Cover-Bild Gelobtes Land

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13,95
inkl. MwSt
  • Verlag: MBS
  • Genre: Krimis & Thriller / Sonstige Spannungsromane
  • Seitenzahl: 380
  • Ersterscheinung: 26.02.2019
  • ISBN: 9789463860079
Christine Heimannsberg

Gelobtes Land

GLOOV
Eine Mauer, dahinter eine andere Welt: Die Neue Welt, wie sie diesseits genannt wird. Und sie übertrifft Lores kühnste Erwartungen: Nahrung, Wärme, Unterkunft, ein sicherer Ort für ihren Bruder Jame – es scheint an nichts zu fehlen. Lore brennt darauf, ein vollwertiges Mitglied dieser auf Gleichberechtigung und ökologische Nachhaltigkeit ausgerichteten Gesellschaft zu werden, die von dem charismatischen Jefferson Maklaren angeführt wird. Dessen Gegenspielerin Sisdal umwirbt Lores Freund Jul für ihre eigenen undurchschaubaren Ziele. Lore gerät zunehmend zwischen die Fronten. Und dann ist da noch das Buch Liebe und sein brisanter Inhalt.
GLOOV – Der zweite Band zur Trilogie über Hoffnung, Glaube und Liebe in einem vom Klimawandel und Machtspielen geprägten Europa der Zukunft.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 22.03.2019

Nicht ganz so stark wie Band 1, aber dennoch sehr gut

1

Gloov knüpft da an, wo Hoop endete. Die kleine unfreiwillige Reisetruppe Lore, ihr Bruder Jame, ihr Freund Jul und ihre neue Freundin Sim haben ihr Ziel erreicht. Doch ist es wirklich das, was sie wollten? ...

Gloov knüpft da an, wo Hoop endete. Die kleine unfreiwillige Reisetruppe Lore, ihr Bruder Jame, ihr Freund Jul und ihre neue Freundin Sim haben ihr Ziel erreicht. Doch ist es wirklich das, was sie wollten? Noch immer muss Lore um ihren Bruder bangen, darf doch keiner das Geheimnis erfahren, was sie mit sich herumtragen und dann ist da noch die Tatsache, dass die Neuländer Liebe und Freiheit ein wenig anders verstehen, wie Lore sich das vorgestellt hat.

Der zweite Band der Triologie „Das gelobte Land“ beweist einmal mehr, dass Christine Heimannsberg unglaublich gut schreiben kann. Ihr Schreibstil ist wirklich angenehm zu lesen, schön flüssig und ohne unnötige Längen. Dennoch ist mir bei Gloov ein wenig der tolle Roadmovie Effekt verloren gegangen, den ich in Band eins noch so hoch gelobt habe. Nun muss man das vielleicht anders betrachten, denn Gloov ist eine Zwischenstation. Die Charaktere sind am Ziel angelangt und finden heraus, dass sie weiter müssen und ihr Weg sie doch noch weiter führt. Schön zu sehen war, dass sie sich nicht von vorneherein einig waren und jeder auf seine eigene Art und Weise versucht mit der Situation klar zu kommen. Hier gab es hin und wieder Szenen, die mich an andere Jugenddystopien erinnerten, was ich ein wenig schade fand. Nichtsdestotrotz behält diese Reihe seine Einzigartigkeit aufgrund des Settings und Christine Heimannsberg bekam zum Glück immer rechtzeitig die Kurve, um es nicht wie in anderen Jugenddystopien ins Klischeehafte abdriften zu lassen. Das rechne ich ihr hoch an, da ich gerade erst wieder einen Jugendroman in den Händen hielt, der vor Klischees nur so strotzte und mir klar machte, ich bin dafür zu alt.

Die Triologie „Das Gelobte Land“ ist definitiv kein reines Jugendbuch, sondern ein waschechter All-Ager, das kann ich mit meinen über 40 reinen Gewissens behaupten, weshalb sie bei mir nur noch mehr punkten kann. ?

Doch zurück zum zweiten Band und seiner Geschichte und seinen Charakteren. Denn da bleiben einige Fragen für mich offen, auf deren Aufklärung ich mich schon im letzten Teil freue. Ich bin gespannt, ob Kyron nicht doch Lores Seite wählen wird, irgendwie ist mir sein Verhalten noch sehr suspekt. Irgendetwas verbirgt er. Und im Gegenzug frage ich mich, ob Jul und Lore sich nicht doch schon zu weit voneinander entfernt haben, um glücklich miteinander zu werden. Und welche Rolle wird Sisdal dabei spielen.

Auch so etwas, was ich sehr positiv empfinde. Es bleiben zwar Fragen offen, aber vieles wird auch aufgeklärt und es entsteht ein ausgewogenes Verhältnis, das einen nicht unbefriedigt, sondern neugierig zurücklässt.

Es gibt bei Triologien oft das Phänomen, dass zweite Bände, sogenannte Zwischenbände, nicht unbedingt Highlights sind, sondern die Story quasi strecken. Ich kann wenige aufzählen, die mich wirklich vom Hocker gerissen haben. Auch wenn ich vorab erwähnte, dass ich Teil 1 noch lieber mochte, kann ich auch Teil 2 uneingeschränkt empfehlen. Es ist einer der besten zweiten Bände, die ich kenne, daher gibt es von mir auch wieder klare 5 von 5 Sternen.

Veröffentlicht am 23.09.2019

Schöne Neue Welt?

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Lore und ihre Gruppe haben es geschafft: Sie haben das gelobte Land erreicht. Sie werden in eine Gemeinschaft aufgenommen, in der es um Gleichberechtigung und ein nachhaltiges Leben geht. Es gibt Kleidung, ...

Lore und ihre Gruppe haben es geschafft: Sie haben das gelobte Land erreicht. Sie werden in eine Gemeinschaft aufgenommen, in der es um Gleichberechtigung und ein nachhaltiges Leben geht. Es gibt Kleidung, Essen, ein Bett, ein Dach über dem Kopf. Und es gibt einen charismatischen Anführer, den alle bewundern. Lore ist fasziniert von der Neuen Welt. Doch bald muss sie feststellen, dass auch hier Abgründe lauern. Und nicht jeder in ihrer Gruppe ist gewillt, sich an die neuen Regeln anzupassen.

Schöne neue Welt? Wie immer ist dort wo Licht ist, auch Schatten. Wie so typisch für eine Dystopie entdeckt der Leser nach und nach diese Schattenseiten, die neue Art, Menschen zu kontrollieren und zu unterdrücken. In diesem Zwischenband der Trilogie wird nun alles auf das Finale vorbereitet.

Mir hat das Buch gut gefallen. Es war irgendwie anders, als der erste Teil, aber trotzdem mitreißend. Sehr flüssig und spannend geschrieben. Ich freue mich auf das Finale.

Veröffentlicht am 12.09.2019

Nicht so gut wie erhofft

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Dieses Buch wurde mir als Rezensionsexemplar über NetGalley zur Verfügung gestellt.

Lore hat es endlich geschafft und ist mit ihrer Gruppe endlich ins Gelobte Land gekommen. Sie sind in Sicherheit. Doch ...

Dieses Buch wurde mir als Rezensionsexemplar über NetGalley zur Verfügung gestellt.

Lore hat es endlich geschafft und ist mit ihrer Gruppe endlich ins Gelobte Land gekommen. Sie sind in Sicherheit. Doch die Umstellung auf eine ganz neue Gesellschaft ist schwierig für sie alle. Im gelobten Land dreht sich alles darum, dass die Liebe fließen muss, eine extreme Umstellung von allem was Lore bisher kannte

Zu Beginn des Buches habe ich mich gelangweilt, mich hat das gelobte Land nicht sehr interessiert, alles was passiert ist war vorauszusehen. Erst zur Mitte des Buches hat sich das Blatt gewendet und gezeigt, dass das ganze doch vielschichtiger ist als das Buch zunächst vermuten lässt.

Das ist jetzt auch irgendwie mein Problem, denn die erste Hälfte hat mir nicht gefallen und über die zweite Hälfte kann ich nicht wirklich reden ohne euch zu spoilern. Also was nun? Ich versuche es einfach mal. Ich finde Lore entwickelt sich nicht und obwohl erwähnt wird, dass sie Probleme hat sich dort zurechtzufinden und sie etwas skeptisch ist, hat die Autorin es sich meiner Meinung nach zu einfach gemacht. Lore hätte nach den traumatischen Erlebnissen in ersten band jetzt viel an Tiefe gewinnen können, aber es wird immer nur am Rand erwähnt, dass sie mal einen Albtraum hat. Wo bleibt die Angst vorm Einschlafen, weil man ja wieder einen Albtraum haben könnte, wo sind die Nächte, in denen sie schweißgebadet aufwacht?

Der Schreibstil ist ganz gut. Es ist leicht das Buch zu lesen, aber man fliegt nicht nur so durch das Buch, es ist also durchaus ausbaufähig. Ich würde gerne was richtig positives sagen, aber mir fällt einfach nichts ein, was mir im Kopf geblieben ist dazu.

Fazit
Es war eine gute Fortsetzung zum ersten Band, jedoch nicht für die Charaktere. Die Handlung an sich wurde gut weiter geführt, doch die Charaktere haben in diesem Buch mehr verloren als gewonnen. Wer den ersten Band schon gelesen hat und wissen will wie es weiter geht, kann diesen Band lesen, aber wer diese Bücher noch nicht gelesen hat, braucht damit nicht anfangen.

Veröffentlicht am 18.07.2019

spannend aber etwas schwächer als Band eins

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Nach dem Ende des ersten Bandes „Hoop“ war ich sehr gespannt was mich in „Gloov“ erwartet. Der Schreibstil ist sehr gelungen, locker und flüssig zu lesen. Mir ist der Einstieg in diesen zweiten Band gut ...

Nach dem Ende des ersten Bandes „Hoop“ war ich sehr gespannt was mich in „Gloov“ erwartet. Der Schreibstil ist sehr gelungen, locker und flüssig zu lesen. Mir ist der Einstieg in diesen zweiten Band gut gelungen und leicht gefallen. Der Anschluss ist gekonnt und auch nach einer etwas längeren Pause kann man gut hineinfinden, die Lücken werden passend geschlossen.

Ich empfand „Gloov“ als sehr interessant und es war auch spannend, allerdings war dieser Band nicht ganz so aktiv gestaltet wie der erste und das hat mir etwas gefehlt. Mir fehlte die Aktion aber hier ist dennoch einiges los. Vor allem das Ende macht mir Lust und Hoffnung auf den dritten Finalen Band.

Die Protagonisten sind zum teil bereits bekannt und die „alten“ Gesichter konnten mich auch hier wieder überzeugen. Aber auch die neuen Charaktere haben einen mehr als guten Eindruck hinterlassen, so finde ich Jefferson sehr interessant und erhoffe mir von ihm noch so einiges. Ebenso ergeht es mir mir Sisdal in die ich ja auch kurze Einblicke hatte.

Das Cover passt gut in die Reihe und besticht durch seine Schlichtheit. Ebenso wie der Klappentext konnte es mich durchaus überzeugen.


Fazit:
„Gloov“ hat mir gut gefallen war allerdings nicht ganz so aktionreich wie erhofft. Dennoch ist es stimmig und spannend. Mich lässt „Gloov“ neugierig auf Band drei zurück. Ich kann die Reihe „Gelobtes Land“ absolut empfehlen.

Veröffentlicht am 03.06.2019

Na ja.

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„Lore hat es mit ihrem Bruder Jame, ihrem Freund Jul und Sim ins Gelobte Land geschafft – der Neuen Welt, wie sie hier genannt wird. Und die bietet alles, was nötig ist: Nahrung, Kleidung; selbst technische ...

„Lore hat es mit ihrem Bruder Jame, ihrem Freund Jul und Sim ins Gelobte Land geschafft – der Neuen Welt, wie sie hier genannt wird. Und die bietet alles, was nötig ist: Nahrung, Kleidung; selbst technische Errungenschaften haben hier den Vorfall überstanden. Fasziniert begibt sich Lore in die Hände von Flüchtlingshelfern und Therapeuten, während der nun fast dreizehnjährige Jame durch die einheimische Yuna Anschluss an eine Gruppe Gleichaltriger findet und sich zum ersten Mal verliebt. So wie Lore brennt er darauf, sich schnellstmöglich zu integrieren, während Sim und Jul den Fremden skeptisch gegenüberstehen.
Außerhalb des Camps zeichnet sich ein Umbruch in der Neuen Welt ab, in der das geistige Oberhaupt Maklaren Gewaltfreiheit, Polyamorie und gemeinschaftliches Erziehen der Kinder propagiert. Jul erkennt instinktiv die Gefahr, die von dem charismatischen Führer ausgeht und lässt sich von Sisdal für das Oppositions-Lager anwerben. Lore gerät zunehmend zwischen die Fronten. Als Jame durch Yuna in Schwierigkeiten gerät, erfahren die vier, was es in der Neuen Welt heißt, gegen die Regeln zu verstoßen.“

So lautet der für meinen Geschmack zu ausführliche Klappentext des zweiten Teils der Trilogie um das 'Gelobte Land' von Christine Heimannsberg, der eigentlich die Geschichte auch schon so perfekt umschreibt, sodass ein Lesen dieser kaum noch notwendig ist.

Zudem möchte ich anmerken, dass ich es für Schwachsinn halte, die Bücher ohne Kenntnis der zuvor erschienenen zu lesen, auch wenn ich diese Einstellung jetzt schon an vielen Stellen gesehen habe. Es ist und bleibt eine Fortsetzung mit starkem Bezug zum vorigen Band, und wenn man die Leser, die brav bei Buch eins angefangen haben, nicht zu Tode langweilen will, kann man es gar nicht so ausführlich machen, dass Neueinsteiger alles verstehen.
Also Leute, bei New Adult könnt ihr meinetwegen die Reihen durcheinandergewürfelt lesen, aber doch nicht bei Dystopien mit fortlaufender Handlung! Gleich wieder aus dem Kopf schlagen!

Erzählt wird aus verschiedenen Perspektiven, wobei die Ich-Erzählung aus der Sicht von Lore den größten Teil einnimmt. Man kann ihre Gedanken und Gefühle aus der ersten Reihe mitverfolgen, ein heilloses Auf und Ab, Hin und Her, kein Wunder bei all den neuen Eindrücken in der scheinbar gut organisierten Welt hinter der Mauer.
An und für sich ist dies kein anspruchsvolles Buch, mit dem man sich allzu lange aufhalten muss, denn der Schreibstil animiert zum dranbleiben und ermöglicht einen stetigen Lesefluss, wenn man nicht gerade vom Inhalt genervt ist, wie es bei mir öfter der Fall war.

Die neue Welt hat meines Empfindens nach nämlich eine eigenartige Dynamik, die mich immer öfter an eine Sekte oder einen gläubigen Clan hat denken lassen. Die Leute sind verblendet und verfolgen Ideale, die, wie zumindest 50% der Hauptpersonen verstanden haben, mehr als fragwürdig und einfach nur Käse sind. Ich habe mich einfach nicht wohl in der Geschichte gefühlt, was mehr als Schade ist, da ich die Flucht in Band eins wirklich in mich aufgesaugt habe.

Selten passiert es, dass ich keinen Lieblingscharakter habe, doch in diesem Fall war es so. Leider nicht aus dem Grund, dass ich alle liebe, sondern weil ich sie alle so lala fand. Keiner hat mich wirklich beeindruckt, zum Lachen gebracht oder sonstige Emotionen ausgelöst außer einer Menge Unverständnis und den ein oder anderen Wutanfall.

Mein Fazit:
Die Geschichte an sich war gut durchdacht, keine Frage. Aber ich bin mit dem Gelobten Land auf keinen grünen Zweig gekommen, genau so wenig wie mit deren hirnrissiger Vorstellung von Liebe. Nach dem gelungenen ersten Band meiner Meinung nach leider keine starke Fortsetzung, ob ich Band drei lesen werde, steht noch in den Sternen.
Irgendwo zwischen den ganzen neuen Regeln und Eindrücken bin ich wohl verloren gegangen.