Cover-Bild Die Arena: Grausame Spiele
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14,99
inkl. MwSt
  • Verlag: ROWOHLT E-Book
  • Genre: Kinder & Jugend / Jugendbücher
  • Ersterscheinung: 01.09.2019
  • ISBN: 9783644405042
Hayley Barker

Die Arena: Grausame Spiele

Katharina Naumann (Übersetzer)

London in der nahen Zukunft. Die Gesellschaft hat eine Spaltung vollzogen: Die Pures leben komfortabel und luxuriös, während die Dregs ausgegrenzt, geächtet und unterdrückt werden. Manchen Familien der Dregs werden ihre Kinder entrissen und zum "Zirkus" gebracht, wo die jungen Artisten zum Amüsement der Pures hungrigen Löwen begegnen oder waghalsigen Hochseilakte liefern.
Hoshiko ist der Star auf dem Hochseil - sie vollbringt jeden Abend Unglaubliches, 30 Meter über dem Boden, ohne Fangnetz. Jede Vorführung könnte ihre letzte sein - und genau darauf lauern sensationslüstern und mit fasziniertem Grauen ihre Zuschauer. Doch dann begegnet Hoshiko dem Sohn einer hochrangigen Pure-Politikerin, Ben, der den Zirkus besucht - und verliebt sich in ihn, gegen alle Regeln. Ben begreift erst nach und nach die Realitäten, die hinter seinem komfortablen Leben stehen und wendet sich gegen seine eigene Klasse - für Hoshiko, das Mädchen, das er liebt. Um sie zu retten, begibt er sich in tödliche Gefahr.

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 16.12.2019

Stellenweise ziemlich grausame Dystopie…

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„Die Arena: Grausame Spiele“ ist der erste Band der Cirque-Reihe aus der Feder von Autorin Hayley Barker.
Zum Klappentext: London in der nahen Zukunft. Die Gesellschaft hat eine Spaltung vollzogen: Die ...

„Die Arena: Grausame Spiele“ ist der erste Band der Cirque-Reihe aus der Feder von Autorin Hayley Barker.
Zum Klappentext: London in der nahen Zukunft. Die Gesellschaft hat eine Spaltung vollzogen: Die Pures leben komfortabel und luxuriös, während die Dregs ausgegrenzt, geächtet und unterdrückt werden. Manchen Familien der Dregs werden ihre Kinder entrissen und zum "Zirkus" gebracht, wo die jungen Artisten zum Amüsement der Pures hungrigen Löwen begegnen oder waghalsigen Hochseilakte liefern. Hoshiko ist der Star auf dem Hochseil - sie vollbringt jeden Abend Unglaubliches, 30 Meter über dem Boden, ohne Fangnetz. Jede Vorführung könnte ihre letzte sein - und genau darauf lauern sensationslüstern und mit fasziniertem Grauen ihre Zuschauer. Doch dann begegnet Hoshiko dem Sohn einer hochrangigen Pure-Politikerin, Ben, der den Zirkus besucht - und verliebt sich in ihn, gegen alle Regeln. Ben begreift erst nach und nach die Realitäten, die hinter seinem komfortablen Leben stehen und wendet sich gegen seine eigene Klasse - für Hoshiko, das Mädchen, das er liebt.
Ich muss gestehen, dass mich das Cover stark fasziniert hatte. Nach der Leseprobe habe ich aber lange mit mir gerungen, ob ich das Buch lesen soll. Ich fühlte mich stark an die Tribute von Panem erinnert und zugleich fand ich die Brutalität der ganzen Zirkusgeschichte, in der ein sadistischer Zirkusdirektor unschuldige Dreg-Kinder den Eltern entreißt und in seinem Zirkus bei mehr oder minder abartigen Vorführungen zum Vergnügen der Pures zu Tode quält, einfach abstoßend. Doch meine Neugier hat gesiegt.
Und ich habe es nicht bereut: gerade Protagonistin Hoshiko ist ein bewundernswert starker Charakter, immer unverzagt und idealistisch bemüht, den jüngeren Kindern im Zirkus zu helfen und für sie die grausame Welt - soweit möglich - ein Stückchen besser zu machen. Mit ihrer Freundin Amina, der Heilerin des Zirkus, und dem Nesthäkchen Greta, die Hoshi am Hochseil ausbildet, sind auch die Nebenfiguren sehr authentisch und gut gelungen.
Einzig mit Ben hatte ich so meine Probleme: er kam mir für einen 16jährigen ein wenig zu naiv vor. Dass er nicht genau mitbekommt, was seine Mutter so treibt, ist ja noch verständlich, aber dass er sich so gar keine Gedanken macht über die strikte Zweiteilung seiner Welt in Hell und Dunkel, und dass, obwohl er zu seiner Dreg-Haushälterin ein familiäreres, liebevolleres Verhältnis hat als zu seiner eigenen gefühlskalten Mutter, das hat mich ziemlich gestört. Seine Dienerin hat ihm vieles erzählt und wenn er zugehört und mitgedacht hätte, wäre ihm schnell aufgefallen, dass hier einiges schief läuft, und nicht erst, nachdem er sich in Hoshi verliebt hat. Seine Rettungsversuche und überhaupt sein Verhalten waren grenzenlos naiv und unbeholfen und haben alle fast noch mehr in Gefahr gebracht, als wenn er nichts gemacht hätte…
Trotzdem war ich fasziniert und habe schließlich auch mit Ben und dessen Aktionen meine Frieden gemacht. Ich bin gespannt, wie es in Teil 2 nach Hosis, Bens und Gretas spektakulärer Flucht weitergeht…
Bei der Altersgrenze wäre ich aber zurückhaltender, denn viele grausame Details – ob bei den brutalen Zirkusnummern oder bei der Weiterverwendung der Leichen – hätte es aus meiner Sicht nicht unbedingt bedurft, ich fand die Dystopie schon grausam genug!

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Veröffentlicht am 15.12.2019

Arena der Grausamkeiten

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London in naher Zukunft:
Die Gesellschaft ist in zwei Klassen gespalten: Die Pures als Elite führen ein komfortables und luxuriöses Leben, während die Dregs als Ausgegrenzte und mittellose Geächtete ein ...

London in naher Zukunft:
Die Gesellschaft ist in zwei Klassen gespalten: Die Pures als Elite führen ein komfortables und luxuriöses Leben, während die Dregs als Ausgegrenzte und mittellose Geächtete ein Dasein am Rande der Gesellschaft fristen. Viele talentierte Kinder der Dregs werden ihren Familien entrissen, um in einem Wanderzirkus für die sensationslüsternen Pures aufzutreten. Die jungen Artisten blicken jedoch bei ihren Auftritten stets dem Tod ins Auge, denn in der Arena müssen sie sich gegen hungrige Löwen behaupten oder waghalsige Hochseilakte absolvieren.
Auch die junge Dreg Hoshiko muss jeden Abend als Hauptattraktion auf dem Hochseil Unglaubliches vollbringen. Jeder Auftritt könnte ihr letzter sein, denn sie muss ihre Kunststücke in 15 Meter Höhe ohne Fangnetz vorführen.
Der Teenager Ben, Sohn einer hochrangigen Pure-Politikerin, besucht zum ersten Mal den Zirkus, fühlt sich sofort zu der faszinierenden Hoshiko hingezogen und ist schockiert vom dekadenten Amüsement der Pures. Ben beginnt das Leben der privilegierten Klasse immer mehr zu hinterfragen und möchte Hoshiko helfen. Doch er ahnt nicht, dass er sich damit in tödliche Gefahr begibt…
„Die Arena - Grausame Spiele“ von der Engländerin Hayley Barker ist der fesselnde erste Teil einer dystopischen Dilogie für jugendliche Leser*innen ab 12 Jahren. Die Autorin hat für ihren Jugendroman ein originelles, vielversprechendes Zirkus-Setting vor der düsteren, bedrückenden Kulisse einer rassistischen Zweiklassengesellschaft in einer nicht allzu fernen Zukunft gewählt. Allerdings kommt ihre Geschichte mit einigen sehr grausamen und brutalen Szenen daher, die verstören und nichts für empfindliche Gemüter sind. Es ist aber auch eine aufrüttelnde und sehr aktuelle Geschichte, die auch junge Leser sensibilisiert und zum Nachdenken über Klassenunterschiede, Rassismus und die Ausgrenzung Andesartiger in der Gesellschaft anregt.
Das besondere Flair der faszinierenden Zirkuswelt konnte mich anfangs sehr fesseln, auch wenn doch einiges an „Hunger Games“ erinnert. Die Autorin führt uns die intolerante und menschenverachtende Einstellung der elitären Pures gegenüber den Dregs sehr anschaulich vor Augen, die in der reinrassigen Gesellschaft als minderwertig angesehen, diskriminiert und ausgebeutet werden.
Leider ist es Barker aber nicht gelungen, ihre interessante Ausgangsidee in eine außergewöhnliche und stimmige Geschichte umzusetzen. Die von ihr aufgezeigten gesellschaftskritischen Aspekte werden nur oberflächlich angerissen und die Hintergrundgeschichte ist insgesamt zu wenig ausgearbeitet. So werden zum Beispiel die Ursprünge für die Rassentrennung und menschenverachtende Politik der Pures nicht näher erläutert. Auch der eigentliche Handlungsverlauf erscheint oft wenig einfallsreich, vorhersehbar und ist ohne große Überraschungen oder Wendungen umgesetzt.
Durch die oft kurzen Kapitel und raschen Szenenwechsel kommt schnell Tempo und Spannung auf. Der mitreißende Schreibstil der Autorin ist zwar einfach gehalten, lässt sich aber angenehm lesen.
Die Autorin erzählt ihre Geschichte abwechselnd aus der Ich-Perspektive der Hauptfiguren Hoshiko und Ben, wobei sich die Erzählperspektiven teilweise auch überlappen. Sehr fesselnd ist es mitzuerleben, wie die so gegensätzlichen Welten der beiden zusammentreffen und die beiden Protagonisten schließlich zusammenfinden.
Hoshi ist eine interessante Protagonistin, die eine knallharte, nervenstarke und mutige Seite hat, aber zugleich auch sehr mitfühlend und verletzlich ist – eine sympathische Heldin und Kämpferin, die man schnell ins Herz schließt. Ben hingegen lernen wir als angepassten, verwöhnten Pure kennen, der erst durch die schockierenden Erlebnisse beim Zirkus-Besuch und die schicksalhafte Begegnung mit Hoshi sein Leben zu hinterfragen beginnt. Schon bald setzt bei Ben eine erstaunliche Entwicklung ein, die sich in seinem aufmüpfigen Verhalten seiner dominanten Mutter gegenüber und seiner Auflehnung gegen das ungerechte Klassensystem zeigt. Schade, dass die Ausarbeitung der beiden Charaktere doch etwas flach geraten ist, denn hätte ich gerne noch mehr über Bens innere Konflikte und Ängste erfahren.
Trotz der zwei Erzählperspektiven ist der Einblick in die Gedanken- und Gefühlswelt der beiden Hauptfiguren aber leider sehr oberflächlich. So konnte ich einige charakterliche Entwicklungen der Figuren und Beweggründe nicht ganz nachvollziehen, während einige Reaktionen in der geschilderten Situation sehr unpassend scheinen. Vor allem wirkte ihre plötzliche Insta-Love-Geschichte auf mich sehr überstürzt und klischeehaft.
Der erste Band der Dilogie endet in einem ziemlich rasanten Finale, das an Spannung und Dramatik kaum zu überbieten ist. Der fiese Cliffhanger am Ende macht neugierig auf eine Fortsetzung der Dystopie. Ich bin gespannt, wie es für das ungleiche Paar weitergehen wird und hoffe sehr, dass die Autorin nach diesem durchwachsenen Auftakt das Potential ihres tollen Settings nutzt und ihre vielversprechende Geschichte im 2. Teil etwas tiefgründiger und stimmiger umsetzen wird.
MEIN FAZIT
Ein nicht ganz überzeugender Auftakt einer neuen YA-Dystopie mit einem faszinierenden Setting - aber leider auch einigen Schwächen bei der Charakterzeichnung und im Plot. Schade hier wäre mehr dringewesen!

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Veröffentlicht am 28.11.2019

Grausame Spiele

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Anfangs dachte ich, dass diese Geschichte in Richtung "Tribute von Panem" gehen könnte - doch so war es nicht.
Etwas vergleichbar Gutes habe ich lange nicht mehr gelesen.
Die Charaktere wirken durch viele ...

Anfangs dachte ich, dass diese Geschichte in Richtung "Tribute von Panem" gehen könnte - doch so war es nicht.
Etwas vergleichbar Gutes habe ich lange nicht mehr gelesen.
Die Charaktere wirken durch viele Details extrem authentisch, besonders die beiden Protagonisten Hoshi und Ben - aber auch Greta, Amina, sogar Silvio und Bens Mum.
Das Setting ist gleichzeitig faszinierend und verstörend, die glitzernde Manege und der menschliche Abgrund gehen hier Hand in Hand.
Beide Protagonisten machen eine Entwicklung durch, die der Leser hautnah begleiten kann.
Die Geschichte selbst ist spannend von der ersten Seite an - sie berührt, geht zu Herzen, macht wütend, stimmt nachdenklich...
Ich bin sehr gespannt, wie es mit Hoshi, Ben und Greta weitergehen wird.

Veröffentlicht am 01.10.2019

Der eine Junge, der alles verändert

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Klapptext
Hoshiko ist der Star auf dem Hochseil. In der Zirkusarena macht sie immer wieder unglaubliche Kunststücke. 15 Meter über den Boden, ohne Fangnetz. Jede Vorführung könnte ihre letzte sein und ...

Klapptext
Hoshiko ist der Star auf dem Hochseil. In der Zirkusarena macht sie immer wieder unglaubliche Kunststücke. 15 Meter über den Boden, ohne Fangnetz. Jede Vorführung könnte ihre letzte sein und genau darauf lauern sensationslüstern und mit fasziniertem Grauen ihre Zuschauer. Doch dann begegnet Hoshiko dem Sohn einer hochrangigen Pure-Politikerin, Ben, der den Zirkus besucht und verliebt sich in ihn, gegen alle Regeln. Ben begreift erst nach und nach die Realitäten, die hinter seinem komfortablen Leben steckt und wendet sich schließlich gegen seine eigene Klasse, für Hoshiko, das Mädchen, das er liebt. Um sie zu retten begibt er sich in tödliche Gefahr.
Eigene Meinung
Hayley Barker hat mit "Die Arena" ein sehr gutes und richtig spannendes Buch geschrieben.
Das Buchcover ist ein wirklicher Hingucker. Mit den zwei Menschen, die von dem Hochseil hängen, lädt es zum Lesen ein.
Der Schreibstil von Hayley Barkley liest sich sehr flüssig. Außerdem verliert sie nie den Spannungsbogen, sodass das Buch nie langweilig wird.
Die Protagonisten sind sehr gut ausgearbeitet.
Hoshiko, das taffe und sehr talentierte Mädchen. Das dafür ausgebildet wurde, um die höher gestellte Schicht zu unterhalten.
Ben, der schüchterne und reiche Sohn mit einer reichen und einflussreichen Mutter.
Außerdem erinnert mich das Buch "Die Arena" ein bisschen an die "Tribute von Panem".
Es hat mir sehr Spaß gemacht, das Buch zu lesen.
Ich werde "Die Arena" auf jeden fall auch nochmal lesen, sobald ich die Zeit habe.
Hoffentlich kommt bald der zweite Teil raus, den ich genauso verschlingen kann, wie den ersten Teil.
Fazit
"Die Arena" ist ein sehr gutes Buch.
Jeder, der die "Tribute von Panem" verschlungen hat, wird "Die Arena" genauso lieben.
Ich kann dieses Buch jedem empfehlen, der an diesen Regentage, die jetzt kommen einen guten Schmöker zum lesen brauchen.

Veröffentlicht am 29.09.2019

Der größte Feind des Menschen ist der Mensch

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Dieser dystopische Roman spielt in London.Es ist der erste Band von bisher zwei Romanen.
Die Autorin hat ein schauriges Szenario erschaffen und daraus erwachsen die beiden Protagonisten ,Dreg Hoshiko ...

Dieser dystopische Roman spielt in London.Es ist der erste Band von bisher zwei Romanen.
Die Autorin hat ein schauriges Szenario erschaffen und daraus erwachsen die beiden Protagonisten ,Dreg Hoshiko und dem Pure Ben.
Die Autorin hat einen flüssigen Schreibstil und sie lässt ihre Protagonisten in
verschiedenen Erzählperspektiven zu Wort kommen die abwechselnd
aus der Ich -Perspektive erzählen ,so bin ich mitten in dieser Dystopie und fliege nur so durch die Seiten.

Hier gibt es Menschen am Rande der Gesellschaft,denen es nicht sehr gut geht und ausgegrenzt werden .Aber noch schlimmer trifft es diejenigen,die im Zirkus, in der Arena landen.

Der Zirkusdirektor,seltsamerweise ein Dreg hat die Fäden gewaltig in der Hand und die „sensationsgeilen“ Zuschauer ,die Pures , sind einfach gestrickt,und manipulierbar.
Durch schonungslose Beschreibungen dieser Geschichte finde ich ihn für Zwölfjährige nur bedingt geeignet.
Ich habe diese Dystopie atemlos gelesen und freue mich schon auf die Fortsetzung,die bald erscheint.