Cover-Bild Das Bernsteinmädchen
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13,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Aufbau TB
  • Themenbereich: Belletristik - Liebesroman: historisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Historische Romane
  • Seitenzahl: 384
  • Ersterscheinung: 15.03.2021
  • ISBN: 9783746637525
Hans Meyer zu Düttingdorf

Das Bernsteinmädchen

Roman

Mein Herz in deinen Händen

Neu Boltenhagen, 1938: Als Helena sich in den deutschen Matrosen Karl verliebt, verlässt sie ihre argentinische Heimat und zieht zu ihm an die Ostsee. Doch in den Wirren des Zweiten Weltkriegs werden die Liebenden getrennt, und Helena gebärt einen Sohn. Über siebzig Jahre später erhält dieser ein rätselhaftes Erbe von seiner Mutter. Mit einem Bernstein und dem Auftrag, seinen deutschen Wurzeln nachzuspüren, reist Robert von Buenos Aires in das vorpommersche Dorf seines Vaters und ist wie vom Donner gerührt. Warum steht auf dem Familiengrab, dass er und Helena hier im Jahr 1945 begraben worden seien? Und wer ist die zweite Frau auf den alten Fotos?

Ein berührender Roman über eine Reise in die Vergangenheit und die Rückkehr in ein anderes Leben.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 26.08.2021

Berührender und vielschichtiger Roman über Liebe und Heimatverlust

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1938. Als die junge Elena den deutschen Matrosen Karl kennenlernt, verlässt sie ihre Heimat Argentinien und folgt ihm in das ihr unbekannte Deutschland. Auf dem Hof seiner Eltern muss sie mitanpacken, ...

1938. Als die junge Elena den deutschen Matrosen Karl kennenlernt, verlässt sie ihre Heimat Argentinien und folgt ihm in das ihr unbekannte Deutschland. Auf dem Hof seiner Eltern muss sie mitanpacken, streng beäugt von der ihr ungesonnenen Schwester Karls. Der zweite Weltkrieg wirft sein Schatten: Karl muss in den Krieg - und fällt. Elena versinkt in Schwermut, aus der sie nicht einmal der gemeinsame Sohn Robert retten kann; sie vermisst die Wärme und Leichtigkeit Argentiniens und den Atlantik, gegenüber dem die Ostsee kein Trost ist.
Über 70 Jahre hinterlässt Roberts Mutter nach ihrem Tod Robert den Auftrag, in die Heimat seines Vaters zu reisen. Noch ahnt er nicht, was diese Reise für ihn alles ändert.
Geschickt sind in diesem Roman die Themen Liebe, Heimat, Familie und Krieg miteinander verwoben. Das Erleben und Fühlen der Protagonisten steht dabei im Vordergrund, während das Weltgeschehen eher eine Art Rahmen für die Handlung bildet. Die einzelnen geschilderten Schicksale, sowohl das Scheitern am Leben, als auch der Mut unbekannte Wege zu gehen, haben mich sehr berührt.
Klare Lese/Hörempfehlung!

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Veröffentlicht am 31.07.2021

Wunderschöner Roman

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Helena betreibt mit ihrem Vater eine kleine Pension an der argentinischen Küste. Dort begegnet sie dem deutschen Matrosen Karl. Für beide ist es die große Liebe. Helena geht mit Karl in seine Heimat, einem ...

Helena betreibt mit ihrem Vater eine kleine Pension an der argentinischen Küste. Dort begegnet sie dem deutschen Matrosen Karl. Für beide ist es die große Liebe. Helena geht mit Karl in seine Heimat, einem kleinen Dorf nahe der Ostsee. Sie lebt dort mit Karls Eltern und seiner gehässigen Schwester. Als der Krieg ausbricht muß Karl zur Marine, Helena bleibt allein zurück. Sie hat großes Heimweh, dies ändert sich auch mit der Geburt ihres Sohnes Robert nicht. Als Karl auf See bleibt hält Helena nichts mehr in Deutschland.
Viele Jahrzehnte später will Robert den letzten Wunsch seiner Mutter erfüllen: Geh in das Dorf deines Vaters! Er reist von Argentinien in das kleine Dorf im Osten Deutschlands. Dort findet er nur noch ein Familiengrab. Entsetzt stellt er fest, daß auf dem alten Grabstein aus dem Jahr 1945 der Name seiner Mutter und auch sein Name eingraviert ist.

"Das Bernsteinmädchen" von Hans Meyer zu Düttingdorf ist eine unwahrscheinlich berührende Geschichte, die sich hinter einer unscheinbaren Fassade verbirgt. Man erwartet einen leichten Roman und wird mit einer so tollen Geschichte überrascht. Dazu trägt nicht zuletzt der interessante Schreibstil des Autors bei. Man spürt ganz oft die leichte Ironie in seinen Schilderungen, wenn es z. B. um den Ossi-Wessi-Konflikt geht oder um die Begeisterung für den Krieg. Er spart dabei nicht mit Kritik, erhebt aber nicht den Zeigefinger, sondern bringt alles mit einem leichten Augenzwinkern rüber. Die Menschen werden dargestellt wie sie sind - mit ihren Fehlern und Schwächen. Deshalb kann man sich beim Lesen so gut in sie hineinversetzen. Der Autor verknüpft geschickt ein Stück der deutschen und der argentinischen Geschichte und man stellt fest, daß auch andere Länder eine dunkle Vergangenheit haben.
Dieses Buch hat mir so gut gefallen, daß ich noch unendlich mehr dazu schreiben könnte. Am Besten liest es jeder selbst - es lohnt sich!

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Veröffentlicht am 11.07.2021

Das Geheimnis des Bernsteins

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Argentinien 1938, Helena verliebt sich in den deutschen Matrosen Karl und verlässt ihre Heimat um mit ihm in Groß Boltenhagen an an der Ostsee zu leben.
Helena beherrscht die deutsche Sprache, da ihr Mutter ...

Argentinien 1938, Helena verliebt sich in den deutschen Matrosen Karl und verlässt ihre Heimat um mit ihm in Groß Boltenhagen an an der Ostsee zu leben.
Helena beherrscht die deutsche Sprache, da ihr Mutter deutscher Abstammung ist.
Im Krieg wird das Paar getrennt. Helena bekommt einen Sohn.
70 Jahre später vermacht Helena ihrem Sohn Robert einen Bernstein mit der Bitte in das Ort seines Vaters zu reisen.
Robert, der nichts über die Zeit seiner Mutter in Deutschland weiß reist in seinen Geburtsort Ambertshagen.

„Das Bernsteinmädchen“ von Hans Meyer zu Düttingsdorf ist ein wunderschöner Roman in dem es um ein Familiengeheimnis geht.
Die Geschichte hat zwei Zeitebenen, die in diesem Roman gekonnt miteinander verwoben werden.
In der Vergangenheit begleiten wir Helena auf ihrer Reise nach Deutschland. Erleben ihre große Liebe und den Verlust der Trennung.
Nachdem Karl eingezogen wurde steht Helena ganz alleine da.
Als Fremde kann sie noch nicht einmal auf Hilfe von Karls Familie hoffen.

Dann die Gegenwart wo Helena alt ist, stirb und Robert eben diesen Bernstein vermacht.
Robert hatte es nicht leicht. Mit seiner Mutter und ohne Vater ist er in Armut aufgewachsen.
Jetzt über 70 Jahre später reist Robert in die Heimat seines Vaters um nach seinen
Wurzeln zu suchen.
Nur sehr langsam ergibt Stück für Stück ein Bild für Robert.

Hans Meyer zu Düttingsdorf erzählt die Geschichte facettenreich und emotional.
Die Protagonisten sind gut in Szenen gesetzt und durchweg sympathisch.
Die Zeit in der Helena vor über 70 Jahren nach Deutschland gekommen ist und durch die Kriegswirren plötzlich alleine stand ist sehr gut und authentisch eingefangen.

„Das Bernsteinmädchen“ ist eine große Geschichte die so viele Facetten hat wie ein Bernstein und ihr Geheimnis nur Stück für Stück preisgibt.
Für mich ist es der 1. Roman des Autors aber es wird bestimmt nicht der Letzte sein.

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Veröffentlicht am 08.04.2021

"Das Geheimnis des Glücks besteht darin, nicht zu viel und nicht zu wenig zu wollen." (Giles Lytton Strachey)

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1938 begegnet der deutsche Matrose Karl Schnitter in Argentinien seiner großen Liebe Helena, die seinetwegen ihren Vater und ihr Heimatland verlässt, um mit Karl in Neu Boltenhagen an der Ostsee auf dem ...

1938 begegnet der deutsche Matrose Karl Schnitter in Argentinien seiner großen Liebe Helena, die seinetwegen ihren Vater und ihr Heimatland verlässt, um mit Karl in Neu Boltenhagen an der Ostsee auf dem Hof seiner Familie zu leben. Doch Karls Familie ist von Helena nicht gerade begeistert, vor allem Karls Schwester Elsa macht ihr das Leben zur Hölle. Als der Zweite Weltkrieg beginnt, wird auch Karl eingezogen. Helena wird von der Familie wie eine Aussätzige behandelt, und als dann die Meldung von Karls Tod kommt, hält Helena und ihren inzwischen geborenen Sohn Robert nichts mehr in Deutschland.
70 Jahre später erhält Robert über einen Anwalt das Erbe seiner Mutter und wundert sich über deren Vermächtnis. Ein alter Bernstein sowie deren Wunsch, in Deutschland nach seinen Wurzeln zu suchen, bringen Robert aus Argentinien an die Ostsee. Was wird er dort finden?
Hans Meyer zu Düttingdorf hat mit „Das Bernsteinmädchen“ einen sehr unterhaltsamen Roman vorgelegt, der Vergangenheit und Gegenwart miteinander vereint und eine berührende Geschichte über eine vergangene Liebe zu erzählen weiß. Der flüssige, farbenfrohe und gefühlvolle Erzählstil nimmt den Leser von der ersten Seite an gefangen und lässt ihn regelrecht an den Seiten kleben. Zwei geschickt miteinander verwobene unterschiedliche Zeitebenen lassen den Leser mal die Gegenwart an Roberts Seite die Reise vom argentinischen Buenos Aires an die Ostsee sowie dessen Spurensuche miterleben, mal in der Vergangenheit Helenas Schicksal kennenlernen, wobei beide Handlungsstränge so lebendig und spannend gestaltet sind, dass die Seiten nur so dahinfliegen und der Leser hautnah am Geschehen beteiligt ist. Helenas Aufenthalt während des Zweiten Weltkrieges ist gezeichnet von viel Ablehnung und Missgunst. Man mag sich gar nicht vorstellen, wie einsam und allein sie sich ohne Karl gefühlt haben muss und dem Gutdünken ihrer Schwiegerfamilie ausgesetzt war. Der Mut, zu jener Zeit mit einem kleinen Kind zurück in die alte Heimat Argentinien zurückzukehren, ist bewundernswert. Aber auch Roberts Suche nach eventuell noch lebenden Familienangehörigen ist unterhaltsam beschrieben. Robert, der seinen Vater nie kennengelernt hat und auch sonst nichts von der Vergangenheit der Mutter wusste, steht vor einem großen Rätsel, das es zu lösen gilt und auch ihn und sein Leben verändern wird. Mit unvorhersehbaren Wendungen treibt der Autor den Leser an, den Dingen auf die Spur zu kommen und beweist einmal mehr sein großes Talent als Geschichtenerzähler.
Die Charaktere sind facettenreich und liebevoll inszeniert, wirken mit ihren glaubhaften menschlichen Eigenschaften sehr authentisch. Der Leser fühlt sich schnell als Teil von ihnen und darf mit ihnen leiden, hoffen, bangen und fiebern. Helena ist eine sehr sympathische und freundliche Frau, die einiges ertragen muss. Schon immer eine Außenseiterin hat sie sich zu einer Kämpferin entwickelt, die zwar vieles schluckt, doch irgendwann die Konsequenz zieht. Robert ist eine offener, realistischer und ehrlicher Mann, der erst im letzten Drittel seines Lebens einiges über seine Familie erfährt. Während Karl seine Helena aufrichtig liebt, ist seine Schwester Elsa ein Ausbund an Unfreundlichkeit und Gehässigkeit. Aber auch Chauffeur Rico und einige weitere Protagonisten tragen zum Unterhaltungswert dieser Geschichte bei.
Mit „Das Bernsteinmädchen“ bekommt der Leser eine Einladung, in die Vergangenheit zu reisen, um dort neben Liebe, Familiengeheimnissen, Intrigen auch einiges an Tragik mitzuerleben. Wunderbar bildhaft und spannend erzählt, ist hier eine absolute Leseempfehlung mehr als verdient!

Veröffentlicht am 17.03.2021

Wunderbarer Roman, der tief berührt

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Als der deutsche Matrose Karl in Argentinien Helena kennenlernt, ist es für die beiden Liebe auf den ersten Blick. Helena verlässt für Karl ihr Heimatland und folgt ihm auf den kleinen Hof in der Nähe ...

Als der deutsche Matrose Karl in Argentinien Helena kennenlernt, ist es für die beiden Liebe auf den ersten Blick. Helena verlässt für Karl ihr Heimatland und folgt ihm auf den kleinen Hof in der Nähe der Ostsee. Der Zweite Weltkrieg trennt die Liebenden. Auf dem Hof ist und bleibt Helena als Argentinierin die Außenseiterin. Selbst die Geburt des gemeinsamen Sohnes Robert ändert nichts daran. Etwa 70 Jahre später bekommt Robert von einem Notar das Erbe seiner Mutter ausgehändigt. Es handelt sich um einen Bernstein und die Aufforderung in seinen Geburtsort zurückzukehren. Robert macht sich auf den Weg, das Rätsel des Bernsteins zu ergründen und mehr über die Vergangenheit, von der seine Mutter niemals sprach, zu erfahren...

Die Handlung trägt sich auf zwei unterschiedlichen Zeitebenen zu. Der Strang in der Vergangenheit beginnt Ende der 30er Jahre in Argentinien. Hier beobachtet man Helena als junges Mädchen und verfolgt dann, wie sie den Matrosen Karl kennenlernt und diesem schließlich in seine deutsche Heimat folgt. Im aktuellen Geschehen, das sich etwa siebzig Jahre später zuträgt, lernt man Robert kennen, erfährt etwas über ihn und beobachtet, dass er sich auf den Weg nach Deutschland, in das Dorf seines Vaters, macht. Diese beiden Handlungen wechseln sich ab. Die Übergänge sind allerdings sehr gelungen. Denn beide Perspektiven sind so interessant und lebendig geschildert, dass man den jeweiligen Handlungsstrang nicht verlassen möchte, um sich dem jeweils anderen zuzuwenden. Dadurch gerät man schon früh in den Sog der Erzählung und mag das Buch nur schwer aus der Hand legen.

Handlungsorte und Protagonisten sind so authentisch beschrieben, dass man alles mühelos vor Augen hat. Man kann sich in beiden Handlungssträngen ganz auf das Geschehen einlassen und dabei gespannt beobachten, was geschieht. Man fiebert mit beiden Hauptcharakteren mit. Die Handlung ist aufwühlend, stellenweise etwas distanziert erzählt, schafft es dabei aber dennoch, tief zu berühren und zum Nachdenken anzuregen.

Ein wundervoll erzählter Roman, der unheimlich fesselnd erzählt wird und es schafft, tief zu berühren und zum Nachdenken anzuregen.

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