Cover-Bild GUY'S GIRL
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12,99
inkl. MwSt
  • Verlag: dtv Verlagsgesellschaft
  • Themenbereich: Belletristik - Liebesroman: Zeitgenössisch
  • Genre: keine Angabe / keine Angabe
  • Ersterscheinung: 01.11.2023
  • ISBN: 9783423442565
Emma Noyes

GUY'S GIRL

Roman | Geschichten zum Verlieben – Das perfekte Geschenk zum Valentinstag
Birgit Niehaus (Übersetzer)

Wenn du nicht den Mut für die große Liebe hast ...
Eine Achterbahn der Gefühle mit unglaublicher Sog-Wirkung Der neue zeitgenössische Liebesroman für Leser*innen von Colleen Hoover ›Zurück ins Leben geliebt‹ (Ugly love)
Zwei Menschen, deren innere Probleme sie daran hindern, sich wirklich aufeinander einzulassen: Die lebenslustig wirkende Ginny, die in die WG ihrer besten männlichen Freunde zieht, obwohl es in deren Gesellschaft ungleich schwerer ist, ihre Essstörung zu verbergen. Und Adrian, der seit dem frühen Tod seines Vaters ein Meister im Unterdrücken von Gefühlen ist. Schnell kommen die beiden sich näher. Doch mehrfach – nämlich immer dann, wenn es ernst zu werden verspricht zwischen den beiden – weist Adrian Ginny von sich...

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 11.01.2024

Ein Roman, der unter die Haut geht!

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Der Roman „ GUY'S GIRL“
von Emma Noyes handelt von zwei Personen, die extremen psychischen Ballast mit sich rumtragen. Ginny, die eine Essstörung hat und sich selbst komplett anders sieht als ihre Umgebung ...

Der Roman „ GUY'S GIRL“
von Emma Noyes handelt von zwei Personen, die extremen psychischen Ballast mit sich rumtragen. Ginny, die eine Essstörung hat und sich selbst komplett anders sieht als ihre Umgebung sowie Adrian, der einsame Erfolgsmensch. Es bahnt sich eine zarte Liebesgeschichte mit Tiefgang an. Der Schreibstil ist sehr angenehm und flüssig mit realistischen Beschreibungen. Ich bin direkt in die Geschichte eingetaucht und konnte nicht aufhören zu lesen. Das Cover ist wunderschön- ich würde im Buchladen direkt danach greifen. Insgesamt ein ein Roman über Ängste, Verdrängung und emotionale Instabilität- somit ganz nach meinem Geschmack. Psychologische Aspekte, die einem zum Nachdenken anregen. Ich habe mit den Protagonisten mitgefiebert und der Roman hat mich noch sehr lange in meinen Gedanken beschäftigt- insbesondere realistische Szenen gingen mir teilweise sehr unter die Haut. Ein absolutes Must-Have!

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Veröffentlicht am 20.11.2023

Aufrüttelnde Story

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In diesem Buch geht es um die Hauptprotagonistin Ginny, sie leidet an Anorexie und Bulimie. Wer also die Lust verspürt, dieses Buch lesen zu wollen,sollte die Triggerwarnings lesen.

Ich hab mich auf ein ...

In diesem Buch geht es um die Hauptprotagonistin Ginny, sie leidet an Anorexie und Bulimie. Wer also die Lust verspürt, dieses Buch lesen zu wollen,sollte die Triggerwarnings lesen.

Ich hab mich auf ein Reziexemplar beworben und zum Glück auch bekommen, da mich dieses Krankheitsbild immer sehr interessiert hat und ich denke es gibt keine Frau auf dieser Welt, die nicht schon mal Probleme mit ihrem Essverhalten hatte,egal in welche Richtung das ganze ging.

Zurück zum Buch, Ginny ist schon seit einer langen Zeit verliebt in Finch, diese unerwiderte Liebe führt bei ihr zu der Verhaltensstörung. Sie lernt in NewYork,als sie ihre Freunde besucht Adrien kennen und die beiden kommen sich näher. Es gibt einige Hoch und eine Menge Tiefs in dieser Geschichte. Das Krankheitsbild wird ziemlich drastisch aufgezeigt und dessen sollte man sich vor dem lesen bewusst sein.

Mir hat das Buch sehr gut gefallen und ich würde es jedem ans Herz legen🫶👍

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Veröffentlicht am 22.11.2023

Sehr emotional

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Zum Inhalt:
Die scheinbar so lebenslustige Ginny leidet unter einer Essstörung, die sie jedoch sehr geschickt zu verbergen mag. Adrian, der seinen Vater sehr früh verloren hat, ist ein absoluter Meister ...

Zum Inhalt:
Die scheinbar so lebenslustige Ginny leidet unter einer Essstörung, die sie jedoch sehr geschickt zu verbergen mag. Adrian, der seinen Vater sehr früh verloren hat, ist ein absoluter Meister im Unterdrücken von Gefühlen. So kommen sich Ginny und Adrian zwar näher aber immer wenn es ernster wird, weist Adrian zurück.
Meine Meinung:
Puh, das ist schon eine Ansammlung von Problemen, aber ich finde es durchaus gut, dass solche Probleme aufgegriffen werden und romanhaft verarbeitet werden, denn das könnte dem ein oder anderen durchaus auch helfen. Gut finde ich allerdings auch die Triggerwarnung, denn nicht jeder wird damit klar kommen, dass z. B. Essstörung sehr deutlich geschildert werden. Ich fand beide Geschichte sehr interessant und auch emotional angreifend. Ich hatte das Hörbuch und fand es sehr gut gelesen.
Fazit:
Sehr emotional

Veröffentlicht am 20.11.2023

eine großartige Geschichte, die zum Nachdenken bringt

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“Guy’s Girl “ von Emma Noyes ist eine tiefgreifende, sensible und emotionale Geschichte, die dazu neigt, in der Masse unterzugehen.
Sie überzeugt nicht sofort, aber sie überrascht und punktet mit so vielen ...

“Guy’s Girl “ von Emma Noyes ist eine tiefgreifende, sensible und emotionale Geschichte, die dazu neigt, in der Masse unterzugehen.
Sie überzeugt nicht sofort, aber sie überrascht und punktet mit so vielen wichtigen Themen.
Sei es Selbstfindung, niemals genug zu sein, Ankommen und zweite Chancen und vor allem macht diese Geschichte etwas mit dir, ohne dass du dir dessen überhaupt bewusst bist.
Sie macht dich wütend, traurig und manchmal wünscht du dir, einfach im Erdboden zu versinken und nie mehr auftauchen zu müssen. Weil du dann all diesen Schmerz nie mehr erleiden müsstest, aber dir würde auch all das Glück entgehen, dass du vielleicht erfahren würdest.

Der Schreibstil von Emma Noyes ist großartig. Feinfühlig, direkt und überaus fesselnd.
Die Atmosphäre ist dabei sehr bedrückend, aber auf irgendeine Art auch sehr befreiend.
Ginny und Adrian sind hierbei das Herzstück.
Ich mag Ginny, auch wenn sie sehr speziell ist. Man spürt diese Barriere, die sie zum Leser aufbaut. Das macht sie unnahbar. Aber blickt man hinter ihre Fassade, entdeckt man, was für ein großartiger, sensibler und zerbrechlicher Mensch in ihr steckt.
Adrian ist sehr in sich gekehrt, aber genau das macht ihn auch aus. Ich mochte das unglaublich gern an ihm. Im Laufe der Handlung konnte er mich unsagbar überraschen und zu Tränen rühren.
Denn auch sein Background ist voll mit tragenden und lebensverändernden Elementen verwoben, die mir immer wieder die Luft abgeschnürt haben.
Ebenfalls bestechen die Nebencharaktere durch ihre Einzigartigkeit. Sie fügen sich nahtlos ins Geschehen ein. Sorgen für Wärme, Mitgefühl und Balance. Aber auch für unsagbar große Wut, Tränen und unkontrollierbare emotionale Ausbrüche, die das Herz immer wieder in Aufruhr bringen.

Der Einstieg fiel mir unsagbar leicht. Ich mochte die Protagonisten und die Dynamik zwischen Ihnen total gern.
Es ist eine Liebesgeschichte, aber gleichzeitig so viel mehr. Es ist Heilung, Beständigkeit und gegenseitige Unterstützung auf so vielen Ebenen.
Dabei beschäftigt sich die Autorin auch mit Magersucht und Bulimie, was ich sehr großartig fand. Weil es sehr sensible und ernste Themen sind, die sie ausgesprochen feinfühlig und direkt ausgearbeitet hat.
Dabei zeigt sie nicht nur, mit welchen Hürden der Betroffene zu kämpfen hat. Sondern auch, dass er sich immer wieder neu erfindet. Sie zeigt, wie das Umfeld darauf reagiert und damit umgeht. Aber auch ,was es verstärkt und was es besser macht.

Die Liebesgeschichte ist sehr impulsiv, turbulent und unsagbar vielschichtig und nervenaufreibend. Man möchte in den Himmel aufsteigen, aber gleichzeitig im Bruchteil einer Sekunde alles zertrümmern.
Diese Geschichte hat mich so zu Boden gedrückt, aber gleichzeitig hatte ich so viele Momente, die mich wütend gemacht und die mir Tränen in die Augen getrieben haben.
Denn was hier eine ganz klare Botschaft ist, ist, wie essentiell und so wichtig Freundschaft ist. Das geht weit über Loyalität hinaus. Es erdet dich, gibt dir Halt und manchmal ist Freundschaft vielleicht sogar wichtiger als Liebe. Denn sie bedeutet auch Heilung und setzt dich im entscheidenden Moment wieder zusammen.
In meinen Augen, eine großartige Geschichte, die zum Nachdenken bringt, sich großartig mit den psychologischen und zwischenmenschlichen Aspekten auseinandersetzt und dir zeigt, dass du immer genug bist, egal, was du auch tust.

Fazit:
"Guy’s Girl” von Emma Noyes ist eine ganz besondere, tiefgreifende und emotionale Geschichte, die mich auf so vielen Ebenen überraschen und begeistern konnte.
Die Thematik ist definitiv nicht ohne, die Protagonisten sind sehr besonders, authentisch und greifbar und die Handlung ist so echt, so beängstigend und gleichzeitig so zerstörerisch, dass es dich immer wieder zu Boden gleiten lässt.
Unbedingt lesen.

Veröffentlicht am 12.04.2026

Es macht keinen Spaß, dieses Buch zu lesen. Aber trotzdem ist es gut.

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Hui, der Standalone-Roman Guy’s Girl ist definitiv keine leichte Kost (pun not intended …)! Die vorangestellte Triggerwarnung zur Thematik Essstörungen ist definitiv berechtigt.

Anhand dieses Klappentextes ...

Hui, der Standalone-Roman Guy’s Girl ist definitiv keine leichte Kost (pun not intended …)! Die vorangestellte Triggerwarnung zur Thematik Essstörungen ist definitiv berechtigt.

Anhand dieses Klappentextes hatte ich nicht erwartet, dass Ginnys Anorexie und Bulimie dermaßen im Vordergrund stehen würden. Rückblickend finde ich diesen Aspekt aber extrem gut gemacht, da Betroffene eben auch jederzeit und überall von diesen Krankheiten verfolgt werden, egal, was gerade in ihrem Leben und Alltag passiert. Dass die Autorin aus eigener Erfahrung schreibt, habe ich an vielen Stellen gemerkt.

Es werden Details beschrieben und Worte gewählt, die sich aus außenstehender Perspektive wahrscheinlich kaum darstellen lassen würden. Ob auch die Übersetzung von Guy’s Girl mit einer own-voice-Perspektive angefertigt wurde, kann ich im Moment nicht beurteilen, es erscheint mir jedoch alles sehr authentisch – und damit auch bedrückend und stellenweise fast grenzwertig real. Manche ganz trocken beschriebenen Details (wie an einer Stelle die Farbe und Konsistenz von Erbrochenem) hätte ich nicht unbedingt gebraucht, sie tragen aber zu diesem besonderen Level an Realismus bei. Lesende sollen sich mit den beschriebenen Szenen in dem Moment auch nicht wohl fühlen, glaube ich.

Adrian ist mir bis zum Ende irgendwie fremd geblieben, obwohl Guy’s Girl intensive Einblicke in seine Beweggründe und Gedankengänge gewährt. Das ist Teil des Traumas, das er mit sich herumträgt, und damit ebenso real geschrieben und gut umgesetzt wie Ginnys Krankheiten. Trotzdem hätte ich mir mehr Facetten zu seinem Charakter gewünscht als nur den Wunsch, auf der Karriereleiter aufzusteigen (aber nicht in dem Job, in dem er zu lange fest hing) und die Sehnsucht nach Ginny und seiner Heimat Budapest. Viel mehr habe ich nicht über ihn erfahren.

Ich finde es spannend, dass der Titel Guy’s Girl lautet und keine Bezüge zur Trauma-Thematik herstellt. Dass der Freundeskreis aus Ginny und den vier Jungs (in dessen Zusammenhang übrigens viele spannende Fragen aufgeworfen werden wie „Können Männer und Frauen Freunde sein, ohne dass sich eine/r oder zwei verlieben?“ oder „Wo verlaufen die Grenzen zwischen Freundschaft und „Mehr“?“) mit dem Titel in den Vordergrund rückt und die Intensität, mit der die Krankheiten und langjährige Traumata beschrieben werden, beim Lesen geradezu aus dem Hinterhalt über mich herfiel, finde ich rückblickend ziemlich überraschend – aber, noch einmal, sehr realistisch.

Einige Absätze hatten einen zu deutlichen Bildungscharakter. Aus Ginnys Perspektive werden einzelne Elemente ihrer beiden Krankheiten beschrieben und erklärt. Symptome, psychische Begleiterscheinungen, fast schon wissenschaftliche Erläuterungen und Formulierungen. Manchmal kam es mir so vor, als hätte die Autorin beim Schreiben von Guy’s Girl ein Lehrbuch neben sich liegen gehabt, um auf Nummer Sicher zu gehen, dass sie bloß oft genug betont, dass Lesende Ginny bitte nicht nacheifern sollen, und dass es eben eine Krankheit ist und keine Modeerscheinung. Aus diesem Grund ist Guy’s Girl für mich auch absolut nicht für Jugendliche geeignet – der Nachahmungscharakter ist trotz aller Warnungen und beschriebener Konsequenzen einfach zu groß.

Diese zugegebenermaßen kurzen Abschnitte haben mich immer wieder etwas aus der Geschichte gerissen – es wirkte wie die kleinen Info-Kästen, die man am Seitenrand in Broschüren finden kann, und nicht wie die eigenen Worte der Figur, deren Art zu denken und zu sprechen ich ja über die vorherigen 200 Seiten schon gut kennen gelernt hatte.

Fazit
Es ist jetzt nicht ganz einen Tag her, dass ich Guy’s Girl beendet habe, und ich kann noch nicht richtig sagen, ob ich das Buch mag oder eher nicht mag. Ich hatte beim Lesen selten Spaß. Fest steht aber, dass es mich phasenweise richtig umgehauen hat, dass ich es handwerklich enorm gut umgesetzt finde und dass es mich bestimmt noch eine Weile begleiten wird.