Cover-Bild Die Rettung
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24,00
inkl. MwSt
  • Verlag: S. FISCHER
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: zeitgenössisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 368
  • Ersterscheinung: 28.05.2025
  • ISBN: 9783103976830
Charlotte McConaghy

Die Rettung

Roman
Jan Schönherr (Übersetzer)

Ein existenzieller Roman über Liebe, Schönheit und Gewalt am äußersten Ende der Welt 

Dominic Salt lebt mit seinen drei Kindern auf einer verlassenen Insel, irgendwo zwischen Australien und Antarktis. Weil das kleine Stück Land langsam vom steigenden Wasser verschlungen wird, ist das Forschungsteam, zu dem auch Dominic gehörte, längst abgereist, und bald soll auch die Familie ans Festland zurückkehren. Doch wird in einer folgenreichen Sturmnacht plötzlich eine Frau an die Küste gespült. Sie ist schwer verletzt, fast erfroren. Wer ist die Fremde? Und wie ist sie ausgerechnet nach Shearwater geraten? Während die Kinder sich von ihrer atemberaubend schönen Insel verabschieden müssen, von den Seelöwen und Albatrossen, den sturmumtosten Klippen und versteckten Senken, beginnen die fünf Menschen, einander zu umkreisen, ihre Sehnsüchte und Geheimnisse zu teilen und sich zu fragen: Welche Entscheidungen müssen wir treffen, um die Menschen zu schützen, die wir lieben?

Mit »Die Rettung« ist Charlotte McConaghy, die Bestseller-Autorin von »Zugvögel« zurück in ihrem Element: dem wilden, wunderschönen und existenziell bedrohlichen Meer.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 29.06.2025

Shearwater

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Die Rettung – Charlotte McConaghy
Dominic Salt lebt mit seinen drei Kindern in einem alten Leuchtturm auf der abgeschiedenen Insel Shearwater, irgendwo zwischen Australien und der Antarktis. Bis vor kurzem ...

Die Rettung – Charlotte McConaghy
Dominic Salt lebt mit seinen drei Kindern in einem alten Leuchtturm auf der abgeschiedenen Insel Shearwater, irgendwo zwischen Australien und der Antarktis. Bis vor kurzem war hier noch ein Forscherteam zugange, das sich unter anderem um ein Archiv botanischer Samen kümmerten. Dieser Saatgutbunker scheint nun jedoch in Gefahr zu sein, denn das Wasser steigt. Die Forscher sind plötzlich verschwunden und die Kommunikationsmittel zerstört. Dafür wird während eines Sturms eine verletzte Frau, Rowan, angespült.
Ein großes Gewirr aus Geheimnissen und Lügen bildet sich. Denn sowohl Rowan als auch Dominic haben etwas zu verbergen. Dazu steigt der Meeresspiegel, die Insel ist von der Außenwelt abgeschnitten und das nächste Schiff wird erst in mehreren Wochen erwartet. Ich würde dieses Werk durchaus als atmosphärischen Spannungsroman bezeichnen.
Weder Rowan noch Dominic sind meiner Meinung nach Sympathieträger. Man weiß nicht, wem man trauen kann. Rowan handelt zudem oft unbedacht und verantwortungslos.
Viele Perspektivwechsel halten die Spannung hoch und sorgen für Abwechslung. Die Autorin ist Drehbuchautorin, was man an den vielen bild- und actionreichen Szenen durchaus erkennen kann. Manchmal wird es aber fast ein wenig zu viel, denn ein Drama jagt das nächste, was am Ende unglaubwürdig wirkt.
Die große Stärke dieses Romans ist seine Qualität als Klimaroman. Generell ein rießiges Thema in allen Werken der Autorin. Shearwater hat eine wunderschöne, fast völlig unberührte Natur und Tierwelt. Pinguine, Robben, Wale und unzählige Pflanzen besiedeln dieses Eiland und sind nun vom unmittelbaren Untergang bedroht. Diese Naturbeschreibungen sind großartig. Fast scheint es, die Insel ist hier die eigentliche Protagonistin. Stürme, der steigende Meeresspiegel und dazu noch eine ordentliche Portion Mystery schaffen eine besondere, düster-gruselige Atmosphäre.
Trotz der tollen Naturbeschreibungen und großen Themen, die die Autorin oft aber nur anreißt und nicht weiter ausführt, muss man diesen Roman meiner Meinung nach in erster Linie als Unterhaltungsroman lesen. In Figurenzeichnung und Glaubwürdigkeit der Handlungsentwicklung tauchen nämlich doch immer wieder Unstimmigkeiten auf. Es gibt viele Hinweise mit dem Holzhammer, die eher reißerisch wirken, was gar nicht nötig gewesen wäre.
Wie ich finde, ist dies insgesamt nicht das beste Werk der Autorin. Dennoch habe ich es sehr gerne gelesen.
4 Sterne.

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Veröffentlicht am 05.07.2025

Mehr erhofft

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Eine Insel mit verlassener Forschungsstation. Nur Dominique und seine drei Kinder sind noch dort. Verpacken das Saatgut, das im Katastrophenfall das Überleben der Menschheit sichern soll, und warten auf ...

Eine Insel mit verlassener Forschungsstation. Nur Dominique und seine drei Kinder sind noch dort. Verpacken das Saatgut, das im Katastrophenfall das Überleben der Menschheit sichern soll, und warten auf das Schiff, das sie abholen soll.
Bleiben können sie nicht, da die Insel aufgrund des steigenden Meeresspiegels untergehen wird.
Schon in den Anfängen wird deutlich, dass es in diesem Natur - und Familienidyll heftig knirscht.
In dieser Situation wird eine Frau verletzt angespült. Es ist Rowan, die auf der Suche nach ihrem Mann auf Shearwater gestrandet ist.
Jetzt beginnt die Handlung in Teilen unglaubwürdig zu werden. Viele Fragen werden aufgeworfen, der Leser wird von einer Vermutung zur nächsten getrieben. Viele Handlungen und Begründungen wirken einfach nicht realistisch. Das zentrale Thema Klimawandel wird eigentlich nur rudimentär behandelt. Der Fokus liegt mehr auf dramatischen Handlungen und Ereignissen. Es gibt durchaus sehr schöne Passagen, auch was Flora und Fauna betrifft. Aber insgesamt hatte ich mir nach den Vorschusslorbeeren mehr erhofft. Zurück bleibt ein Buch, das unterhalten hat, aber keinen bleibenden Eindruck hinterlassen wird.

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Veröffentlicht am 12.10.2025

Fand keinen Zugang

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Dominic Salt lebt mit seinen drei Kindern auf einer verlassenen Insel mitten im Südpolarmeer irgendwo zwischen Australien und der Antarktis. Ein Forschungsteam war damit befasst gewesen Pflanzensamen zu ...

Dominic Salt lebt mit seinen drei Kindern auf einer verlassenen Insel mitten im Südpolarmeer irgendwo zwischen Australien und der Antarktis. Ein Forschungsteam war damit befasst gewesen Pflanzensamen zu schützen und den Fortbestand für die Zukunft zu sichern. Nun haben sie die Basis bereits aufgegeben, weil der Meeresspiegel steigt und die Insel verschlingen wird. Auch die Familie soll bald Shearwater Island verlassen, doch vorher zieht ein schwerer Sturm über die Insel und spült eine schwerverletzte Frau an die Küste.
Der Schreibstil ist eine Mischung aus Poesie und Eindringlichkeit. Erzählt wird das Geschehen aus verschiedenen Perspektiven. Aus der Sicht von Rowan und Dominic ist die Handlung in der Ich-Perspektive erzählt, die der Kinder Raff, Fen und Orly ist im personalen Erzählstil geschrieben. Am Anfang der kurzen Kapitel steht jeweils der Name der erzählenden Person.
Mich hat die Geschichte leider nicht packen können und ich fand keinen Zugang zu dem Buch, da mir der Erzählstil nicht zusagte und einige Dinge unglaubwürdig erschienen.

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