Cover-Bild Mostviertler Jagd

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13,50
inkl. MwSt
  • Verlag: Gmeiner-Verlag
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 346
  • Ersterscheinung: 14.08.2019
  • ISBN: 9783839225219
Helmut Scharner

Mostviertler Jagd

Kriminalroman
Mostviertel, Niederösterreich. Ein Zwölfender liegt erschossen auf einer Waldlichtung - der jüngste Fall einer Serie von illegalen Abschüssen, die Kommissar Brandner vor ein Rätsel stellen. Er geht zunächst von einem Wilderer aus, bis auch Menschen dem Täter zum Opfer fallen. Außer einem Schuhabdruck und dem Kaliber der Tatwaffe gibt es keine brauchbaren Indizien. Brandner ermittelt unter Sportschützen und Jägern, nicht ahnend, dass seine Ermittlungen ihn auf die Spur alter Bekannter führen …

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 20.09.2019

Toller Trilogie-Abschluss

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Im dritten und letzten Teil der Mostviertel-Trilogie rund um Kommissar Brandner und der Schuhfabrik Schuster sind wir wieder zurück in Waidhofen an der Ybbs bzw. Ybbsitz.
Leopold Brandner wurde nach seinem ...

Im dritten und letzten Teil der Mostviertel-Trilogie rund um Kommissar Brandner und der Schuhfabrik Schuster sind wir wieder zurück in Waidhofen an der Ybbs bzw. Ybbsitz.
Leopold Brandner wurde nach seinem letzten, leider nicht so erfolgreichen Fall, vom BKA Wien zum LKA in Sankt Pölten strafversetzt. Nun pendelt er regelmäßig zwischen Wien, Sankt Pölten und Waidhofen hin und her und hält deswegen Ausschau nach einem Haus in der niederösterreichischen Landeshaupstadt. Doch seine drei Frauen sträuben sich hartnäckig und wollen nicht übersiedeln. Als in Waidhofen ein Wilderer sein Unwesen treibt, soll Brandner ermitteln. Nach menschlichen Leichen wird er nun zu tierischen gerufen...
Nach dem schrecklichen Wildererfall von Annaberg, bei dem es Tote gab, ist die Polizei in Alarmbereitschaft. Nach einigen illegalen Abschüssen steht Brandner dann doch vor einer menschlichen Leiche im Wald. Außer einem Schuhabdruck und dem bereits bekannten Projektil gibt es keinerlei Spuren. Hat der Wilderer den Toten überrascht oder war es ein geplanter Mord?

Hans Meyer hat zwar im letzten Fall den Serientäter ausgeschaltet, jedoch seine Freundin Juliane verloren und schwört Rache. Seine Schwester Resi hat den Überfall noch immer nicht verkraftet und sucht Trost im Alkohol. Aus der hoffnungsvollen Musical Darstellerin ist ein psychisches Wrack geworden.

Leo Brandner gerät von seinem Vorgesetzten unter Druck. Die Spuren sind minimal und die Lösung meilenweit entfernt. Zusätzlich bremst ihm der lange Arbeitsweg und die Weigerung seiner Damen nach Sankt Pölten umzuziehen.

Obwohl es sich hier um den dritten Teil einer Trilogie handelt, kann Mostviertler Jagd auch alleinstehend gelesen werden, denn der Autor erinnert immer wieder an die Fälle in den Vorgängerbänden. Trotzdem empfehle ich wieder die Bücher der Reihe nach zu lesen, denn einige Bezüge zur Handlung sind für Neulinge der Trilogie manchmal schwer herzustellen.

Die Gegend rund um Waidhofen und Ybbsitz wurde wieder sehr detailliert und bildhaft dargestellt. Da ich die Gegend gut kenne, ist es immer besonders interessant, wenn man ein Buch liest, das in der eigenen Heimat spielt.
Aber auch der eigentliche Fall um den anfänglichen Wilderer und anschließenden Mörder ist gelungen. Doch handelt es sich wirklich um nur einen oder doch um zwei verschiedene Täter? Man rätselt bis zum Schluss und bekommt trotzallem ein stimmiges und logisches Ende.

Die Charaktere sind facettenreich dargestellt. Die meisten kennen wir schon aus den Vorgängerbänden, jedoch findet bei einer der Figur eine charakterliche Wandlung zum Positiven statt. Die Spannung steigt in der zweiten Hälfte stark an und der Autor legt gekonnt falsche Spuren. Das Ende ist stimmig und ein gelunger Abschluss der Trilogie.

Ich freue mich schon auf die Lesung mit dem Autor im Oktober. Es wird mein zweites Zusammentreffen mit Helmut Scharner sein.

Schreibstil:
Der Schreibstil ist eher ruhig und detailliert. Wechselnde Perspektiven sorgen für Spannung und Dynamik. In kursiver Schrift werden die Gedanken von Brandner eingeblendet und man kann sich noch besser in den Kommissar hineinversetzen. Die eher kurz gehaltenen Kapitel lassen sich schnell weglesen. Der Regionalkrimi ist atmosphärisch und birgt auch viel Lokalkolorit.

Fazit:
Der Abschlussband der Mostviertel-Trilogie hat mir insgesamt am Besten gefallen. Man merkt, wie sich der Autor mit seinem Büchern gesteigert hat. Mit viel Lokalkolorit, charismatischen Figuren und einigen falschen Spuren, die Scharner gekonnt legt, hat man einen spannenden Finalband in seinen Händen.

Veröffentlicht am 09.09.2019

Spannender Krimi in ländlicher Gegend

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Die „Mostviertler Jagd“ ist der Schlussakkord einer Trilogie um die Waidhofener Familien Schuster, Mayer und Chan. Es ist sicher empfehlenswert, die Bände in der Reihenfolge zu lesen, doch funktioniert ...

Die „Mostviertler Jagd“ ist der Schlussakkord einer Trilogie um die Waidhofener Familien Schuster, Mayer und Chan. Es ist sicher empfehlenswert, die Bände in der Reihenfolge zu lesen, doch funktioniert es auch ohne Vorkenntnisse, da der Krimi mit ausreichenden Rückblenden versehen ist.
Kommissar Brandner, strafversetzt von Wien in die niederösterreichische Landeshauptstadt St. Pölten, steht mit seinem Team vor einem Rätsel. Es wird gezielt gewildert – die getöteten Tiere aber bleiben liegen. Während man noch versucht, dem Schützen anhand der Munition auf die Spur zu kommen, wird im Wald ein Mensch erschossen…
Helmut Scharner erzählt detailreich, flüssig und mit charmantem Lokalkolorit. Aus verschiedenen Perspektiven taucht man ein in eine Welt aus Macht und Geld, Rache und Hass, aber auch Liebe und Romantik, die zu einem fesselnden, unerwarteten Ende führt. Starke Protagonisten, überraschende Wendungen und falsche Fährten sorgen für Spannung bis zum Schluss. Ein gelungener Krimi, absolut lesenswert!

Veröffentlicht am 07.09.2019

Im Fadenkreuz

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Klappentext:

Mostviertel, Niederösterreich. Ein Zwölfender liegt erschossen auf einer Waldlichtung - der jüngste Fall einer Serie von illegalen Abschüssen, die Kommissar Brandner vor ein Rätsel stellen. ...

Klappentext:

Mostviertel, Niederösterreich. Ein Zwölfender liegt erschossen auf einer Waldlichtung - der jüngste Fall einer Serie von illegalen Abschüssen, die Kommissar Brandner vor ein Rätsel stellen. Er geht zunächst von einem Wilderer aus, bis auch Menschen dem Täter zum Opfer fallen. Außer einem Schuhabdruck und dem Kaliber der Tatwaffe gibt es keine brauchbaren Indizien. Brandner ermittelt unter Sportschützen und Jägern, nicht ahnend, dass seine Ermittlungen ihn auf die Spur alter Bekannter führen …


Leseeindruck:

Nachdem ich bereits die beiden Vorgänger-Bände „Mostschlinge“ und „Mostviertler“ gelesen hatte, freute ich mich auf einen weiteren Band rund um Kommissar Leopold Brandner, welcher nun mit „Mostviertler Jagd“ vorliegt. Somit war ich gleich wieder vertraut mit dem Schreibstil des Autors Helmut Scharner und den vertrauten Charakteren. Wie gut, dass ich die beiden vorangegangenen Krimis gelesen hatte, denn diese sind hier nicht ganz unwichtig, obwohl einige Rückblicke dienlich sind diesen Krimi auch eigenständig zu lesen, denn dieser Band ist das packende Finale dieser Trilogie.

Wie der Klappentext es ja bereits verlauten lässt, geht es hier um einen Wilderer, dem nicht nur Wild zum Opfer fällt, was natürlich Kommissar Brandner auf den Plan ruft…

Auch hier wieder lesen wir viel Lokalkolorit, der einem das Geschehene wie einen Film vor den Augen ablaufen lässt. Interessante Charaktere, von denen mir einige noch bekannt waren und ein fesselnder Fall mit packender Auflösung ließen den Krimi flüssig lesbar werden. Auch hier flogen die Seiten nur so dahin und fast bin ich ein wenig wehmütig, dass diese Trilogie nun mit Band 3 abgeschlossen scheint. Sehr gerne vergebe ich 5 Sterne!

@ esposa1969

Veröffentlicht am 07.09.2019

Furioses Finale der Trilogie!

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Im Mostviertel in Niederösterreich treibt ein Wilderer sein Unwesen. Kommissar Brandner wird von seinem Chef auf diesen Fall angesetzt und so pendelt er täglich zwischen seinem Wohnort Wien und St. Pölten. ...

Im Mostviertel in Niederösterreich treibt ein Wilderer sein Unwesen. Kommissar Brandner wird von seinem Chef auf diesen Fall angesetzt und so pendelt er täglich zwischen seinem Wohnort Wien und St. Pölten. Er würde ja gerne aufs Land nach St. Pölten umziehen, hat auch schon eine Maklerin beauftragt, aber seine drei Damen daheim in Wien wollen unter keinen Umständen von dort weg.

Dann geschieht ein Mord an einem Förster, ganz in der Nähe eines erlegten Wildes. Hat er den Wilderer überrascht und musste deshalb sterben? Er wird nicht der einzige Tote bleiben, es gibt bald noch mehr Opfer und Brandner hat außer dem Kaliber und einem Fußabdruck nicht viel in der Hand.

Bei diesem spannenden Kriminalroman handelt es sich um den dritten Teil und den Abschluss der Mostviertler Trilogie. Obwohl ich die ersten beiden Teile nicht gelesen habe, bin ich gut in das Geschehen hinein gekommen, da alles gut erklärt wird. Aber sicher wäre es besser, die drei Bände in der chronologischen Reihenfolge zu lesen. Die Gegend wird sehr gut und lebhaft beschrieben - kein Wunder, denn der Autor ist ja dort zuhause. Dank kursiver Einblendungen kann sich der Leser besser in die Hauptpersonen einfühlen, denn dort kann man ihre Gedanken lesen. Bis zum großen Finale wird der Leser öfters mal in die falsche Richtung geführt, doch dann klärt sich alles auf und die Bösen kriegen ihre wohlverdiente Strafe!

Veröffentlicht am 06.09.2019

Die Jagd ist eröffnet

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Ein Wilderer geht um im Mostviertel. Kommissar Brandner wird mit dem Fall betraut, wie spannend. Doch schon bald wandelt sich der Fall zu einem richtigen Mord und zum zweiten - die Spannung steigt.
Wieder ...

Ein Wilderer geht um im Mostviertel. Kommissar Brandner wird mit dem Fall betraut, wie spannend. Doch schon bald wandelt sich der Fall zu einem richtigen Mord und zum zweiten - die Spannung steigt.
Wieder sind Angehörige der Schuster-Schuh-GmbH das Ziel und es bleibt auch nicht bei einem Mörder. Das ist ungewöhnlich und für mich als geübten Krimi-Leser wieder super spannend, der Autor versteht es gut, falsche Fährten zu legen und viele Verdächtige einzubauen.
Zum Abschluss der Trilogie werden die Verhältnisse der Morde zueinander aufgeklärt und es wird Ruh im Mostviertel.