Cover-Bild Verstand und Gefühl (illustriert)
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9,95
inkl. MwSt
  • Verlag: Anaconda Verlag
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: Klassisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 480
  • Ersterscheinung: 07.10.2019
  • ISBN: 9783730607848
Jane Austen

Verstand und Gefühl (illustriert)

Jane Austens berühmtes Sittengemälde »Verstand und Gefühl« ist eines der meistgelesenen Werke der frühviktorianischen Literatur. Der Roman entstand bereits um 1795, erschien jedoch erst 1811 und war das erste Buch, mit dem Austen ins Licht der Öffentlichkeit trat. Hauptfiguren der ergreifenden Geschichte sind die jungen Schwestern Elinor und Marianne Dashwood, die auf ihrer Suche nach Liebe und ehelicher Geborgenheit zwischen Vernunft und Herzensregung hinund hergerissen sind. Die bekannteste Verfilmung des Stoffs ist sicher Ang Lees »Sinn und Sinnlichkeit« aus dem Jahr 1995.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 20.07.2022

Wunderschöne Ausgabe!

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𝓝ach "Stolz und Vorurteil" ist die bezaubernde Geschichte der jungen Dashwood-Schwestern Marianne und Elinor (gemeinsam mit "Northanger Abbey") wohl mein zweitliebstes Austen-Werk - die Entscheidung fällt ...

𝓝ach "Stolz und Vorurteil" ist die bezaubernde Geschichte der jungen Dashwood-Schwestern Marianne und Elinor (gemeinsam mit "Northanger Abbey") wohl mein zweitliebstes Austen-Werk - die Entscheidung fällt schwer, da alle ihrer Bücher von einzigartiger Schönheit sind.

𝓓ie Story handelt von erster Liebe, Enttäuschungen und Herzschmerz, Hoffnung und der Suche nach Mr. Right, einem strengen gesellschaftlichen Verhaltenskodex und Statusdenken, finanziellen Abhängigkeiten und der Angst vor Mittellosigkeit, familiärem Zusammenhalt und inniger geschwisterlicher Zuneigung.

𝓓ie temperamentvolle Marianne (lebenslustig, extrovertiert, leidenschaftlich, impulsiv) plant nicht weit in die Zukunft, sondern genießt einzig das Hier und Jetzt. Ihr Charakter steht für das Gefühl, für emotionsgeladene Entscheidungen und jugendliche Unbeschwertheit,
während die reifere Elinor (bedacht, bodenständig, ruhig, selbstbeherrscht, verantwortungsbewusst) den Verstand verkörpert. Sie ist der Fels in der Brandung für Marianne, und denkt trotz ihrer eigenen Jugend schon deutlich pragmatischer, vorausschauender als ihre liebenswerte Mutter, insbesondere im Hinblick auf ihre finanzielle Situation (Stichwort: geschenktes Pferd). Im Grunde ist Elinor die zuverlässige Kraftquelle der Familie.

𝓑eide Schwestern sind äußerst intelligent und wortgewandt, allerdings wirkt die im Grunde ihres Herzens gutmütige Marianne aufgrund ihres überschwänglichen Verhaltens, ihrer Arglosigkeit, ihrer (der Jugend geschuldeten) Naivität und vor allem ihrer direkten Art (- sie spricht ihre Gedanken ungefiltert und schonungslos ehrlich aus -) häufig taktlos und ungehalten auf ihr Umfeld. Dass ihre 2 Jahre ältere Schwester Elinor ihrer ungebremsten Euphorie meist mit Ruhe begegnet, wirkt auf Marianne emotionslos, da sie noch nicht erkannt hat, dass wahre, tiefgründige Liebe nicht allein Leidenschaft bedeutet.

ℐch konnte Marianne ihre Schwärmerei für den charismatischen John Willoughby nicht verübeln, schließlich teilt er ihren Sinn für Humor, hat ähnliche Interessen und sieht verboten gut aus. Es ist ganz natürlich, dass sie sich schnell und unsterblich in ihn verliebt - zumal er bei ihrer ersten Begegnung als glorreicher Retter in der Not auftritt und ihr obendrein signalisiert, dass er ihre Gefühle erwidert. Auf die vorsichtigen Avancen des zurückhaltenderen (in Mariannes Augen uralten, da Mitte 30-jährigen) Colonel Brandon reagiert sie mit Desinteresse und beinahe schon Unhöflichkeit, da sie nur Augen für Willoughby hat und nicht daran zweifelt, dass dieser ihre große, ewige Liebe ist.

ℰnde des 18. Jahrhunderts konnte man nicht einfach heiraten, wen man will - bzw. man k o n n t e schon, musste dafür allerdings einen hohen (für manche Menschen undenkbaren) Preis zahlen: bei einer als nicht standesgemäß erachteten Beziehung drohte gesellschaftlicher Abstieg. Der Druck, sich vorteilhaft zu verheiraten, war immens, die Angst vor Armut berechtigt (speziell bei Frauen, denen nicht viele ehrbare Verdienstmöglichkeiten offenstanden). Es ist eine schöne Sache, von romantischer Liebe zu träumen, nur kann sich nicht jede:r diesen Luxus erlauben; für viele Menschen wog das Bedürfnis nach finanzieller Sicherheit schlichtweg schwerer, als eine erfüllende Liebesbeziehung, was ich nicht verurteile, zumal Liebe auch erst mit der Zeit wachsen kann.

𝓥ielleicht kennt ihr schon die Verfilmung des Werkes, falls nicht: Kate Winslet, Emma Thompson, Hugh Grant, der unvergessene Alan Rickman und Hugh Laurie (aka Dr. House) - braucht ihr noch mehr Gründe?!

𝐅𝐚𝐳𝐢𝐭: 5 ✰ ✰ ✰ ✰ ✰
𝓓as optische Highlight des vorliegenden Buches sind selbstverständlich die zahlreichen stimmungsvollen Illustrationen. Auch das Cover begeisterte mich, ich liebe den Farbton und die Verzierungen! Eine wunderschöne Ausgabe dieses allseits geschätzten Austen-Klassikers, die in keinem Regal einer Janeite fehlen darf!

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Veröffentlicht am 07.08.2021

Märchenhaft

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Worum geht es?:

Das Buch handelt von zwei Schwestern, die auf der Suche, nach ihrer großen Liebe sind.

Meine Meinung:

Jane Austens Bücher sind einfach Meisterwerke.
Die Zitate, die Gefühle, die Liebe, ...

Worum geht es?:

Das Buch handelt von zwei Schwestern, die auf der Suche, nach ihrer großen Liebe sind.

Meine Meinung:

Jane Austens Bücher sind einfach Meisterwerke.
Die Zitate, die Gefühle, die Liebe, die sie mit den Geschichten präsentiert sind einfach unglaublich.
Die Meisten werden sie von ihrem Werk „Stolz und Vorurteil“ kennen.

Wenn es euch gefallen hat, kann ich nur sagen, dass „Verstand und Gefühl“ ebenfalls ein unheimliches Leseerlebnis sein wird.

Allein schon die Aufmachung der illustrierten Ausgabe ist einfach so so schön!
Es ist ein Hardcover. Die Illustrationen, welche man in einigen Kapiteln finden kann, machen das Leseerlebnis noch einmal wundervoller, da ich sowieso schon ein Fan von der auf dem Cover bin (generell von Illustrationen).

Der Schreibstil hat mir auch gleich sehr gut gefallen und ich brauchte nicht lange, um mich einzulesen.
Er ist fast schon märchenhaft.

Auch die Protagonisten, die Schwestern besonders, haben mir gut gefallen und sie wurden einfach so detailliert ausgearbeitet. Man hat klare Unterschiede zwischen den beiden bemerkt, was ich gut fand. So gab es viel Abwechslung. Natürlich gab es allerdings auch ein paar Protagonisten, die etwas unsympathischer waren. Hiermit haben sie jedoch natürlich aufsehen erschaffen und die Handlung noch mehr gestärkt.
Gekräftigt wurde sie jedoch auch stark durch die verschiedenen Gefühle, ein auf und ab. Jedoch im guten Sinne. Diese Achterbahn hat den Handlungsverlauf noch spannender gemacht.

Fazit:

Auch, wenn ihr bis jetzt noch kein Buch von Jane Austen gelesen habt oder auch noch nicht so vertraut mit dem Genre seid, kann ich euch das Buch nur empfehlen. Es dient als toller Einstieg!

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Veröffentlicht am 05.01.2022

Klassiker

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Zuerst möchte ich über das Cover und die Aufmachubg des Buches reden: einfach WUNDERSCHÖN! Es ist so liebevoll illustriert und das Cover ist einfach ein absoluter Hingucker! Es ist verspielt und sieht ...

Zuerst möchte ich über das Cover und die Aufmachubg des Buches reden: einfach WUNDERSCHÖN! Es ist so liebevoll illustriert und das Cover ist einfach ein absoluter Hingucker! Es ist verspielt und sieht ästhetisch aus. Verstand und Gefühl von Jane Austen war ein ganz anderes und doch emotionales Buch. Verbitterung, viele weitere Emotionen und Enttäuschung kamen in diesem Buch zusammen. Jane Austens Schreibstil ist meiner Meinung immer so besonders und man hat sofort das Gefühl wieder in der viktorianischen Ära zu sein. In diesem Buch handelt es sich um die Liebe, die Suche nach ihr und die typischen viktorianischen Absichten, wie die Absicherung der Frau durch eine Heirat, die gesellschaftliche Rolle und die Beziehungen. Es wird von den tragischen Ereignissen der Dashwood-Schwestern gesprochen. Im Hauptpunkt stehen Marianne und Elinor. Es werden die Beziehungen von ihnen nach dem Tod ihres Vaters beschrieben. Ich muss ehrlich sein, dass mich das Buch nicht so sehr mitgenommen hat wie ich es erwartet hätte. Wie auch immer, Austens Schreibstil hingegen ist einfach so fesselnd und man ist in einer komplett anderen Zeit katapultiert. Ich liebe ihre Dialoge, die warm, aber auch frech sind. Ihre ehrliche Art kommt sofort über ihren Schreibstil raus. Man hat einfach das Gefühl etwas altes und kostbares zu lesen! Was ich aber am meisten liebe, sind die starken Charaktere! Und das sind alles die Frauen, die eine so große Willensstärke zeigen und einfach gegen das typische viktorianische Bild der Frau kämpfen. Es ist klassisch, aber gleichzeitig auch so modern und viel weiter für die damalige Zeit. Manchmal hat es sich etwas gezogen und ich war nicht mehr ganz in der Geschichte drin, aber ich habe die Charaktere geliebt und habe mitgelitten. Die Emotionen und Gefühle wurden wunderschön beschrieben und mir ist das Herz dabei gebrochen.

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Veröffentlicht am 13.07.2021

New Adult aus einem anderen Jahrhundert

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Klappentext (laut Verlag):

Jane Austens berühmtes Sittengemälde »Verstand und Gefühl« ist eines der meistgelesenen Werke der frühviktorianischen Literatur. Der Roman entstand bereits um 1795, erschien ...

Klappentext (laut Verlag):

Jane Austens berühmtes Sittengemälde »Verstand und Gefühl« ist eines der meistgelesenen Werke der frühviktorianischen Literatur. Der Roman entstand bereits um 1795, erschien jedoch erst 1811 und war das erste Buch, mit dem Austen ins Licht der Öffentlichkeit trat. Hauptfiguren der ergreifenden Geschichte sind die jungen Schwestern Elinor und Marianne Dashwood, die auf ihrer Suche nach Liebe und ehelicher Geborgenheit zwischen Vernunft und Herzensregung hinund hergerissen sind. Die bekannteste Verfilmung des Stoffs ist sicher Ang Lees »Sinn und Sinnlichkeit« aus dem Jahr 1995.

Meine Meinung:

Zuerst: "Verstand und Gefühl" war mein erster Klassiker, aber es werden noch welche folgen, vor allem will ich unbedingt noch "Stolz und Vorurteil" und "Emma" von Jane Austen lesen!

Aber nun zur Rezension:

Dadurch, dass es mein erster Klassiker war, hab ich mir am Anfang, bis zirka zur Hälfte des Buches mit der Sprache sehr schwer getan und bin nur langsam voran gekommen. Nachdem ich mich dann aber daran gewöhnt habe, wurde es immer besser und ich konnte sowohl die Geschichte als auch die Sprache wirklich genießen. Gegen Ende und zwischendurch kam es mir vor, als würde ich einen New Adult Roman aus einem anderen Jahrhundert lesen!

Ich fand es wirklich spannend zu lesen, wie sich die Leute der damaligen Zeit verhalten haben und wie die Umgangsformen sich sehr deutlich verändert haben, ganz wie man in der Serie Bridgerton gesehen hat, nur dass in diesem Buch die Ballsaison keine Rolle spielt.
Die Charaktere haben mir auch sehr gut gefallen, auch wenn ich ab und zu die eine Person mit der anderen verwechselt habe, beziehungsweise vergessen, wer das jetzt eigentlich ist.

Ich hatte aber auch meine Charaktere, die ich überhaupt nicht leiden konnte. Dazu gehören Mrs. John Dashwood, Mrs. Ferrars und Lucy Steele. Mit ihnen konnte ich einfach nicht warm werden und vor allem Lucy fand ich einfach nur nervig.

Das Setting gefällt mir auch unglaublich gut, da ich einfach ein sehr großer England-Fan bin und durch Bridgerton eine große Liebe für diese Zeit, in der das Buch spielt, entwickelt habe.

Fazit:

Dafür, dass es mein erster Klassiker war, war ich wirklich überrascht, wie gut mir das Buch gefallen hat und wie sehr ich mich an Jane Austen's Schreibstil gewöhnt habe.
Für alle, die vor Klassikern nicht zurückschrecken, gibt es hier definitiv eine Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 04.01.2022

Ausgabe wunderschön, aber Geschichte langatmig

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INSGESAMT:
Auflage: 5/5 ⭐️
Geschichte: 3/5 ⭐️

Inhalt:

Jane Austens Debütroman handelt von zwei Schwestern, Elinor und Marianne Dashwood, die mit unterschiedlichen Ansichten durchs Leben gehen und doch ...

INSGESAMT:
Auflage: 5/5 ⭐️
Geschichte: 3/5 ⭐️

Inhalt:

Jane Austens Debütroman handelt von zwei Schwestern, Elinor und Marianne Dashwood, die mit unterschiedlichen Ansichten durchs Leben gehen und doch ähnliche Schicksale durchlaufen müssen. Nachdem ihr Vater starb, sind sie gezwungen, gemeinsam mit ihrer Mutter und ihrer jüngsten Schwester umzuziehen und sich an ein neues Leben in ärmlicheren Verhältnissen zu gewöhnen.
Es ist eine Geschichte über die Liebe und die Rolle der Frau Ende des 18. Jahrhunderts in England und über die Vereinbarkeit von Rationalität und Emotionalität.

Meinung:

Ich habe wirklich lange gebraucht, um das Buch zu beenden, weil es mich irgendwie nicht so packen konnte. Zwischendurch war es langatmig und auch langweilig und irgendwie konnte ich zu den meisten Charakteren keine Verbindung aufbauen, nur zu Elinor. Dafür ging am Ende dann wiederum alles sehr schnell und plötzlich und war auf ein paar Seiten beendet.
Abgesehen davon war der Schreibstil von Jane Austen aber wieder wunderschön und das beschriebene Leben um 1800 wie ein Eintauchen in eine andere Welt.
Die Illustrationen waren eine schöne Ergänzung zur Geschichte und auch allgemein macht diese Ausgabe unglaublich viel her und gefällt mir optisch total gut.

Insgesamt ist das Buch für diejenigen empfehlenswert, die Klassiker ohnehin mögen und mit der altertümlichen Sprache gut zurechtkommen. Als Einstieg in die Welt der Klassiker ist es jedoch eher nicht geeignet.

(Werbung | Rezensionsexemplar)

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