Cover-Bild The Legend of Lady Byeoksa
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4,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Bramble eBook
  • Themenbereich: Belletristik - Fantasy: Romance
  • Genre: Fantasy & Science Fiction / Fantasy
  • Ersterscheinung: 03.02.2025
  • ISBN: 9783426563854
Esther Park

The Legend of Lady Byeoksa

Die Perlen des Todes | Für Fans von KPop Demon Hunters! Koreanische Mythologie meets fantastische Frauenpower
Alexandra Dickmann (Übersetzer), Julia Zachulski (Übersetzer)

Koreanische Mythologie meets fantastische Frauenpower: das Fantasy-Highlight endlich auch auf Deutsch!
Lady Bin Seomoon hat ein Geheimnis: Sie ist eine Byeoksa – eine Seelenjägerin – und dazu verdammt, dem Treiben von Geistern in der Menschenwelt ein Ende zu bereiten. In der Hoffnung, bald ein normales Leben führen zu können, versucht Bin 108 Geister auszutreiben und dadurch ihr Schicksal zu ändern.
Als Mann verkleidet, schleicht sie sich auf eine rauschende Party und trifft dort auf Eunho, einen loyalen Diener des Königs. Eunho, der die Intrigen des Premierministers untersuchen soll. Eunho, der Bins lange verschollener Verlobter ist – und sich nicht an ihre gemeinsame Vergangenheit erinnern kann …
Eine epische Geisterjagd, eine herzzerreißende Romanze und eine temperamentvolle Heldin, die Säbel und Schicksal selbst in die Hand nimmt! Für alle Fans von KPop Demon Hunters!
Diese Tropes erwarten dich:

- Lost Memories
- Second Chances
- Arranged Marriage
- Crossdressing
- Seelenjagd
- Geheimnisse
Das Must-Have für alle Fans von Sue Lynn Tans "Die Tochter der Mondgöttin", Elizabeth Lims "Sechs Kraniche" und Axie Ohs "Das Mädchen, das in den Wellen verschwand"!

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 29.06.2025

Eine fantastische Idee, getrübt durch einen katastrophalen Schreibstil.

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Die Autorin Esther Park entführt uns in ihrem Roman „The Legend of Lady Byeoksa“ in die Welt der koreanischen Mythologie. Bin Seomon – eine Seelenjägerin hat es sich zur Aufgabe gemacht, 108 Seelenperlen ...

Die Autorin Esther Park entführt uns in ihrem Roman „The Legend of Lady Byeoksa“ in die Welt der koreanischen Mythologie. Bin Seomon – eine Seelenjägerin hat es sich zur Aufgabe gemacht, 108 Seelenperlen zu finden, damit sie wieder ein normales Leben führen kann. Bei einer ihrer Austreibungen trifft sie auf einen anderen Seelenjäger – Eunho Hyeon. Von diesem Tag an kreuzen sich ihre Wege immer wieder und es stellt sich schnell heraus, dass sie sich bereits seit Kindheitstagen kennen, doch Eunhos Erinnerungen an diese Zeit sind wie ausgelöscht. Wird Eunho seine Erinnerungen wiedererlangen und Bin ihr Ziel erreichen?



Fazit

Koreanische Mythologie und eine Liebesgeschichte? Immer her damit. Allerdings wurde meine Freude bereits auf den ersten Seiten ordentlich gedämpft. Der Schreibstil ist die reinste Katastrophe und ich war mehrfach davor das Buch abzubrechen. Einzig und allein meine Sturheit und die Tatsache, dass ich Bücher eigentlich nie abbreche, haben mich davon abgehalten. Es finden sprunghafte Wechsel zwischen Charakteren und Handlungen statt, ich wusste teilweise überhaupt nicht mehr worum es geht, ob wir immer noch in der Gegenwart sind oder es sich um einen Rückblick handelt und vor allem auch nicht welchen Charakter wir gerade verfolgen. Klassische Kapitel gibt es auch nicht, nur insgesamt fünf lange Kapitel voller Wirrwarr. Der Schreibstil an sich würde von mir glatte null Punkte bekommen.
Wer jetzt allerdings immer noch drangeblieben ist, der kann sich freuen, denn irgendwann wird es minimal besser. Zumindest wusste ich irgendwann ab der Hälfte um welchen Charakter es geht, auch wenn wir immer noch wahllose Sprünge von einem zum anderen hatten.
Was die Charaktere angeht – die Protagonistin Bin Seomoon hat mir gut gefallen. Sie hatte kein leichtes Leben und war immer ein Außenseiter aufgrund der Tatsache, dass sie Geister sehen konnte. Zudem nehmen Geister liebend gern Besitz von Menschen und verleiten sie zu ungeheuerlichen Taten. Auch Bin wurde in ihrer Kindheit nicht vor solchen Gräueltaten verschont. Eunho Hyeon dagegen wollte ich mögen, aber seine ständigen Kommentare zwecks seinem ach so wunderschönen Gesicht gingen mir gehörig auf die Nerven. Im weiteren Verlauf konnte ich mich dennoch mit ihm anfreunden, auch wenn ich wegen ihm ganz schön oft die Augen verdrehen musste. Prinzipiell waren alle Charaktere interessant – die einen mehr, die anderen weniger.
Auch die Action kam nicht zu kurz, wobei ich sagen muss, dass mir das Ende nur bedingt gefallen hat. Es ist sehr viel auf einmal passiert, ein riesiger Showdown, Zerstörung pur, nur damit man anschließend mit lauter Fragezeichen auf die letzten Zeilen starrt.
Aufgrund des schrecklichen Schreibstils werde ich dieses Buch auf keinen Fall weiterempfehlen – auch wenn es Schade um die durchaus interessante Geschichte ist.

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Veröffentlicht am 29.10.2025

2 ⭐

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"The Legend of Lady Byeoksa – Die Perlen des Todes" von Esther Park hatte großes Potenzial, konnte mich aber letztendlich nicht überzeugen.

Die Grundidee mit einer Seelenjägerin, die sich als Mann verkleidet, ...

"The Legend of Lady Byeoksa – Die Perlen des Todes" von Esther Park hatte großes Potenzial, konnte mich aber letztendlich nicht überzeugen.

Die Grundidee mit einer Seelenjägerin, die sich als Mann verkleidet, um Geister zu besiegen und Seelenperlen zu sammeln, fand ich spannend. Auch die koreanische Mythologie brachte eine interessante, erfrischende Note in die Geschichte. Besonders die Geisteraustreibungen und der damit verbundene Kampf um die Seelenperlen waren faszinierend.

Doch leider gab es für mich einige Schwächen. Der Schreibstil wirkte distanziert und sprunghaft, sodass ich Schwierigkeiten hatte, wirklich in die Geschichte einzutauchen. Zudem wurden die Perspektivwechsel nicht klar gekennzeichnet, was zu unnötiger Verwirrung führte. Die Kapitel waren sehr lang, was das Lesen teilweise zäh machte.

Bin als Protagonistin war stark und eigenständig, was mir gut gefiel. Ihr Ehrgeiz und ihre Kämpfernatur machten sie interessant. Euhno hingegen blieb für mich eher blass. Seine zentrale Rolle in der Geschichte verlor gegen Ende an Bedeutung, wodurch die zuvor aufgebaute Dynamik zwischen ihm und Bin einfach verpuffte. Die Lovestory war authentisch, konnte mich aber emotional nicht abholen, weil sie zu wenig Raum bekam.

Besonders das Ende empfand ich als chaotisch. Es fehlte ein klares Gleichgewicht zwischen den verschiedenen Handlungssträngen – Romantik, Fantasy und politische Intrigen standen nicht in einer stimmigen Balance. Dadurch fühlte sich die Auflösung gehetzt und wenig befriedigend an.

Insgesamt bot das Buch interessante Fantasy-Elemente, konnte mich aber weder mit der Romanze noch mit der Umsetzung der Handlung wirklich fesseln. Eine gute Idee mit einer starken Protagonistin, aber leider mit schwacher Erzählweise. Ich vergebe 2 ⭐.

Danke an NetGalley für das Rezensionsexemplar!

Veröffentlicht am 17.04.2025

Seelenjägerin

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Beim Austreiben von Geistern bleiben manchmal Seelenperlen zurück und wer 108 davon sammelt, kann sich einen Herzenswunsch erfüllen. Bin Seomoon ist eine Seelenjägerin und versucht, diese 108 Perlen zu ...

Beim Austreiben von Geistern bleiben manchmal Seelenperlen zurück und wer 108 davon sammelt, kann sich einen Herzenswunsch erfüllen. Bin Seomoon ist eine Seelenjägerin und versucht, diese 108 Perlen zu erlangen, um endlich ein normales Leben führen zu können ohne Geister, Dämonen und anderen Wesen aus dem Diesseits. Immer als Mann verkleidet begibt sie sich auf die Jagd - und trifft eines Tages auf Eunho. Eunho ist ein junger Beamter des jungen neuen Königs, der Intrigen des Premierministers untersuchen soll und außerdem der ehemalige Verlobte von Bin, der dank ihr eine tödliche Gefahr überlebt, aber sein Gedächtnis verloren hat. Gemeinsam kommen sie nicht nur der Intrige auf die Schliche, sondern einer weitaus größeren Gefahr, die von einer Göttin der Unterwelt droht.

Das klingt einfach so, so cool, oder? Dennoch schreckte mich quasi schon die erste Seite des Buches ab, weil der Schreibstil wirklich ... nun ... speziell ist. So klingen Fanfictions von jungen Mädchen, die ihre ersten Schreibversuche starten. Da verziehen Charaktere im ersten Satz das blasse Gesicht, nur um im nächsten als bleich, fast strahlend beschrieben zu werden. Ja, was denn nun? In einem Satz wendet sie den Kopf ab, nur um im nächsten dafür ausgelacht zu werden, zu intensiv zu starren. Okay? Mit abgewendeten Kopf? Stelle ich mir gruselig vor. Jemand anders hat ein unleserliches Gesicht ... Ich glaube ja, dass manches auf die Übersetzung zurückzuführen ist, aber hauptsächlich mache ich den Schreibstil der Autorin dafür verantwortlich. Ich fand auch weder zu der Geschichte noch zu den Charakteren irgendeinen Zugang und habe nur gehofft, dass es irgendwann spannend wird, die schrecklichen Dialoge vorbei sind und etwas Action passiert. Meistens hoffte ich vergebens und langsam glaube ich einfach, dass der Bramble Verlag und ich einfach nicht kompatibel sind. Empfehlen kann ich die Geschichte nur Leuten, die so sehr an koreanischen Mythen interessiert sind, dass sie über alles andere hinwegsehen können.