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Irgendwie konnte man sich vermutlich nicht ganz einigen, wie dieser seltsame Titel zu übersetzen ist. Also hat man ihn einfach aus dem Original übernommen. Komischerweise gibt es doch aber im Englischen ...

Irgendwie konnte man sich vermutlich nicht ganz einigen, wie dieser seltsame Titel zu übersetzen ist. Also hat man ihn einfach aus dem Original übernommen. Komischerweise gibt es doch aber im Englischen eine Queen und einen King. Wieso also Girl King? Irgendwie passt das in diese seltsame Zeit, in der gewisse Leute alles durcheinanderbringen möchten. Im Pressetext gibt es den verlorenen Mädchenkönig, im Buch (Kapitel 30) das Königsmädchen, das am Ende heimkehrt. Verstehe das wer will.

Die Geschichte selbst verläuft nach bekannten Vorgaben. Zuerst wird das Harry-Potter-Schema angewandt. Hier müssen die Protagonisten nicht durch eine Wand im Bahnhof rennen um in eine magische neue Welt zu gelangen. Vielmehr gibt es im guten alten Irland eine Stelle, wo die Schwerkraft besiegt ist und ein Wasserfall von unten nach oben fließt. Es müsste also korrekt Wassersteig heißen, aber wir wollen mal nicht kleinlich sein. Da muss man jedenfalls durch, wenn man in die Phantasiewelt der Autorin gelangen möchte.

Dort hat sie nun freie Hand und kann abstrakt wieder dem Harry-Potter-Schema folgen und sich eine Welt nach ihren Vorstellungen ausdenken. Das tut sie dann auch zur Genüge. In diesem Land herrscht ein böser Zauberer, der es doch glatt geschafft hat, die Sonne an eine Kette zu legen. Auch hier wollen wir mal nicht kleinlich sein und nicht auf die Schmelztemperaturen von Ketten aus Metall hinweisen. Und weil die Sonne nun mal festgehalten wird, steht auch angeblich in diesem Land der Phantasie die Zeit still. Wieder wollen wir nicht kleinlich sein und es vermeiden, darauf hinzuweisen, dass man die Sonne nicht festhalten muss, denn sie ist ein Fixstern. Um zu verhindern, dass es Tag und Nacht gibt, müsste man die Erdrotation zum Stillstand bringen. Aber selbst dann würde die Zeit nicht stillstehen.

In den Märchen aus Zeiten der Gebrüder Grimm ging es zwar auch gelegentlich etwas phantastisch zu, aber das hielt sich in einem gewissen für alle erkennbaren Rahmen. Apropos Märchen – im Folgenden benutzt die Autorin dann das bekannte Märchenschema vom Prinzen, der eine Prinzessin befreien muss, um ihre Liebe zu erlangen. Hier nun dreht die Autorin zeitgemäß die Rollen um. Eine Schwester muss ihren Bruder befreien, der nicht begreifen wollte, dass die Naturwissenschaften überwindbar sein sollen.

Das Mädchen besitzt den Mut früherer Prinzen und vereint in sich kommunikative Fähigkeiten, die ewig streitsüchtige Männer zusammenführt, was schließlich zum Erfolg beiträgt. Eine moderne Heldin halt. Sie befreit nicht nur ihren Bruder, sondern auch noch ihre Großtante, die der Mädchenkönig ist. Aus welchen Gründen auch immer braucht nämlich der örtliche Bösewicht neben seiner Kette für die Sonne auch einen Anker dafür. Und das muss ein Mensch sein, der dann König in diesem Reich wird. Ein Herrscher ohne Macht und ohne Erinnerungen. Und da dieser Mensch hier ein Mädchen ist, heißt er eben Mädchenkönig. Auch hier wollen wir nicht kleinlich sein.

Man verzeihe mir die Ironie. Wenn man den ganzen Unfug aus dieser Phantasiewelt akzeptiert, erzählt die Autorin eine spannende Geschichte in flüssiger und gekonnter Weise, wozu auch die Übersetzerin beitrug. Ich vertrete allerdings den seltsamen Standpunkt, dass man Kindern in jungen Jahren nicht zu viel Unsinn zumuten, sondern besser etwas zu ihrer Allgemeinbildung beitragen sollte.

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