Cover-Bild Die Stille zwischen uns
(18)
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere

Klicken Sie hier, um den Weitersagen-Button zu aktivieren. Erst mit Aktivierung werden Daten an Dritte übertragen.

11,99
inkl. MwSt
  • Verlag: BoD – Books on Demand
  • Themenbereich: Belletristik - Liebesromane
  • Genre: Romane & Erzählungen / Erzählende Literatur
  • Seitenzahl: 342
  • Ersterscheinung: 09.07.2020
  • ISBN: 9783751969482
Jasmin Winter

Die Stille zwischen uns

»Und so liegen wir einfach nur da und halten uns gegenseitig fest, um nicht zu ertrinken.

Mia ist stumm. Das war nicht immer so, doch seit sie vor zwei Jahren ihre Eltern auf brutale Weise verloren hat, bringt sie kein Wort mehr über die Lippen. Als sie zur Hochzeit ihrer besten Freundin Laura nach Edinburgh reist, lernt sie dort Finn kennen. Ein kurzer Blick, ein einfaches Händeschütteln, das reicht aus, um sie beide ineinanderstürzen zu lassen. Sie brauchen keine Worte, um zu wissen, wer der jeweils andere für sie sein könnte. Diese tiefgreifende Verbundenheit zwischen Mia und Finn sowie das Wiedersehen mit Laura lassen Mia zum ersten Mal wieder richtig leben. Doch ein gefährlicher Schatten aus der Vergangenheit erschüttert ihre neu geordnete Welt, und auch Finn, der sich gerade von seinen eigenen Dämonen löst, kann sie nicht retten . . .

Dieses Produkt bei deinem lokalen Buchhändler bestellen

Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 14.07.2020

Schön

1

Worum gehts?
In dem Buch geht es um Mia, die seit dem Tod ihrer Eltern nicht mehr spricht. Für die Hochzeit ihrer besten Freundin Laura reist sie nach Edinburgh, wo sie schon am Flughafen auf Finn trifft, ...

Worum gehts?
In dem Buch geht es um Mia, die seit dem Tod ihrer Eltern nicht mehr spricht. Für die Hochzeit ihrer besten Freundin Laura reist sie nach Edinburgh, wo sie schon am Flughafen auf Finn trifft, den Bruder von Lauras Verlobten. Direkt stimmt die Chemie zwischen den beiden und sie haben eine Verbindung. Finn versteht Mia ohne Worte, und genauso geht es auch Mia. Doch gerade als Mia endlich wieder richtig ins Leben zurückfindet, wird sie von ihrer Vergangenheit eingeholt, bei denen ihr keiner helfen kann.

Meine Meinung:
Cover
Fangen wir mit dem wunderschönen Cover an! Beides, Cover und Titel, gefallen mir unglaublich gut! Die Farben wirken wunderschön und haben so etwas harmonisches aber im Zusammenhang mit dem Titel auch mysteriöses, was sehr gut zum Inhalt des Buches passt.

Protagonisten
Mia ist eine sehr zurückhaltende und stille Person, was noch dadurch verstärkt wird, dass sie nicht spricht. Sie muss sich durch Blicke, geschriebene Worte und Handzeichen ausdrücken, lässt sich davon jedoch nicht unterkriegen! Durch den Tod ihrer Eltern hat sie schon einiges durchmachen müssen und vertraut Menschen sehr schwer, ihre nächste Bezugsperson ist ihre beste Freundin Laura.
Auch Finn musste in seiner Vergangenheit schon mit einigen Problemen kämpfen, die ihn noch bis in die Gegenwart belasten. Trotzdem würde er für Mia vom ersten Moment an alles tun und möchte ihr nicht mehr von der Seite weichen, will sie beschützen und für sie da sein.

Die beiden Protagonisten Mia und Finn sind beide sehr unterschiedlich, in ihre Situation konnte ich mich jedoch leider nicht wirklich hineinfühlen, da beide ein ganz anderer Typ Mensch sind als ich.

Schreibstil:
Ich glaube, so viele Zitate, wie ich sie mir in diesem Buch markiert habe, habe ich noch nie zuvor in einem Buch markiert!
Ich kam super gut in die Geschichte rein und der Schreibstil war zu großen Teilen sehr flüssig zu lesen, manchmal haben mich die gewählten Zeitformen aber irgendwie gestört und haben meinen Lesefluss doch etwas gestört, weil sie irgendwie nicht passend geklungen haben. Auch hat man einige Informationen erhalten, die mit der Handlung selbst gar nichts zu tun hatten und von denen ich nicht wirklich wusste, was ich mit ihnen anfangen soll.
Insgesamt hat mir der Schreibstil aber geholfen, gut in die Geschichte hereinzufinden.

Setting:
Die Geschichte spielt in Schottland, in Edinburgh, was mir sehr gut gefallen hat! Vor allem die Beschreibungen der Universität und der Umgebung waren unglaublich detailliert und ich hatte das Gefühl, neben Mia zu stehen und mir den Campus ansehen zu können.

Fazit:
Jasmin Winter schreibt es selbst in ihrer Danksagung: entweder man kommt damit klar, wie schnell sich Mia und Finn verlieben und eine Verbindung zueinander aufbauen, oder man kann es leider einfach nicht nachvollziehen. Bei mir war leider letzteres der Fall. Mir ist alles etwas zu schnell passiert, das erste Kennenlernen, die erste Berührung, das erste sich-ein-Bett-teilen, ohne dass es ein wirkliches sich Kennelernen gibt. Ich glaube selbst nicht so wirklich an "Liebe auf den ersten Blick" und deswegen war es für mich schwer nachvollziehbar, dass die als kurz zuvor noch als sehr zurückhaltend und schüchtern charakterisierte Mia Finn vom ersten Moment an vertraut und sich ihm öffnet, ihren Seelenverwandten findet. Mir haben die echten Gespräche abseits des ohne-Worte-Austauschs gefehlt, in dem sich die beiden wirklich kennenlernen.
Neben der Liebesgeschichte zwischen Mia und Finn handelt das Buch auch noch von den Ereignissen in Mias Vergangenheit, die teilweise als Träume oder Flashbacks eingeschoben werden und auch in der Gegenwart nochmal aufgegriffen werden.
Wo ich mich irgendwann damit abgefunden habe, dass Mia und Finn eben so schnell zueinander gefunden haben und mich endlich von der Geschichte habe mitreißen lassen können und in Mias Welt eintauchen konnte, hat mich dieser Teil sehr überrascht, da ich mit dieser Aufarbeitung Mias Vergangenheit nicht gerechnet habe und es mich leider auch nicht so wirklich überzeugen konnte.
Vor allem das Setting, aber auch der Schreibstil haben mir wirklich gut gefallen, Jasmin Winter hat wirklich viele wundervolle Sätze formuliert, die ich mir alle als Zitate speichern musste! Auch mit der Liebesgeschichte habe ich mich anfreunden können, auch wenn es bei mir leider etwas länger gedauert hat. Vielleicht liegt es daran, dass ich noch jung bin, noch nie selbst wirklich verliebt gewesen bin, und das Ganze deswegen nicht verstehen kann, ich weiß es nicht. Gerne hätte ich mich besser in Mia hineinversetzen wollen und mich mit ihr mit in Finn verlieben wollen, der ein unglaublich toller Kerl ist, aber für mich ging das einfach zu schnell.

Insgesamt hat mir das Buch aber doch gut gefallen, auch wenn mich ein paar Sachen gestört haben. Da es aber ein persönliches Empfinden ist, dass mir die Beziehung zwischen den beiden zu schnell passiert ist, was anderes Lesern aber vielleicht sehr gut gefällt und zusagt, werde ich das in meiner Bewertung einfach ausklammern und gebe "Die Stille zwischen uns" wohlverdiente 4 von 5 Sterne 🌟.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 01.01.2021

Liebesgeschichte mit Thrillerelementen

0

Die Grundidee des Buches ist gut und ich mag es, dass es aus den Perspektiven beider Hauptprotagonisten geschrieben ist. Leider gibt es die ein oder andere Länge in der Handlung. Das nimmt zum Teil die ...

Die Grundidee des Buches ist gut und ich mag es, dass es aus den Perspektiven beider Hauptprotagonisten geschrieben ist. Leider gibt es die ein oder andere Länge in der Handlung. Das nimmt zum Teil die Spannung. Der Schreibstil ist gut zu lesen. Die Thrillerelemente in einer Liebesgeschichte finde ich eine ganz abwechslungsreiche Idee.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 09.12.2020

Interessante Grundidee, aber ausbaufähige Umsetzung

0

Seit dem grausamen Mord an ihren Eltern spricht Mia nicht mehr.
Erst als sie wegen der Hochzeit ihrer besten Freundin Laura nach Schottland reißt, lernt sie Finn kennen, der in ihr wieder das Bedürfnis ...

Seit dem grausamen Mord an ihren Eltern spricht Mia nicht mehr.
Erst als sie wegen der Hochzeit ihrer besten Freundin Laura nach Schottland reißt, lernt sie Finn kennen, der in ihr wieder das Bedürfnis weckt, zu sprechen.
Doch Finn hat mit seinen eigenen Dämonen zu kämpfen und auch Mia wird noch von ihrer Vergangenheit verfolgt…

Erzählt wird die Geschichte aus Sicht beider Protagonisten.
Mia ist seit dem Tod ihrer Eltern eher schüchtern und verschlossen. Durch Finn findet sie aber wieder Energie, um weiterzumachen.
Auch Finn hat noch mit Ereignissen aus seiner Vergangenheit zu kämpfen und ist deshalb oft niedergeschlagen. Doch durch ihr Auftauchen bringt Mia die Freude in sein Leben zurück.

Die Handlung konnte mich leider nicht wirklich mitreißen.
Dies lag vor allem daran, dass es sich an manchen Stellen sehr gezogen hat. Des öfteren werden Szenen nämlich aus Sicht beider Charaktere erzählt, während wichtige Dinge gar nicht angesprochen werden. So wird Finns Vergangenheit überhaupt nicht behandelt, obwohl diese in seinen Gedanken sehr präsent war.
Auch passten die 2 Handlungsstränge für mich irgendwie nicht zusammen: Auf der einen Seite die seichte Liebesgeschichte und auf der anderen die überdramatisierten Kriminalelemente.
Die Liebesgeschichte konnte mich hierbei nicht packen, da bei mir die Gefühle nicht wirklich ankamen. Eigentlich waren die Protagonisten sofort total verliebt, weswegen auch eine generelle Entwicklung in der Geschichte gefehlt hat.
Leider konnte mich auch die Kriminalelemente nicht überzeugen, da vieles auf mich unrealistisch wirkte und die Auflösung des Ganzes sehr leicht erfolgte.

Alles in allem eine interessante Grundidee, deren Umsetzung aber mehr Authentizität und Emotionen gebraucht hätte.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 09.12.2020

Leider hat es mich emotional nicht berührt

0

Zum Inhalt (Klappentext):

Mia ist stumm. Das war nicht immer so, doch seit sie vor zwei Jahren ihre Eltern auf brutale Weise verloren hat, bringt sie kein Wort mehr über die Lippen. Als sie zur Hochzeit ...

Zum Inhalt (Klappentext):

Mia ist stumm. Das war nicht immer so, doch seit sie vor zwei Jahren ihre Eltern auf brutale Weise verloren hat, bringt sie kein Wort mehr über die Lippen. Als sie zur Hochzeit ihrer besten Freundin Laura nach Edinburgh reist, lernt sie dort Finn kennen. Ein kurzer Blick, ein einfaches Händeschütteln, das reicht aus, um sie beide ineinanderstürzen zu lassen. Sie brauchen keine Worte, um zu wissen, wer der jeweils andere für sie sein könnte. Diese tiefgreifende Verbundenheit zwischen Mia und Finn sowie das Wiedersehen mit Laura lassen Mia zum ersten Mal wieder richtig leben. Doch ein gefährlicher Schatten aus der Vergangenheit erschüttert ihre neu geordnete Welt, und auch Finn, der sich gerade von seinen eigenen Dämonen löst, kann sie nicht retten . . .


Meine Meinung:

Bei diesen Klappentext bin ich mit der Erwartung in dieses Buch reingegangen, dass es mich emotional sehr berühren wurde. Deswegen hatte ich recht hohe Erwartungen an diese Geschichte. Spannend fand ich auch die Prämisse, dass Thriller-Elemente mit reinspielen werden. Somit wird aus einem Liebesroman eine spannende Geschichte gemacht. Ich kann nur sagen, dass mich die Geschichte leider nicht begeistern konnte.

Der Schreibstil ist soweit ganz gut. Es wird aus Mias und Finns Sicht in der ersten Person erzählt. Das grundsätzlich immer gut, damit ich mich als Leser in den Charakteren hineinversetzen kann. Auch hier hat es in der Hinsicht ganz gut funktioniert.

An den Schreibstil hat mich nur gestört, dass bei den Dialogen eine gewissen Natürlichkeit gefehlt hat. Ich kann das nicht genauer erklären, aber beim Lesen hatte ich das Gefühl, dass der Gesprächsablauf einfach idealtypisch verläuft. Ich kann nicht genau benennen, woran das liegt, nur das Gefühl ist bei mir eben da.

Wie schon eingangs erwähnt, spielen Thriller-Elemente in dieser Geschichte eine Rolle. Es ist die ganze Zeit ein bisschen präsent, schon alleine wegen der Geschichte um dem Tod von Mias Eltern. Es geht aber erst gegen Ende richtig in die Thriller Richtung. Vorher ist eher ein netter Liebesroman, wo sich die beiden Protagonisten näher kommen und jeweils persönliche Probleme überwinden oder zumindest es versuchen.

Die Geschichte um Mia und Finn... Naja, mich hat es nicht berührt. Ich fand es soweit ganz süß, aber es sind keine richtige Emotionen aufgekommen. Es ist ganz klar eine instant love Geschichte. Ich muss sagen, dass das für mich überhaupt nichts ist. Ich will nicht abstreiten, dass es in der Realität auch mal vorkommen kann, aber meinen Geschmack trifft es trotzdem nicht. Aus dem Klappentext war es auch nicht so ersichtlich, sonst hätte ich das Buch wohl gar nicht gelesen. Zusammen helfen sich die beiden deren Probleme zu überwinden und sie wollen auf ewig zusammen bleiben... ja, was man eben bei einer solchen Geschichte erwartet, wird erfüllt.

Die Thriller-Elemente waren okay, aber es ging einfach alles viel zu schnell. Ich mag es auch nicht, wenn der "Bösewicht" einfach alles preisgibt. Das ergibt in meinem Kopf keinen Sinn.

Insgesamt war das Buch recht kurz. Es hätte definitiv an der einen oder anderen Stelle mehr Ausschmückung vertragen, so wirkte alles sehr gehetzt.

Die Nebencharaktere, allen voran Laura und ihr Verlobte, sind schon tolle Freunde. Laura ist wirklich eine riesige Unterstützung für Mia. Es war schon fast ein bisschen zu schön, um wahr zu sein, aber eine solche Freundschaft kann sich jeder wünschen.

Schön waren auch die Beschreibungen von Schottland. Da gehen vor allem dem Lesern das Herz auf, die Harry Potter lieben. Wirklich tolle Beschreibungen, da möchte man direkt hinfahren.

Mir war die Geschichte insgesamt nicht zu Ende gedacht, auch wenn es gute Ansätze gab, konnte mich die Geschichte insgesamt nicht mitreißen. Wer aber schnelle Geschichte mit Liebes und Spannung mag, ist hier richtig.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 01.12.2020

Jahreshiglight

0

"Die Stille zwischen uns" von Jasmin Winter hat mich zu Tränen gerührt, mir ein Lächeln ins Gesicht gezaubert und mich in Unglauben versetzt. Ich zähle diese Buch mit zu meinen Jahreshighlights in 2020. ...

"Die Stille zwischen uns" von Jasmin Winter hat mich zu Tränen gerührt, mir ein Lächeln ins Gesicht gezaubert und mich in Unglauben versetzt. Ich zähle diese Buch mit zu meinen Jahreshighlights in 2020. Die Geschichte fesselt einen von der ersten Minute an und gibt einen schweren Herzens am Ende wieder frei. Durch die Bank weg bleibt das Buch spannend und man möchte einfach nicht aufhören zu lesen. Der Wechsel zwischen den Protagonisten sorgt für die Abwechslung und die notwendige Auseinandersetzung mit beiden Charakteren. Ich liebe es so in die Gefühlswelt von Mia und Finn abdriften zu können und bin immer noch sprachlos darüber, was die beiden gemeinsam erleben. Das Cover lässt einen an eine Dünenlandschaft denken und macht das Träumen möglich. Es weist überhaupt nichts daraufhin, was in der Geschichte passiert und macht die Story um so spannender. Grundsätzlich fand ich, konnte man mit dem was passiert ist absolut nicht rechnen und das macht das Buch erst vollkommen. Mit den Themen die daran Angesprochen werden, schafft Jasmin Winter auch eine neue unbekannte Geschichte was in diesem Genre manchmal sehr schwer sein kann. Sie regt du nachdenken an und weist darauf hin das nicht alles im Leben schön ist, aber schön sein kann.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere