Tolle Hexengeschichte eines Lieblingsautors
Ich mag die Bücher von Christian Handel sehr gerne und kann immer sagen das mir seine Geschichten ganz besonders gut gefallen, auch diese war wieder eine absolut tolle Geschichte, die mir einige schöne ...
Ich mag die Bücher von Christian Handel sehr gerne und kann immer sagen das mir seine Geschichten ganz besonders gut gefallen, auch diese war wieder eine absolut tolle Geschichte, die mir einige schöne Lesestunden beschehrt hat.
Inhaltlich geht es um die 16-jährige Marissa, sie ist eine waschechte Hexe, die mit ihrer großen Familie in einem verwinkelten Landhaus am Rande der Stadt auf einer Insel lebt. So weit, so idyllisch. Doch als Marissas Tante, das schwarze Schaf der Hexenfamilie, plötzlich wieder auftaucht, passieren seltsame Dinge: Marissas Cousine bricht abends krank zusammen und alle scheinen den gleichen Tag immer und immer wieder zu erleben. Fieberhaft macht sich Marissa auf die Suche: Warum genau wurde Tante Gladys verstoßen? Wie gelangte vor 150 Jahren das Haus mit seinem eigenwilligen Charakter in den Besitz ihrer Familie? Und warum sind alle in einer Zeitschleife gefangen?
Der Schreibstil war wieder toll, märchenhaft aber dennoch sehr locker und leicht zu lesen, da sind die Seiten nur so dahin geflogen. Ausserdem besticht das Buch durch eine sehr schön bildhafte Sprache und ich konnte mir die Lokation gut vor meinen Augen vorstellen. Auch die Charaktere sind lebendig geworden und haben authentisch gehandelt. Die Gefühle und Gedanken waren immer nachvollziehbar und vorallem Marissa habe ich schnell ins Herz geschlossen. Die Geschichte ist gleichzeitig super soft geschrieben und dennoch kommt viel Spannung auf und man möchte immer erfahren wie es weiter geht.
Fazit: Ich habe die Geschichte sehr gemocht und kann sie nur empfehlen.