Cover-Bild Alexander
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18,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Penguin JUNIOR
  • Genre: Kinder & Jugend / Kinderbücher
  • Seitenzahl: 160
  • Ersterscheinung: 25.02.2026
  • ISBN: 9783328304814
Ferdinand von Schirach

Alexander

Das erste Kinderbuch von Ferdinand von Schirach
Wie können wir friedlich miteinander leben? Anhand der Geschichte eines Jungen aus der antiken Stadt Kaliste, erklärt Ferdinand von Schirach die Grundzüge der Demokratie.

Alexander wird von den Einwohnern seiner Heimatstadt Kaliste der Auftrag erteilt, „gute Gesetze“ zu finden. Nie wieder soll eine Tyrannei möglich sein, und nur einem Kind traut man zu, frei von Vorurteilen gerechte Regeln für das Zusammenleben zu finden. Alexander macht sich also auf den Weg und spricht mit ganz unterschiedlichen Menschen: einem Orakel, einem Modeschöpfer, einem Soldaten und einem echten Philosophen. Nach und nach kommt er so den Prinzipien der Demokratie auf den Grund. Doch die Zeit drängt, denn der König des Nachbarreiches droht, die Stadt zu überfallen – und nur Alexander kann das verhindern, wenn er rechtzeitig gute Gesetze nach Hause bringt.

Klug, einfühlsam und humorvoll: Das erste Kinderbuch von Ferdinand von Schirach! Mit liebevollen vierfarbigen Zeichnungen des Autors.

Ausstattung: 4-farbig mit Vignetten

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 19.12.2025

Philosophisch, wertvoll, wichtig

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Ferdinand von Schirachs erstes Kinderbuch hat mich absolut begeistert.
Es ist eine klassische Heldenreise. Der junge Alexander aus Kaliste reist in die Hauptstadt, um sein Land vor einem weiteren Krieg ...

Ferdinand von Schirachs erstes Kinderbuch hat mich absolut begeistert.
Es ist eine klassische Heldenreise. Der junge Alexander aus Kaliste reist in die Hauptstadt, um sein Land vor einem weiteren Krieg zu beschützen. Er hat - natürlich - nur eine Woche Zeit für diesen wichtigen Auftrag und er trifft auf faszinierende Menschen, die ihm dabei helfen, seinen Auftrag zu erfüllen, der darin besteht, gerechte Gesetze zu finden, die verhindern, dass (erneut) ein Tyrann das Land beherrschen wird und für dauerhaften Frieden sorgen.

Die Heldenreise ist gut und anschaulich geschildert und voller Anspielungen, die Erwachsene natürlich verstehen. Ausgewählt wird Alexander, weil er die berühmte Sphinx Frage aus der Ödipus Sage beantworten kann. Er trifft auf seiner Reise einen Philosphen, der in einer Tonne lebt - Diogenes von Sinope. Er spricht mit klugen Menschen und setzt sich mit klassischen Moralfragen wie dem (für den Buchtext leicht angepassten) Weichendilemma auseinander.

Das Buch hat also seinen Reiz ganz klar auch für erwachsene Leser. Für junge Lesende ist es ein sehr guter Einstieg in unsere Grundrechte und Justizgrundlage verbunden mit Wissen, das nebenbei vermittelt wird.

Besonders gut gefallen haben mir die wunderschönen, vom Autoren selbst erstellten, Illustrationen!

Ein absolutes Lese-Highlight und eine uneingeschränkte Leseempfehlung, gerade in diesen unruhigen Zeiten, in denen wir alle uns nach Frieden und Vernunft sehnen...

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Veröffentlicht am 18.12.2025

Lehrreich

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Wie können Menschen friedlich zusammenleben? Und was braucht es, damit Macht nicht missbraucht wird? Mit „Alexander“ versucht sich Ferdinand von Schirach an einem Kinderbuch über gerechte Gesetze. Im Mittelpunkt ...

Wie können Menschen friedlich zusammenleben? Und was braucht es, damit Macht nicht missbraucht wird? Mit „Alexander“ versucht sich Ferdinand von Schirach an einem Kinderbuch über gerechte Gesetze. Im Mittelpunkt steht der Junge Alexander aus der antiken Stadt Kaliste. Nachdem seine Heimat eine Tyrannei überstanden hat, soll er als unvoreingenommenes Kind gerechte Gesetze finden. Er bricht auf eine Reise auf, sammelt Ideen für gängige Grundrechte und diskutiert sie mit Bürger:innen.

Mir hat die Machart der Geschichte gefallen: In einfachen, klaren Sätzen erzählt Schirach eine märchenhafte Geschichte, die dennoch anspruchsvolle Gedanken transportiert. Das Buch versucht demokratische Prinzipien nicht belehrend, sondern über Gespräche, Bilder und Fragen, die zum Weiterdenken anregen, zu erklären, auch wenn es insgesamt trotzdem etwas moralisierend wirken könnte. Gerade deshalb eignet sich „Alexander“ aus meiner Sicht sehr gut zum Vorlesen. In (Klein-)Gruppen oder im Familienkontext können sich gut Gespräche an die einzelnen Kapitel anschließen, sodass die unterschiedlichen Perspektiven und Ideen mit Leben gefüllt und diskutiert werden können. Außerdem können so einzelne Wörter noch einmal geklärt werden.

Auch die gesamte Gestaltung des Buchs mit Zeichnungen des Autors wirkt wertig und durchdacht. Eine schöne Ergänzung für das Bücherregal aller Menschen, die mit Kindern arbeiten!

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Veröffentlicht am 26.01.2026

Regt zum Nachdenken an

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Von akhl_t

Ferdinand von Schirachs Alexander wirkt leicht und zugänglich. Der Protagonist selbst ist ein sympathischer, offener Junge, der mit ehrlicher Neugier Fragen stellt, die Erwachsene oft übergehen. ...

Von akhl_t

Ferdinand von Schirachs Alexander wirkt leicht und zugänglich. Der Protagonist selbst ist ein sympathischer, offener Junge, der mit ehrlicher Neugier Fragen stellt, die Erwachsene oft übergehen. Gerade diese kindliche Klarheit im Text fand ich angenehm, da sie große politische Fragen verständlicher gemacht hat. Beim Lesen wurde ich stets dazu angeregt, über unsere eigenen Regeln des Zusammenlebens nachzudenken.

Emotional hat mich vor allem erreicht, dass das Buch Vertrauen in die Fähigkeit von Menschen vermittelt, gemeinsam gute Lösungen zu finden. Die Begegnungen, die Alexander auf seiner Reise macht, sind prägend und humorvoll und sie zeigen auf, wie vielfältig Perspektiven sein können - und wie wichtig diese Vielfalt letztendlich ist. Es bleibt ein Gefühl von Zuversicht: dass Demokratie etwas sein kann, das wir alle begreifen und selbst aktiv mitgestalten können.

Veröffentlicht am 27.12.2025

Herleitung der Menschenrechte

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Die Einwohner von Kaliste senden einen Jungen aus, der gerechte Gesetze finden soll. Weil Alexander clever ist und als Kind noch unvoreingenommen, erscheint er ihnen für diese Aufgabe geeignet. So kommt ...

Die Einwohner von Kaliste senden einen Jungen aus, der gerechte Gesetze finden soll. Weil Alexander clever ist und als Kind noch unvoreingenommen, erscheint er ihnen für diese Aufgabe geeignet. So kommt er mit den unterschiedlichsten Menschen ins Gespräch. Er begegnet ihnen arglos, beharrlich, diplomatisch und immer mit Toleranz. Auf seiner Reise trägt er die grundlegenden Menschenrechte zusammen, darunter die Würde des Menschen, die Gleichheit vor dem Gesetz und die Meinungsfreiheit. Er legt einem festgefahrenen Philosophen die Karten und entlarvt mit einer Putzfrau das Blendwerk des Übersinnlichen. Auch einer Sphinx begegnet er und dem Pferd Bukephalos. „Alexander“ ist ein reizendes Buch, in dem viel geredet und gedacht wird, und das zum Denken und Reden anregt. Eine Schwierigkeit ergibt sich bei der Bestimmung der Zielgruppe. Für Kinder ab zehn, wie empfohlen, könnte die Geschichte zu ereignisarm sein. Eine Idee wäre begleitetes Lesen ab zwölf.

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