Cover-Bild Angstmädchen
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13,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Heyne
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 336
  • Ersterscheinung: 09.01.2017
  • ISBN: 9783453438804
Jenny Milewski

Angstmädchen

Thriller
Maximilian Stadler (Übersetzer)

Die junge, schüchterne Malin zieht in ein Studentenwohnheim ein. Zu ihrer großen Freude bekommt sie das einzige Zimmer, das über eine Badewanne verfügt. Doch dann erfährt sie, dass sich darin ein Mädchen namens Yuko die Pulsadern aufgeschnitten hat. Kurz darauf findet Malin Haarbüschel, die nicht von ihr stammen können, und als sie eines Nachts eine blasse Gestalt sieht, wird ihr klar, dass etwas in ihr Leben getreten ist, das sie nicht mehr loswird. Etwas, das ihr Angst macht – das auf sie wartet – wo immer sie auch hingeht …

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 28.01.2017

Das Buch fängt harmlos an, man hat Zeit alles zu verstehen und steigert sich dann in ein Horrorszenario

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Der Klappentext nahm mich sofort in seinen Bann und ich musste dieses Buch einfach lesen. Ich wollte endlich mal wieder etwas, wovor ich mich gruselte. Der Anfang gefiel mir nicht, da ich ungern den Schluss ...

Der Klappentext nahm mich sofort in seinen Bann und ich musste dieses Buch einfach lesen. Ich wollte endlich mal wieder etwas, wovor ich mich gruselte. Der Anfang gefiel mir nicht, da ich ungern den Schluss als erstes lese. Allerdings waren es nur wenige Seiten, die nichts aus dem Buch verrieten, weshalb ich darüber noch hinwegsehen kann. Als ich weiter las habe ich mich zuerst gewundert. Das Buch schien harmlos zu sein und ich hatte das Gefühl, mich in den Buch getäuscht zu haben. Doch es ging einfach nur etwas ruhiger los. Man konnte die Charaktere erst einmal kennenlernen, was mir sehr gut gefiel. Ich erfuhr das Malin froh war, endlich ein Studentenzimmer bekommen zu haben. Aber wieso so kurzfristig? Wieso musste sie sich so schnell entscheiden? Sie machte sich keine Gedanken deshalb. Vielleicht hatte jemand sein Studium abgebrochen und sie musste sich schnell entscheiden, bevor ein anderer sich das Zimmer schnappte. Als sie das Zimmer jedoch nahm und merkwürdige Dinge geschahen, versuchte sie sich einzureden, dass sie sich das einbildete. Doch dann erfuhr sie, was schreckliches in ihrem Zimmer passiert ist und es lässt sie nicht los. Sie will mehr über dieses Mädchen erfahren und als sich alle einig sind das hier etwas nicht stimmt, beschließen sie eine Seance abzuhalten...

Die Autorin hat einen angenehmen Schreibstil, so das man sich wirklich auf den Inhalt konzentrieren kann und nicht ständig wiederholt lesen muss, wenn man etwas nicht versteht. Das Buch fing harmlos an und steigerte sich dann wirklich so sehr, dass auch ich mich gruselte. Ich bin jemand, der denkt, man sollte niemals die Ruhe der Toten stören. Ouija ? Bloody Mary? Ne ne. Nicht jeder glaubt an solche Sachen, aber es gibt Dinge, die man nicht provozieren sollte. Und nicht alles, was wir rufen ist uns wohlgesonnen. Dies ist zumindest meine Meinung.

Veröffentlicht am 17.01.2017

Spannende Geschichte

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Vor knapp einem Jahr habe ich "Skalpelltanz" von Jenny Milewski gelesen. Obwohl mich dies nicht hundertprozentig überzeugen konnte, wollte ich der Autorin dennoch noch einmal eine Chance geben und habe ...

Vor knapp einem Jahr habe ich "Skalpelltanz" von Jenny Milewski gelesen. Obwohl mich dies nicht hundertprozentig überzeugen konnte, wollte ich der Autorin dennoch noch einmal eine Chance geben und habe es mit ihrem neuesten Werk "Angstmädchen" versucht. Hier muss ich sagen, dass es gut war, dass ich der Autorin noch eine Chance gegeben habe, denn "Angstmächen" konnte mich bis auf kleinere Schwächen überzeugen.

Der Schreibstil liest sich leicht und flüssig, bringt immer wieder spannende Momente mit sich, gleichzeitig ist der Schreibstil aber auch wenig anspruchsvoll. Dies ist schade, denn hier habe ich mir etwas mehr erhofft. Dennoch liest sich die Geschichte wirklich gut, auch wenn es neben den vielen spannenden Momenten auch durchaus ein paar sehr vorhersehbare Momente gibt. Die Figuren sind dagegen gut gezeichnet, sodass man sich immerhin zum Teil in sie hineinversetzen und die Angst deutlich spüren kann.

"Angstmädchen" ist dabei schnell erzählt: Die doch sehr schüchterne und zurückhaltende Malin zieht in ein Studentenwohnheim ein und muss zu ihrer Freude erkennen, dass das Zimmer großzügig geschnitten ist und sogar eine Badewanne besitzt, was sie besonders glücklich macht. Dieses Glück schwindet doch relativ schnell, als sie erfährt, dass eine andere Studentin sich dort die Pulsadern aufgeschnitten hat. Seitdem geschehen immer wieder merkwürdige Momente, die Malin nicht nur überfordern, sondern ihr auch große Angst machen und sie bekommt immer mehr den Verdacht, dass sie in ihrem Zimmer doch nicht so allein ist, wie sie zunächst immer gedacht hat...

Wenn man erst einmal weiß, worum es in "Angstmädchen" geht, wird man schnell feststellen, dass es sich hierbei nicht um einen normalen Thriller handelt, sondern eher in Richtung Mystery und Horror geht. Dies könnte sicherlich dazu führen, dass viele Leser dadurch enttäuscht sind, weil das Buch als Thriller beworben wird, mich hat es dagegen rein gar nicht gestört.

Die Covergestaltung ist zwar an sich gelungen, für mich persönlich allerdings nicht der größte Hingucker, obwohl das Buch durchaus ins Auge sticht. Die Kurzbeschreibung hat mir dagegen schon eher gefallen, sodass ich "Angstmädchen" sehr gerne eine Chance gegeben habe.

Kurz gesagt: "Angstmädchen" ist eine spannende und gelungene Geschichte, die zwar eher Horror als Thriller ist, mich aber dennoch aufgrund einer interessanten Protagonistin und einem gut ausgearbeiteten Plot überzeugen konnte. Somit kann ich Jenny Milewskis zweiten Roman allen Thriller- und Horrorfans nur empfehlen.

Veröffentlicht am 11.01.2017

Mit Gruselfaktor

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Zum Inhalt:
Die junge, schüchterne Malin zieht in ein Studentenwohnheim ein. Zu ihrer großen Freude bekommt sie das einzige Zimmer, das über eine Badewanne verfügt. Doch dann erfährt sie, dass sich darin ...

Zum Inhalt:
Die junge, schüchterne Malin zieht in ein Studentenwohnheim ein. Zu ihrer großen Freude bekommt sie das einzige Zimmer, das über eine Badewanne verfügt. Doch dann erfährt sie, dass sich darin ein Mädchen namens Yuko die Pulsadern aufgeschnitten hat. Kurz darauf findet Malin Haarbüschel, die nicht von ihr stammen können, und als sie eines Nachts eine blasse Gestalt sieht, wird ihr klar, dass etwas in ihr Leben getreten ist, das sie nicht mehr loswird. Etwas, das ihr Angst macht – das auf sie wartet – wo immer sie auch hingeht …
Meine Meinung:
Auch wenn ich die gesamte Story echt abstrus finde und an sich solche "Tote finden ihre Ruhe nicht" Geschichten vollkommen unglaubwürdig finde, war das Buch dennoch sehr kurzweilig. Das Buch ist gut geschrieben und man spürt die Panik, die Main und ihre Mitbewohner erleben, sehr gut.
Fazit:
Abstruse Story, aber gut gemacht.

Veröffentlicht am 31.03.2023

Ich hatte leider keine Angst beim Lesen...

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Zum Buch: Die junge Studentin Malin zieht in ein Studentenwohnheim. Anfänglich etwas schüchtern, machen ihre Mitbewohner es ihr einfach, sich zugehörig zu fühlen. Was sie ihr aber verschwiegen haben, ist ...

Zum Buch: Die junge Studentin Malin zieht in ein Studentenwohnheim. Anfänglich etwas schüchtern, machen ihre Mitbewohner es ihr einfach, sich zugehörig zu fühlen. Was sie ihr aber verschwiegen haben, ist die Tatsache, dass sich vor kurzem eine junge Studentin aus Japan in ihrer Badewanne das Leben genommen hat.

Das erklärt wohl auch die unheimlichen Phänomene, die in Malins Zimmer vor sich gehen. Plötzlich sieht sie die verstorbene Yuko im Spiegel und findet Haarbüschel von ihr. Als die Bedrohungen immer schlimmer werden, vertraut sie sich den anderen an. Doch da ist es schon zu spät…

Meine Meinung: Der Klappentext klingt nach Gänsehaut pur. Hatte ich leider nicht. Ziemlich pubertär scheint mir die Schreibweise und die Ähnlichkeiten mit dem Film „The Ring“ sind unübersehbar. Die Szenen, in denen sich Yuko den jungen Menschen zeigt, fand ich weder angstbringend noch aufregend. Das Ende hat mich leider auch nicht vom Hocker gehauen.

Mein Fazit: Ganz nette Lektüre, aber nicht so spannend und nervenaufreibend, wie ich mir das vorgestellt hatte. Von mir gibt es für das Buch drei Sterne und ich würde es wahrscheinlich nicht weiterempfehlen.

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Veröffentlicht am 29.01.2017

Mischung aus The Grudge und The Ring

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Mit „Angstmädchen“ legt die Autorin eher eine Grusellektüre als einen Thriller im Stil von Stephen King (wie vom Verlag versprochen) vor, die aber mit einer authentischen Protagonistin und gut ausgearbeiteten ...

Mit „Angstmädchen“ legt die Autorin eher eine Grusellektüre als einen Thriller im Stil von Stephen King (wie vom Verlag versprochen) vor, die aber mit einer authentischen Protagonistin und gut ausgearbeiteten Nebencharakteren überzeugen kann.

Wer kein Fan von Das-Ende-zu-Beginn-Geschichten ist, sollte gleich zu einem anderen Buch greifen, denn hier ist nach dem ersten Kapitel schon klar, auf was das Ganze hinauslaufen wird. Auch verwundert bleibe ich bei der Wahl des Covers zurück, da es um ein japanisches Mädchen geht, das schwarze Haare hat, und wir hier blonde Locken gezeigt bekommen. Falls es hier eine Message zu entdecken gibt, habe ich sie leider nicht gefunden. Wir bekommen diese Story direkt aus Sicht von Malin, der Protagonistin, erzählt. Der Erzählstil ist geradlinig und einfach gehalten, was gerade in den spannenden Szenen von Vorteil ist, weil die Autorin so direkt zur Sache kommt. Auch die Wahl der Perspektive ist goldrichtig, da Malin doch eher ein verschlossener Charakter ist, der viel mit sich selbst ausmacht.

Generell positiv möchte ich die Darstellung der Personen hervorheben. Egal, ob Haupt- oder Nebencharakter, man hatte immer ein klares Bild vor Augen, wie sich ein Mensch gibt oder ist. Malin war mir zu Beginn noch etwas befremdlich, da wir – wie schon erwähnt – erst eine ganz andere Protagonistin vor Augen geführt bekommen. Eine, die schon die ganze Geschichte hinter sich hat und sich natürlich deutlich anders verhält als dieses schüchterne Mädchen, das sie eigentlich einmal war. Die Wandlung an sich ist nachvollziehbar dargestellt und authentisch.

Die Nebencharaktere haben mir fast noch besser gefallen, da wir es hier zwar auch mit Stereotypen zu tun haben, aber manche eben doch herausragende Individuen sind. Gerade Pelle – einer der Mitbewohner – hat mir sehr gut gefallen, weil er sich nicht immer so verhalten hat, wie man es eigentlich von ihm erwartet hätte. Aber auch die anderen Charaktere haben immer eine Portion Menschlichkeit mit auf den Weg bekommen, sodass sie durchweg authentisch waren und man emotional mit ihnen mitfiebern konnte.

Der größte Kritikpunkt geht wohl an die Spannung. Erst einmal muss ich deutlich sagen, dass es sich nicht um einen Thriller im klassischen Sinne handelt. Vielmehr hatte ich den Eindruck, dass wir es mit einem Remake aus „The Grudge“ und „The Ring“ zu tun hatten. Klar, die japanische Geistersage stand ganz eindeutig im Mittelpunkt des Geschehens, aber ich würde die Lektüre doch eher unter leichtem Grusel bzw. Horror einordnen. Noch dazu kam, dass in der ersten Hälfte nicht wirklich Spannung aufkam. Die Geschichte war generell sehr vorhersehbar, was an vielen Stellen den Überraschungsmoment genommen hat. Lediglich im letzten Drittel konnte ich doch noch halbwegs gefesselt werden, was aber vor allem an der Entwicklung der zwischenmenschlichen Beziehungen lag. Das Ende war durch das erste Kapitel schon bekannt und hat leider auch keine neuen Erkenntnisse gebracht.

Insgesamt eine solide Story, die vor allem durch gut ausgearbeitete Charaktere überzeugen kann, allerdings viel Boden im Bereich der Spannung und Individualität der Geschichte verliert. Kein Vergleich mit anderen großartigen Horrorautoren, aber vielleicht kann die Autorin mit ihren eigenen Geschichten überzeugen, wenn sie beim nächsten Mal etwas mehr im Bereich der Spannung ausbaut.