Cover-Bild Die Glücksagenten
(6)
  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
20,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Atlantik Verlag
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: zeitgenössisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 176
  • Ersterscheinung: 08.01.2026
  • ISBN: 9783455020830
Cécile Pardi

Die Glücksagenten

Sabine Schwenk (Übersetzer)

Es gibt kein größeres Glück, als andere glücklich zu machen!

Perrine hat ihre Arbeit und ihre Motivation verloren. Jenseits der fünfzig und kurz vor einer Depression, hat sie das Glück für sich abgeschrieben. Doch dann schickt der Zufall ihr eine kleine Hündin, die dringend ihre Hilfe benötigt. Die Begegnung mit der Foxterrier-Dame weckt neue Lebensgeister, und gemeinsam nehmen sie ihr Schicksal in die Hand, bzw. die Pfote. Zusammen begeben sie sich auf Glücksmission, die unter dem Motto steht: Jeden Tag eine gute Tat! 

Komplimente werden verteilt (nur ehrliche!), Müll wird gesammelt, einem Obdachlosen geholfen. Andere glücklich zu machen, ist ansteckend, und so steht Perrine bald an der Spitze einer ganzen Truppe von Menschen, die Gutes tun möchte. Doch damit ist die Mission der Glücksagenten noch längst nicht vorbei!

»Ein Buch, das der Seele und dem Herzen guttut.« Brigitte Bardot

Weitere Formate

Dieses Produkt bei deinem lokalen Buchhändler bestellen

Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 17.02.2026

Eine ganz besondere Lektüre

0

„Die Glücksagenten“ aus der Feder von Cécile Pardi sind etwas ganz Besonderes. Schon der Anblick des wunderschönen Covers löst ein Glücksgefühl in mir aus.
Und darum geht’s es in der Lektüre: Perrine hat ...

„Die Glücksagenten“ aus der Feder von Cécile Pardi sind etwas ganz Besonderes. Schon der Anblick des wunderschönen Covers löst ein Glücksgefühl in mir aus.
Und darum geht’s es in der Lektüre: Perrine hat längst aufgehört, an das Glück zu glauben – bis eine kleine Foxterrier-Dame ihr Leben auf den Kopf stellt. Gemeinsam starten sie eine Mission: Jeden Tag eine gute Tat! Sie verteilen Komplimente, sammeln Müll, helfen Obdachlosen – und entdecken dabei, wie ansteckend Glück sein kann. Bald schließen sich immer mehr Menschen ihrer Bewegung an, und was als kleine Geste begann, verändert ihr ganzes Leben.
Was für eine berührende Geschichte, die mir auch ein Lächeln ins Gesicht gezaubert hat. Von der ersten Seite an bin ich in die zu Herzen gehende Geschichte eingetaucht und sie hat mich nicht mehr losgelassen. Perrine erzählt uns nämlich ihre Geschichte. Plötzlich war nämlich nichts mehr wie es einmal war. Perrine war arbeitslos und hatte jede Hoffnung verloren. Doch dann tritt die kleine Hündin Fanette in ihr Leben und von nun an wird alles anders. Perrine fasst nämlich einen Plan, sie wir GGM (gegenseitige Glücksmissionsagentin). Mit vielen kleinen Gesten macht sie unzählige Menschen glücklich, spendet ihnen Trost und gibt ihnen Hoffnung. Perrine ist wirklich eine außergewöhnlich Person und ebenso ihre Freundin Sylvie, die obdachlos ist. Jedoch ein Schicksalsschlag scheint alles zunichte zu machen, aber das Gegenteil ist der Fall, die Glücksagenten werden immer mehr.
Eine beeindruckende Lektüre, die mich nachdenklich gestimmt hat und mir auch gezeigt hat, wie wichtig kleine Glücksmomente im Leben sind. Und es bedarf wirklich auch nicht viele andere Menschen glücklich zu machen. Für mich ein Lesevergnügen der Extraklasse, für das ich sehr gerne 5 Sterne vergebe.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 04.03.2026

Klein, warm und unerwartet tiefgehend

0

Perrine ist 50, gerade arbeitslos und verbringt ihre Tage irgendwie hoffnungslos und depressiv vor sich hin. Bis das Leben ihr durch ein paar Zufälle und die eigene Hilfsbereitschaft eine neue Richtung ...

Perrine ist 50, gerade arbeitslos und verbringt ihre Tage irgendwie hoffnungslos und depressiv vor sich hin. Bis das Leben ihr durch ein paar Zufälle und die eigene Hilfsbereitschaft eine neue Richtung zeigt und sogar eine Foxterrier Dame als Begleiterin schenkt. Und auf einmal ist der Alltag nicht mehr grau, sondern hat wieder Konturen, Farbe, Sinn. Langsam kehrt etwas zurück, das sie fast vergessen hatte: das Gefühl, dass der Tag einen Grund hat. Was als kleine persönliche Glücksmission beginnt mit kleinen guten Taten, ehrlichen Gesten, echten Begegnungen, wird nach und nach zu etwas viel Größerem.

Ich bin super schnell in das Geschriebene eingestiegen. Der Schreibstil ist angenehm und flüssig. Die Kapitel sind winzig. Man liest und liest und merkt gar nicht, wie die Seiten verschwinden, alles in einen konstanten Wohlfühl-Ton. Und dann, bähm, kam ein krasser Plottwist, den ich absolut nicht habe kommen sehen. Es gab auch eine offene Kinnlade und ein Tränchen von mir. Aber keine Sorge, es gibt ein gutes Ende.

Die Protagonistin ist bodenständig und eine Person, in die man sich super hineinversetzen kann. Natürlich habe ich mich sofort in den Hund Fanette verliebt. Aber auch die anderen Figuren tragen die Geschichte und machen sie zu etwas einzigartig-besonderen. Eine Szene hat mich jedoch kurz gestört, nämlich der Hund als Müllsammel-Assistent. Die Idee ist süß, aber ob ein Vierbeiner wirklich dreckige Plastikflaschen ins Maul nehmen sollte… da bin ich skeptisch.

Wer große Literatur sucht, sprachliche Virtuosität oder experimentelle Erzählstrukturen, wird hier nicht fündig. Das hier ist ruhige, warme Geschichte, die einen berührt. Das Buch redet einem nicht ein, dass positives Denken alles löst. Es bleibt geerdet. Es zeigt, dass echte Veränderung nicht aus großen Gesten kommt, sondern aus den kleinen Dingen, die man jeden Tag tun kann.

Mein Hauptkritikpunkt: Die Geschichte kommt aus einer sehr privilegierten Perspektive. Nicht jeder kann einfach seinen Tag dem Gutes-Tun widmen. Aber vielleicht ist das auch genau der Punkt. An all jene, die es könnten und es viel zu selten tun.

Diesen Roman lege ich jedem ans Herz. Nicht weil es die Welt erklärt, sondern weil es daran erinnert, wie viel ein ehrliches Kompliment, ein aufgehobenes Stück Müll, ein kleines Zeichen der Menschlichkeit bewegen kann. Würden wir alle jeden Tag auch nur ein bisschen mehr davon tun… die Welt wäre ein ganz anderer Ort.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 31.01.2026

Wenn kleine Taten das Leben umlenken

0

Manchmal reicht eine kleine Begegnung, um ein ganzes Leben leise neu auszurichten. „Die Glücksagenten“ erzählt genau davon: von dem Moment, in dem das Herz wieder auf Empfang schaltet, obwohl es längst ...

Manchmal reicht eine kleine Begegnung, um ein ganzes Leben leise neu auszurichten. „Die Glücksagenten“ erzählt genau davon: von dem Moment, in dem das Herz wieder auf Empfang schaltet, obwohl es längst im Stand-by-Modus war. Perrine steht mitten im Leben und gleichzeitig am Rand davon, ausgelaugt, unsichtbar, müde von Erwartungen, die sie selbst kaum noch spürt.

Dann tritt eine kleine Foxterrier-Hündin in ihr Leben – und mit ihr eine Idee, die so simpel wie radikal ist: Jeden Tag eine gute Tat. Was zunächst fast naiv wirkt, entfaltet schnell eine erstaunliche Kraft. Zwischen ehrlichen Komplimenten, gesammeltem Müll und kleinen Gesten für Fremde entsteht etwas, das berührt, ohne kitschig zu werden. Das Glück wird hier nicht als Dauerzustand verkauft, sondern als Bewegung, als etwas, das wächst, wenn man es teilt.

Besonders berührt hat mich, wie still und respektvoll Cécile Pardi mit Themen wie Erschöpfung, Sinnsuche und später Selbstwirksamkeit umgeht. Perrine ist keine Heldin, sondern eine Frau mit Rissen, Zweifeln und vorsichtigen Hoffnungen. Genau darin liegt ihre Stärke. Die Sprache bleibt leicht, fast schwebend, und trägt dennoch Tiefe in sich.

Nicht jede Episode sitzt perfekt, manches wiederholt sich im Motiv. Doch gerade diese Sanftheit macht den Roman zu einem wohltuenden Begleiter. Ein Buch, das nicht laut verändern will, sondern leise erinnert: Glück beginnt oft dort, wo man aufhört, nur sich selbst zu betrachten.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 14.02.2026

Leise Hoffnung statt lauter Heilversprechen – Die Glücksagenten

0

Perrine ist 50, arbeitslos, aussortiert – „Verfallsdatum überschritten“. Zu alt für den Arbeitsmarkt, zu jung für den Rückzug. Absage reiht sich an Absage, bis sich dieses Gefühl breitmacht, das viele ...

Perrine ist 50, arbeitslos, aussortiert – „Verfallsdatum überschritten“. Zu alt für den Arbeitsmarkt, zu jung für den Rückzug. Absage reiht sich an Absage, bis sich dieses Gefühl breitmacht, das viele kennen: Leere, Frust, Langeweile, Nutzlosigkeit. Sie rutscht gefährlich nah an eine Depression. Und damit trifft das Buch einen wunden Punkt unserer Zeit ziemlich genau:
Das Grundbedürfnis des Menschen, gebraucht zu werden. Selbstwirksamkeit zu erleben. Sinn zu spüren.
Der Wendepunkt kommt leise, nicht pathetisch: durch den Impuls, einer bedürftigen Freundin zu helfen – und durch einen gefundenen Hund. Zwei kleine Dinge, die alles verändern. Plötzlich entsteht wieder Struktur. Bewegung. Begegnung. Perrine sieht die Welt anders, offener, wacher. Durch den Hund entstehen Kontakte, kleine Gespräche, Nähe. Und aus diesem neuen Blick entwickelt sich eine Idee: eine Glücksmission.
Doch das Buch stellt eine kluge, einfache Frage: Was ist eigentlich Glück?
Nicht als großes Lebensziel, sondern als etwas Alltägliches. Freundlichkeit. Präsenz. Aufmerksamkeit. Kleine Gesten. Positive Psychologie in Praxisform: Glück verteilen – und dabei selbst welches erfahren.
Was mir daran gefällt:
Die Geschichte bleibt bodenständig. Keine toxische Positivität. Kein „Denk dich glücklich“-Gerede, sondern kleine Schritte, kleine Handlungen, echte Veränderung im Alltag
Stilistisch ist es leicht, einfach, zugänglich. Keine große Literatur, keine sprachlichen Höhenflüge – eher ruhige, warme Unterhaltungsliteratur.
Aber: mit einem ehrlichen Kern. Und einem Hauch Selbstreflexion, der hängen bleibt.
Fazit:
Ein sanfter Roman über Sinnverlust, Neuanfang und Selbstwirksamkeit.
Kein tiefenpsychologisches Werk, aber ein warmes, tröstliches Buch, das zeigt:
Manchmal beginnt Veränderung nicht mit großen Entscheidungen – sondern mit einem Hund, einer Geste und der Entscheidung, wieder Teil der Welt zu sein.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 12.01.2026

Die Glücksagenten

0

Der Klappentext klang vielversprechend und ich fand die Idee hinter dem Roman auch total gut. Entsprechend gespannt war ich auf die Umsetzung und wie mir das Buch gefallen würde. Tatsächlich ist es auch ...

Der Klappentext klang vielversprechend und ich fand die Idee hinter dem Roman auch total gut. Entsprechend gespannt war ich auf die Umsetzung und wie mir das Buch gefallen würde. Tatsächlich ist es auch eine nette Geschichte, allerdings – für mich persönlich – auch nicht mehr als das.

„Die Glücksagenten“ bescherte mir ein paar entspannte Lesestunden, hat meine Erwartungen aber leider nicht erfüllt und bekommt von mir daher nur 3,5 von 5 Sternen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere