Cover-Bild Deine letzte Lüge
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8,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Bastei Lübbe
  • Themenbereich: Belletristik - Kriminalromane und Mystery
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Ersterscheinung: 31.01.2019
  • ISBN: 9783732561230
Clare Mackintosh

Deine letzte Lüge

Psychothriller
Sabine Schilasky (Übersetzer)

Zwei Jahre ist es her, seitdem Tom und Caroline Johnson Selbstmord begangen haben sollen. Ihre Tochter Anna weigert sich zu glauben, dass die Eltern ihrem Leben wissentlich ein Ende gesetzt haben. Und seit sie selbst Mutter geworden ist, quält die Ungewissheit sie mehr denn je. Sie beginnt nachzuforschen, stößt schnell auf Lügen und Ungereimtheiten. Dann aber spürt Anna, dass jemand sie beobachtet, ihr nachstellt. Schon bald muss sie lernen: Manche Dinge sollte man besser ruhen lassen ...

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 29.10.2020

Ein nettes Buch für zwischendurch, aber kein Psychothriller

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Die Geschichte:

Anna wohnt mit ihrem Lebensgefährten Marc und ihrer kleinen Tochter Ella im Annas Elternhaus. Ihre Eltern haben Selbstmord begangen. Am Todestag ihrer Mutter, ein Jahr später, bekommt ...

Die Geschichte:

Anna wohnt mit ihrem Lebensgefährten Marc und ihrer kleinen Tochter Ella im Annas Elternhaus. Ihre Eltern haben Selbstmord begangen. Am Todestag ihrer Mutter, ein Jahr später, bekommt Anna einen Brief mit der Botschaft "Selbstmord? Von wegen." und ihr Leben wird dadurch durcheinander gebracht. Nun begibt sich Anna auf der Suche mithilfe vom Kommissar Murray nach der Wahrheit über den Tod ihrer Eltern. War es doch Mord? Oder steckt mehr dahinter?

Meine Meinung:

Ich weiß nicht so richtig, wie ich dieses Buch bewerten soll. Ich fand es ganz nett. Die Geschichte war nicht sehr originell aber trotzdem in Ordnung. Es gab auch spannende Momente. Für mich ist es aber eher ein Framiliendrama und kein Psychothriller. Da ich besonders gerne Psyhothriller lese, habe ich schon viele gute Bücher gelesen, mit denen sich dieses einfach nicht vergleichen lassen kann. Es hat mich unterhalten, aber es hat mir der "Wow"-Effekt gefehlt. Das Ende fand ich durchaus überraschend, aber auch etwas klischeehaft durch die Entführung der kleinen Ella und Anna.
Ich fand die Protagonistin gut. Die Autorin hat ihre Emotionen sehr gut beschrieben und man konnte mit ihr mitfühlen. Murray hat mir als Charakter sehr gut gefallen. Ich fand seine Lebensgeschichte sehr traurig, aber auch sehr wahr. Der Tod seiner kranken Frau hat mir für ihn leid getan. Ich fand es aber gut, dass er stark geblieben ist und sein Leben weiterleben konnte, ohne dass ihn die Trauer frisst.
Das offene Ende hat mir gut gefallen. Ich finde, dass es das Buch irgendwie "gerettet" hat. Wenn alles ein Happy End gegeben hätte, würde ich das Buch am nächsten Tag schon vergessen haben. Aber durch die offenen Fragen und die Möglichkeit zur freien Interpretation des Endes bleibt es doch in Erinnerung, da ich über verschiedene Szenarien nachdenke.
Nachdem ich jetzt das Buch gelesen habe, finde ich den Titel passend. Ich weiß aber nicht genau, was mir das Buchcover sagen sollte.

Fazit:

Es war ein ganz nettes Buch, das man aber auf keinen Fall dem Genre Psychothriller zuordnen kann. Es gab spannende Momente, aber diese waren nicht ausreichend. Das offene Ende hat gepasst.

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Veröffentlicht am 24.05.2019

Super spannend

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In diesem ebook geht es um die Eltern von Anna. Annas Vater ist sehr verzweifelt und fährt mit seinem Auto zu den Klippen hin. Er will über etwas nachdenken - wenig später findet man von ihm nur noch zwei ...

In diesem ebook geht es um die Eltern von Anna. Annas Vater ist sehr verzweifelt und fährt mit seinem Auto zu den Klippen hin. Er will über etwas nachdenken - wenig später findet man von ihm nur noch zwei Gegenstände auf dem Berg. ...Ihre Mutter verschwindet danach auch. Beide werden erstmal für Tod erklärt. Anna glaubt allerdings nicht an Selbstmord - Zweifel kommen in ihr auf....
WIE geht es weiter und was wird Anna herausfinden???

Ich habe mir dieses ebook die letzten Tage in Ruhe durchgelesen und bin sehr begeistert davon, wie spannend es ist.

Es lässt sich dabei auch leicht, angenehm und verständlich lesen. Anna ist mir dabei sofort sehr sympathisch gewesen.

In meinen Augen ist es ein sehr guter Psychothriller, wo einem wirklich die Gänsehaut über den Rücken läuft.

Die Reise dorthin hat mir daher sehr gefallen.

Mein Fazit:
Nach reiflicher Überlegung bekommt dies nette ebook von mir daher die vollen 5 Sterne Plus ein großes Lob dazu an die nette Autorin.

Sehr empfehlen kann ich es daher jedem, der dieses Genre mag.

Veröffentlicht am 06.05.2019

Deine letzte Lüge

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Anna ist Mitte 20 und leidet sehr unter den Tod ihrer Eltern. Ihr Vater beging Selbstmord, kurze Zeit später folgt ihm Annas Mutter in den Tod. Anna wurde alles genommen und sie versucht mit dieser schwierigen ...

Anna ist Mitte 20 und leidet sehr unter den Tod ihrer Eltern. Ihr Vater beging Selbstmord, kurze Zeit später folgt ihm Annas Mutter in den Tod. Anna wurde alles genommen und sie versucht mit dieser schwierigen Situation umzugehen. Sie lebt nun mit ihrem Lebensgefährten und der gemeinsamen Tochter Ella in ihrem Elternhaus. Zum Todestag ihrer Mutter bekommt Anna eine seltsame Karte mit dem Hinweis es sei kein Selbstmord gewesen. Anna ist entsetzt und stellt eigene Nachforschungen an. Doch Anna begibt sich und ihre Familie in große Gefahr, denn nun kommt die Wahrheit ans Licht und die hätte lieber verborgen bleiben sollen.

Der Einstig ins Buch war angenehm und flüssig. Die Protagonisten sind einem schnell vertraut obwohl manche eher für Verwirrung sorgen und nicht all zu sympathisch sind. Spannung kam für mich erst gegen Ende des Buches auf, die restliche Geschichte plätschert eher so vor sich hin. Das Ende war logisch und ein guter Abschluss.

Die Geschichte hat einen guten Inhalt, doch die Umsetzung konnte mich nicht wirklich fesseln.

Veröffentlicht am 21.04.2019

Spannendes Familiendrama

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Zum Klappentext:
Vor einem Jahr hat sich Caroline Johnson das Leben genommen, genau wie ihr Mann nur wenige Monate zuvor. Ihre Tochter Anna leidet schwer unter dem Verlust, fragt sich wieder und wieder, ...

Zum Klappentext:
Vor einem Jahr hat sich Caroline Johnson das Leben genommen, genau wie ihr Mann nur wenige Monate zuvor. Ihre Tochter Anna leidet schwer unter dem Verlust, fragt sich wieder und wieder, was die Eltern in den Tod getrieben hat. Besonders seit sie selbst Mutter geworden ist, quält die Ungewissheit sie mehr denn je. Sie beginnt nachzuforschen, stößt schnell auf Lügen und Ungereimtheiten. Dann aber spürt Anna, dass jemand sie beobachtet, ihr nachstellt. Schon bald muss sie lernen: Manche Dinge sollte man besser ruhen lassen ...

Mein Leseeindruck:
Nachdem der Klappentext schon sehr spannend klang, war ich sehr neugierig auf das Buch. Die Handlung startet gleich sehr dramatisch und ist spannend durch das ganze Buch hinweg gehalten. Der Schreibstil ist sehr flüssig, die Protagonisten gut beschrieben. Leider ist die Handlung recht vorhersehbar und eher ein Familiendrama, als ein Psychothriller, auch wenn am Ende ein unerwartetes Finale wartet.

Fazit:
Nicht der erwartete Psychothriller, dennoch ganz spannend und lesenswert, wenn man Familiendramen mag. Daher vergebe ich diesmal nur 3 Sterne dafür.

Veröffentlicht am 20.03.2019

Enttäuschend

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Was, wenn es gar kein Suizid war...


Klappentext:

Vor einem Jahr hat sich Caroline Johnson das Leben genommen, genau wie ihr Mann nur wenige Monate zuvor. Ihre Tochter Anna leidet schwer unter dem Verlust, ...

Was, wenn es gar kein Suizid war...


Klappentext:

Vor einem Jahr hat sich Caroline Johnson das Leben genommen, genau wie ihr Mann nur wenige Monate zuvor. Ihre Tochter Anna leidet schwer unter dem Verlust, fragt sich wieder und wieder, was die Eltern in den Tod getrieben hat. Besonders seit sie selbst Mutter geworden ist, quält die Ungewissheit sie mehr denn je. Sie beginnt nachzuforschen, stößt schnell auf Lügen und Ungereimtheiten. Dann aber spürt Anna, dass jemand sie beobachtet, ihr nachstellt. Schon bald muss sie lernen: Manche Dinge sollte man besser ruhen lassen …


Anna bekommt am Todestag ihrer Mutter einen Brief mit nur drei Worten - Selbstmord? Von wegen!

Sie sucht verzweifelt Hilfe bei Murray, einem Detective im Ruhestand, der ihr helfen soll herauszufinden, ob ihre Eltern sich wirklich selbst das Leben genommen haben. War es vielleicht ein Unfall? Oder sogar Mord? Nichtahnend, dass Sie sich selbst in Gefahr bringt, lässt sie die Vergangenheit nicht ruhen.


Ich habe bereits mit Begeisterung den letzten Psychothriller "meine Seele so kalt" von Claire Macintosh gelesen. Meine Erwartungen waren also dementsprechend hoch. 


Das Buch ist in zwei Teile unterteilt. Im ersten wird sehr ausführlich beschrieben, wie zuerst der Vater und später auch Annas Mutter Suizid begingen. 

Nachdem der Brief über die Zweifel an der Selbstmordtheorie auftaucht, folgen seitenlange Beschreibungen, was der Selbstmord ihrer Eltern in Anna ausgelöst hat und wie schwer es für sie ist, damit abzuschließen. Die Geschichte plätschert so vor sich hin und es passiert lange nichts. 

Jedoch tauchen immer wieder Passagen eines Ich- Erzählers auf, in denen fürs Erste nicht erkennbar ist, wer es ist.


Zitat POS.614

Langsam schlendere ich durch ruhige Strassen, genieße die verbotene Freiheit, die ich mir herausnahm. Jede Handlung hat Konsequenzen, und ich habe die Regeln nicht unbedacht gebrochen. Sollte ich erwischt werden, riskiere ich, mein nächstes Leben zu verlieren und stattdessen im Fegefeuer zu landen.


Zitat POS.658

Such nicht nach Antworten, Anna. Dir wird nicht gefallen, was du findest. Wenn sie zur Polizei geht, bringt sie sich und ihr Baby in Gefahr. Sie wird etwas in Bewegung setzten, das sich nicht aufhalten lässt.


Man beginnt also frühzeitig zu ahnen, das man wüsste, was passiert ist. 

Das Privatleben von Murray wird ebenfalls sehr ausführlich beschrieben, was sehr tragisch ist,  aber mit der Hauptgeschichte nichts zu tun hat.

Im zweiten Teil steigt jedoch plötzlich die Spannung und erreicht ihren Höhepunkt mit der Erkenntnis, das man mit seinen Mutmaßungen total falsch lag.


Leider muss ich sagen ist mir die Handlung aber zu konstruiert gewesen. Die Aufklärung ist nicht ganz schlüssig und einige Wendungen nicht vollständig nachvollziehbar. Nichtsdestotrotz war der Schreibstil flüssig, aber auch stellenweise langatmig. Vielleicht gerade deshalb war der Moment, in dem endlich etwas passierte, so schockierend. Damit hatte ich überhaupt nicht gerechnet.


Fazit

Ein gut unterhaltender Psychothriller, mit einigen Schwächen. Die Wendung war jedoch sehr spannend und thematisiert ein absolut aktuelles Thema, dem nicht viel Aufmerksamkeit geschenkt wird.