Vampirkrieger Phury hat es nach Jahrhunderten des Zölibats auf sich genommen, der Primal der Vampire zu werden. Hin- und hergerissen zwischen Pflicht und der Leidenschaft zu Bella, der Frau seines Zwillingsbruders, bringt er sich in immer größere Gefahr …
Phury ist der Zwillingsbruder von Zsadist, und heimlich in deren Frau Bella verliebt. Um von dieser Verliebtheit loszukommen entscheidet er sich der Primal zu werden, und damit auch Vishous eine Last von ...
Phury ist der Zwillingsbruder von Zsadist, und heimlich in deren Frau Bella verliebt. Um von dieser Verliebtheit loszukommen entscheidet er sich der Primal zu werden, und damit auch Vishous eine Last von den Schultern zu nehmen. Aber er zweifelt an allem und jedem und verliert sich immer mehr in seiner Sucht. Auch Carmia die „von der anderen Seite“ in das Haus der Bruderschaft gewechselt ist um dem neuen Primal zu helfen ist bald überfordert. Aber sie lässt nicht locker und tatsächlich kommen sie sich Stück für Stück näher. Bis Carmia merkt, dass Phury eine andere im Kopf herumspukt. Sie ist enttäuscht und unglücklich und zieht sich hinter den Schleier zurück. Unterdessen finden die anderen Brüder Phurys verhalten nur noch anstrengend und wenig hilfreich. Durch seine vielen Fehltritte bleibt ihnen nichts weiter übrig als ihn aus der Bruderschaft auszuschließen und ihm deutlich zumachen endlich seiner Aufgabe als Primal zu entsprechen.
In diesem Band geht es nicht hauptsächlich um Phury und Carmia. Die Rahmenhandlung Vampire/Lesser bekommt eine leicht neue Wendung und auch weitgehend unbekannte Charaktere betreten die Bühne. Also ziemlich komplex diesmal. Aber toll erzählt, man kann allem Neuen gut folgen. Allerdings muss man die Vorgängerbände gelesen haben, sonst wird es schwierig.
Die Geschichte um die Bruderschaft nimmt immer mehr an Fahrt auf. Mal sehen wohin die Reise noch geht!
Von mir wieder eine absolute Leseempfehlung und 2-DAUMEN-HOCH.
Der ReRead von Band 11 ging etwas schleppend voran, dennoch fand ich ihn spannend und emotional. Nachfolgend berichte ich dir mehr dazu.
Cover und Ausstattung:
Das Cover zeigt eine junge Frau, die sich ...
Der ReRead von Band 11 ging etwas schleppend voran, dennoch fand ich ihn spannend und emotional. Nachfolgend berichte ich dir mehr dazu.
Cover und Ausstattung:
Das Cover zeigt eine junge Frau, die sich vor einer Skyline befindet. Wie immer sind auch Fledermäuse als Gestaltungselement zu sehen. Autorenname und Reihentitel behielten den gewohnten Stil. Es ist kein besonderes Cover und dennoch passend.
Meine Meinung zum Inhalt:
Im 11. Band standen Phury und Cormia im Mittelpunkt. Auch John Matthew und Rehvenge hatten Anteil am Geschehen. Die Autorin J. R. Ward holte mich erneut gekonnt an die Seite ihren Figuren und ließ mich in ihre Leben eintauchen. Sie schrieb die Geschichte wortgewandt und bildhaft.
Obwohl ich den Band vor einigen Jahren bereits gelesen habe, kam ich im ersten Drittel nur schleppend voran. Irgendwie wollte mich das Geschehen dieses Mal nicht packen. Nach einer längeren Lesepause versuchte ich es erneut und die Seiten flossen dahin. Nach und nach baute sich ein gutes Maß an Spannung auf.
Phury war höchst depressiv und schwer auszuhalten. Er versank ziemlich stark in seinem Selbstmitleid und seiner Liebe zu Bella. Ich fand es traurig, dass er dadurch abstumpfte und jeden um sich herum vergraulte. Da konnte auch ein Leben als Primal unmöglich funktionieren. So manches seiner Kapitel war ein wenig zäh zu lesen. Cormia schien trotz ihrer anerzogenen Gepflogenheiten eine starke Persönlichkeit zu sein, ich fand es schön, wie sie langsam aufblühte und aus sich herauskam. Durch Phury trat auch Rehvenge in Aktion, dessen Handlungsstrang im Hintergrund in kleinen Schüben weiterlief.
Bei John geschah ein folgenschweres Ereignis, das nicht nur ihn betraf. Den Handlungsstrang fand ich besonders spannend. Parallel dazu kam es wiederholt zu einem Sprung zu einer Person, die ich gerne wieder in der Handlung hätte, denn er fehlt mir. Die Geschichte brillierte vor allem durch die spannenden Wendungen und die hohe Emotionalität. Stellenweise konnte ich die Gefühle der Protagonistinnen und Protagonisten selbst wahrnehmen. Natürlich gab es wieder erotische Szenen, die ziemlich gut beschrieben waren.
Mir gefiel es, dass auch andere Brüder mit ihren Shellans vorkamen und die Figuren aus den vorherigen Bänden weiterhin dabei waren. In den letzten Kapiteln nahmen die Geschehnisse wesentliche Wendungen, die ich aufmerksam verfolgte. Da quasi alle mit einem Mini-Cliffhanger endeten, wurde ich neugierig wie es im nächsten Band weitergehen würde.
Mein Fazit:
Der elfte Band der »Black Dagger Brotherhood»-Reihe war nicht so stark wie seine Vorgänger. Dennoch enthielt er viele spannende und aufregende Szenen. Bei John Matthew fieberte ich am meisten mit, wobei ich auch Cormias Kapitel mochte. Phurys waren stellenweise ein wenig zäh, doch waren auch sie ganz gut. Die hohe Emotionalität der Geschehnisse zeugte erneut vom Können der Autorin J. R. Ward zwischenmenschliche Beziehungen und Empfindungen realistisch darzustellen. Die zweite Hälfte gefiel mir am besten, denn es geschahen einige folgenschwere Ereignisse, die meine Neugier auf den nächsten Band weckten.
Ich vergebe 4 von 5 möglichen Sternen!
Das eBook stammt aus meinem eigenen Besitz und wurde von mir nach dem Lesen freiwillig rezensiert.
Nach wie vor gefällt es mir nicht, dass aus dem einen Originalband für den deutschen Büchermarkt wieder zwei Bände ( Blutlinien & Vampirträume) gemacht wurden. So bricht auch Blutlinien wieder unvermittelt ...
Nach wie vor gefällt es mir nicht, dass aus dem einen Originalband für den deutschen Büchermarkt wieder zwei Bände ( Blutlinien & Vampirträume) gemacht wurden. So bricht auch Blutlinien wieder unvermittelt ab, was mich schon sehr ärgert. Ich bestrafe diese Teilungspraxis mit einem Punktabzug für den Band Blutlinien und formuliere auch für beide Bände zusammen nur eine persönliche Meinung:
In diesen beiden Bänden ist die Handlung wieder etwas mehr von Action geprägt; aber auch teilweise extrem rührselig. Darüber hinaus werden einige neue Charaktere eingeführt, die sicher in kommenden Bänden noch weiter an Tiefe gewinnen werden. Eine gehörige Portion Erotik gibt es noch obendrauf....!
Der Schreibstil ist gewohnt leicht mit einem leichten Einschlag in Richtung "Straßensprache". Na ja, zum Thema passt das eigentlich sehr schön.