Cover-Bild Marillenknödelmord
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13,00
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  • Verlag: Emons Verlag
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: allgemein und literarisch
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 208
  • Ersterscheinung: 29.02.2024
  • ISBN: 9783740822125
Fanny Svoboda

Marillenknödelmord

Kriminalroman
Schwarzhumorig, schräg und hochgradig politisch inkorrekt!

Ein vergifteter Marillenknödel wird dem allseits verhassten Obstbauern Berti zum tödlichen Verhängnis. Blöd nur, dass die Polizei den Falschen verhaftet. Das ruft den erfolglosen Krimiautor Horvath auf den Plan, denn im Ermitteln kennt er sich aus – zumindest in der Theorie. Gemeinsam mit seiner Freundin und einem durchgeknallten Guru macht er sich in dem kleinen Wachauer Provinzdorf auf die Suche nach dem wahren Täter – und wirbelt dabei mächtig Staub auf.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 04.06.2024

Köstlich, Mörderisch, Humorvoll!

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Den Kriminalroman “Marillenknödelmord” hat Fanny Svoboda am 29. Februar 2024 gemeinsam mit dem Verlag emons herausgebracht. Das Cover zeigt leckere Marillen, die zum Teil aufgeschnitten sind. Der Titel ...

Den Kriminalroman “Marillenknödelmord” hat Fanny Svoboda am 29. Februar 2024 gemeinsam mit dem Verlag emons herausgebracht. Das Cover zeigt leckere Marillen, die zum Teil aufgeschnitten sind. Der Titel und der Name der Autorin sind gut lesbar. Es passt wunderbar zur Geschichte.
In einem lebendigen Ton erzählt Fanny Svoboda einen Regionalkrimi, der leicht im Dialekt gehalten ist. Deutlich zeigt sie, ihr Kriminalroman spielt in Österreich. Für mich als Norddeutsche ist er wunderbar zu lesen und leicht verständlich.
Der wenig beliebte Obstbauer Bertie stirbt und die Polizei verhaftet den Falschen. Das ruft den wenig erfolgreichen Schriftsteller Horvath auf den Plan, der in der Theorie alles über Ermittlungen weiß und keine Ahnung von nichts hat. Gemeinsam mit seiner Freundin und einem selbsternannten Guru macht er sich auf die Suche nach dem wahren Täter. Dabei stolpert er von einer schrägen Situation in die nächste. Das ist einfach lustig zu lesen und hat mir einen herrlichen Leseabend beschert. Die ca. 208 Seiten habe ich in einem Rutsch durchgelesen. Der Krimi ist am Ende sauber gelöst und meine Fragen sind beantwortet. Offen geblieben ist jedoch der Vorname von Horvath. Das lässt mich auf einen zweiten Band hoffen.
Die Autorin hat ihre Figuren mit viel Liebe und einer erstaunlichen Detaildichte fein gezeichnet. Sie sind herrlich skurril, echt schräg und verdammt liebenswert. Im echten Leben möchte ich ihnen jedoch nicht unbedingt begegnen.
Am Ende findet sich das Rezept für Marillenknödel, was ich bei nächster Gelegenheit mal ausprobieren möchte. Natürlich, wie im Rezept beschrieben, ohne Rattengift.
Fanny Svoboda hat mit “Marillenknödelmord” einen spannenden und humorvollen Krimi auf den Büchermarkt gebracht, der mir richtig viel Spaß gemacht hat. Während der spannenden Erzählung habe ich lachend auf meinem Sofa gesessen. Gerne empfehle ich diese Erzählung all denen weiter, die schräge und skurrile Persönlichkeiten und das Leben im Dorf lieben. Von mir bekommt die Autorin verdiente 5 Lesesterne.

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Veröffentlicht am 21.04.2024

Herrlich verrückt und wunderbar komisch

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Als der Bruder des arbeitslosen Schriftstellers Horvath verdächtigt wird, einen benachbarten Obstbauern vergiftet zu haben, muss dieser natürlich ermitteln. Schließlich kennt er sich als Krimi-Autor bestens ...

Als der Bruder des arbeitslosen Schriftstellers Horvath verdächtigt wird, einen benachbarten Obstbauern vergiftet zu haben, muss dieser natürlich ermitteln. Schließlich kennt er sich als Krimi-Autor bestens in der Materie aus, zumindest in der Theorie. Zum Glück hat der Horvath, dessen Vornamen ich am Ende des Buches fast erfahren hätte, Unterstützung von seiner Freundin Mimi sowie einem selbst ernannten Guru.

Ein skurriles Trio Infernale macht die Wachau unsicher und startet dabei einen Angriff auf meine Lachmuskeln.

Ich habe jetzt richtig Lust auf ein paar saftige Marillenknödel, ohne Gift bitte und kenne ein paar weitere österreichische Ausdrücke, die ich in meinem nächsten Urlaub mal ausprobieren möchte 😉.

Wer Lust hat auf schräge Gestalten und ganz viel schwarzen Humor, dem empfehle ich einen Ausflug in die Wachau zusammen mit einem Buch von Fanny Svoboda.

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Veröffentlicht am 01.02.2024

Wachauer Spezialität

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Meine Meinung
Der Autorin Fanny Svoboda ist mit „Marillenknödelmord“ ein Regionalkrimi vom Allerfeinsten gelungen.

Der als Krimiautor nicht besonders erfolgreiche Horvath versucht mit Hilfe seines imaginären ...

Meine Meinung
Der Autorin Fanny Svoboda ist mit „Marillenknödelmord“ ein Regionalkrimi vom Allerfeinsten gelungen.

Der als Krimiautor nicht besonders erfolgreiche Horvath versucht mit Hilfe seines imaginären Buchhelden Kommissar Krüger auf die Spur des wahren Mörders zu kommen, zumal sein, von ihm nicht besonders geliebter, Bruder für den Mörder gehalten und verhaftet wird. Doch Bruder bleibt Bruder! Mit von der Partie sind seine esoterisch angehauchte Freundin Mimi und deren Guru, ein gebürtiger Langenloiser. Mit so einem Schnüfflerteam kann eigentlich nichts schiefgehen – oder doch?

Mit viel Humor und einer Portion Ironie erzählt die Autorin eine Krimigeschichte, die durch Regionalität und Originalität punktet. Besonders erfrischend fand ich den Gebrauch von Dialektausdrücken der Wachau bzw. Niederösterreichs und Austriazismen in den Dialogen und auch sonst immer wieder im Text. Ich konnte mir die Gegend und die Personen wunderbar vor meinem geistigen Auge abrufen und aufgrund des flotten Schreibstils flog ich nur so durch die Kapitel, die jeweils mit einem Anleitungsschritt in der Zubereitung von Marillenknödel eingeleitet wurden. Falls am Ende des Buches noch jemand Appetit auf Marillenknödel hat, findet sich die Zutatenliste auf der Seite 222.

Mein Fazit
Wer einen kurzweiligen Krimi mit einem eigenwilligen Schnüfflerteam und viel Wachauer Lokalkolorit sucht, dem sei „Marillenknödelmord“ bestens empfohlen. Ich fühlte mich witzig und spannend unterhalten und vergebe gerne die volle Sternezahl.

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Veröffentlicht am 23.01.2024

Ein spannender und mysteriöser Fall für Horvath! Erstklassige humorvolle Unterhaltung garantiert!

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Horvath lebt in der schönen Wachau an der Seite seiner zauberhaften Freundin Mimi, und wünscht sich nichts sehnlicher, als ein bekannter Krimiautor zu werden. Da geschieht ein grausiger Mord und ausgerechnet ...

Horvath lebt in der schönen Wachau an der Seite seiner zauberhaften Freundin Mimi, und wünscht sich nichts sehnlicher, als ein bekannter Krimiautor zu werden. Da geschieht ein grausiger Mord und ausgerechnet sein ungeliebter Bruder landet im Gefängnis. Mit Kommissar Krüger, seinem Alter Ego, macht er sich auf die Suche nach dem Täter und gerät in ein undurchsichtiges Dickicht.

Mir hat das Cover schon so gut gefallen, es versetzt einen sofort in die frühsommerliche, wunderschöne Landschaft der Wachau.
Und der Krimi selbst ist für mich wirklich der Hammer! Fanny Svoboda alias Andrea Walter versteht es, ihre Leser*innen sofort in den Bann zu ziehen! Sie schreibt so farbenfroh und lebendig, herrlich humorvoll und ungemein abwechslungsreich! Freilich auch reichlich spannend, undurchsichtig und stellenweise richtig gruselig! Insgesamt eine unschlagbare Kombination, die mit niederösterreichischem Flair und liebenswerter Regionalität punktet.
Der (selbst ernannte) Kommissar Horvath ist umwerfend echt, ein Mensch wie aus dem Leben gegriffen, und ich bin fast überzeugt, es gibt ihn wirklich! Die Geschichte, die sich um diesen ausschlaggebenden Mord rankt, ist zwar auch ein bisserl skurril und witzig, aber absolut durchdacht, perfekt konstruiert und so schlüssig, dass man am Ende aufatmen und reichlich schmunzeln kann. Und sich am liebsten sofort einen Folgeband gönnen möchte!
Ein perfekter, humorvoller Krimi, nicht nur für Fans der Wachau! Unbedingt lesen!

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Veröffentlicht am 18.03.2024

Sind Marillenknödel wirklich so gefährlich?

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Inhalt:
Der verhasste Obstbauer Berti wird mit einem Marillenknödel vergiftet. Motive gibt es viele, aber wer hat diese hundsgemeine Tat wirklich ausgeführt? Krimiautor Horvath und seine Freundin Mimi ...

Inhalt:
Der verhasste Obstbauer Berti wird mit einem Marillenknödel vergiftet. Motive gibt es viele, aber wer hat diese hundsgemeine Tat wirklich ausgeführt? Krimiautor Horvath und seine Freundin Mimi stellen eigene Ermittlungen an und sind sich ziemlich sicher, dass die Polizei den Falschen verhaftet hat. Aber wie sollen sie dem wirklichem Täter auf die Spur kommen? Die beiden wirbeln im beschaulichen Provinzdorf Wachau ordentlich Staub auf und nicht nur ein Bewohner hat ein Tatmotiv. Doch durch die Vergiftung schließen die beiden eher auf eine weibliche Person. Doch dann wird eine weitere Leiche gefunden, die mit dem Toten sehr viel Kontakt gehabt hat.

Meinung:
Bei dem Cover konnte ich gar nicht anders, als mir das Buch einmal genauer anzusehen, aber auch der Inhalt kann sich lesen lassen. Horvath und Mimi sind schon eher ein ungleiches Paar. Der eher erfolglose Krimiautor und die eher spirituelle Mimi. Ich fand beide eigentlich ganz witzig. Der Fall war eher verzwickt und die Autorin hat versucht viele verschiedene Fährten aufzuwerfen, jedoch habe ich schon recht schnell eine Vorahnung gehabt. Der schwarze Humor kam hier auf keinen Fall zu kurz, aber dafür hätte ich mir ein bisschen mehr Spannung gewünscht. Dies hier ist eher ein leichtes Krimi-Vergnügen. Der Schreibstil war auch recht angenehm zu lesen, jedoch ist mir der Kosename „Hase“ irgendwann einfach zu viel geworden. Ich empfehle euch das Buch, wenn ihr leichte Krimi-Unterhaltung bevorzugt.

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