Cover-Bild Ich wähle die Freiheit

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20,00
inkl. MwSt
  • Verlag: adeo Verlag
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 304
  • Ersterscheinung: 14.06.2019
  • ISBN: 9783863342388
Chalat Saeed, Martin Redies

Ich wähle die Freiheit

Wie ich Zwangsehe und Unterdrückung überlebte und neue Hoffnung fand
Wenn vom Irak die Rede ist, geht es um Krieg, um Islamismus, Terror und Hass. Es scheint so, als gäbe es dort nur Männer. Die Frauen sind unsichtbar. Frauenrechte gibt es nicht. Frauen sind nicht etwa Bürger zweiter Klasse - nein, sie sind nicht besser gestellt als Haustiere.

Auch Chalat Saeed war eine dieser unsichtbaren und unterdrückten Frauen. Mit 10 Jahren nahmen ihre Brüder sie aus der Schule, mit 14 wurde sie mit einem deutlich älteren Mann verheiratet, einem radikalen Muslim mit Verbindungen zum IS, der sie einsperrte und misshandelte. Sich von ihm zu trennen war undenkbar, schon weil er dann das Sorgerecht für die gemeinsamen Kinder bekommen hätte.

Doch die ganze Zeit ahnte Chalat, dass es ein anderes Leben geben muss, eines, in dem Frauen frei sind, ihre Träume zu verwirklichen. Und dass es einem Gott geben muss, in dessen Namen nicht zu Gewalt gegen Frauen und zum Terror aufgerufen wird. Und dann, eines Tages, eröffnet sich unverhofft ein Weg in dieses andere Leben ...

Dies ist ihre Geschichte.

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Lesejury-Facts

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 20.06.2019

Chalats Geschichte

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Chalat, geboren 1981, ist muslimische Kurdin, sie ist ein aufgewecktes Mädchen. Leider ist ihr Vater früh verstorben.
Sie lernt gerne und ist eine gute Schülerin, muss die aber schon nach wenigen Jahren ...

Chalat, geboren 1981, ist muslimische Kurdin, sie ist ein aufgewecktes Mädchen. Leider ist ihr Vater früh verstorben.
Sie lernt gerne und ist eine gute Schülerin, muss die aber schon nach wenigen Jahren auf Wunsch ihrer Brüder verlassen.
Sie wird zuhause im Haushalt gebraucht.
Mit gerade 14 Jahren wird sie an einen wesentlich älteren Mann verkauft und zwangsverheiratet.
Umar, ihr Mann ist Mullah, hält sich für einen sehr frommen Mann und steht dem IS nahe.
Sie wird eingesperrt und mishandelt, bekommt zwei Kinder ----
eine Scheidung ist unmöglich - sie würde ihre geliebten töchter verlieren und mehr.......
Sie träumt von einem freien Leben....
2015 muss die Familie fliehen. Sie kommen nach Deutschland.
Endlich kann sie ihren gewalttätigen und ungeliebten Mann verlassen,
Die Kinder bleiben bei ihr.
Sie konvertiert zum Christentum und arbeitet heute als Schneiderin.
Ihre Töchter haben jetzt alle Chancen.....
Fazit und Meinung:
Chalats Geschichte ist nicht eeinfach zu lesen. Oft kann man nur den Kopf schütteln, Vieles kann man nicht nach vollziehen.
Schlimm fand ich den Aberglauben, aber wenn gerade Frauen und Mädchen bewusst die Bildung verweigert wird, ist das kein Wunder.
Der Islam kommt in diesem Bericht sehr schlecht weg.....
das kann ich nicht beurteilen - ich habe den Koram nie gelesen, kommt mir aber einseitig vor.
Den Schreibstil fand ich zum Teil sehr gewöhnungsbedürftig, ich hatte oft das Gefühl, das hier ein Kind schreibt und keine erwachsene Frau.
Mehr als 3,5 Sterne, kann ich hier leider nicht vergeben.