Gunnar Kwisinski (Übersetzer), Friedo Leschke (Übersetzer)
Jahrelang hat Kierce sich die Schuld an Annas Tod gegeben, als er plötzlich ein vertrautes Gesicht in der Menge entdeckt: Anna.
MALAGA – 2003
Der junge Sami Kierce reist quer durch Spanien und genießt das Leben. In Malaga lernt er die geheimnisvolle Anna kennen und verliebt sich Hals über Kopf in sie. Doch als er eines Morgens nach einer wilden Nacht aufwacht, ist er voller Blut. In seiner Hand liegt ein Messer – neben ihm Annas toter Körper. Und Sami kann sich an nichts erinnern …
NEW YORK CITY – 2025
Kierce ist mittlerweile ein suspendierter Detective und unterrichtet an der Abendschule, als er plötzlich ein vertrautes Gesicht in der Menge von Schülern entdeckt. Anna. Ohne Zweifel. Einen flüchtigen Moment treffen sich ihre Blicke, dann ist sie verschwunden. Kierce ist fassungslos. Er muss Anna finden. Er muss wissen, was in jener schrecklichen Nacht in Spanien passiert ist. Die Nacht, die sein ganzes Leben zerstörte …
»Harlan Coben gilt als König der Cliffhanger«
bild.de
Ich kannte Harlan Coben bisher nur durch einige Verfilmungen seiner Bücher, die ich spannend fand. Dies war jetzt mein erstes Buch und es wird sicherlich nicht das letzte gewesen sein. Sehr spannend und ...
Ich kannte Harlan Coben bisher nur durch einige Verfilmungen seiner Bücher, die ich spannend fand. Dies war jetzt mein erstes Buch und es wird sicherlich nicht das letzte gewesen sein. Sehr spannend und absolut empfehlenswert.
📖 „In tiefster Nacht“ von Harlan Coben
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MALAGA – 2003
Der junge Sami Kierce reist quer durch Spanien und genießt das Leben. In Malaga lernt er die geheimnisvolle Anna kennen und verliebt sich Hals über ...
📖 „In tiefster Nacht“ von Harlan Coben
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MALAGA – 2003
Der junge Sami Kierce reist quer durch Spanien und genießt das Leben. In Malaga lernt er die geheimnisvolle Anna kennen und verliebt sich Hals über Kopf in sie. Doch als er eines Morgens nach einer wilden Nacht aufwacht, ist er voller Blut. In seiner Hand liegt ein Messer – neben ihm Annas toter Körper. Und Sami kann sich an nichts erinnern …
NEW YORK CITY – 2025
Kierce ist mittlerweile ein suspendierter Detective und unterrichtet an der Abendschule, als er plötzlich ein vertrautes Gesicht in der Menge von Schülern entdeckt. Anna. Ohne Zweifel. Einen flüchtigen Moment treffen sich ihre Blicke, dann ist sie verschwunden. Kierce ist fassungslos. Er muss Anna finden. Er muss wissen, was in jener schrecklichen Nacht in Spanien passiert ist. Die Nacht, die sein ganzes Leben zerstörte …
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💭 Meine Meinung:
📚🖤 Ein echter Coben!
Von der ersten bis zur letzten Seite ein absolutes Leseerlebnis der Meisterklasse. Bis zum Schluss bleibt vieles im Dunkeln – man wird zum Miträtseln eingeladen, was 2003 wirklich mit Kierce passiert ist und welche Geheimnisse noch ans Licht kommen. 🔍
Das Buch fühlt sich an wie eine spannende Krimiserie, in der man Seite an Seite mit Kierce mehrere Cold Cases aufarbeitet. Besonders gelungen: Man wird als Leser immer wieder direkt angesprochen – fast so, als wäre man selbst Teil der Ermittlungen.
Der Schreibstil? Spannend, detailliert und mit einer perfekt dosierten Prise Humor.
Auch wenn auf dem Cover „Thriller“ steht, ist es für mich eher ein Kriminalroman – aber einer, der definitiv fesselt! 💥
Harlan Coben gehört für mich zu jenen Autoren, dessen Bücher ich blind kaufe, da er mich noch kein einziges Mal so richtig enttäuscht hat. Und mit "In tiefster Nacht" hat er sich meiner Meinung nach selbst ...
Harlan Coben gehört für mich zu jenen Autoren, dessen Bücher ich blind kaufe, da er mich noch kein einziges Mal so richtig enttäuscht hat. Und mit "In tiefster Nacht" hat er sich meiner Meinung nach selbst übertroffen. Ich habe den Thriller von Seite ein an geliebt, denn was augenblicklich hervor sticht ist der außergewöhnliche Schreibstil, der eine intensive Nähe zu Sami Kierce, dem Erzähler dieser Geschichte, aufbaut.
Kierce, wie er gerne genannt wird, ist der perfekte Protagonist - sympathisch, leicht sarkastisch, was für den ein oder anderen humorvollen Moment sorgt, und definitiv kein Held im klassischen Sinne. Ich bin eine Leserin, der Charaktere ungemein wichtig sind, weshalb ich bevorzugt Reihen lese, da ich so eine stärkere Bindung zu den Hauptfiguren aufbauen kann. Harlan Coben ist es mit diesem Standalone jedoch gelungen, mir genau dieses besondere Gefühl zu vermitteln und schon alleine deshalb empfinde ich "In tiefster Nacht" als herausragend.
Doch auch die übrigen Charaktere sind wahnsinnig toll gezeichnet, sehr vielschichtig und halten die ein oder andere Überraschung bereit. Besonders mochte ich Kierce's Ehefrau Molly, die eine ungemeine Stärke besitzt und Kierce den nötigen Halt gibt.
Die Settings Malaga und New York fand ich großartig und wurden von dem Autor sehr bildhaft und lebendig beschrieben - das gleiche gilt für die Storyline selbst. Die kurzen Kapitel sowie unerwarteten Wendungen ließen zudem keine Langweile aufkommen und sorgten für packende Lesestunden. Wie gewohnt ein genial konstruierter Plot von Harlan Coben, der hier gekonnt Vergangenheit und Gegenwart miteinander verbindet. "In tiefster Nacht" ist kein reißerischer Thriller, der auf Brutalität setzt. Das Buch besticht durch eine einzigartige und mitreißende Erzählweise, einen Protagonisten, den man sofort ins Herz schließt sowie einen spannenden Plot, der mich durchweg fesselte.
Auf der Suche nach der nächsten Spannungsliteratur stieß ich aus Zufall auf „In tiefster Nacht“ von Harlan Coben. Den amerikanischen Autor kannte ich bis jetzt noch nicht. Er hat bereits viele Bücher geschrieben, ...
Auf der Suche nach der nächsten Spannungsliteratur stieß ich aus Zufall auf „In tiefster Nacht“ von Harlan Coben. Den amerikanischen Autor kannte ich bis jetzt noch nicht. Er hat bereits viele Bücher geschrieben, die auch verfilmt und in 45 Sprachen übersetzt wurden.
Darum geht es: Der suspendierte Detective Sami Kierce unterrichtet in New York in der Abendschule, bis er unter den Schülern ein bekanntes Gesicht sieht: Anna, sein Urlaubsflirt aus Jugendtagen, die eines morgens leblos und blutüberströmt neben ihm lag, in seiner Hand ein Messer und keine Erinnerung. Nach fast 20 Jahren nimmt er die Verfolgung auf und hofft, den Fall, der sein ganzes Leben überschattet hat, endlich lösen zu können.
Schon nach wenigen Seiten kristallisiert sich heraus, dass das Buch speziell ist. Der Schreibstil ist ganz besonders und hat eine intensive Nähe zum Protagonisten erzeugt. Sami Kierce ist kein typischer Held, aber gerade seine kleinen Fehler machen ihn so menschlich und sympathisch.
Auch die anderen Charaktere sind interessant und teils sehr skurrile Gestalten, die manche Überraschung bereithalten.
Überraschend waren auch die Wendungen und die Entwicklung, die die Geschichte nahm. Denn auch eine weitere Person, die Sami sehr nahestand, lebt nicht mehr.
Die ersten Seiten haben mich ehrlich gesagt etwas ratlos zurückgelassen. Ich musste Passagen mehrfach lesen, weil ich den Inhalt einfach nicht verstanden habe. Zum Glück bin ich drangeblieben, denn je weiter ich gelesen habe, desto weniger konnte ich das Buch beiseite legen.
Das Ende war speziell und passt zum ganzen Buch. Jetzt möchte ich auf jeden Fall noch mehr Geschichten des Autors lesen. Wie gut, dass die Auswahl so groß ist.
Fazit: „In tiefster Nacht“ ist ein ungewöhnlicher Spannungsroman, der mich nach Startschwierigkeiten komplett überzeugt hat. Ich vergebe eine Leseempfehlung und 4,5/5 Sternen.
Blut, Messer, tote Frau – klingt wie der schlimmste Kater meines Lebens, nur dass bei mir am nächsten Morgen höchstens die Pizza von gestern auf dem Boden liegt. Bei Sami Kierce sieht das allerdings ganz ...
Blut, Messer, tote Frau – klingt wie der schlimmste Kater meines Lebens, nur dass bei mir am nächsten Morgen höchstens die Pizza von gestern auf dem Boden liegt. Bei Sami Kierce sieht das allerdings ganz anders aus: 2003 wacht er in Malaga auf, mit Mordverdacht deluxe, ohne Erinnerung und mit einer riesigen Lebenskrise im Gepäck. Zack, 20 Jahre später stolpert er in New York über ein Gesicht, das eigentlich gar nicht mehr da sein dürfte – Anna. Die Frau, die er angeblich umgebracht hat. Da kann man schon mal ins Grübeln kommen.
Harlan Coben wäre nicht Harlan Coben, wenn er nicht die Kunst beherrschte, aus einer simplen „Was zur Hölle ist hier los?“-Frage ein ganzes Kopfkino-Feuerwerk zu machen. Sein Markenzeichen: Tempo, Wendungen, Überraschungen, und das in einer Sprache, die direkt in die Magengrube knallt. Man liest, man denkt „okay, jetzt hab ich’s verstanden“, und im nächsten Absatz fällt der Teppich wieder unter den Füßen weg. Nervenkitzel? Check. Schlaflose Nächte? Doppelcheck.
Was mir gefallen hat: Das Spiel mit Erinnerung und Wahrheit. Dieser ständige Zweifel – hat Kierce damals wirklich gemessert oder ist das alles ein gigantischer Mindfuck? Ich war ständig zwischen „Glaub ich ihm“ und „Oh Gott, der Kerl ist komplett durch“. Dazu die Atmosphäre: von glühend heißen Nächten in Spanien bis zum kühlen Beton von NYC – das Setting passt wie Gin zum Tonic.
Ein kleiner Abzug: Manchmal drehen sich die Dialoge ein bisschen im Kreis und der eine oder andere Nebencharakter ist so blass wie mein Nachbar beim Schneeschippen. Aber hey – insgesamt ist das Buch ein Thriller-Brett, das einen richtig packt. Vier Sterne, weil ich immer noch leicht verwirrt bin, aber auf eine sehr angenehme Weise.