Cover-Bild Das Findelkind
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16,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Piper
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: historischer Roman
  • Genre: Romane & Erzählungen / Historische Romane
  • Seitenzahl: 408
  • Ersterscheinung: 02.11.2020
  • ISBN: 9783492503921
Farina Eden

Das Findelkind

Historischer Roman
Die Tochter eines Apothekers, als Hure verurteilt.
Die Dienstmagd eines Vogts, als Findelkind gebrandmarkt. 
Vom Glück verlassen, verbindet beide Frauen scheinbar nur der Traum von einem selbstbestimmten Leben – und das in einer Zeit, in der den Frauen jedes Träumen verboten war: ein spannender historischer Roman über das Leben zweier Frauen am Rande der Gesellschaft

Celle, Mitte des 18. Jahrhunderts: Die 17-jährige Catharine wächst in dem Glauben auf, Tochter der Dienstmagd des Vogts zu sein. Als sie sich jedoch in dessen Sohn verliebt, wird sie nicht nur überraschend als elternloses Findelkind beschimpft, sondern auch sofort aus dem Haus geworfen. Damit rückt ihr Traum, irgendwann ihrer Berufung zu folgen und in einer Apotheke zu arbeiten, in unerreichbare Ferne. Mittellos, obdachlos und ohne Identität muss sich Catharine entscheiden: Ergibt sie sich ihrem Schicksal oder kämpft sie um Vergangenheit, Zukunft und die Liebe?

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.11.2020

Wunderbarer historischer Roman mit starken Frauen

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Magdalena und Catharine sind zwei sehr charakteristische und starke Frauen, die im Celle des 18.Jh. ihre Bestimmung finden wollen. Magdalena, eine Apothekertochter, verliebt sich in Mathias, heiratet ihn ...

Magdalena und Catharine sind zwei sehr charakteristische und starke Frauen, die im Celle des 18.Jh. ihre Bestimmung finden wollen. Magdalena, eine Apothekertochter, verliebt sich in Mathias, heiratet ihn heimlich und wird später der Prostitution angeklagt, da ihre Ehe für ungültig erklärt wird. Catharine wächst im Haushalt des Untervogts mit den Kindern des Vogts recht behütet auf, ihre Mutter ist dort Dienstmagd. Doch dann erfährt sie, dass sie nicht das leibliche Kind, sondern ein Findelkind ist. Die Geschichte der beiden ist eng miteinander verwoben und auf besondere Weise verknüpft, doch mehr möchte ich an dieser Stelle nicht verraten.

Das Buch „Findelkind“ stammt aus der Feder von Farina Eden und ist ihr zweiter historischer Roman. Die Autorin schreibt auch weitere Bücher, z.B. in den Genres Fantasy und New Adult unter Nutzung diverser Pseudonyme. Bis jetzt war sie mir noch nicht als Autorin bekannt, aber die Geschichte über das Findelkind hat mir sehr gut gefallen. Das Cover des Buches finde ich ansprechend und es hat mich neugierig gemacht. Der Schreibstil ist sehr flüssig und der Leser wird sofort auf eine Reise in das historische Celle mitgenommen. Der Autorin gelingt es in moderner Sprache sehr treffend ihre Figuren zu charakterisieren und sie miteinander zu verbinden. Sofort erkennt man auch wer „gut“ und wer „böse“ ist. Der Roman selbst wird im Wechsel der Kapitel immer aus Sicht der Charaktere Magdalena und Catharine erzählt. Dadurch erhält man noch dazu von verschiedenen Gesichtspunkten Einblicke in die damaligen Gesellschaftsordnungen als auch von den jeweiligen Empfindungen der Protagonisten und ihren Wünschen, Träumen oder auch Ängsten.

Es fiel mir unendlich schwer das Buch aus der Hand zu legen, sodass ich es fast an einem Stück gelesen habe. Bereits am Anfang, nach dem Prolog, war ich sehr neugierig, was es wohl mit dem Findelkind auf sich hat und wer dahintersteckt. Diese Spannung zieht sich durch das gesamte Buch und ich musste einfach wissen, wie es weiter geht. Zusätzlich wachsen einem die Charaktere sehr schnell ans Herz und man fiebert und leidet mit ihnen mit und will ihre Widersacher manchmal am liebsten schütteln. Der Roman wird an keiner Stelle langweilig oder zu langatmig- im Gegenteil- er hätte sogar noch etwas weiter gehen können. Das Ende kam relativ schnell heran, aber der Epilog stimmte mich als Leser versöhnlich.

Mein Fazit: Ich habe das Buch sehr genossen und es ist ein historischer Roman, wie ich ihn mir einfach wünsche. Viele tolle Charaktere, sehr gute Einblicke in die Historie einer bestimmten Region bzw. die dort herrschen gesellschaftlichen Verhältnisse und natürlich Liebe, Verlust, Schmerz und Leidenschaft sowie einige kleine Irrungen. Daher gibt es von mir eine klare Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 13.11.2020

Was für ein tolles Buch

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Ich möchte mich als erstes bei dem Verlag für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplares bedanken, welches jedoch meine unabhängige und ehrliche Meinung nicht beeinflusst.
Auf den Inhalt möchte ich ...

Ich möchte mich als erstes bei dem Verlag für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplares bedanken, welches jedoch meine unabhängige und ehrliche Meinung nicht beeinflusst.
Auf den Inhalt möchte ich hier nicht näher eingehen, dieser ist aus dem Klappentext ersichtlich.
Meine Meinung:
Schon ab der ersten Seite erzeugt dieser Roman Spannung, die sich bis zum Schluss immer weiter steigert. Die mitreißende Handlung ist nicht vorausschaubar und erzeugte bei mir teilweise Herzklopfen. Die Charaktere sind wunderbar beschrieben, ich konnte mich sofort in sie hineinversetzen. Dadurch, dass abwechselnd in zwei Sichtweisen erzählt wird, und jeweils an den spannendsten Stellen diese wechselt, kann man das Buch einfach nicht aus der Hand legen.
Mein Fazit:
Farina Eden hat hier einen sehr gut recherchierten historischen Roman geschrieben, der für mich mit zu den schönsten dieses Genres gehört.
Ich vergebe diesem Buch ganz dicke 5 von 5 Sternen und eine ganz klare Kauf-und Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 09.11.2020

Starke Frauen

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„Das Findelkind“ von Farina Eden erzählt die Geschichte zweier starker Frauenfiguren, die trotz vieler Hindernisse ihren eigenen Weg gehen.
Catharine lebt Mitte des 18. Jahrhunderts als Tochter einer Dienstmagd ...

„Das Findelkind“ von Farina Eden erzählt die Geschichte zweier starker Frauenfiguren, die trotz vieler Hindernisse ihren eigenen Weg gehen.
Catharine lebt Mitte des 18. Jahrhunderts als Tochter einer Dienstmagd in Celle. Zumindest glaubt sie das, bis ihr die eifersüchtige Tochter des Vogts offenbart, dass sie nur ein Findelkind ist, das niemand wollte. Catharines Welt bricht zusammen. Ihre Hoffnungen, irgendwann das Apothekerhandwerk zu erlernen, lösen sich in Rauch auf, denn kurz nach der Enthüllung wird sie auch noch aus dem Haus des Vogts geworfen. Schließlich wird immer deutlicher, welche Gefühle Catharine und Beni, den Sohn des Vogts, verbinden. Und diese Liebe darf nicht sein.

Das Buch spielt auf zwei Zeitebenen. Zum einen gibt es Magdalena, die Tochter des Apothekers, die 1761 gegen bösartige Intrigen und Anfeindungen zu kämpfen hat, und zum anderen Catharine, die im Jahr 1779 von ihrer zweifelhaften Herkunft erfährt und die trotzdem für ihre Träume kämpft.
Die Geschichten der beiden Frauen, deren Schicksale eng miteinander verbunden sind, werden abwechselnd erzählt, bis sie am Ende des Buches zusammenfinden. Beide sind sehr starke Charaktere, die den Zwängen und Ungerechtigkeiten ihrer Zeit fast schutzlos ausgeliefert sind. Entgegen aller Widerstände geben sie nie auf und kämpfen für ihre Ziele, auch wenn diese in ihrer Zeit zu fortschrittlich erscheinen.
Neben den beiden spannenden Hauptcharakteren gibt es viele interessante Nebenfiguren, die die mitreißende Handlung ebenso bereichern. Vor allem Sophie, die Frau des Vogts, ist eine facettenreiche und wichtige Figur im Buch. Überhaupt nehmen hier die Frauen überaus wichtige Rollen ein und die Männer müssen sich eher mit der zweiten Reihe begnügen.
Die Autorin fängt das Zeitkolorit perfekt ein. Der bildhafte und detailreiche Schreibstil lässt die Welt von Magdalena und Catharine lebendig werden und man kann noch intensiver mit ihnen mitfiebern. Das bewegende Schicksal der beiden wird überaus spannend erzählt und hat mich definitiv berührt.

Mein Fazit:
Ein gelungener historischer Roman voller interessanter Charaktere, für den ich eine klare Leseempfehlung aussprechen kann!

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Veröffentlicht am 25.10.2020

Zwei starke Frauen müssen sich ihren Weg erkämpfen

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Findelkind ****
Von Farina Eden

Inhalt:
Mitte des 18. Jahrhunderts in Celle:
Magdalena, die Tochter eines angesehenen Apothekers muss mit ansehen, wie durch Intrigen ihr Hab und Gut zerstört ...

Findelkind ****
Von Farina Eden

Inhalt:
Mitte des 18. Jahrhunderts in Celle:
Magdalena, die Tochter eines angesehenen Apothekers muss mit ansehen, wie durch Intrigen ihr Hab und Gut zerstört wird und Ihr Vater ums Leben kommt. Nun steht sie vor dem nichts. Doch das reicht dem Übeltäter nicht mehr, er sorgt dafür, das sie auch noch als Hure verurteilt wird. Magdalena bleibt nichts anderes über, als die Stadt zu verlassen. Der Traum, das Sie an der Seite von Michael ein glückliches Leben führt löst sich in Rauch auf.
Catharina wächst als Tochter einer Magd auf und verliebt sich unsterblich in Benni, den Sohn des Vogts. Der Vogt ist über deren Liebe aber alles andere als begeistert. So kommt es, das die Schwester von Benni ihr das Geheimnis an den Kopf wirft, das Catharina ein Findelkind ist und sie eine Vollwaise wäre. Der Vogt wirft sie kurzerhand aus ihrem Zuhause und Catharina steht plötzlich vor dem nichts und gehört nirgends wirklich hin. Doch so leicht lässt sie sich nicht unterkriegen, sei versucht mit allen Mitteln, Apothekerin zu werden, doch dies ist als Frau nicht erlaubt….

Bewertung:
Eine schöne Geschichte mit einem flüssigen Schreibstil, der einen sofort in die Geschichte zieht. Die Charaktere sind ganz gut ausgearbeitet. Magdalena und Catharina sind beides sehr starke Frauen, die vom Schicksal gebeutelt werden. Ihnen wird so viel Unrecht getan, das sie später vor dem nichts stehen. Und trotz alle dem lassen sich beide nicht unterkriegen. Sie kämpfen für das was sie wollen.
Die Geschichte und die Erzählungen sind wirklich gut. Leider hatte ich das Gefühl, man wird durch das ganze geschehen nur im Schnelldurchlauf durchgezogen. Alles wird zwar deutlich geschrieben, doch irgendwie fehlen ein wenig die Gefühlen. Vor allem die Lehre von Catharina kommt viel zu kurz. Ich hätte mir mehr Einzelheiten gewünscht. Auch fand ich es merkwürdig, das der Vater von Anton so lang ein Geheimnis hat, das dann zum Schluss doch einfach so Preis gegeben wird. Wenn es dann auf einmal sowieso jeder wissen kann, warum hat er dann seinen Sohn so lange im Unwissenden gehalten?
Trotz allem ist das Buch wirklich gut geschrieben und ich bin froh, das ich es gelesen habe. Danke :o)

Fazit:
Zwei starke Frauen im 18. Jahrhundert müssen sich durch Leid und Intrigen ihren Weg erkämpfen.

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Veröffentlicht am 24.10.2020

Gefunden und verloren

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Bei diesem Buch bin ich wirklich angenehm überrascht. Der Klappentext klingt schon interessant, aber niemals hätte ich mit so einer spannenden, unerwartet anders verlaufenden Geschichte gerechnet und muss ...

Bei diesem Buch bin ich wirklich angenehm überrascht. Der Klappentext klingt schon interessant, aber niemals hätte ich mit so einer spannenden, unerwartet anders verlaufenden Geschichte gerechnet und muss sagen, dass ich wirklich begeistert bin.
Im abwechselnden Erzählmodus erlebt man die Geschichte um Magdalena als auch von Catherine. Teilweise erzählt Catherine aus ihrer persönlichen Sichtweise.
Beide Frauen erleben eine Liebe, die ihnen missgönnt ist, die von vielen unterbunden oder sogar durch Intrigen verhindert werden soll.
Welchen Zusammenhang beide Frauen haben ist super herausgearbeitet und zwar auf eine Weise, mit der ich nicht gerechnet habe. Anfangs war ich etwas irritiert, wenn mal Catherine erzählt hat, dann auf einmal wurde die Perspektive geändert und dann schwenkte es zu Magdalena. Doch je mehr man in die Erzählung eintaucht, desto leichter wird es mit den Wechseln und sorgt gleichzeitig für mehr Spannung, denn man fiebert bei beiden immer mehr, was weiter geschieht.
Freunde und Feinde werden genial dargestellt, Frauen, die um ihr Dasein kämpfen, obwohl ihre Männer sich schäbig verhalten. Junge Menschen, die um ihre Liebe kämpfen, obwohl ihnen Gesetze und Entscheidungen höherer Instanzen ständig Steine in den Weg legen. Und doch müssen beide Frauen eine Menge leiden und ertragen und gerade diese Erlebnisse haben mich so sehr berührt, weil man sich fühlt, als wäre man mittendrin.
Ein kleines Manko war für mich die zu schnelle Abwicklung über Mathias Grene, weil es für meinen Geschmack zu schnell und einfach verlaufen ist, auch wenn es die Dramatik nochmal erhöhen sollte.
Besonders gefallen mir die Frauen: Sophie, die Ehefrau vom Vogt, die Pastorenfrau Elisabeth Wilpert, aber auch die absolut liebenswerte Greta und die Wirtsfrau Agnes- keine schwächlichen Personen, die immer nur kuschen, sondern mit ihren Ideen die Geschichte auf ihre mögliche Weise total beleben, auch mal für lustige Momente sorgen, und den einen oder anderen Überraschungseffekt bringen, ohne übertrieben zu wirken. Besonders Greta schließt man total ins Herz- körperliches Manko, aber durch ihre lustige, herzliche, selbstlose Art schleust sie sich direkt ins Leserherz.
Interessante Gestaltung, überraschend anders, emotional und romantisch wird hier der Wert der Liebe, Hoffnung und Freundschaft herausgestellt, die jeweiligen Charaktere sind äußerst passend beschrieben, so dass man hier eine Doppelgeschichte erlebt, die den Leser von Anfang bis Ende auf eine gefühlsmäßige Achterbahnfahrt mitnimmt.

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