Cover-Bild Venusmuscheln in Venedig
Band 3 der Reihe "Zeit der Kreuzzüge"
(6)
  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
18,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Acabus Verlag
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: historischer Roman
  • Genre: Romane & Erzählungen / Historische Romane
  • Seitenzahl: 314
  • Ersterscheinung: 27.10.2025
  • ISBN: 9783862828890
Dorothe Zürcher

Venusmuscheln in Venedig

Historischer Roman aus der Zeit der Kreuzzüge
Mandelplätzchen und Dattelmilch

1190 von Akkon bis Venedig: Die begnadete Delikatessköchin Alkmene hat die Ehre, für die Hochzeit des künftigen Königs von Jerusalem zu kochen.
Inzwischen kehrt Diethelm zum Kreuzritterheer zurück, das unaufhörlich gegen die uneinnehmbaren Mauern Akkons im heutigen Israel anrennt. Zerrissen zwischen der Loyalität zu seinem Lehnsherrn und wachsenden Zweifeln am Kreuzzug, muss er eine Entscheidung treffen.

Alkmene erfährt, dass der Königsanwärter das Heer für Gold verraten hat. Nicht nur sie, sondern auch Kreuzritter Diethelm und ihre gemeinsame Tochter Sophia geraten in tödliche Gefahr.
Zwischen dampfenden Kesseln und duftenden Gewürzen kämpft Alkmene mit der unmöglichen Entscheidung: Kann sie mit ihren Kochkünsten Leben retten – oder muss sie vergiften, um ihre Lieben zu schützen.

Es wird gebraten, gepökelt und gebrüht,
verliebt, vergiftet und vergeben.

Weitere Formate

Dieses Produkt bei deinem lokalen Buchhändler bestellen

Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 14.01.2026

„Ein Roman, der nach Liebe, Honig und Gefahr schmeckt.“

0

Wie ein duftender Schleier legt sich dieser Roman über die Wirren der Jahre 1190, spannt seinen Bogen von Akkon bis nach Venedig und erzählt von einer Frau, deren größte Gabe zugleich ihre gefährlichste ...

Wie ein duftender Schleier legt sich dieser Roman über die Wirren der Jahre 1190, spannt seinen Bogen von Akkon bis nach Venedig und erzählt von einer Frau, deren größte Gabe zugleich ihre gefährlichste Waffe ist. Alkmene, eine begnadete Köchin, steht im Licht der höfischen Pracht: Sie soll die Hochzeit des künftigen Königs von Jerusalem kulinarisch veredeln. Doch während ihre Hände Gewürze mörsern und Kessel zum Singen bringen, zieht jenseits der Mauern Akkons das Grauen des Kreuzzugs herauf.
Dort ringt der Kreuzritter Diethelm mit seinem Gewissen. Zwischen Treue und Zweifel, zwischen Pflicht und Menschlichkeit droht er sich selbst zu verlieren. Als Alkmene erfährt, dass der Königsanwärter das Heer für Gold verraten hat, kippt die Geschichte ins Dunkle. Plötzlich ist nicht nur ihr Leben, sondern auch das Diethelms und das ihrer gemeinsamen Tochter Sophia in Gefahr.
Zwischen dampfenden Kesseln und Kräuterdüften entfaltet sich eine Frage von märchenhafter Grausamkeit: Können ihre Kochkünste Leben retten? Oder muss sie töten, um das Liebste zu bewahren? Alkmenes Küche wird zum Schicksalsort, ihre Rezepte zu Zaubersprüchen, ihre Entscheidungen zu Prüfungen von Herz und Gewissen.

Der Roman verwebt historische Ereignisse mit einer leisen Liebesgeschichte, die durch den Magen ins Herz findet. Jedes Kapitel eröffnet sich einem Hors d’œuvre gleich, gefüllt mit zeitgenössischen Rezepten, die den Leser einstimmen auf das was kommen mag. Man liest mit allen Sinnen: riecht Mandelplätzchen, schmeckt Dattelmilch und glaubt Venus selbst entsteige ihrer Muschel.
Und über allem schwebt ein bittersüßer Geschmack – wie der eines kostbaren Gerichts, das man nicht vergessen kann.





  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 31.12.2025

Endlich angekommen

0

Nach Bittermandeln aus Byzanz und Anisbrot in Antiochia ist Venusmuscheln in Venedig bereits der dritte und letzte Teil dieser Reihe und damit geht eine lange Reise zu Ende. Auch wenn es zu Beginn einen ...

Nach Bittermandeln aus Byzanz und Anisbrot in Antiochia ist Venusmuscheln in Venedig bereits der dritte und letzte Teil dieser Reihe und damit geht eine lange Reise zu Ende. Auch wenn es zu Beginn einen kurzen Überblich über das, was bisher geschah, gibt, empfehle ich mit Band 1 zu beginnen.

Ich lese sehr gerne historische Romane und solche mit starken Frauen. Hier wurde mir beides geboten. Alkmene ist ein toller Charakter. Ich habe ihren Mut, ihren Pragmatismus und ihre Findigkeit bewundert. Sie ergibt sich nicht einfach in ihr Schicksal und das meint es nicht immer gut mit ihr und wirft ihr oft genug Knüppel zwischen die Beine, sondern versucht immer die Lage zu verbessern. Dabei denkt sie auch an die Menschen, die ihr etwas bedeuten. Besonders ihre Kochkünste haben ihr öfters geholfen. Ihre Erfahrungen und ihre Intuition für Zusammenstellungen und Verbesserungen von Speisen waren ein Garant für ihr Überleben.

Auch Kreuzritter Diethelm fand ich gut dargestellt. Seine Entwicklung zu einem liebevollen Vater und einem Beschützer, der ihm anvertrauten bzw. vertrauenden Personen konnte mich überzeugen, genau wie weitere Figuren.

Dorothe Zürcher schreibt anschaulich und bildgewaltig. Oft genug hörte ich das Geschrei auf dem Schlachtfeld, das Klirren der Waffen, das Getrampel der Pferdehufe auf dem Boden, aber auch den Hunger, die Sorgen und die Angst der Menschen konnte ich spüren. Gefreut habe ich mich über die kleinen schönen Auszeiten, wenn Diethelm zum Beispiel seine Tochter Sophia im Arm hielt und bewunderte.

Die Landkarte, das Personenverzeichnis, die Worterklärungen und der Zeitstrahl am Ende sind eine super Ergänzung der Geschichte. Ein gut recherchierter und informativer historischer Roman, bei dem ich einen Blick auf die Kreuzzüge Ende des 12. Jahrhunderts aus der Sicht einer Frau werfen konnte.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 25.12.2025

Eine lange gefährliche Reise geht zu Ende

0

Alkmene , Diethelm und ihre gemeinsame Tochter Sophia sind in Tyros gelandet. Wieder beginnt die Suche nach einer Unterkunft und der Möglichkeit , Geld zu verdienen ,um die Zeit zu überbrücken, bis sie ...

Alkmene , Diethelm und ihre gemeinsame Tochter Sophia sind in Tyros gelandet. Wieder beginnt die Suche nach einer Unterkunft und der Möglichkeit , Geld zu verdienen ,um die Zeit zu überbrücken, bis sie nach Akkon weiter reisen können, wo Diethelm hofft, auf seine Waffenbrüder zu treffen. Tatsächlich ergibt sich die Gelegenheit dazu, als Konrad von Montferrat beschließt, seine Hochzeit im Lager vor Akkon zu feiern, um so seine Machtansprüche zu untermauern. Wie erhofft, treffen Alkmene und Diethelm auf Pio, Ulrich und die restlichen schwäbischen Kreuzritter. Die Zustände im Lager sind katastrophal . Dreck, Krankheit und Hunger sind ständige Gäste dort. Trotzdem bleibt Alkmene dort aus einer tiefen Verbundenheit heraus zu Diethelm, aber auch zu Pio. Die Suche nach Nahrung beherrscht den Alltag. Als die Schlacht um Akkon endgültig verloren scheint, willigt Diethelm ein, zurück in seine Heimat zu reisen. Alkmene und Sophia begleiten ihn.

Ich liebe diese Trilogie . Zum einen fand ich es interessant, dass eine Frau und Köchin die Hauptperson ist und ich den Kreuzzug aus ihrer Sicht erlebe. Das ergibt eine ganz andere und in meinen Augen realistischere Einblicke als die der Ritter, die nach Ehre und Ruhm streben und davon träumen, Jerusalem zu befreien. Und die Realität ist wirklich nicht heroisch.

Man kann Alkmene nur bewundern, die immer versucht, das gute zu sehen und dabei nicht in Freund-Feind - Kategorien denkt, sondern Dinge sehr pragmatisch angeht. Schön fand ich auch, dass jedem Kapitel wieder ein Rezept aus der damaligen Zeit voran gestellt wurde. Auch Alkmenes Ausführungen zu einigen Speisen fand ich interessant. Ich mochte auch Diethelm , der eine spannende Wandlung erfährt, vom stolzen , auf seine Ehre bedachten Ritter hin zu jemandem, der auf das Wohl der Menschen, die ihm etwas bedeuten, bedacht ist, auch auf die Gefahr hin, eine lächerliche Figur abzugeben.

Auf den ersten Blick war ich vom Ende enttäuscht. Bei näherem Hinsehen kann ich der Autorin nur gratulieren, denn der Schluss wird den Bedürfnissen jedes Einzelnen gerecht. Das Buch hat mich erneut sehr gut unterhalten und mir die Zeit der Kreuzzüge aus ungewöhnlicher Sicht näher gebracht.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 19.12.2025

Gelungener Abschluss der Trilogie

0

Da ich „Bittermandeln aus Byzanz“ und „Anisbrot in Antichoia“ mit großer Begeisterung gelesen haben, wollte ich natürlich an der weiteren Reise der Delikatessköchin Alkmene und Kreuzritter Diethelm teilnehmen.

Im ...

Da ich „Bittermandeln aus Byzanz“ und „Anisbrot in Antichoia“ mit großer Begeisterung gelesen haben, wollte ich natürlich an der weiteren Reise der Delikatessköchin Alkmene und Kreuzritter Diethelm teilnehmen.

Im Jahr 1190 gelangen die beiden mit ihrer gemeinsamen Tochter Sophia von Jerusalem nach Akkon, das die Kreuzritter einnehmen wollen. Da sich die Belagerung hinzieht und völlig unklar ist, welchen Allianzen und Interessen die einzelnen Akteure eingehen bzw. verfolgen, beschleichen Diethelm Zweifel am Erfolg dieses Kreuzzuges. Muss er seine Loyalität zu seinem Herrn wahren? So oder so muss er eine Entscheidung treffen. Der klugen und begabten Alkmene gelingt es, an Informationen zu kommen, die nicht für sie bestimmt sind. Auch sie muss Entscheidungen treffen, nicht nur für sich, sondern auch für ihre Tochter Sophia.

Dorothe Zürcher beschreibt das Geschehen sehr lebendig und detailreich. Die Szenen stehen bildlich vor Augen. Vor allem Alkmenes Kochkünste und ihr Wissen um Gewürze und Kräuter erstaunen immer wieder. Sie schafft es, Zutaten aufzutreiben und auch zu bekommen, was angesichts der Lage, in der sie sich befinden, eine herausragende Leistung ist.
Immer stellt sich natürlich die Frage, ob es für Alkmene, Diethelm und Sophia gut ausgehen wird. Dorothe Zürcher hat ein sehr schlüssiges und passendes Ende für ihre Trilogie gefunden.

Natürlich sind den Kapiteln auch in diesem dritten Band wieder Rezepte vorangestellt, die Lust aufs Probieren machen.

Eine Karte, ein Personenverzeichnis, Worterklärungen und ein Zeitstrahl zur Belagerung von Akkon vervollständigen den Roman.


Fazit: ein ausgezeichnet recherchierter historischer Roman und ein gelungener Abschluss der Trilogie.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 03.12.2025

toller Abschluss

0

„Venusmuscheln in Venedig“ von Dorothe Zürcher ist der 3. Band der Reihe über die Kreuzzüge. Vorweg: Ich fand ihn emotional und fesselnd, voller historischer Fakten.
Ich habe ihm Vorfeld gleich doch die ...

„Venusmuscheln in Venedig“ von Dorothe Zürcher ist der 3. Band der Reihe über die Kreuzzüge. Vorweg: Ich fand ihn emotional und fesselnd, voller historischer Fakten.
Ich habe ihm Vorfeld gleich doch die beiden Bände „Bittermandeln in Byzanz“ sowie „Anisbrot in Antiochia“ gelesen, um sofort auf dem Stand zu sein, die beiden Bände kannte ich nämlich noch nicht.
So fand ich mich gut in der Story zurecht, lernte die Charaktere von Beginn an kennen und konnte ihre Entwicklung verfolgen. Aber auch wer die beiden vorangegangenen Bände gelesen hat, kann sich gut in die Story einfinden. Ich fand die Romane voller historischer Fakten und damit zugleich noch sehr lehrreich. Ob es alles historisch so korrekt war, kann ich nicht beurteilen, aber ich denke schon. Mit den Recherchen hat sich Dorothe Zürcher sehr viel Mühe gemacht. Der Abschlussband hat mir sehr gefallen. Sehr gut fand ich auch, dass sich der Schreibstil der Historie anpasst.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere