Drachen, Drama & (zu viel) Spice
Nach dem Cliffhanger in Gilded Wings war ich sooo gespannt, wie es mit Morgan und den Drachenbrüdern weitergeht. Mensch stolpert in Fae-Welten, Intrigen, Machtspiele, dazu Drachen, die eigentlich Götter ...
Nach dem Cliffhanger in Gilded Wings war ich sooo gespannt, wie es mit Morgan und den Drachenbrüdern weitergeht. Mensch stolpert in Fae-Welten, Intrigen, Machtspiele, dazu Drachen, die eigentlich Götter sind – klingt nach einer epischen Fortsetzung. Leider kam es für mich ganz anders.
Morgan war mir in diesem Band einfach zu naiv 😅. Statt mal selbst aktiv zu werden, wirkt sie oft planlos und stolpert von einer Szene zur nächsten. Zahak fand ich zwar spannender als Dragger (dieser grummelige „er hasst alle, nur sie nicht“-Typ hat schon was 👀), aber auch er blieb ziemlich klischeehaft. Die große „Fated Mates“-Chemie hab ich ehrlich gesagt nicht gefühlt.
Das Worldbuilding hätte sooo viel Potential! Gefallene Drachen-Götter, politische Intrigen, magische Völker – das ist alles da, aber irgendwie bleibt es oberflächlich. Ich hätte mir mehr Tiefe und epische Szenen gewünscht, aber stattdessen gab es endlose innere Monologe.
Und dann… das Spice. 🙈 Klar, ein bisschen Spice passt in die Story, aber hier war’s einfach zu viel und zu oft gleich beschrieben. Statt die Spannung hochzuhalten, haben die Szenen den Plot gebremst – irgendwann hab ich nur noch drüber hinweg gelesen.
Fazit: Band 1 habe ich echt verschlungen und geliebt, Band 2 fühlte sich dagegen wie ein laaanger Durchhänger an. Zu viel Spice, zu wenig Handlung und verschenktes Potential. Richtig schade, weil die Idee eigentlich mega ist.