Cover-Bild Earth Girl: Die Prüfung

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9,99
inkl. MwSt
  • Verlag: ROWOHLT E-Book
  • Genre: Fantasy & Science Fiction / Fantasy
  • Ersterscheinung: 01.09.2012
  • ISBN: 9783644472013
Janet Edwards

Earth Girl: Die Prüfung

Julia Walther (Übersetzer)

Sie kommt von der Erde. Ihr Schicksal steht in den Sternen.Jarra ist ein «Earth Girl». Während sich der Rest der Menschheit aufmacht, fremde Galaxien zu entdecken, ist Jarra zu einem Leben auf dem alten Heimatplaneten verdammt: Aufgrund eines Gendefekts kann sie nicht teleportieren. Sie gehört zu den Ausgestoßenen, den Wertlosen. Aber Jarra hat einen Traum: Sie will normal sein, will wie alle anderen studieren. Ihre Leidenschaft ist die Frühgeschichte – der faszinierende Zeitraum vor Erfindung der Portaltechnik. Damals lebten die Menschen in riesigen Städten wie New York, die heute nur noch Ruinen sind. Um ihren Traum wahr werden zu lassen, muss Jarra ihre Identität verleugnen. Sie ist bereit, diesen Preis zu zahlen. Doch als ein schreckliches Unglück droht und nur Jarra es aufhalten kann, beginnt sie sich zu fragen, ob es wirklich so erstrebenswert ist, normal zu sein ...

Lesejury-Facts

  • Dieses Buch befindet sich in 8 Regalen.
  • 3 Mitglieder haben dieses Buch gelesen.
  • Dieser Titel ist das Lieblingsbuch von 1 Mitgliedern.

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 26.07.2018

Wundervoller 1. Band einer tollen Sci-Fi Autorin

2

Zuerst einmal eine Warnung: Dies ist der erste Band einer Reihe mit bisher drei auf Englisch erschienenen Romanen, von denen jedoch nur zwei auf deutsch übersetzt wurden und soweit mir bekannt, ist eine ...

Zuerst einmal eine Warnung: Dies ist der erste Band einer Reihe mit bisher drei auf Englisch erschienenen Romanen, von denen jedoch nur zwei auf deutsch übersetzt wurden und soweit mir bekannt, ist eine Übersetzung des dritten und bisher letzten Bands nicht geplant. Auch wenn man diesen 1. Band einzeln lesen kann, da kein großer Cliffhanger am Ende steht, sollte man sich gut überlegen, ob man eine Reihe anfängt, die nicht vollständig übersetzt ist. Dazu kommt, dass die Autorin auf Englisch bereits einige Short Stories und Novellen zu dieser Reihe veröffentlicht hat. Ich habe, nachdem ich diesen ersten Band auf deutsch gelesen hatte, die ganze Reihe auf Englisch gelesen (+ Short Stories & Novellen) und finde, man kann die Werke der Autorin sehr leicht im Original lesen.
Die Inhaltsangabe bzw. den Klappentext finde ich ein wenig irreführend, da vieles ausgelassen oder falsch dargestellt wurde, so könnte man beispielsweise annehmen, dass die Menschen der Zukunft ohne Hilfsmittel “teleportieren“ können, was nicht der Fall ist.
Ich finde Janet Edwards hat eine ganz außergewöhnliche Welt erschaffen und das mit einfachsten Mitteln; man lernt die Zukunft, in die Jarra mit einem “Handicap“ hinein geboren wurde, beiläufig und unaufgeregt, kennen. So großartig wie das “Worlbuilding“ bzw. Setting der Autorin sind auch ihre unglaublich sympathischen und authentischen Charaktere, allen voran die Protagonistin Jarra.

Veröffentlicht am 31.07.2018

Gefangen auf der Erde

1

In der Zukunft hat die Menschheit ganze Planetenkonstellationen im Universum durch die Portaltechnik erschlossen. Nicht alle Menschen können sich jedoch daran erfreuen. Jarra gehört zu den Menschen, die ...

In der Zukunft hat die Menschheit ganze Planetenkonstellationen im Universum durch die Portaltechnik erschlossen. Nicht alle Menschen können sich jedoch daran erfreuen. Jarra gehört zu den Menschen, die durch einen Gendefekt nur auf der Erde überleben und somit auf keine anderen Planeten reisen können. Jarra lässt sich davon aber nicht aufhalten und studiert ihr Traumfach Vorgeschichte an einer Universität eines anderen Planeten. Und verleugnet ihr wahres Selbst.

Jarra ist eine starke Persönlichkeit, die sich durch nichts aufhalten lässt und genau weiß, was sie möchte. Leider bekommt – obwohl das Buch aus ihrer Sicht geschrieben ist – nicht so viel von ihrer Gefühlswelt mit. Vor allem bei der Liebesgeschichte stellt das ein Problem dar. Man kann diese nicht wirklich nachvollziehen, denn es wird nie deutlich, warum sich die beiden mögen und was sie emotional verbindet.

Der Großteil des Buches beschäftigt sich mit Jarras Studium. Wie sie mit ihren Kommilitonen auf den Ausgrabungsstätten der Vergangenheit – was unsere Gegenwart ist – ist und dort ihre Fähigkeiten unter Beweis stellt. Die Spannung des Buches rührt allein von den Unfällen auf den Ausgrabungsstätten und der Rettung von verschütteten Menschen her.

Eine große Stärke des Buches ist die Welt an sich. Diese hat die Autorin sehr gut und detailliert dargestellt. Man erfährt auch immer mal wieder, wie es zu der Portaltechnik kam. Es wird auch der Konflikt zwischen den Menschen, die normal zu anderen Planeten reisen können und denen, die dies nicht können, aufgegriffen.

Die erschaffene Welt ist sehr groß. Durch Jarras Einschränkung und ihrem Studium bekommt man aber als Leser nur einen kleinen Teil davon zu sehen. Wahrscheinlich wird man in den nächsten Teilen noch weiter entführt und es kommt hoffentlich noch mehr Spannung auf.

Veröffentlicht am 27.07.2018

Eine Reise in die Zukunft

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Jarra ist ein „Earth Girl“ und gilt als behindert. Ein Gendefekt sorgt dafür, dass sie nicht teleportieren kann, sondern auf der Erde bleiben muss. Doch sie will sich mit ihrem Schicksal nicht abfinden ...

Jarra ist ein „Earth Girl“ und gilt als behindert. Ein Gendefekt sorgt dafür, dass sie nicht teleportieren kann, sondern auf der Erde bleiben muss. Doch sie will sich mit ihrem Schicksal nicht abfinden und will studieren wie alle „Normalen“. Dafür muss sie ihre Identität verleugnen und eine andere erfinden. Das klappt zunächst ganz gut, und Jarra bewährt sich in ihrem Geschichtskurs. Doch sie muss aufpassen, dass sie sich nicht zu früh verrät.
Janet Edwards entwirft mit „Earth Girl“ eine völlig andere Welt als die, in der wir leben. Menschen teleportieren sich auf andere Planeten, die Städte, wie wir sie kennen, sind zu Ruinen verkommen, nachdem die Menschheit auf andere Planeten umzog. Sich in dieser Zukunft zurechtzufinden, verlangt vom Leser zunächst viel Aufmerksamkeit, doch danach kann man mit Jarra mitfiebern als würde man selbst in dieser Welt leben. Behutsam greift die Autorin das Thema der Außenseiterin auf, sie bewertet dabei nicht, sondern lässt Jarra bzw. ihre Mitstudenten die Konflikte erleben, die sich daraus ergeben. Damit bleiben die Personen durchweg sympathisch, die Geschichte bleibt von Anfang bis Ende glaubwürdig.
Mit „Earth Girl“ hat Janet Edwards eine intelligente Fantasy-Reihe geschaffen, und ich bin schon gespannt, wie es mit Jarra und ihren Freunden weitergeht.

Veröffentlicht am 16.02.2017

Die Geschichte eines Mädchens das sich weigert sich den Konventionen und Vorurteilen gegenüber ihrer "Rasse" zu beugen

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Jarra gilt als "behindert". Und zwar behindert in dem Sinne, dass sie im 28. Jahrhundert zu einer Minderheit der Menschheit gehört, welche nicht wie der Rest der Menschen die Möglichkeit hat durch die ...

Jarra gilt als "behindert". Und zwar behindert in dem Sinne, dass sie im 28. Jahrhundert zu einer Minderheit der Menschheit gehört, welche nicht wie der Rest der Menschen die Möglichkeit hat durch die Portaltechnik auf fremde Planeten zu reisen. Sie und ihresgleichen sind Ausgestoßene und "behinderte Kinder" gelten stellenweise als eine Schande und werden schnellstens "entsorgt". Doch Jarra will sich mit ihrem Schicksal nicht abfinden. Sie will unbedingt Frühgeschichte studieren, die Zeit vor der Erfindung der Portale. Das ist ihre ganze Leidenschaft und sie ist darin unheimlich begabt. Doch anstatt sich an der Universität der Erde zu bewerben, geht sie ein unabsehbares Wagnis ein in dem sie ihre Identität verschleiert und sich einen komplett fiktiven und gut durchdachten Hintergrund ausdenkt. Damit will sie unerkannt unter den Studenten der fremden Universität bei einem Kurs auf der Erde studieren um allen zu beweisen: auch "Affen" haben einen Wert.
Doch dann kommt so einiges anders und ihr Leben wird sich verändern...

Wie ich diese Reihe liebe ♥ Sie ist einfach so ganz anders als alles was ich bisher gelesen habe in rümpfen. Bis auf die Tatsache das Jarra 18 und damit eben noch eine Jugendliche ist, hat das Buch nur sehr wenig von einem Jugendbuch und den typischen Problemen.
diesem Bereich. Zum einen kann ich schon mal alle beruhigen die beim Thema Jugendbuch gleich dazu neigen die Nase zu
Es gibt keine nervigen Dreiecksgeschichten, minimalste Teenieprobleme und auch nur sehr spärliche Romantik. Vielmehr erzählt Jarra in diesem Buch dem Leser ihre Geschichte als Ausgestoßene unter "normalen" Menschen und spricht dabei den Leser direkt an.
Dabei ist Jarra ein starker Charakter der auch noch sehr intelligent ist und das ohne zu perfekt zu sein. Auch sie macht Fehler zu deren Konsequenzen sie stehen muss. Sie ist wirklich eine meiner liebsten Protagonistinnen unter einer sehr großen Auswahl, und das noch nach Jahren.

In der Geschichte geht zum einen sehr viel um ihren Platz in der Gesellschaft und wie sie langsam aber sicher auch ihre Meinung gegenüber den "Exos" ändert und sich selbst auch als wertvoll erachten und akzeptieren kann. Zum anderen, und das zum größten Teil, geht es in der Story um die fiktive Vergangenheit der Erde. Um vergangene Katastrophen und Kriege und deren Hinterlassenschaften. Es geht um die Geschichte der Menschheit und wie die Portale das Angesicht der Erde verändert haben. Und es geht um die moderne Form der Archäologie der Jarra in ihrem Geschichtsstudium nachgeht und die wirklich sehr interessant, spannend und scifi-mäßig dargestellt wird. Oder könnt ihr euch vorstellen, in einer apokalyptischen Silhouette des verlassenen New Yorks in einem Schutzanzug und mit schwerem Gerät unter Einsatz eures Lebens verschüttete Zeugnisse der Vergangenheit auszugraben? Zeugnisse die unheimlich wertvoll sind weil ein großer Teil der Daten der Menschheit in einer schlimmen Stunde verloren gingen und einige Errungenschaften der Jahrhunderte unwiederbringlich verloren sind. Die ganzen Szenen rund um die Ausgrabungen sind unheimlich fesselnd und stellenweise auch richtig emotional.
Es gab einige Stellen im Buch bei denen ich auch heute noch mitgezittert und teilweise auch Tränen verdrückt habe, obwohl ich sie ja schon kannte.
Das Buch ist einfach die perfekte Mischung aus Jarras Leben und ihren Problemen als "Affe", den Ausgrabungen und den Szenen die damit zusammenhängen und dem SciFi-Anteil der dem ganzen einfach eine ganz andere Atmosphäre verleiht. Dabei ist das Buch zwar durchaus ein wenig technisch, jedoch in einem erträglichen Maße und alles wird vollkommen verständlich erklärt.
Für mich eine Reihe die immer in meinem Regal bleiben wird und bei der ich schnell den 2. Band weiterlesen werde. Übrigens ist der erste Band in sich ziemlich abgeschlossen^^

Die Geschichte eines Mädchens das sich weigert sich den Konventionen und Vorurteilen gegenüber ihrer "Rasse" zu beugen und die alles daran setzt sich und anderen zu beweisen das sie wertvoll ist.
Eine Geschichte in der "die Geschichte" der Menschheit eine große Rolle spielt und in der Archäologie der ungewöhnlichen Art betrieben wird. Und eine Geschichte, die emotional, spannend und fesseln zeigt, das alles machbar ist, wenn man nur fest an sich selbst glaubt und niemals aufgibt.
Archäologie in Space - dies ist die Geschichte von Jarra. Dem "Affen" der ein Mensch sein wollte und dabei ungeahnte Ereignisse in Gang setzt.

Zuerst erschienen auf: http://cat-buecher-welt.blogspot.de/2017/02/rezi-die-prufung-earth-girl-bd-1-von.html

Veröffentlicht am 25.01.2017

Earth Girl - Die Prüfung Earth Girl - Die Prüfung

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Kurzbeschreibung:
Jarra ist ein «Earth Girl». Während sich der Rest der Menschheit aufmacht, fremde Galaxien zu entdecken, ist Jarra zu einem Leben auf dem alten Heimatplaneten verdammt: Aufgrund eines ...

Kurzbeschreibung:
Jarra ist ein «Earth Girl». Während sich der Rest der Menschheit aufmacht, fremde Galaxien zu entdecken, ist Jarra zu einem Leben auf dem alten Heimatplaneten verdammt: Aufgrund eines Gendefekts kann sie nicht teleportieren.
Sie gehört zu den Ausgestoßenen, den Wertlosen. Aber Jarra hat einen Traum: Sie will normal sein, will wie alle anderen studieren. Ihre Leidenschaft ist die Frühgeschichte – der faszinierende Zeitraum vor Erfindung der Portaltechnik. Damals lebten die Menschen in riesigen Städten wie New York, die heute nur noch Ruinen sind. Um ihren Traum wahr werden zu lassen, muss Jarra ihre Identität ver¬leugnen. Sie ist bereit, diesen Preis zu zahlen. Doch als ein schreckliches Unglück droht und nur Jarra es aufhalten kann, beginnt sie sich zu fragen, ob es wirklich so erstrebenswert ist, normal zu sein ...

Zum Buch:
Wo fängt man am besten an, bei diesem Fantastischen Buch. Es hat mich so mit gerissen, dass ich es jetzt in 2 Tagen gelesen habe. So was hatte ich schon lange nicht mehr. Für mich war Earth Girl mein erster Sience Fiction – Roman. Sience Fictionhat mich immer abschreckt wegen diese „bösartigen“ Aliens, die hier aber gar nicht auftauchen, weil es sie gar nicht gibt. :D (Auch wenn es sie irgendwo geben muss muhahahaha)
Der Schreibstiel von J. Edwards ist sehr persönlich in meinen Augen. Man hat beim Lesen das Gefühl das Jarra (unsere Hauptfigur) mit uns persönlich spricht. Was ich sehr angenehm beim Lesen empfunden habe.
Allgemein hat mich die ganze Welt die J. Edwards erschaffen hat sehr in ihren Bann gezogen. Sie wird und von Seite zu Seite klarer und man hat nicht das Gefühl zu viele oder zu wenige Infos zubekommen. Das ganze Buch ist auch sehr schön aufgegliedert von den Kapiteln, sie sind nicht allzu lang.

Fazit:
Earth Girl ist eine gelungene und gut durchdachte Geschichte die von der ersten bis zu letzten sich in seinen Bann zieht und ich kann es kaum abwarten bis der zweite Teil rauskommt.