Cover-Bild Die Erbin
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14,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Heyne
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: historischer Roman
  • Genre: Romane & Erzählungen / Erzählende Literatur
  • Ersterscheinung: 16.04.2025
  • ISBN: 9783641284015
Claire Winter

Die Erbin

Roman
Eine Geschichte über Liebe, Macht und einen Mord, der in die dunkle Vergangenheit einer großen deutschen Industriellenfamilie führt.

Köln, 50er Jahre: Cosima ist Erbin der einflussreichen Industriellenfamilie Liefenstein. Doch mit der Gründung einer Stiftung für bedürftige Frauen und Mütter geht sie ihren eigenen Weg. Da tritt der Journalist Leo Marktgraf in ihr Leben, der Nachforschungen über den Tod eines Freundes anstellt. Die Leiche des Anwalts wurde am Ufer des Rheins gefunden, nur kurz nachdem er öffentlich schwere Anschuldigungen gegen die Liefensteins erhoben hatte. Cosima will Licht in die dunkle Vergangenheit ihrer Familie bringen und muss schon bald erkennen, dass nichts so ist wie es scheint. Aber in der jungen Bundesrepublik, in der niemand mehr an die Zeit des Dritten Reiches erinnert werden will, gibt es ein Netzwerk von Menschen, die noch immer mächtig sind. Sie sind bereit, alles dafür zu tun, dass Cosima und Leo der Wahrheit nicht auf die Spur kommen …

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 14.09.2025

Ein absolutes Lesehighlight

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Auf den neuen Roman der Spiegel Bestseller-Autorin Claire Winter habe ich mich schon riesig gefreut. Wir begeben uns in diesem bewegenden Roman in die Nachkriegszeit Deutschlands und tauchen ein in das ...

Auf den neuen Roman der Spiegel Bestseller-Autorin Claire Winter habe ich mich schon riesig gefreut. Wir begeben uns in diesem bewegenden Roman in die Nachkriegszeit Deutschlands und tauchen ein in das Leben der Industriellenfamilie Liefenstein.
Der Inhalt: Köln, 50er Jahre: Cosima ist Erbin der einflussreichen Industriellenfamilie Liefenstein. Doch mit der Gründung einer Stiftung für bedürftige Frauen und Mütter geht sie ihren eigenen Weg. Da tritt der Journalist Leo Marktgraf in ihr Leben, der Nachforschungen über den Tod eines Freundes anstellt. Die Leiche des Anwalts wurde am Ufer des Rheins gefunden, nur kurz nachdem er öffentlich schwere Anschuldigungen gegen die Liefensteins erhoben hatte. Cosima will Licht in die dunkle Vergangenheit ihrer Familie bringen und muss schon bald erkennen, dass nichts so ist, wie es scheint. Aber in der jungen Bundesrepublik, in der niemand mehr an die Zeit des Dritten Reiches erinnert werden will, gibt es ein Netzwerk von Menschen, die noch immer mächtig sind. Sie sind bereit, alles dafür zu tun, dass Cosima und Leo der Wahrheit nicht auf die Spur kommen.
Wow! Was für ein sensationeller Roman. Noch jetzt nach Beendigung der Lektüre läuft das Gelesene wie ein Film vor meinem inneren Auge ab. Ich werde von zahlreichen Emotionen übermannt und habe jetzt noch Gänsehautfeeling, wenn ich mir gewisse Szenen vor Augen führe. Die Autorin bringt uns in dieser unter die Haut gehenden Lektüre längst vergangene Geschichte, die mich erschauern lässt, nahe. Ich lerne Cosima, eine liebenswerte junge Frau kennen, die ein behütetes Leben führt. Ich bewundere sie für ihr Engagement für die Schwachen. Doch von heute auf morgen gerät ihre heile Welt ins Wanken. Und wir begeben und mit ihr auf eine fesselnde Reise in die Vergangenheit. Diese Reise hat mich bis tief in die Seele berührt. Und es kommen im Laufe der Zeit Dinge ins Licht, durch die Cosima ein neues Bild von ihrer ganzen Familie erhält. Durch ihre Recherchen bringt sie sich in große Gefahr. Der Schreibstil der Autorin ist einfach fantastisch. Die Spannung steigt von Seite zu Seite und ich konnte die Lektüre nicht mehr aus der Hand legen.
Für mich ein absolutes Lesehighlight, das mich von der ersten bis zur letzten Seite total begeistert hat. Ich habe mit dieser Lektüre unterhaltsame und nachdenkliche Lesestunden verbracht. Sehr gerne vergebe ich für dieses Meisterwerk 5 Sterne.

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Veröffentlicht am 09.06.2025

Erschütternde Reise in die Vergangenheit, ein Highlight für mich

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Meine Meinung:
Die Bücher von Claire Winter sind sehr gut recherchiert, so dass ich immer sofort mitgerissen werde und das Buch nicht mehr aus der Hand legen kann. So ging es mir auch mit Die Erbin. Gespannt ...

Meine Meinung:
Die Bücher von Claire Winter sind sehr gut recherchiert, so dass ich immer sofort mitgerissen werde und das Buch nicht mehr aus der Hand legen kann. So ging es mir auch mit Die Erbin. Gespannt begleite ich Cosima auf ihrem Weg, die Wahrheit über die Vergangenheit ihrer Familie zu erfahren. Ich spüre die immer näher kommende Gefahr für Cosima und den Journalisten Leo sowie die Anziehungskraft zwischen den beiden.

Der Schreibstil von Claire Winter ist fesselnd und spannend durch die zwei Zeitebenen. So erfährt man immer nur Stück für Stück mehr von der Vergangenheit, was den Spannungsbogen sehr hoch hält. Ich bin immer wieder aufs Neue wirklich entsetzt was während der Nazi-Zeit geschehen ist. Genauso bestürzt habe ich aber auch gelesen, wie man sich nach dem Krieg wieder dreht und bestreitet, jemals ein Anhänger Hitlers gewesen zu sein sondern quasi gezwungen wurde. Erschreckend, wieviel Macht hohe Nazis auch nach dem Krieg noch hatten.

Die Erbin hat mich berührt und mitgerissen, ich vergebe 5 von 5 Sterne und das Buch kommt auf meine Highlight-Liste.

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Veröffentlicht am 29.04.2025

Sehr packende Geschichte über ein Stück deutscher Geschichte

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Der Roman "Die Erbin" von Claire Winter spielt in Köln in den 50ziger Jahren und Cosima, die 1935 in die Industriellenfamilie Liefenstein hineingeboren wurde, auf diese bezieht sich der Titel. Im Jahre ...

Der Roman "Die Erbin" von Claire Winter spielt in Köln in den 50ziger Jahren und Cosima, die 1935 in die Industriellenfamilie Liefenstein hineingeboren wurde, auf diese bezieht sich der Titel. Im Jahre 1957 will sie eine Stiftung für bedürftige Frauen und Mütter gründen. Fast gleichzeitig lernt sie den Journalisten Leo Marktgraf kennen und unvermittelt sieht sie sich mit der Vergangenheit ihrer Familie konfrontiert.

Die Autorin erzählt sehr gekonnt und emotional einfühlsam, sowie auch spannend, die Geschichte der fiktiven Familie Liefenstein, die es so ähnlich bzw. die historischen Hintergründe es wirklich gegeben hat. Dazu reise ich als Leserin in die Zeit Ende der 1920 ziger - Kriegsende zurück und die Gegenwart ist dann Ende der 50ziger Jahre.. Der Roman erzählt wechselweise aus beiden Zeiten und beginnt zu einer Zeit als Cosima noch nicht geboren ist und hier wird auf das Familienleben inklusive des zahlreichen Personals sowie auf die politische Lage eingegangen. Während Cosima stückchenweise immer mehr von der Vergangenheit der eigenen Familie und auch ihr Handeln zu Kriegszeiten erfährt, erfahre ich parallel dazu die Vergangenheit in Echtzeit. Ich erfahre viel über historische Ereignisse aber auch das Leben zu Kriegszeiten, wobei schnell die unterschiedlichen Gesinnungen in einer Familie und auch im Personal deutlich werden. Es geht jedoch nicht nur um Hass, sondern auch um Liebe und Freundschaft sowie um Mut.

Ich konnte mich, obwohl Jahrzehnte nach Cosima geboren, trotzdem gut in sie hineinversetzen, was die Naivität bezüglich des Krieges und der Haltung der Menschen betrifft. Mir wurde selber auch erst als junge Erwachsene klar, dass mit Kriegsende und auch Jahrzehnte danach, die Einstellung vieler Menschen zum damaligen Geschehen sich nicht geändert hat.

Da in dem Roman sehr viele Protagonisten vorkommen, die bedeutsam für die Geschichte im Roman sind, hat es mich gefreut zu Beginn ein Personenregister vorzufinden. Die Story ebenso wie die Menschen sind so authentisch dargestellt, so dass ich das Gefühl hatte ihnen wirklich gegenüberzustehen. Es gibt einige Protagonisten, die mich sehr positiv, andere sehr negativ berührt haben, wobei eine Person beides geschafft hat.

Ich mag diesen Roman sehr, da er sich mit einem dunklen Kapitel der deutschen Geschichte auseinandersetzt und daran erinnert, wie alles damals anfing.

Ein Lesehighlight 2025 ! Fünf Sterne!

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Veröffentlicht am 23.04.2025

Familiengeheimnisse

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Bonn, Bad Godesberg 1957. Vor einflussreichen Leuten und Journalisten stellt die Erbin Cosima Liefenstein ihr Stiftungsprojekt vor. Selbst Conrad Adenauer ist anwesend und befürwortet die Unterstützung ...

Bonn, Bad Godesberg 1957. Vor einflussreichen Leuten und Journalisten stellt die Erbin Cosima Liefenstein ihr Stiftungsprojekt vor. Selbst Conrad Adenauer ist anwesend und befürwortet die Unterstützung alleinerziehender Frauen und Witwen. Da Cosimas Vater früh verstorben ist, hat sie in ihrem Onkel Theodor, dem Patriarch des Familienunternehmens, einen weiteren Mäzen. Ihr Verlobter Alexander ist gegen ihr Engagement und hat eigene Pläne. Als Cosima auf der Rückfahrt von der Veranstaltung einen Unfall mit dem Journalisten Leo Marktgraf hat, bittet er sie um ein Interview und weckt ihr Interesse mehr über die Vergangenheit ihrer Familie zu erfahren. Als Onkel Theodor ihr verbietet von Hagen Keller, dem ehemaligen Berater Görings, einen Scheck anzunehmen, forscht sie in der Vergangenheit. Die führt uns in das Jahr 1929 in Berlin. Das junge Mädchen Elisa tritt ihre Stelle als Zimmermädchen bei der Industriellenfamilie Liefenstein an. Das Oberhaupt Wilhelm führt ein hartes Regiment und die Firma steht an erster Stelle. So versteht er es auch in Kriegszeiten sein Vermögen zu vermehren. Cosimas Vater Edmund frönt mit der Malerei seiner heimlichen Leidenschaft.

Cosimas Nachforschungen wirbeln sehr viel Staub auf und führen sie bis nach Zürich.

Das Cover ist wunderschön gestaltet und zeigt auch ein Auto zum Verlieben aus der damaligen Zeit. Der Titel ist passend dazu gewählt. Die Protagonisten lernen wir nach und nach kennen und viele kommen in den jeweiligen Kapitel auch zu Wort. Das Personenverzeichnis am Anfang des Buches ist da sehr hilfreich. Weiterhin wird die Handlung in den Zeitsträngen ab 1929 und ab 1957 erzählt. Die Autorin hat zur Geschichte und Lebensweise der jeweiligen Zeiten gründlich recherchiert und die Erzählung angepasst. Der Schreibstil hat mich sofort gefangen genommen und mich in die Vergangenheit eintauchen lassen. Viele Tatsachen kannte ich noch gar nicht und haben mich doch sehr nachdenklich gestimmt.

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Veröffentlicht am 01.12.2025

Große Familiengeschichte

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Cosima ist Tochter einer industriellen Familie. In den 1950er Jahren beschließt sie, eine Stiftung für bedürftige Frauen und Mutter zu gründen, um ihnen zu helfen. Denn nach dem Zweiten Weltkrieg hatten ...

Cosima ist Tochter einer industriellen Familie. In den 1950er Jahren beschließt sie, eine Stiftung für bedürftige Frauen und Mutter zu gründen, um ihnen zu helfen. Denn nach dem Zweiten Weltkrieg hatten sie es immer noch sehr schwer. Ihre Familie ist nur bedingt damit einverstanden. Denn mehr zufällig gerät sie an den Journalisten Leo und beginnt, die Geschichte ihrer eigenen Familie zu erforschen. Was für sie und alle Beteiligten mehr als gefährlich wird.

Das Buch erzählt die Geschichte einer fiktiven Industriellenfamilie in der Nazi- und in der Nachkriegszeit. Die Verstrickungen mit den Nazis, das Ausnutzen von Fremdarbeitern bzw. KZ-Insassen und das immer reicher werdende Unternehmen, das auch immer mehr an Macht gewinnt ist gut dargestellt. Die Figur der Cosima ist an einigen Stellen etwas zu idealistisch für meinen Geschmack, aber insgesamt ist das Buch gut lesbar und vermittelt direkt, wie die damaligen Zeiten waren und wie lange die Nazis noch nachgewirkt haben. Von mir gibt es eine Leseempfehlung.

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