Cover-Bild Kalt lächelt die See
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12,90
inkl. MwSt
  • Verlag: Lübbe
  • Themenbereich: Belletristik - Kriminalromane und Mystery
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 416
  • Ersterscheinung: 25.02.2022
  • ISBN: 9783404185115
Ellis Corbet

Kalt lächelt die See

Ein Guernsey-Krimi

Trügerische Idylle mit Blick aufs Meer - Band 1 der neuen Krimiserie mit Schauplatz Guernsey

Die Nachricht von einem verlassenen Segelboot vor der Küste Guernseys veranlasst Detective Inspector Kate Langlois, sich an Bord der "Aventura" umzusehen, die von den Hamons gechartert wurde. Von dem Ehepaar, das seit dem mysteriösen Verschwinden ihrer kleinen Tochter vor zwei Jahren täglich in der Presse war, fehlt jede Spur. Ein Blutfleck an der Reling stammt nicht von den Hamons, und Kate ist schon bald in einen weitreichenden Fall verstrickt, der sie quer über die Insel führt. Unterstützung leistet ihr dabei der geheimnisvolle französische Archäologe Nicolas Arture ...

Ein raffinierter Kriminalfall mit dem einzigartigen britisch-französischen Flair der Kanalinsel Guernsey und einem sympathischen Ermittlerduo mit ganz eigenem Profil

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 22.05.2022

Ein gelungener Reihenauftakt

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Dieser Krimi ist der Auftakt zu einer neuen Krimi-Reihe, die auf der Kanalinsel Guernsey spielt.

Worum geht’s?

Vor der Küste der Insel wird ein verlassenes Segelboot entdeckt. Ausgerechnet das Ehepaar ...

Dieser Krimi ist der Auftakt zu einer neuen Krimi-Reihe, die auf der Kanalinsel Guernsey spielt.

Worum geht’s?

Vor der Küste der Insel wird ein verlassenes Segelboot entdeckt. Ausgerechnet das Ehepaar Hamon, deren kleine Tochter Ava vor zwei Jahren spurlos verschwunden ist, hat es gechartert. Hat das Verschwinden der Eltern mit dem des kleinen Mädchens zu tun? Bei der Recherche entdeckt DI Kate Langlois eine Nachricht mit den Worten „Ava lebt“. Kann das sein? Und wo befindet sich das nunmehr knapp fünfjährige Mädchen?

Die Ermittlungen reißen alte Wunden auf. Neben Kate und dem damaligen Team ermittelt Tom Walker, ein etwas pingelig wirkender Londoner, mit dem Kate anfangs so ihre liebe Not hat. Daneben gibt es natürlich auch einen intriganten Kollegen, der es auf Kates Posten abgesehen hat. Während Kate dem Neuzugang die Hintergründe ihres gespannten Verhältnisses erzählt, bleibt Walkers Geheimnis um seine Versetzung von London nach Guernsey bestehen. Trotzdem gelingt es den beiden, Licht ins Dunkel rund um das Verschwinden von Ava und ihren Eltern zu bringen. Unerwartete Hilfe erhält Kate durch Nicolas, einen französischen Archäologen, der vielleicht eine Zukunft auf Guernsey hat.

Meine Meinung:


Ellis Corbet ist ein fesselnder Krimi gelungen, der zu Beginn ein wenig langsam daherkommt, aber stetig Fahrt aufnimmt, um in einem spannenden Showdown zu enden.
Gut gefällt mir, dass die Insel Guernsey und ihre von Wind und Wetter gegerbten Bewohner ihre Rollen spielen. Die Charaktere haben so ihre Ecken und Kanten. Kate Langlois muss sich, wegen der Verfehlung ihres ehemalige Polizeipartners, doppelt und dreifach anstrengen, das Vertrauen ihrer Kollegen wieder zu gewinnen. Bin sehr neugierig, aus welchem Grund Tom Walker sich auf die Kanalinsel versetzen hat lassen. Das wird hoffentlich in einem nächsten Band enthüllt.

Der Schreibstil ist flüssig und das Cover macht Lust, die Kanalinsel(n) zu besuchen.

Fazit:

Ein gelungener Auftakt einer neuen Krimi-Reihe, dem ich gerne 5 Sterne gebe.

Veröffentlicht am 21.03.2022

Schatten der Vergangenheit

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Das Coverbild finde ich zum Dahinbeamen schön! Der Schreibstil ist angenehm, direkt, ohne Phrasendrescherei. Die ermittelnde Polizistin, die auf der Insel alle und jeden kennt und der Neuling aus London, ...

Das Coverbild finde ich zum Dahinbeamen schön! Der Schreibstil ist angenehm, direkt, ohne Phrasendrescherei. Die ermittelnde Polizistin, die auf der Insel alle und jeden kennt und der Neuling aus London, der überall anerkannt werden will, werden sich bestimmt zusammenraufen. Auf dieses Zusammenraufen freue ich mich. Ich würde mich sehr freuen, wenn Ava lebend und unversehrt wieder gefunden würde, aber ich würde mich auch "nur" mit dem spannenden Krimi begnügen.
Ich war noch nie auf Guernsey. Schade eigentlich. Wenn Corona einmal vorbei ist, würde ich das gerne mal ins Auge fassen. Die Beschreibungen im Buch sind wunderschön und machen richtig neugierig auf die Insel. Da kommt Fernweh hoch.
Auffallend: in der ganzen Polizeistation auf Guernsey sind lauter nette Beamte, ein einziger Armleuchter ist aber mit dabei, sozusagen damit die anderen, netten, besser hervortreten können. Der Störenfried heißt Batiste, ein Name, der vielseitige Assoziationen in mir weckt: Bastille, zum einen. Dann Bastard, zum zweiten. Und zum dritten: irgendwie erinnert mich der Name an Bosse von südamerikanischen Drogenkartellen.
Die Hauptgestalten, Kate Langlois, ihr Chef DeGaris und der neue Kollege aus London, Tom Walker scheinen ein gutes Team abzugeben, wenn Tom Walker mal mit den Fettnäpfchen durch ist. Auf einer kleinen Insel, wo jeder jeden kennt, darf man den Paragrafen der Befangenheit nicht zu eng nehmen. Dafür aber scheint Walker den Kollegen Batiste auch nicht sehr zu mögen. Das hat ihm bei mir schon Pluspunkte eingebracht.
Das zweite Drittel ist sehr spannend. Normalerweise treten alle handelnden Personen im ersten Drittel in Erscheinung. Aber nun, im zweiten Teil frage ich mich, wer ist Margaret? Vor wem hat sie Angst? Welche der vermissten Frauen findet der gute Pfarrer? Wird der missgünstige Leonhard Batiste endlich mal von Kate lassen? Hoffentlich spätestens im nächsten Buch (will sagen, wäre schön, noch weitere Krimis von Ellis Corbet zu lesen, die auf Guernsey spielen und diese Polizisten und einen gewissen forensischen Archäologen ermitteln lassen.)
Nicolas scheint ein besonderer Mann zu sein. Vor allem wenn man erfährt, was für einen Bezug es mit der silbernen Kaffeekanne hat. Die Toten von Srebrenica auszugraben und den trauernden Angehörigen die Leichname der Getöteten wieder zu geben, muss schlimm gewesen sein. Vielleicht aber war das Schlimmste, wenn sie die Toten nicht identifizieren konnten und die Anverwandten weiter mit der Ungewissheit leben mussten. Kein Wunder, dass er nach diesen schrecklichen Einsätzen Ruhe und Erholung braucht. Das Meer beobachten kann in der Tat angespannte Nerven beruhigen, einen runterkommen lassen, zu sich selbst finden.
Die Chemie zwischen ihm und Kate Langlois stimmt auf Anhieb. Jeder Mensch braucht jemanden, außerhalb der Familie, mit dem er reden kann, sich alles von der Seele reden oder gemeinsam über all die Dinge schweigen.
Der dritte Teil bringt die Lösung der Haupterzählung und einiger der Nebenstränge. So, z.B. wird Mr. Baynes verhaftet. Er ist zwar nicht der Mörder seiner Frau, aber seine abartige Liebe zu Pornofilmen mit Teenagern wird ihm zum Verhängnis. Auch erfahren wir wieso sich Hobbs so merkwürdig verhalten hat.
Mein eingangs genannter Wunsch ist in Erfüllung gegangen. Die kleine Ava wird tatsächlich lebend und wohlauf gefunden. Und der junge französische forensische Archäologe hat seinen Platz auf Guernsey und bei einigen Bewohnern der Insel gefunden. Jetzt könnte einem Folgeroman nichts mehr im Wege stehen, oder?
Wenn man in den ersten beiden Teilen noch den Eindruck hatte, der Roman wird weiterhin gemächlich einem Ende zusteuern, wie in einen ruhigen Hafen, nun, der dritte Teil ist eine rasante Fahrt übers stürmische Meer: Stephanie, die ihr Kind zurückhaben will, Baynes‘ Fluchtversuch, der Showdown in Margarets Haus, - atemlos laufen wir endlich den sicheren Hafen an. Die letzte Szene im Buch ist versöhnlich: der Stress wird nun abgebaut, das Adrenalinhoch flacht ab. Kate und Nicolas beobachten gemeinsam das Meer beim Rauschen. Es ist immer schön, einen Menschen neben sich zu haben, mit dem man das Meer beobachten kann.

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Veröffentlicht am 17.03.2022

Die Idylle täuscht

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In den Buch „Kalt Lächelt die See“ von Ellis Corbert geht es um eine Krimi der auf Guernsey, einer der britischen Kanalinseln spielt und die beiden Ermittler Kate Langlois und Tom Walker die grade erst ...

In den Buch „Kalt Lächelt die See“ von Ellis Corbert geht es um eine Krimi der auf Guernsey, einer der britischen Kanalinseln spielt und die beiden Ermittler Kate Langlois und Tom Walker die grade erst ein Team werden bekommen gleich Ihren ersten gemeinsamen Fall.

Die Story beginnt damit das ein verlassenes Segelboot vor der Küste gefunden wurden auf dem Blutspuren sind. Schnell kommt raus das diese von dem Hamons gebucht wurde die bereits vor zwei Jahren schon einmal in einen Fall verwickelt waren, bei dem es um das mysteriöse Verschwinden ihrer kleinen Tochter ging. Die beiden Ermittler machen sich an die Arbeit und suchen das Ehepaar und blicken auch immer wieder auf den alten Fall zurück.

Das Buch lässt sich sehr gut zu lesen. Der Schreibstil ist mitreißen und macht eine neugierig immer weiterzulesen, auch wenn die Spannung sich langsam aufbaut. Da dies aber den tempo der Ermittlungen angepasst ist fand ich das sehr angenehm, denn es gibt auch immer wieder Rückblenden auf den alten Fall und Wendungen in den Ermittlungsansätzen.
Gefallen haben mit auch die Beschreibungen der Landschaft und die Atmosphäre, die die Kanalinsel mit sich bringen. Denn die Menschen dort sind halt etwas anders als z.B. die in London. Auch die unterschiedlichen Charaktere wurden sehr gut dargestellt egal wie groß ihre Rollen sind.

Ich finde dieses Buch ist ein gelungener Auftrag zu einer neuen Reihe um das Ermittler Duo und ich bin gespannt, wie es weiter geht.

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Veröffentlicht am 10.03.2022

Mysteriöse Insel

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Zusammenfassend muss ich sagen, dass mich das Buch sehr begeistert hat. Es war genau die richtige Mischung aus toller Kulisse, zwischenmenschlichen Beziehungen und Spannung, die ich an Krimis liebe. Zum ...

Zusammenfassend muss ich sagen, dass mich das Buch sehr begeistert hat. Es war genau die richtige Mischung aus toller Kulisse, zwischenmenschlichen Beziehungen und Spannung, die ich an Krimis liebe. Zum Ende hin war dann zwar recht früh klar was die Auflösung des Falles sein würde, aber die Spannung wurde dennoch zuvor lange genug aufrecht erhalten. An sich finde ich die Auflösung auch sehr logisch und zugleich tragisch. Es regt jeden von uns an darüber nachzudenken das Handlungen sehr weitreichende Folgen haben können.

Für mich eine klare Leseempfehlung. Ich freue mich schon auf weitere Teile dieser Reihe.

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Veröffentlicht am 09.03.2022

Trügerische Idylle

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Da ich immer schon mal auf die Kanalinseln wollte und gleichzeitig Krimis sehr liebe, war ich natürlich umso gespannter auf dieses Buch! Ein Guernsey-Krimi, das klingt schon so toll. Und auch die Kurzbeschreibung ...

Da ich immer schon mal auf die Kanalinseln wollte und gleichzeitig Krimis sehr liebe, war ich natürlich umso gespannter auf dieses Buch! Ein Guernsey-Krimi, das klingt schon so toll. Und auch die Kurzbeschreibung hat es in sich. Ich mochte hier schon den Gegensatz zwischen der Idylle und dem Verbrechen, zwischen der wunderbaren Landschaft und friedlichen Natur und den bösen Taten. Und im Buch selbst geht es dann genauso weiter. Hat mir sehr gefallen und ich hoffe, es gibt bald eine Fortsetzung um die Ermittlerin Detective Inspector Kate Langlois.

Ich mag es, wie hier auf den Kanalinseln die Grenzen verschwimmen, wie sich Frankreich und England auf beste Weise miteinander vermischen. Das gibt ein einzigartiges Flair und macht gute Laune. Mein Wunsch, dort einen Urlaub zu verbringen, hat sich so sehr gesteigert, dass ich mir schon einen Reiseführer bestellt habe.

Die Figuren fand ich wunderbar beschrieben, man hat sofort Personen vor Augen und bei manchen fühlt es sich sogar an, als würde man sie schon immer kennen. Kate fand ich gut, von der ersten Zeile an, in der sie erwähnt wurde. Und auch ihren neuen Kollegen mochte ich – trotz seiner etwas sperrigen Art. Es sind ja genau diese Charaktere, die ein Buch lesenswert machen. Genau wie die wunderbare Landschaft der Insel Guernsey, die immer wieder und wieder beschrieben wird. Mehrfach habe ich mir die Insel im Internet angeschaut, hineingezoomt und mir vorgestellt, wo man dort am besten Urlaub machen kann, schwimmen, wandern, im Café sitzen kann...

Dennoch war das Buch meiner Meinung nach auch richtig spannend. Diese beschreibenden Passagen bringen viel Flair und Lokalkolorit, stören die Handlung aber nie. Und diese hat es in sich. Ein verlassenes Segelboot, ein verschwundenes Paar und ganz viel Blut... Die Verstrickungen, die sich dann nach und nach ergeben, fand ich mega. Richtig gut gemacht und nie unlogisch oder nicht nachvollziehbar. Erraten hätte ich das aber auch nicht können. Ich hatte in einer Richtung einen richtigen Verdacht, aber das ganze Ausmaß habe ich nicht erkannt. So mag ich Krimis! Man kann miträtseln, ist sogar auf einer richtigen Fährte, aber es ist trotzdem spannend bis zuletzt und gleichzeitig spielt die Handlung in einer tolle Umgebung. Gerne mehr davon!

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