Cover-Bild Escape Room
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16,95
inkl. MwSt
  • Verlag: Argon
  • Themenbereich: Belletristik - Thriller / Spannung
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Ersterscheinung: 26.09.2018
  • ISBN: 9783839816547
Chris McGeorge

Escape Room

Nur drei Stunden
Torben Kessler (Sprecher), Karl-Heinz Ebnet (Übersetzer)

Du hast nur drei Stunden Zeit, das Rätsel zu lösen …
TV-Star Morgan Sheppard erwacht in einem fremden Hotelzimmer, mit Handschellen ans Bett gefesselt. Außer ihm befinden sich noch fünf weitere Personen im Raum – und eine Leiche in der Badewanne. Über den Fernseher meldet sich ein maskierter Mann: Morgan habe drei Stunden Zeit, unter den Anwesenden den Mörder zu enttarnen. Gelinge das nicht, würden sie alle sterben. Aus dem Zimmer gibt es kein Entkommen, und während die Uhr gnadenlos tickt, greifen Panik und Misstrauen um sich, bis die Situation eskaliert …

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 11.09.2018

Meisterdetektiv?

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Morgan Shepard ist berühmt durch seine Crime-TV-Show. Von klein auf war Berühmtwerden sein eigentliches Lebensziel, der Weg dahin war ihm fast egal. Schon mit 11 Jahren sieht er seine große Chance: er ...

Morgan Shepard ist berühmt durch seine Crime-TV-Show. Von klein auf war Berühmtwerden sein eigentliches Lebensziel, der Weg dahin war ihm fast egal. Schon mit 11 Jahren sieht er seine große Chance: er verrät den Vater seines allerbesten Freundes an die Polizei, was das Leben des anderen Jungen komplett aus der Bahn wirft. Der frühe Ruhm ist Shepard zu Kopf gestiegen. Er führt ein seelenloses Luxusleben, ein Getriebener, der immer nach dem größeren Kick greifen will, doch dabei seinen Körper mit Alkohol und Drogen zerstört und seine Empathie längst dem Kommerz geopfert hat. Nach einem wilden Alkoholexzess wacht er nicht wie erwartet neben einer attraktiven Blondine auf, sondern ist angekettet an ein Hotelbett, umgeben von 5 weiteren vorerst bewusstlosen Personen plus einer Leiche. Das Hotelzimmer entpuppt sich als tödliche Falle, wenn es Morgan Shepard nicht gelingen sollte, unter seinen Mitbewohnern den Mörder zu entlarven. Der Plot ist spannend, weil der Einstieg schon so beklemmend wirkt. Gefesselt aufzuwachen ist einfach ein Alptraum und für Morgan ist es erst der Anfang von den schrecklichsten 3 Stunden seines bisherigen Lebens. Durch Befragen versucht er hinter das Geflecht der Beziehungen zu kommen, aber da bei allen die Nerven blank liegen und eine der Frauen sogar unter Wahnvorstellungen leidet, läuft die ganze Situation mehr und mehr aus dem Ruder. Es ist spannend die ganzen Interaktionen wie unter einer Lupe betrachten zu können, aber ungefähr in der Mitte des Buches hätte es für meinen Geschmack deutlich straffer dargestellt werden können. Die Auflösung fällt nicht vom Himmel. Irgendwie konnte man sich schon darauf einstellen, aber das Ende ist rund und stimmig. Der Nervenkitzel ist gross genug, um 4 gute Lesesterne zu vergeben.

Veröffentlicht am 03.09.2019

Sternen3,5 Sterne für einen Thriller mit sehr guten Anfängen, aber leider auch verschenktem Potential

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Der Klappentext hat mich sofort angesprochen. Ich finde Escape Rooms allgemein sehr interessant und spannend, aber auch die Vorstellung einfach mit 5 anderen Personen und einer Leiche in einem fremden ...

Der Klappentext hat mich sofort angesprochen. Ich finde Escape Rooms allgemein sehr interessant und spannend, aber auch die Vorstellung einfach mit 5 anderen Personen und einer Leiche in einem fremden Hotelzimmer aufzuwachen und nur 3 Stunden Zeit zu haben um den Mörder zu entlarven, fand ich extrem fesselnd und schockierend.

Dementsprechend bin ich auch super gut in die Geschichte gestartet. Ich konnte mich gut in Protagonist Morgan Sheppard hineinversetzen und seine Verwirrung, seine Angst, aber auch seine Zweifel nachvollziehen und ich war einfach auch gespannt, was hinter allem steckt, bzw. wie er das in der kurzen Zeit schaffen will. Die Bedrohung und die Spannung konnte ich auch deutlich nachfühlen.

Denn es wurde ja schon am Anfang deutlich, dass Morgan Sheppard seine Fälle eigentlich gar nicht selbst ermittelt, sondern sie nur vorstellt bzw. auf Kosten anderer verkauft. Auch sonst ist er eher weniger sympathisch und hat einige Charaktereigenschaften, die ich überhaupt nicht an einem Menschen mag, aber trotzdem konnte ich mich gut in seine Lage versetzen, seine Gedankengänge nachvollziehen und fand seine Entwicklung/Wandlung glaubhaft. Das fand ich schon bemerkenswert in der Beschreibung, dass er trotz des eher negativen Charakters zu einer Art Antiheld wird und ich ihm das auch noch abnehme.

Die anderen Charaktere sind zum Teil auch sehr speziell und werden in ihren Beschreibungen aber auch nur oberflächlich angerissen. Ich hatte zwar schon bald einen Verdacht hatte, der sich später auch als wahr herausgestellt hat, bin aber zwischendurch durchaus immer mal wieder verunsichert worden und habe auch alle anderen Figuren ins Visier genommen und verdächtigt.

Doch leider konnte die Geschichte das gute Niveau vom Anfang nicht halten. Als es dann daran geht, etwas von der Vergangenheit aufzudecken, verliert sich der Autor in diesen Erzählungen. Er will jedes Detail der Vergangenheit aufdecken und das ist einfach zu viel und tötet die Spannung… Vor allem da es für den Hörer schon bald offensichtlich wird, wie es damals gelaufen ist und diese kurze Erklärung hätte auch gereicht.

Und auch die nachfolgenden Ermittlungen im Zimmer laufen dann oft eher etwas nebensächlich ab. Weshalb sich die große Spannung oft auch immer wieder etwas abbaut, auch wenn es zwischendurch doch einige Highlights und Wendungen gibt.

Der Sprecher Torben Kessler macht einen guten Job. Er hat schon eine recht klare und eindringliche Stimme, die auch die Atmosphäre gut rüber bringt, aber gegen die langwierigen Erklärungen kann er trotz der guten Leistung nicht viel machen.

Das Ende ist dann schon wieder ganz ok, auch wenn durch die vorherige Enttäuschung doch ein etwas bedauernder Nachgeschmack bleibt, dass das Potential etwas verschenkt wurde.

Fazit:
Eine spannende und fantastisch erzählte Geschichte, mit einem beklemmenden Setting, einem tollen Auftakt und einem glaubhaften Antihelden. Leider verzettelt sich der Autor dann in unnötige Details und Nichtigkeiten und kann die Spannung vom Anfang nicht aufrechthalten. Das Ende ist dann schon ganz ok, kann die Enttäuschung um das verschenkte Potential aber nicht ganz aus der Welt schaffen. Insgesamt vergebe ich knappe 3,5 Sterne, die aber eher ab-, als aufgerundet werden.

Veröffentlicht am 28.01.2019

Abgebrochen

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Escape Room
Herausgeber ist Knaur HC (3. September 2018) und es hat 400 Seiten.
Kurzinhalt:
Chris McGeorges packender Locked-Room-Thriller: ein Hotelzimmer, eine Leiche, fünf Verdächtige, drei Stunden ...

Escape Room
Herausgeber ist Knaur HC (3. September 2018) und es hat 400 Seiten.
Kurzinhalt:
Chris McGeorges packender Locked-Room-Thriller: ein Hotelzimmer, eine Leiche, fünf Verdächtige, drei Stunden Zeit – ein tödliches Spiel beginnt
Im Alter von 11 Jahren erlangte Morgan Sheppard als »Kinder-Detektiv« Berühmtheit, weil er den mysteriösen Tod seines Mathelehrers aufklärte.
Heute, 25 Jahre später, wacht er in einem ihm unbekannten Hotelzimmer auf, zusammen mit fünf Fremden. Keiner von ihnen weiß, wie er hierher geraten ist. Die Hotelzimmer-Tür ist verriegelt, und im Badezimmer liegt die Leiche von Simon Winter – Morgans langjährigem Psychiater.
Es beginnt ein Spiel der besonderen Art. Die Mitspieler: eine Kellnerin, ein Putzmann, eine Schauspielerin, ein Anwalt und eine Schülerin. Sie alle sind Verdächtige.
Morgan Sheppard hat drei Stunden Zeit, seine detektivischen Fähigkeiten erneut unter Beweis zu stellen. Denn eine der Personen im Hotelzimmer ist ein Mörder. Gelingt es Morgan nicht, den Mord aufzuklären, werden sie alle sterben.
Kann Morgan das tödliche Spiel gewinnen? Die Zeit rennt.

Meine Meinung: Ich habe mich leider wieder etwas blenden lassen, denn ich hatte nur die Kurzbeschreibung gelesen und dachte, ja, das Buch wäre etwas für mich. Aber leider hat der Schein getrogen, ich habe das Buch abgebrochen. Zum einen bin ich mit dem Schreibstil nicht so richtig klar gekommen, irgendwie wollte keine Spannung hochkommen und so richtig Geschehen ist auch auf den ersten 150 Seiten. Am Anfang war ja noch Spannung zu merken, aber die nahm immer mehr ab. Ausserdem wurde ich mit keiner Person so richtig warm, denn sie blieben eigentlich so oberflächlich.
Mein Fazit: Für mich leider ein Flop, ich habe das Buch abgebrochen, da kaum Spannung vorhanden war. Und leider hatten die Verlage das Buch mit Fitzek verglichen, aber damit kann der Autor überhaupt nicht mithalten. Ich vergebe 2 Sterne und ich kann auch keine Leseempfehlung aussprechen.

Veröffentlicht am 18.10.2018

Es kam einfach keine Spannung auf

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Zum Inhalt
Morgan Sheppard erwacht in einem fremden Hotelzimmer. Seine Hände sind an das Bett gefesselt.
Allein ist er jedoch nicht. Mit ihm im Raum befinden sich fünf weitere Personen und eine Leiche ...

Zum Inhalt
Morgan Sheppard erwacht in einem fremden Hotelzimmer. Seine Hände sind an das Bett gefesselt.
Allein ist er jedoch nicht. Mit ihm im Raum befinden sich fünf weitere Personen und eine Leiche in der Badewanne.
Ein maskierter Mann meldet sich über den Fernseher. Morgan hat 3 Stunden Zeit um den Mörder innerhalb der Gruppe zu entlarven. Scheitert er, sterben alle – denn aus dem Zimmer gibt es kein Entkommen.
Die Uhr tickt und je mehr Zeit vergeht, desto mehr eskaliert die Situation.

Meinung
Es handelt sich hier um eine autorisierte Lesefassung, die von Torben Kessler vorgelesen wird.
Als ich den Klappentext las, war ich schon sehr gespannt auf die Story, dass Escaperooms mittlerweile immer aktueller werden und ich dieses Thema in Psychothrillern noch nicht kannte.
Chris McGeorge beschreibt hier eine Situation, in der mehrere Menschen in einem Raum gefangen sind, wobei der Protagonist die hilfloseste Person zu sein scheint, da er ans Bett gefesselt ist und somit der Situation völlig ausgeliefert.
Nun ist da also der Faktor Zeit, die in einem Countdown von 3 Stunden herunterrasselt und eben eine Gruppe voller Menschen, die sich nicht kennen.
Misstrauen und Verdächtigungen sind also vorprogrammiert und es ist nur eine Frage der Zeit, wann sie sich gegenseitig an die Gurgel gehen.
Hier sollte also Spannung eigentlich Programm sein, oder?
Leider habe ich genau diese Spannung, diesen Nervenkitzel in dieser Geschichte völlig vermisst.
Es ist ein wildes Rätselraten um den Täter, ein Herumspringen der Gedanken in die Vergangenheit und ein Perspektivwechsel, der einen eigenen Erzählstrang bietet.
Leider verlief die Story trotz des vorhandenen Potentials einfach zu ruhig daher, sodass ich diese Geschichte auch nur mit zugedrückten Augen als einen Spannungsroman beschreiben würde.
Ich kann es nur schwer benennen aber es fehlte mir an nervenzerreißende Situationen, falsche Fährten, Überraschungsmomenten. Irgendetwas, dass ein wenig Spannung auslösen würde!
Vielleicht lag es auch an der Zeichnung der Charaktere:
Denn diese wirkten in ihrem Verhalten völlig unrealistisch!
Ganz besonders der Protagonist, denn dieser wirkte auf mich in seiner Art und Weise, seinem Handeln und denken einfach nur unglaubwürdig.
Mit dem Antagonisten ging es mir leider nicht anders, und als wenn dies nicht ausreichen würde, versöhnte mich auch der Ausgang der Geschichte nicht wirklich.
Im Gegenteil, der recht frühe Verdacht denn ich hatte, bestätigte sich auch noch obendrauf, sodass der Überraschungseffekt für mich ebenfalls ausblieb.
Da Torben Kessler die Geschichte vorliest, fiel es mir nicht schwer, trotz all der Kritik weiterzuhören.
Denn ehrlich gesagt hatte ich gehofft, dass durch seine durchaus kräftige und eindringliche Stimme, die Spannung vielleicht doch noch ein wenig auftreten würde.
Leider konnte aber auch er nichts am Inhalt ändern, sodass mein Eindruck zum Schluss erhalten blieb.

Fazit
„Escape Room – Nur 3 Stunden“ konnte meine Erwartungen leider nicht erfüllen. Auch wenn Torben Kessler fabelhaft vorgelesen hat, fehlte es mir in dieser Geschichte einfach zu sehr an Spannung und Überraschungsmomenten.
Schade aber manchmal passt es einfach nicht.