Cover-Bild Der Schlüssel des Salomon

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12,99
inkl. MwSt
  • Verlag: luzar publishing
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Ersterscheinung: 15.03.2018
  • ISBN: 9783946621034
J.R. Dos Santos

Der Schlüssel des Salomon

Viktoria Reich (Übersetzer)

Im CERN, dem Europäischen Kernforschungszentrum, findet ein Jahrhundert-Experiment zur Entstehung des Universums statt. Es muss jedoch wegen einer schrecklichen Entdeckung jäh abgebrochen werden: In einem Teilchendetektor liegt die Leiche von Frank Bellamy, dem Wissenschaftsdirektor der CIA. Das einzige Indiz weist auf Tomás Noronha als Täter hin. Und die CIA ist fest entschlossen, den Mörder zu fassen.
Um sein Leben zu retten, muss der berühmte Codespezialist den wahren Täter überführen. Seine Ermittlungen führen ihn in die geheimnisvolle Welt des Mikrokosmos sowie an die Grenzen des menschlichen Wissens und darüber hinaus, dorthin, wo das Bewusstsein und das Universum miteinander verschmelzen.
Der Folgeroman von "Das Einstein Enigma".

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 16.04.2018

Leider kein Thriller

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Im CERN wird der Wissenschaftsdirektor der CIA Frank Bellamy tot aufgefunden. In seiner linken Hand steckt ein Zettel mit dem Inhalt „The key: Tomás Noronha“, welchen die CIA als Hinweis auf den Mörder ...

Im CERN wird der Wissenschaftsdirektor der CIA Frank Bellamy tot aufgefunden. In seiner linken Hand steckt ein Zettel mit dem Inhalt „The key: Tomás Noronha“, welchen die CIA als Hinweis auf den Mörder versteht. Die Jagd auf ihn beginnt, doch dieser ist unschuldig und muss nun selbst den wahren Täter überführen, um sein Leben zu retten.

Das Cover ist sehr schön, es vereint das Mysteriöse mit dem Gefährlichen. Es bezieht sich außerdem auf ein Objekt, das Pentakel, welches im Buch eine größere Rolle spielt.

Aufgrund der Leseprobe hatte ich mir einen spannenden Thriller erhofft, mit rasanten Verfolgungsjagden und einem mysteriösen Rätsel, welches es zu lösen gilt.
Leider konnte mich die Geschichte am Ende nicht überzeugen. Am Anfang ist Tomás noch sympathisch, wie er sich beispielsweise wie ein kleines Kind über sein neu erworbenes Dokument freut. Doch im Laufe der Geschichte wird er immer unsympathischer, er ist besserwisserisch und oft auch überheblich.
Auch wird der Lesefluss sehr oft durch unnötige Fachbegriffe gestört, z.B. anstatt bei „unabhängig“ zu bleiben, wird „teleologisch“ verwendet, was man bei einem Fachbuch durchaus machen kann, aber meiner Meinung in einem Thriller nichts zu suchen hat; es sei denn, der Fachbegriff ist wichtig für die Geschichte.

Bis zu ungefähr einem Viertel des Buches kommt keinerlei Spannung auf, außer am Anfang, als die Leiche gefunden wird. Nur Gespräche über Nahtoderfahrungen und das menschliche Gehirn, was am Anfang noch ganz interessant klingt; aber dann wird zu sehr ins wissenschaftliche Detail gegangen.
Als Gejagter und Jäger aufeinandertreffen, wird es für kurze Zeit aufregend. Doch die Befragung von Tomás durch den CIA-Agenten ist nicht sehr authentisch, der Agent wiederholt ständig sehr genau Tomás‘ Aussagen, was den Lesefluss und die Spannung erheblich stört. Nach der Flucht wird es wieder sehr wissenschaftlich, es geht nur noch um Physik und Theorien etc. Ich finde es zwar gut, wenn man solche Sachverhalte erklärt und auch etwas dabei lernt, aber hier war es mir einfach zu viel. Auch die ständigen Wiederholungen waren total nervig. Tomás erklärt seiner Freundin Maria Flor die Quantenphysik, später noch verschiedenen anderen Personen, und jedes Mal wird fast alles, was er schon Mal erklärt hat, nochmal ausführlich wiederholt. Das hat mich sehr gestört, sodass ich irgendwann nur noch weitergeblättert habe, bis endlich wieder was Neues, Spannendes vorkam. Dies hält jedoch nicht sehr lange an, da dann wieder viel Physikalisches ausführlich erläutert wird. Auch das Ende ist wieder gespickt mit ewigen Wiederholungen und wissenschaftlichen Details.

Die Protagonisten handeln und denken oft sehr naiv und nicht ihren Rollen gerecht. Beispielsweise bucht man doch keinen Flug und fühlt sich dabei auch noch sicher, obwohl man weiß, dass man auf der Beobachtungsliste der CIA steht. Oder vertraut blind einer Person, die total undurchsichtig ist. Und was mich am meisten gestört hat, war die Tatsache, dass Zeitdruck herrscht und Tomás dennoch ein kleines Ratespiel veranstaltet, anstatt schnell und klipp und klar die Lösung zu verraten und Zeit zu sparen.

Für mich war das kein Thriller, sondern eher eine Physikstunde verpackt in einer Geschichte.

Von mir gibt es daher keine Leseempfehlung und 2 Sterne, da es doch wenigstens ein paar Mal spannend war. Wenn man jedoch selbst in der Materie drin ist bzw. sich stark dafür interessiert, könnte das Buch durchaus Unterhaltung bieten.

Veröffentlicht am 21.03.2018

Physikkurs mit Thrillerelementen

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Zum Inhalt:
Im CERN, dem Europäischen Kernforschungszentrum, findet ein Jahrhundert-Experiment zur Entstehung des Universums statt. Es muss jedoch wegen einer schrecklichen Entdeckung jäh abgebrochen werden.
Meine ...

Zum Inhalt:
Im CERN, dem Europäischen Kernforschungszentrum, findet ein Jahrhundert-Experiment zur Entstehung des Universums statt. Es muss jedoch wegen einer schrecklichen Entdeckung jäh abgebrochen werden.
Meine Meinung:
In erster Linie hatte ich echt das Gefühl, ich sitze im Physikkurs. Und zwar in einem, in dem ich nicht mal ein Drittel dessen verstehe, was ich da erfahre. Diese Physikanteile sind auch echt anstrengend zu lesen, weil sehr komplex und wenn man nicht gerade sehr bewandert in Physik ist, auch sehr schwierig zu verstehen. Dennoch fand ich das Buch recht ansprechend und auch spannend. Bemerkenswert ist die Recherche, die der Autor betrieben haben muss, um dieses Werk zu schreiben. Insgesamt hat es mir gut fefallen.
Fazit:
Anstrengend zu lesen aber trotzdem gut.

Veröffentlicht am 15.03.2018

Interessanter Mix aus Krimi und Physik-Lehrbuch!

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Das Cover ist sehr ansprechend gestaltet mit dem geheimnisvollen Pentakel, das mysteriöse Schriftzeichen trägt und magisch vor sich hinglüht - ein echter Hingucker!
Inhaltlich nimmt uns der Autor J.R. ...

Das Cover ist sehr ansprechend gestaltet mit dem geheimnisvollen Pentakel, das mysteriöse Schriftzeichen trägt und magisch vor sich hinglüht - ein echter Hingucker!
Inhaltlich nimmt uns der Autor J.R. Dos Santos in seinem Roman "Der Schlüssel des Salomon" erneut mit in eine Mischung aus Krimi und Physikvorlesung. Reminiszen an die Romane von Dan Brown drängen sich unweigerlich auf.
Der Protagonist Tomás Noronha, Wissenschaftler und Codespezialist, bekannt aus dem ersten Band "Das Einstein Enigma" gerät wieder einmal mit der CIA aneinander und muss einem weiteren Mysterium auf die Spur kommen. Mit von der Partie ist erneut Maria Flor, die Leiterin des Seniorenheims, in dem Tomás´ Mutter untergebracht ist.
Das Buch liest sich insgesamt flüssig und spannend, allerdings ging die Handlung für meinen Geschmack teilweise etwas in den epischen Abhandlungen über physikalische Phänome unter, hier scheint Robert Landon zumindest in den Verfilmungen wissenschaftliche Kontexte und Erklärungen kanckiger vermitteln zu können. Thematisch tauchten in "Der Schlüssel des Salomon" auch noch eine Nahtoderfahrung, interne CIA-Inrigen und Entführungen auf, damit deckt das Buch ein ziemliches Spektrum weiterer Themen ab.
Die Grundidee fand ich sehr spannend, leider verlor ich ab und zu in den physikalischen Ausführungen den Überblick und den Faden für die Krimihandlung.

Veröffentlicht am 13.03.2018

rasanter Wissenschaftsthriller

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Was unten ist, gleicht demjenigen, das oben ist, und was oben ist, wiederum demjenigen, das unten ist

Im Genfer CERN wird während eines Experiments die Leiche von Frank Bellamy gefunden. Der Wissenschaftsdirektor ...

Was unten ist, gleicht demjenigen, das oben ist, und was oben ist, wiederum demjenigen, das unten ist

Im Genfer CERN wird während eines Experiments die Leiche von Frank Bellamy gefunden. Der Wissenschaftsdirektor der CIA liegt in einem sabotierten Teilchendetektor, in seiner Hand ein Zettel mit dem Namen Tomas Noranha. Schnell ist allen Beteiligten klar, Bellamy hat seinen Mörder noch identifiziert - die Jagd beginnt.
Tomas einzige Chance, er muss schneller sein und das Rätsel um Frank`s Tod lösen.
Aber woran hat der Wissenschaftler zuletzt gearbeitet, was verbirgt sich hinter dem Projekt "Quantenauge"....

~ ~ ~ *

"Der Schlüssel des Salomon" ist nicht nur für Physikbegeisterte interessant, sonder für alle, die ihre Neugier auf die Welt und das Leben nie verloren haben.

~ Die Realität ist weder das, wofür wir sie halten, noch so, wie wir sie gerne hätten; sie ist, wie sie ist. ~

...und wie sie ist, das versucht J.R. Dos Santos dem Leser Stück für Stück näherzubringen. Es ist wirklich phenomenal, wie es ihm gelingt, wissenschaftlich hoch komplizierte und komplexe Themen, Thesen und Experimente so zu erklären, dass sie nicht nur, auch einem Laien verständlich sind, sondern man auch noch Spass daran hat, es nachzuvollziehen. Das ist schon richtig klasse.

"Der Schlüssel des Salomon" ist nach dem "Einstein Enigma", der zweite ins Deutsche übersetzte Roman von Dos Santos. Zwar bauen sie in der Rahmenhandlung ein wenig aufeinander auf, aber sie können trotzdem völlig unabhängig voneinander gelesen werden. Ich war Quereinsteiger und hatte keinerlei Probleme damit.

Allerdings fand ich die Geschichte rund um die Jagd auf Tomas, jetzt nicht ganz so spannend. Diese kurzen Abschnitte sind wohl eher als wissenschaftliche und gedankliche Erholungspausen gedacht und so sollte man sie auch annehmen; einfach locker, dann hat man am ganzen Roman seinen Spass.

Fazit: Einstein, Bor & Co leicht und dennoch mit Tiefe vermittelt - so macht Physik Spass. Für alle, die ihre Neugier nie verloren haben!
Ich jedenfalls freue mich schon sehr auf die nächste Übersetzung des Autors.

Veröffentlicht am 07.03.2018

Tomás Noronha Teil 2 - Quantenauge

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Frank Bellamy vom CIA wird im CERN ermordet, bei ihm ein Zettel mit dem Namen "Tomás Noronha". Dieser hat noch einige Probleme in seinem Privatleben und jetzt muss er auch noch vor der CIA flüchten.

Das ...

Frank Bellamy vom CIA wird im CERN ermordet, bei ihm ein Zettel mit dem Namen "Tomás Noronha". Dieser hat noch einige Probleme in seinem Privatleben und jetzt muss er auch noch vor der CIA flüchten.

Das Buch ist die Fortsetzung von "Das Einstein-Enigma, in dem mir Tomás schon ans Herz gewachsen ist.

Das Cover des Buches ist wieder sehr gut gemacht, allerdings ist die rote Banderole zu auffällig und eigentlich unnötig.

Der Schreibstil des Autors ist ausgezeichnet, die Protagonsiten und Orte werden sehr plastisch dargestellt. Auch dass sich die Charaktere etwas weiterentwickelt haben, möchte ich hier positiv vermerken.

Natürlich erinnert Tomás in manchen Belangen an Dan Browns Robert Langdon, schließlich sind beide auch Kryptologen. Verwunderlich aber doch ist für mich, dass Tomás sehr großes Physik-Wissen hat, da er ja Historiker und Kryptologe ist. Und dafür dass er sich das seit dem "Einstein-Enigma" gelernt hat. Puh da muss er ein fotografisches Gedächtnis haben.

Der Autor führt uns wieder tief in die Physik ein, manche Teile des Buches muss man daher sehr genau lesen um dem Ganzen bzgl. Physik folgen zu können. Nebenbei läuft allerdings eine spannende, actionreiche Handlung - mehr als im "Einstein-Enigma -, sodass man dieses Buch auch als Thriller vermarkten kann.

Die Auflösung an sich und vieles Physikwissen habe ich schon mal in Wissens-Zeitschriften gelesen, allerdings nie so ausführlich und so bildlich dargestellt.

Auch über das "Krypto" habe ich schon einiges gelesen und war erfreut es endlich in einem Roman wiederzufinden.

Der Titel an sich ist etwas irreführend, da dieser Gegenstand zwar vorkommt und auch eine wichtige Rolle spielt, aber ist trotzdem eher irreführend, da es noch mehr an eine Schnitzeljagd denken lässt.

Fazit: Noch besser als "Das Einstein-Enigma" - lehrreich, aber auch spannend und actionreich.