Cover-Bild Die vergessenen Kinder
(15)
  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
22,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Heyne
  • Themenbereich: Belletristik - Krimi: Weibliche Ermittler
  • Genre: Romane & Erzählungen / Erzählende Literatur
  • Seitenzahl: 448
  • Ersterscheinung: 11.09.2024
  • ISBN: 9783453274969
Emily Gunnis

Die vergessenen Kinder

Roman
Ute Brammertz (Übersetzer), Carola Fischer (Übersetzer)

Ein tragischer Cold Case, eine alte Schuld und ein düsteres Geheimnis

Sussex 1985: Holly Moore führt ein trostloses Leben im düsteren Waisenhaus Morgate. Für ein wenig Zuneigung würde die einsame Teenagerin alles tun. Als sie einem jungen Mann begegnet, der sich aufrichtig um sie zu sorgen scheint, keimt Hoffnung in ihr auf.

2015: Jo Hamilton blickt auf eine lange Karriere bei der Polizei zurück. Als die Leiche eines jungen Mädchens entdeckt wird, holt sie ein Cold Case wieder ein, der sie nie losgelassen hat: Handelt es sich bei dem Fund um Holly Moore, die damals spurlos verschwunden ist? Und was ist mit dem anderen Mädchen aus dem Waisenhaus, dessen Tod ebenfalls nicht aufgeklärt wurde? Im Zuge der Ermittlungen wird Jo klar, dass sie sich der furchtbaren Schuld stellen muss, die sie damals auf sich geladen hat.

Weitere Formate

Dieses Produkt bei deinem lokalen Buchhändler bestellen

Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 17.09.2024

Crime-Time …

0

Die vergessenen Kinder“, von Emily Gunnis, ist ein fesselnder Roman, der sich mit alten Schuldfragen und düsteren Geheimnissen auseinandersetzt. Ich liebe solche Storys mit vielen Familiengeheimnissen, ...

Die vergessenen Kinder“, von Emily Gunnis, ist ein fesselnder Roman, der sich mit alten Schuldfragen und düsteren Geheimnissen auseinandersetzt. Ich liebe solche Storys mit vielen Familiengeheimnissen, daher passt es perfekt, für mich. Einige ihrer anderen Bücher habe ich auch schon gelesen und war ebenfalls begeistert. Ob dies jetzt wieder der Fall sein wird? Der vorliegende Roman ist in vier Erzählstränge mit unterschiedlichen Perspektiven gegliedert. Diese haben mehrere Handlungsorte und verschiedene Zeitebenen (1944-2015),
die von Emily Gunnis, geschickt miteinander verwoben sind und die Leser nach und nach in die düstere, trostlose Atmosphäre eintauchen lassen, was mir gut gefällt. Das Cover spiegelt für mich diese Stimmung wider und zieht sofort meine Aufmerksamkeit an. Als Betrachter sieht man tosendes, dunkles Wasser, steile Klippen und oben ein wenig einladendes, gruseliges Gebäude, über dem dunkle Vögel, ihre Bahnen ziehen. Der Himmel wirkt bedrohlich dunkel, während der Titelschriftzug ist in leuchtendem Gelb gehalten ist. Eigentlich nimmt man die helle Farbe als optisch warm wahr, aber das eben beschriebene Bild darunter spricht für sich. Gespannt fange ich an zu lesen. Der Roman startet mit einem Prolog im Jahr 1975. Die Lektüre ist super packend und spannend, zumindest für alle, die sich für Crime und psychologische Spannung interessieren. Die Handlung ist gut erdacht und die Charaktere sind fein skizziert. Die wichtigsten Romanfiguren sind Holly Moore, Daisy, Jo Hamilton, Gemma Smith, Olive sowie Megan. Es gibt einige Trigger, die speziell für zart Besaitete oder jüngere Leser nicht geeignet sind. Der Spannungsbogen ist durch die zahlreichen Verwicklungen, Konflikte und Ereignisse für meinen Geschmack gelungen. Ich hatte beim Lesen oft einen Kloß im Hals und einige Male sogar eine kleine Gänsehaut, ähnlich wie bei einem Thriller. Der Schreibstil und die Wortwahl sind hervorragend und lassen, mein Kopfkino, kurzerhand anspringen und ins beschriebene Szenario lesetechnisch eintauchen. Die Autorin beschreibt bildgewaltig und packend, was mir sehr gut gefällt. Ich mag den Roman kaum aus der Hand legen, weil ich unbedingt wissen möchte, was sich da alles ereignet hat. Ein außerordentlicher Roman, von der ersten bis zur letzten Seite!

Buchrücken:
Ein tragischer Cold Case, eine alte Schuld und ein düsteres Geheimnis

Sussex 1985: Holly Moore führt ein trostloses Leben im düsteren Waisenhaus Morgate. Für ein wenig Zuneigung würde die einsame Teenagerin alles tun. Als sie einem jungen Mann begegnet, der sich aufrichtig um sie zu sorgen scheint, keimt Hoffnung in ihr auf.
2015: Jo Hamilton blickt auf eine lange Karriere bei der Polizei zurück. Als die Leiche eines jungen Mädchens entdeckt wird, holt sie ein Cold Case wieder ein, der sie nie losgelassen hat: Handelt es sich bei dem Fund um Holly Moore, die damals spurlos verschwunden ist? Und was ist mit dem anderen Mädchen aus dem Waisenhaus, dessen Tod ebenfalls nicht aufgeklärt wurde? Im Zuge der Ermittlungen wird Jo klar, dass sie sich der furchtbaren Schuld stellen muss, die sie damals auf sich geladen hat.


Weitere Bücher:
Das Geheimnis des Mädchens, Das Haus der Verlassenen, Die verlorene Frau, u.v.m.

Fazit: ***** Der Roman „Die vergessenen Kinder“ von Emily Gunnis ist im Heyne Verlag erschienen. Das gebundene Buch hat mit Nachwort und Werbung für andere Bücher gut 446 Seiten, die mich restlos in den Bann gezogen haben und die auch jetzt noch nachwirken. Klare Leseempfehlung von mir!!!!!



  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 29.09.2024

Atmosphärisch, dramatisch und spannend

0

Dies ist das erste Buch von Emily Gunnis, das ich gelesen habe. Es geht um die Polizistin Jo Hamilton, die kurz vor der Pensionierung mit einem Cold Case betraut wird. Die Leiche eines jungen Mädchens ...

Dies ist das erste Buch von Emily Gunnis, das ich gelesen habe. Es geht um die Polizistin Jo Hamilton, die kurz vor der Pensionierung mit einem Cold Case betraut wird. Die Leiche eines jungen Mädchens wird entdeckt, das vor vielen Jahren spurlos aus einem Waisenhaus verschwand. Doch dies scheint nicht der einzige Fall dieser Art zu sein...

Die Autorin punktet durch einen sehr schönen, flüssigen Schreibstil, der ihren Lesern eine wunderbare Geschichte, die eine Mischung aus Krimi und Drama ist, bietet. Die Erzählung spielt auf verschiedenen Zeitebenen, springt zwischen Vergangenheit und Gegenwart und sorgt so für zusätzliche Spannung.

Wie schon das Titelbild verspricht, herrscht eine eher düstere Stimmung, die trotz aller Dramatik für eine wunderbare Atmosphäre sorgt. Man kann sich dem Sog der Geschichte nicht entziehen, möchte immer weiter lesen und unbedingt erfahren, wer nun letztendlich für den Tod der vermissten Mädchen verantwortlich ist.

Vor allem gegen Ende des Buches wird es richtig spanndend und der Roman wird regelrecht zum Krimi. Mich konnte diese Mischung aus Drama, Familiengeschichte und Kriminalfall wirklich begeistern und ich bin sehr neugierig auf weitere Bücher von Emely Gunnis geworden! Ein wunderbarer Schmöker für den Herbst!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 29.09.2024

Auf der Suche nach der Wahrheit

0

Wir Leser:innen begleiten Superintendent Jo Hamilton durch die letzten Tage ihres Berufslebens - ausgerechnet da wird die Leiche eines jungen Mädchens entdeckt. Jo ist sich sicher, dass es sich um das ...

Wir Leser:innen begleiten Superintendent Jo Hamilton durch die letzten Tage ihres Berufslebens - ausgerechnet da wird die Leiche eines jungen Mädchens entdeckt. Jo ist sich sicher, dass es sich um das Mädchen handelt, das sie selbst seit langen Jahren sucht und mit zu dem sie eine ganz besondere Bindung hat - durch ein Schlüsselereignis, das sich in den ersten Tagen ihres Berufsleben, also vor rund vierzig Jahren zutrug.

Doch wenn Sie meinen, dass diese beiden Punkte den Rahmen der Geschichte bilden, sind Sie auf dem Holzweg. Denn die Geschichte reicht viel, viel länger zurück, bis in die letzten Kriegsjahre, als Jos Mutter Olive sich auf eine weite Fahrt in einen anderen Teil des Landes aufmachte, die ihr ganzes Leben auf den Kopf stellte.

Emily Gunnis schreibt eindringlich und faszinierend und hat zudem sorgfältig recherchiert. Für alle, sie sich wie ich für Historisches interessieren, wird es besonders bereichernd sein, hier den ein oder anderen bisher unbekannten Umstand kennenzulernen - und das sind nicht gerade wenige.

Zudem erfährt man viel über die Lebensumstände von Frauen in früheren Zeiten, die eigentlich noch gar nicht so lange zurück liegen - ich war froh, dass so manches davon inzwischen Geschichte ist. Aber längst nicht alles!

Veröffentlicht am 18.04.2025

Die vergessenen Kinder

0

Inhalt
Sussex 1985: Holly Moore führt im düsteren Waisenhaus Morgate ein trostloses Leben. Die einsame Teenagerin würde für ein wenig Zuneigung alles tun. Als sie einem jungen Mann begegnet, der sich ...

Inhalt
Sussex 1985: Holly Moore führt im düsteren Waisenhaus Morgate ein trostloses Leben. Die einsame Teenagerin würde für ein wenig Zuneigung alles tun. Als sie einem jungen Mann begegnet, der sich aufrichtig um sie zu sorgen scheint, keimt Hoffnung in ihr auf.
2015: Jo Hamilton blickt auf eine lange Karriere bei der Polizei zurück. Als die Leiche eines jungen Mädchens entdeckt wird, holt sie ein Cold Case wieder ein. Dieser hat sie nie losgelassen. Handelt es sich bei dem Fund um die damals spurlos verschwundene Holly Moore? Was ist mit dem anderen Mädchen aus dem Waisenhaus, dessen Tod ebenfalls nicht aufgeklärt wurde? Jo wird im Zuge der Ermittlungen klar, dass sie sich der Schuld stellen muss, die sie damals auf sich geladen hat.

Fazit
Die Handlung selbst ist spannend und fesselnd, zwischendurch allerdings langatmig und etwas ... umständlich. Allgemein hätte die Handlung etwas gestrafft werden können. Die Figuren waren gut ausgearbeitet und beschrieben und Jo mochte ich sehr gern. Tolles Buch mit kleinen Abzügen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 16.12.2024

Das perfekte Buch für lange Nachmittage auf der Couch

0

Es ist ein Fall, der sie ihre gesamte Karriere hindurch nicht losgelassen hat: Als junge Polizistin wurde Jo Hamilton zu einem Fall häuslicher Gewalt gerufen. Ein rasender Vater, eine hilflose Mutter, ...

Es ist ein Fall, der sie ihre gesamte Karriere hindurch nicht losgelassen hat: Als junge Polizistin wurde Jo Hamilton zu einem Fall häuslicher Gewalt gerufen. Ein rasender Vater, eine hilflose Mutter, zwei verängstigte Töchter: In Jos Bestreben, sofort zu helfen, kommt es zu einem tragischen Vorfall, bei dem die Eltern sterben. Die beiden Mädchen werden in einem Waisenhaus untergebracht; zehn Jahre später verschwindet das ältere spurlos.

Vier Jahrzehnte später steht Jo kurz vor ihrer Pensionierung. Ein unerwarteter Leichenfund weckt ihre Erinnerungen – und ihren Spürsinn. Handelt es sich um die sterblichen Überreste des vermissten Mädchens? Ungeachtet ihrer endenden Dienstzeit und ihrer privaten Probleme beginnt Jo zu ermitteln. Kann sie den Vermisstenfall von damals aufklären – und ihre Schuld endlich begleichen?

Wie in ihren bisherigen Romanen versteht Emily Gunnis es auch in „Die vergessenen Kinder“ (aus dem Englischen von Ute Brammertz und Carola Fischer), auf spannende und fesselnde Art zu unterhalten. Die auf mehreren Zeitebenen spielende Story führt aus der Gegenwart über die Siebziger- und Achtzigerjahre bis zum Zweiten Weltkrieg zurück. Nach und nach enthüllen sich ungeahnte Zusammenhänge, die schließlich in ein überraschendes Ende münden. Für mich das perfekte Buch für lange Herbst- und Winternachmittage auf der Couch.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere