Cover-Bild Bittermandeln aus Byzanz
Band 1 der Reihe "Zeit der Kreuzzüge"
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16,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Acabus Verlag
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: historischer Roman
  • Genre: Romane & Erzählungen / Historische Romane
  • Seitenzahl: 296
  • Ersterscheinung: 04.09.2023
  • ISBN: 9783862828616
Dorothe Zürcher

Bittermandeln aus Byzanz

Historischer Roman aus der Zeit der Kreuzzüge
Lorbeerduft und Rosenwein – Ein Kreuzritter Barbarossas wird verzaubert von der Kochkunst einer Delikatess-Köchin. Eine Leidenschaft, die viele in Gefahr bringt.

Byzanz im Jahre 1189: Das Kreuzritterheer Barbarossas plündert und brandschatzt auf seinem Weg nach Jerusalem. Bei der Besetzung von Adrianopol wird Alkmene, eine Köchin aus der Palastküche, Ritter Diethelm als Zeltmagd zugeteilt. Dieser hat schon längst den Glauben an den Kreuzzug verloren und will sich nicht um sie kümmern. Doch sie ringt ihm ein Versprechen ab: Sie wird ihm eine so köstliche Mahlzeit vorsetzen, dass Diethelm Alkmene dem Herzog empfehlen würde.

Er schlägt ein, ohne zu wissen, dass Liebe durch den Magen geht. Diethelm interessiert sich jeglicher Sitten zum Trotz für Pares, Alkmenes heimliche Liebe. So werden alle drei zum Spielball mächtiger Intriganten.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 06.01.2025

Spannend und mit historischen Rezepten

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„...Die zerstampfte Erde war dunkel von Blut. Diethelm starrte darauf. Er sollte auf Deckung achten, die Tür einschlagen. Aber der dunkle Fleck hielt ihn gefangen...“

Die ersten Zeilen des Buches zeigen ...

„...Die zerstampfte Erde war dunkel von Blut. Diethelm starrte darauf. Er sollte auf Deckung achten, die Tür einschlagen. Aber der dunkle Fleck hielt ihn gefangen...“

Die ersten Zeilen des Buches zeigen die Schrecken des Krieges. Wir schreiben das Jahr 1189. Das Kreuzfahrerheer unter Kaiser Barbarossa ist in Byzanz angekommen. Um das Heer zu ernähren, wird bei den Bauern geplündert.
Die Autorin hat einen spannenden historischen Roman geschrieben. Der Schriftstil ist gut ausgearbeitet. Das Besondere daran ist, dass jedes Kapitel mit einem historischen Rezept in kursiver Schrift beginnt.
Alkmene arbeitet in Adrianopel in der Palastküche. Sie kennt besondere Rezepte und weiß, mit Kräutern umzugehen.

„...Sie hatte die Pfirsiche selbst eingelegt, mit Honig und Kardamom. Aber das Geheimnis war ein Hauch Steinsalz, der den Gaumen kitzelte...“

Bei der Besetzung der Stadt wird Alkmene im Freien aufgegriffen und Diethelm von Toggenburg übergeben. Das rettet sie erst einmal vor einer Vergewaltigung. Pater Bruno, der Onkel von Diethelm, bestimmt, dass Alkene im Zelt für sie kochen soll Sie hofft, demnächst in eine feste Küche weitergereicht zu werden.
Diethelm hat zwei Probleme. Er gibt sich die Schuld am Tod seines jüngeren Bruders und er ist in seine Schwägerin verliebt. Das wirkt sich auf seinen Gemütszustand und sein Handeln aus. Er braucht den Kampf, um zu leben, denn als Zweitgeborener hat er keine andere Möglichkeit. Doch er behandelt seine Untergebenen menschlich.
Alkmene überzeugt mit ihren Kochkünsten. Die werden genau beschrieben. Als Leser kann ich jeden Schritt verfolgen. Es wird viel gekocht und gebacken im Buch.
Die Kreuzfahrer plündern nicht nur Wohnhäuser, sondern auch die Kirchen. Sie machen auch sonst fast alles falsch, was man falsch machen kann.Ein Markthändler bringt es auf den Punkt.

„...Sag ihm, dass es für die Herren besser sei, die Märkte zu schützen, anstatt uns alles zu stehlen. Bei ihren Plünderungen zerschlagen sie die Gefäße und Amphoren, schlitzen die Säcke auf und alles verdreckt und vergammelt. In einem Monat stehen sie ohne Nahrung da, mitten im Winter...“

Deutlich wird, wie sich das Leben deer Kreuzfaherer von den Sitten und Gebräuchen in Byzanz unterscheidet. Es sind Kleinigkeiten, die Alkmene auffallen und sie den Kopf schütteln lassen.

„...Kein wunder, dass die Franken keine Tischsitten kannten, wenn sie schon Gabeln verteufelten und die Speisen lieber mit ihren schmutzigen Händen befingerten...“

Als Diethelm einen Auftrag für den Herzog ausführen muss, wird Alkmene in der Palastküche angestellt. Sie muss erst einmal für Ordnung sorgen. Sie ahnt nicht, dass dort auf sie und den Eunuchen Pares ganz andere Gefahren warten, denn es blühen Intrige und Verrat.
Zu Beginn des Buches gibt es eine historische Karte, am Ende ein Personenverzeichnis und ein Glossar.
Die Geschichte hat mir sehr gut gefallen. Sie zeigt den Kreuzzug aus völlig neuer Sicht,.

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Veröffentlicht am 15.08.2024

toller historischer Roman aus dem 12. Jahrhundert

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1189: Kaiser Friedrich Barbarossa ist auf dem Weg nach Jerusalem, doch statt die versprochene Unterstützung von Byzanz zu bekommen, ist er dazu gezwungen, sich seinen Weg freizukämpfen. So plündert und ...



1189: Kaiser Friedrich Barbarossa ist auf dem Weg nach Jerusalem, doch statt die versprochene Unterstützung von Byzanz zu bekommen, ist er dazu gezwungen, sich seinen Weg freizukämpfen. So plündert und brandschatzt das große Heer, alles was es bekommen kann. Auch die Delikatess-Köchin Alkmene wird ein Opfer dieser Gewalttaten. Sie landet als Zeltmagd bei Ritter Diethelm von Toggenburg. Sie verspricht ihm köstliches Essen, wenn er im Gegenzug dann dafür sorgt, dass sie dem Herzog vorgestellt wird, denn Alkmene will nur eins, überleben und kochen.

Der historische Roman „Bittermandeln aus Byzanz“ ist der erste Teil von mindestens zwei Teilen. Der zweite Band erscheint bereits im September 2024. Es ist schon ein paar Jahre her, seit ich einen wirklich guten Roman von Dorothe Zürcher gelesen habe. Auch bei diesem Buch wurde ich nicht enttäuscht. Im Gegenteil, dieser historische Roman aus dem 12. Jahrhundert hat mich in seinen Bann gezogen und einmal begonnen, fiel es mir schwer, das Buch zur Seite zu legen. Die knappen 300 Seiten waren viel zu schnell gelesen.

Zunächst ein paar Worte zur Aufmachung dieser Ausgabe, die mir ausgesprochen gut gefällt. Schon das Cover finde ich gelungen. Das Coverbild findet sich auch direkt auf der ersten Seite wieder, dann folgt eine Karte, auf der man den Weg des Heeres nachverfolgen kann. Die einzelnen Kapitel zieren ebenfalls immer eine kleine Zeichnung und zudem ein Rezept aus dem Mittelalter. Wobei einige Dinge schon sehr lecker geklungen haben. Den Abschluss bilden dann ein Personenregister und ein Glossar der fremden Begriffe.

Der Einstieg in die Geschichte fiel mir sehr leicht. Der Erzählstil ist nämlich leicht und locker zu lesen, ohne dabei zu modern zu wirken. Mit Diethelm von Toggenburg lernt man das Leben im Heer kennen und folgt ihm auf seinem Weg. Die Delikatess-Köchin Alkmene führt einen auf den ersten Seiten durch den Palast und sorgt für die kulinarischen Leckereien. Es gibt im Laufe der Handlung immer wieder wirklich interessante Einblicke in die orientalische Küche.

Erst nach diesen ersten Kapiteln wird geschildert, wie Alkmene zu Diethelm kam und welchen Verlauf ihr Schicksal dann genommen hat. Im Laufe der Handlung wird die Beziehung zwischen dem Ritter und der Köchin dann intensiver, ohne aber zu sehr in eine Liebesgeschichte zu geraten. Es gibt allerdings einige Wendungen in der Geschichte, die ich so nie vermutet hätte. Gerade so etwas gefällt mir immer wieder gut. Dorothe Zürcher hat ihre Protagonisten eigenwillige Charakterzüge mit ins Leben gegeben und lässt sie auch dementsprechend agieren. Gleichzeitig liest man aber auch, wie sich das Leben in diesem Heerzug gestaltet hat.

Fazit:

„Bittermandeln aus Byzanz“ ist ein gelungener historischer Roman aus dem 12. Jahrhundert. Ich lese sehr gern und viel aus dieser Epoche, und dieser Roman gehört definitiv zu meinen Highlights in diesem Jahr. Vielen Dank für dieses gelungene Abenteuer. Gern mehr davon.

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Veröffentlicht am 31.07.2024

Das 12. Jahrhundert und die Zeit der Kreuzzüge werden lebendig! Berührend, spannend und in mehrerlei Hinsicht wahrlich geschmackvoll!

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Liebe geht durch den Magen; die innige Freundschaft geht ans Herz!

„Bittermandeln aus Byzanz“ war mein erstes Buch von Dorothe Zürcher, aber, soviel sei vorweggenommen, es wird nicht das letzte sein.

Ich ...

Liebe geht durch den Magen; die innige Freundschaft geht ans Herz!

„Bittermandeln aus Byzanz“ war mein erstes Buch von Dorothe Zürcher, aber, soviel sei vorweggenommen, es wird nicht das letzte sein.

Ich liebe historische Romane, die eine auf geschichtlichen Tatsachen basierende fiktive Geschichte erzählen und dabei trotz vieler Mitwirkender den Fokus auf eine Person respektive auf nur wenige Figuren und/oder, wie in diesem Buch, auf einen mal so ganz anderen Schwerpunkt legen.

In diesem Fall bilden die Kochkunst und die damals widrigen Umstände in Sachen Nahrungsmittel und Ernährung zu Zeiten des Hochmittelalters ein Herzstück der Erzählung.

Wie es schon der Klappentext offenbart, stehen neben der Zubereitung wohlschmeckender Speisen drei Personen im Mittelpunkt dieses historischen Romans: Ritter Diethelm, ein Kreuzritter Barbarossas, Pares, ein wahrlich außergewöhnlicher Mann, und Delikatess-Köchin Alkmene. Und aus diesen drei so unterschiedlichen Charakteren entsteht ein ganz besonderes Trio, das andere Herzstück dieses Romans.

Mehr werde ich dazu nicht verraten, damit jeder Leser diese Geschichte unvoreingenommen und von Beginn an lesen und erleben kann.

Bevor ich auf den Roman selbst eingehe, möchte ich unbedingt ein paar Zeilen zur Gestaltung des Buches schreiben. Nicht nur das Titelbild mit glänzend in Szene gesetztem Mörser, rosaweißen Mandelblüten und filigranen Gestaltungselementen ist ein Hingucker, auch das Innenleben ist eine Augenweide. Jedes der 25 Kapitel beginnt mit einer Zeichnung eines Mandelzweiges, dem nebst erklärendem Untertitel genau das Rezept folgt, das in eben diesem Kapitel eine Rolle spielen wird.

Mit dem ersten Satz bin ich mitten im Geschehen und begleite die Protagonisten und Antagonisten durch eine spannende, ergreifende, manchmal erschreckende, immer wieder aber auch berührende Geschichte.

Ein sehr angenehmer und bildhafter Schreibstil entführt mich in die Zeit der Kreuzzüge und macht das damalige Leben mit allen Höhen und Tiefen nahezu greifbar.

Mal fürchte ich um den einen, mal hoffe ich für den Anderen, immer wieder bange ich um Alkmene genauso wie um all die anderen Charaktere, die mir im Laufe der Geschichte durch ihr Handeln und ihren Einsatz ans Herz gewachsen sind. Wo mich gerade eben noch eine Szenerie mit Angst erfüllte, sorgt das nächste Ereignis für Entspannung. Während des Lesens durchlaufe ich wohl so ziemlich alle Gefühle, die einen Leser bewegen können, wenn er sich ganz und gar der Lektüre widmet.

Was die Autorin hier erzählt und wie sie das tut, ist absolut einnehmend und lässt erkennen, dass diesem Buch eine eingehende Auseinandersetzung mit dem Thema des Buches und eine ohnehin gründliche und intensive Recherche vorausgingen.

Am Ende des Buches helfen ein Personenverzeichnis, die Mitwirkenden richtig einzuordnen, und eine Liste mit Worterklärungen, die den einen oder anderen Begriff erläutert, der diesem Buch – ebenso wie die eindrucksvollen Beschreibungen von Orten und Personen – mittelalterliche Atmosphäre einhaucht.

Die Geschichte rund um die „Bittermandeln aus Byzanz“ ist in sich abgeschlossen, macht aber neugierig auf die Weiterführung der Geschichte mit dem Titel „Anisbrot in Antiochia“, die schon im September 2024 erscheinen wird. Ich freu mich drauf!

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Veröffentlicht am 23.07.2024

Ein Roman, der alle Sinne anspricht

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Dorothe Zürcher entführt uns in ihrem historischen Roman "Bittermandeln aus Byzanz" ins Jahr 1189 nach Byzanz und zeichnet dabei ein lebendiges Bild der damaligen Zeit. Der Roman beginnt mit Friedrich ...

Dorothe Zürcher entführt uns in ihrem historischen Roman "Bittermandeln aus Byzanz" ins Jahr 1189 nach Byzanz und zeichnet dabei ein lebendiges Bild der damaligen Zeit. Der Roman beginnt mit Friedrich Barbarossas Kreuzzug nach Jerusalem. Bei der Besetzung von Adrianopel wird die begnadete Köchin Alkmene dem Ritter Diethelm als Zeltmagd zugeteilt. Alkmene beeindruckt mit ihren Kochkünsten, da sie es schafft, mit wenigen Zutaten, köstliche Mahlzeiten zuzubereiten. Jedes Kapitel wird von einem authentischen Rezept eingeleitet, das den Leser in die kulinarische Welt des 12. Jahrhunderts eintauchen lässt.

Die Charaktere sind vielschichtig und lebendig gezeichnet. Alkmene wird als mutige und starke Frau dargestellt, die sich durch ihre Fähigkeiten und ihr Selbstbewusstsein behauptet. Die kulturellen Unterschiede zwischen den Byzantinern und den "Franken" werden durch Alkmenes Perspektive besonders deutlich, was zu einigen humorvollen Momenten führt. Zürcher gelingt es, das Leben und die Herausforderungen der damaligen Zeit bildhaft und lebendig zu schildern. Die Intrigen und Wirrungen machen den Roman spannend und kurzweilig. Der flüssige Schreibstil der Autorin trägt dazu bei, dass man das Buch kaum aus der Hand legen möchte.

Zusammenfassend ist "Bittermandeln aus Byzanz" ein gut recherchierter und spannender historischer Roman, der durch seine lebendigen Charaktere, die authentischen Rezepte und die detaillierte Darstellung der kulturellen Unterschiede zwischen den Byzantinern und den Franken besticht. Ein Muss für alle Liebhaber historischer Romane!

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Veröffentlicht am 07.11.2023

Historischer Roman mit authentischen Rezepten

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Das Cover des Buchs hat sofort mein Interesse geweckt. Ich persönlich mag den dunklen Hintergrund nicht, aber hier richtet er den Focus auf die Details auf dem Cover. Die glänzende Veredlung einiger Elemente ...

Das Cover des Buchs hat sofort mein Interesse geweckt. Ich persönlich mag den dunklen Hintergrund nicht, aber hier richtet er den Focus auf die Details auf dem Cover. Die glänzende Veredlung einiger Elemente lässt das Buch hochwertiger wirken. Schön finde ich auch, dass das Motiv passend zum Thema gewählt wurde. Im Innenteil gibt es noch eine Karte, die mir persönlich aber nicht so gut gefallen hat.

Jedes Kapitel startet mit einem Rezept aus der Zeit. Viele davon lassen sich auch heute noch gut umsetzen. Außerdem gibt es noch ein Personenverzeichnis und Worterklärungen.

Ich habe schon viele Bücher über die Kreuzzüge gelesen. Dorothe Zürcher hat eine, für mich neue, Herangehensweise gewählt. Es stehen weniger die Kreuzzüge im Mittelpunkt, als eher die Beschaffung und Zubereitung von Essen. So habe ich die Spannung in der Geschichte als gering empfunden. Wer eine spannende Kreuzzuggeschichte erwartet, ist hier wahrscheinlich enttäuscht. Mich persönlich interessiert die Zubereitung von Nahrung in der Geschichte, somit habe ich das Buch gern gelesen. Auch habe ich diesen Teil als sehr gut recherchiert empfunden.

Wer keine große Spannung erwartet und sich für die Zubereitung von Speisen in der Vergangenheit interessiert, dem wird dieses Buch bestimmt gefallen.

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