Cover-Bild Die Kollegin – Wer hat sie so sehr gehasst, dass sie sterben musste?
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17,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Heyne
  • Themenbereich: Belletristik - Thriller: Psycho
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 384
  • Ersterscheinung: 26.03.2025
  • ISBN: 9783453429482
Freida McFadden

Die Kollegin – Wer hat sie so sehr gehasst, dass sie sterben musste?

Thriller – Der Nr. 1 Bestseller von der Autorin des Weltbestsellers »Wenn sie wüsste«. Mit Farbschnitt in limitierter Erstauflage
Astrid Gravert (Übersetzer)

Zwei Frauen. Ein Büro. Ein schreckliches Verbrechen.

Mit Farbschnitt in limitierter Erstauflage – Lieferung je nach Verfügbarkeit


Dawn Schiff ist seltsam. Darin sind sich ihre Kollegen einig. Sie sagt nie das Richtige. Sie hat keine Freunde. Aber sie ist jeden Morgen um Punkt 8:45 Uhr an ihrem Platz in der Firma, in der sie als Buchhalterin arbeitet. Bis sie eines Morgens nicht auftaucht. Dawns Kollegin Natalie Farrell wundert sich. Dann erhält sie einen anonymen Anruf und fährt zu Dawns Wohnung. Keine Spur von ihrer Kollegin. Doch Natalie bietet sich ein Bild des Grauens. Eins scheint bald klar: Jemand muss Dawn so sehr gehasst haben, dass er sie getötet hat. War es jemand aus ihrem Büro? Je mehr Natalie herausfindet, desto tiefer verstrickt sie sich selbst in ein Netz aus Lügen und Gewalt, aus dem es kein Entkommen gibt.

Mit farbig gestaltetem Buchschnitt

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 05.04.2025

Wenn der Schein trügt

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Natalie ist die erfolgreichste Verkäuferin bei Vixed, ein Unternehmen für Gesundheits- und Schönheitsprodukte oder besser gesagt Nahrungsergänzungsmittel. Sie ist schön, charismatisch und veranstaltet ...

Natalie ist die erfolgreichste Verkäuferin bei Vixed, ein Unternehmen für Gesundheits- und Schönheitsprodukte oder besser gesagt Nahrungsergänzungsmittel. Sie ist schön, charismatisch und veranstaltet jedes Jahr einen 5-km-Spendenlauf für Zerebralparese zu Ehren ihrer Kindheitsfreundin Amelia, die daran gestorben ist. Dawn hingegen ist eine zurückhaltende, sozial unbeholfene Buchhalterin. Sie ist immer pünktlich, ordentlich und zuverlässig, doch eines Tages erscheint Dawn nicht zur Arbeit, was untypisch ist, weil Dawn noch nie zu spät gekommen ist. Ein anonymer Anruf, den Natalie für Dawn entgegennimmt, führt dazu, dass Natalie auf eigene Faust ermittelt und sich auf die Suche nach Dawn macht. Aber wer sagt die Wahrheit und wer ist das wahre Opfer?

Die Geschichte rund um Dawn und Natalie zu lesen hat richtig Spaß gemacht und überzeugt mit einem fesselnden Schreibstil, den man von Freida McFadden bereits von ihrer The Housemaids-Reihe kennt. Zwar wusste ich fast sofort, worauf die Geschichte hinausläuft, aber ich konnte trotzdem nicht aufhören zu lesen, woran bestimmt auch die kurzen Kapitel schuld waren. Besonders gut hat mir der Perspektivenwechsel gefallen, denn das Buch ist zwar aus der Perspektive von Natalie geschrieben, aber die E-Mails von Dawn bieten weitere Einblicke in das Unternehmen und lassen einen neue Sichtweisen auf die verschiedenen Charaktere werfen. Beim Lesen entstehen dadurch einige Unstimmigkeiten, die man sofort aufgedeckt haben möchte. Leider ging mir das Ende viel zu schnell und teilweise gab es Geschehnisse in dem Buch, die ich sehr unrealistisch fand und die dadurch einfach deplatziert wirkten. Die Grundidee hat mir gefallen, allerdings hätten dem Buch ein paar Seiten mehr nicht geschadet, um bestimmte Geschehnisse glaubwürdiger zu machen.

Die Geschichte konnte mich folglich nicht komplett überzeugen, daher bekommt das Buch von mir 3 von 5 Sternen. Die kurzen Kapitel und der Perspektivwechsel halten die Spannung dennoch aufrecht, aber das Potenzial schöpft die Autorin für meinen Geschmack nicht aus.

Ich freue mich jetzt schon auf weitere Bücher von Freida McFadden und bin gespannt auf ihren nächsten Thriller mit dem Titel Der Lehrer. Übrigens sind Freida McFaddens Bücher eine Empfehlung für alle, die überlegen, mit dem Genre zu starten, denn auch ich habe meine Liebe zu Thrillern durch ihre The Housemaids-Reihe entdeckt und das hat etwas zu bedeuten.

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Veröffentlicht am 15.02.2026

Gute Idee, langweilige Umsetzung

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Irgendwie werde ich mit McFaddens Schreibstil nicht warm – was zum Teil wahrscheinlich auch an der Übersetzung liegt. Wörter wie bspw. „Bürozelle“ (bzw. das ganze Konzept) existieren in der Form im Deutschen ...

Irgendwie werde ich mit McFaddens Schreibstil nicht warm – was zum Teil wahrscheinlich auch an der Übersetzung liegt. Wörter wie bspw. „Bürozelle“ (bzw. das ganze Konzept) existieren in der Form im Deutschen nicht, darum ist es irritierend, wenn das Wort gefühlt zweimal pro Seite fällt. Da fände ich es sinnvoller, beim englischen Begriff zu bleiben. Generell war der Schreibstil nicht wirklich flüssig.

Die Ich-Erzählerin wurde bewusst unsympathisch dargestellt, wodurch die Lektüre irgendwie mühsam war, weil gar kein Identifikationspotenzial bestand. Auch die weiteren Charaktere waren ausnahmslos unsympathisch und flach, d. h. kaum jemand hatte eine Backstory und wenn, wirkte sie sehr konstruiert, damit der Plot am Ende irgendwie halbwegs Sinn ergibt.

Die Story an sich ist nicht besonders komplex und immer wieder durch E-Mails aufgelockert, sodass man schnell mit dem Buch durch ist. Es gibt eine mehr oder weniger überraschende Wendung, leider fehlte mir aber völlig der Thrill. Das Ende war auch recht unrealistisch und es bleiben einige Logiklücken. Es wurde sich wohl an einem Schema bedient, das in der Vergangenheit schon gut funktioniert hat, die Grundidee klang auch durchaus spannend, leider hat mich die Umsetzung nicht abholen können.

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Veröffentlicht am 07.05.2025

Enttäuschender Krimi mit unrealistischer Auflösung

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Ich lese nicht mehr so oft und gerne Krimis wie früher, auf diesen hier war ich aber aufgrund des Klappentextes doch ziemlich neugierig. Entsprechend hoch waren meine Erwartungen an „Die Kollegin“ von ...

Ich lese nicht mehr so oft und gerne Krimis wie früher, auf diesen hier war ich aber aufgrund des Klappentextes doch ziemlich neugierig. Entsprechend hoch waren meine Erwartungen an „Die Kollegin“ von Freida McFadden.
Die Geschichte spielt in einem Büro. Auf der einen Seite ist da die hübsche, beliebte Natalie Farrell. Und dann ist da noch Dawn Schiff, eine sehr zuverlässige Kollegin, die immer pünktlich ist und mehr als sorgfältig, eigentlich fast schon penibel. Und sie ist seltsam. Sie hat keine Freunde, hat komische Angewohnheiten und niemand im Büro mag sie.
Doch als sie einmal nicht pünktlich zur Arbeit erscheint, macht Natalie sich Sorgen. Dann erhält sie einen anonymen Anruf mit einem Hilferuf, woraufhin sie zu Dawns Wohnung fährt. Dawn ist nicht da, doch Natalie sieht etwas Schockierendes und es wird bald klar, dass Dawn ermordet worden sein muss ….
Ich möchte hier nicht mehr verraten, um nicht zu spoilern, denn hier kommt nun der für die Autorin wohl so „berühmte“ Plot-Twist.
Das Setting im Büro fand ich interessant. Die Charaktere dagegen fand ich alle ziemlich stark überzeichnet und nicht wirklich authentisch. Es war sicher so gewollt, um die Geschichte glaubwürdig erscheinen zu lassen.
Doch auch die Geschichte war für mich insgesamt zu klischeehaft und überzeichnet. Der Plot-Twist war schon so halbwegs überraschend (jedenfalls für jemanden, der vorher noch kein Buch dieser Autorin gelesen hat), dennoch konnte mich das Buch insgesamt leider nicht wirklich überzeugen.
Vor allem das Ende fand ich ziemlich an den Haaren herbeigezogen; zu unrealistisch und für mich nicht befriedigend.
Als schnelle Leserin hatte ich das Buch rasch durch, da es sich insgesamt recht flüssig las. Ich wurde jedoch schon besser unterhalten und werde von dieser Autorin eher nichts mehr lesen.

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