Cover-Bild Okaye Tage
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14,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Eichborn
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: zeitgenössisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 368
  • Ersterscheinung: 29.08.2025
  • ISBN: 9783847902195
Jenny Mustard

Okaye Tage

Roman. Limitierte Erstauflage mit hochwertigem Farbschnitt
Lisa Kögeböhn (Übersetzer)

Sommer in London: Die Schwedin Sam, impulsiv und leicht chaotisch, ist vorübergehend für ein Praktikum bei einer hippen Agentur in die Stadt gekommen. Auf einer Party trifft sie den idealistischen Luc, der nach der Uni noch nicht so recht seinen Platz in der Welt gefunden hat. Die beiden verlieben sich - im vollen Bewusstsein, dass ihre Verbindung aufgrund der Umstände nur von kurzer Dauer sein kann. Abwechselnd aus Sams und aus Lucs Perspektive erzählt, folgen wir ihnen durch die Ups und Downs ihrer Beziehung, durch Glücksmomente und Zweifel, durch Verlustängste und Euphorie - ein hinreißender, temporeicher Debütroman, dessen Charme, Witz und Unmittelbarkeit man sich kaum entziehen kann!

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 03.11.2025

Ehrlich & modern – ein still berührender Roman

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Okaye Tage von Jenny Mustard ist ein moderner, gefühlvoller Roman, der vor allem durch seinen authentischen Schreibstil und seine frische Erzählweise überzeugt. Schon der Anfang zieht einen direkt in die ...

Okaye Tage von Jenny Mustard ist ein moderner, gefühlvoller Roman, der vor allem durch seinen authentischen Schreibstil und seine frische Erzählweise überzeugt. Schon der Anfang zieht einen direkt in die Geschichte hinein – leicht, aber eindringlich, mit einem klaren Point-of-View-Charakter, der den Leser in die Gedankenwelt der Figuren eintauchen lässt.

Die Geschichte wirkt jung und modern, was besonders durch die Perspektive von Sam deutlich wird. Gleich zu Beginn gibt es eine Szene, in der sich Sam über Lucs Verhalten wundert und sich Sorgen macht – ein Moment, der Spannung aufbaut, aber leider im weiteren Verlauf nicht vollständig aufgelöst wird.

Die erste Hälfte des Buches ist deutlich stärker als die zweite, sowohl in der Spannung als auch in der emotionalen Tiefe. Gegen Ende verliert die Handlung etwas an Tempo, was jedoch durch den insgesamt sehr angenehmen Schreibstil ausgeglichen wird.

Jenny Mustard schreibt flüssig, ehrlich und mit einem feinen Gespür für Zwischentöne. Ihr Stil gefällt mir ausgesprochen gut.

Fazit:
Ein feinfühliges, modernes Buch über Nähe, Unsicherheit und die Suche nach echten Verbindungen. Trotz kleiner Schwächen in der zweiten Hälfte bleibt Okaye Tage ein lesenswertes Debüt.

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Veröffentlicht am 30.10.2025

Das Problem mit der Liebe

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Die hippelige Sam und der eher ernsthafte Luc werden ein Paar, nachdem sie sich nach einigen Jahren wiedertreffen. Doch sie haben unterschiedliche Vorstellungen von der Zukunft. Außerdem muss sie von London ...

Die hippelige Sam und der eher ernsthafte Luc werden ein Paar, nachdem sie sich nach einigen Jahren wiedertreffen. Doch sie haben unterschiedliche Vorstellungen von der Zukunft. Außerdem muss sie von London zurück nach Schweden. Sie kann ihn aber nicht vergessen, er hat aber mittlerweile eine neue Freundin…

Die Geschichte ist im Wechsel aus der Sicht der beiden geschrieben. Die einzelnen Kapitelüberschriften sind ein Countdown.

Ich musste mich eine Weile an den Schreibstil gewöhnen, fand dann das Buch irgendwie doch gut.

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Veröffentlicht am 13.10.2025

Am Puls der Zeit!

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Sam will ihr Praktikum in London voll auskosten, denn ihre Heimatstadt Stockholm fühlt sich schon eine Weile einengend an. Die 28-jährige Sam ist lebenslustig, quirlig und chaotisch. Auf einer Party trifft ...

Sam will ihr Praktikum in London voll auskosten, denn ihre Heimatstadt Stockholm fühlt sich schon eine Weile einengend an. Die 28-jährige Sam ist lebenslustig, quirlig und chaotisch. Auf einer Party trifft sie Luc und sie verliebt sich Hals über Kopf in ihn.

Luc, der sich auf Arbeitssuche und nach einem Sinn im Leben befindet, ist der komplette Gegensatz von Sam. Sport ist ihm wichtig, seine Ernährung und genug Schlaf. Sam wirbelt sein Leben ganz schön durcheinander.

Doch die Beziehung auf Zeit ist sowieso vorgegeben. Ende Sommer muss Sam wieder nach Stockholm in ihren alten Job zurück.


Die Autorin stellt im ersten Teil des Buches die zwei Protagonisten einander gegenüber. In abwechselnden Kapiteln kommen Sam und Luc zu Wort. Sehr schnell merkt man, dass die beiden nicht viel gemeinsam haben. Sehr schnell sieht man aber auch, wie sie versuchen, mit Kompromissen eine gemeinsame Basis zu schaffen. Genau das machte für mich den Reiz der Liebesgeschichte aus.

Werden die beiden es auf Dauer schaffen, wenn die Liebe das einzige ist, was sie verbindet? Nach dem Sommer offenbart sich, wie und ob ihnen das gelingt. Das ist nicht nur für die beiden eine Zitterpartie, sondern auch für die Leser. Als Sam nach zehn Wochen nach Stockholm zurückkehrt, wird es leicht langatmig und weinerlich. Hier haben mir ein, zwei überraschende Wendungen gefehlt, die die Handlung aufgepeppt hätten.

Diese überraschenden Wendungen gibt es dann in Teil zwei, in denen sich das Leben und die Beziehung der beiden noch einmal wandelt.

Jenny Mustard hat mit ihrem Debütroman nicht nur eine nicht alltägliche Liebesgeschichte erschaffen, sondern zeigt auch auf, wie viel Arbeit in einer Beziehung steckt.

Die Autorin hat es geschafft, die Figuren mit Tiefe auszustatten und ihre Figuren sind am Puls der Zeit. Vegane Ernährung, Hafermilch, Partys und tägliche Sportsessions.

Gendern scheint ja nun in Mode in Büchern von jüngeren Schreibenden und auch Jenny Mustard zieht dies durch. Etwas, was für mich persönlich nicht unbedingt sein müsste, gestört hat es mich allerdings nicht gross.

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Veröffentlicht am 19.09.2025

Berührend und authentisch

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"Okaye Tage" ist die Geschichte über eine Beziehung, die von Anfang an ein Ablaufdatum hat. Denn Sam und Luc haben nur wenige Wochen miteinander, bis Sam wieder zurück nach Schweden muss. Und so genießen ...

"Okaye Tage" ist die Geschichte über eine Beziehung, die von Anfang an ein Ablaufdatum hat. Denn Sam und Luc haben nur wenige Wochen miteinander, bis Sam wieder zurück nach Schweden muss. Und so genießen sie einen verrückten, wunderbaren Sommer zusammen in London. Neben den Momenten der Verliebtheit gibt es auch viele leise und ernsthafte Töne, und natürlich schwebt über allem auch der Countdown zu Sams Abreise.

Für mich war dieses Buch ein Exkurs in ein Genre, dass ich sonst nicht so oft lese. Aber dieser Exkurs hat sich gelohnt, denn das Buch hat mich von Anfang an durch seine tiefgehenden Themen und gelungene Perspektivwechsel begeistert. Das Ende hat mich sehr berührt und wird noch ein wenig in mir nachhallen.

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Veröffentlicht am 29.11.2025

Realistisch, modern, aber zäh

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Aufgrund von sehr vielen positiven Stimmen habe ich mich dazu entschieden, dieses Buch zu lesen. Der Klappentext klang interessant und ich dachte wirklich, dass ich mich für dieses Buch würde begeistern ...

Aufgrund von sehr vielen positiven Stimmen habe ich mich dazu entschieden, dieses Buch zu lesen. Der Klappentext klang interessant und ich dachte wirklich, dass ich mich für dieses Buch würde begeistern können. Leider war dies nur in Ansätzen der Fall und ich musste das Lesen mehrmals unterbrechen und habe inzwischen andere Bücher gelesen.
Dabei hat das Buch eigentlich viel interessantes zu bieten. Die beiden Protagonisten Sam und Luc haben mir zu Beginn gut gefallen. Ihre erste Verliebtheitsphase war romantisch und ich habe sie gerne auf diesem Teil der Geschichte begleitet. Auch die Beschreibungen von London haben mir sehr gut gefallen. Meiner Meinung nach hat die Autorin Jenny Mustard die Zerrissenheit der beiden Protagonisten sehr gut rüberbringen können. Einerseits sind die beiden bis über beide Ohren ineinander verliebt und möchten alles miteinander teilen, andererseits kommen immer wieder Zweifel auf, was der andere von einem denkt. Dies macht dieses Buch und vor allem diese Liebesgeschichte für mich besonders realistisch, aber auch etwas anstrengend. Denn das Drama ist hier quasi schon vorprogrammiert. Vor allem deswegen, weil die Charaktere wie Feuer und Wasser sind. Luc ist eher ein wenig zurückhaltend, nachdenklich und liebt die Ruhe und Abgeschiedenheit. Sam ist das genau Gegenteil, sie ist laut, offen und trägt ihr Herz auf der Zunge.
Nachdem verblassen der ersten Verliebtheitsphase ist leider auch meine Leselust verblasst. Denn ab diesem Zeitpunkt wurde es für mich einfach nur noch anstrengend. Die Handlung der Geschichte kam nicht wirklich in Fahrt und die Gespräche der beiden drehten sich gefühlt immer um die gleichen Themen und waren langatmig und zäh. An dieser Stelle habe ich das Buch mehrmals zur Seite legen müssen und ich habe mit dem Gedanken gespielt das Buch abzubrechen.
Jenny Mustard hat es geschafft einen sehr jugendlichen, modernen und realistischen Roman zu schreiben. Auch wenn sich die Haupthandlung um eine Liebesbeziehung dreht, würde ich dieses Buch nicht unbedingt als Liebesroman bezeichnen. Die Autorin hat sich dazu entschieden, die Geschichte abwechselnd aus der Sicht von Sam und Luc zu erzählen und obwohl der Roman eigentlich chronologisch aufgebaut ist, gibt es den einen oder anderen Zeitsprung.
Obwohl die Autorin aufgrund der wechselnden Erzählperspektive einen Einblick in das Seelenleben von Sam und Luc ermöglicht, konnte ich doch zu keinem der beide eine tiefere Beziehung aufbauen. Die Nebencharaktere waren zwar durchaus interessant, leider hat sich die Autorin aber nicht die Mühe gemacht innen viel Tiefe zu verleihen. Daher bleiben sie eher eine blasse Randerscheinung. Schade, denn auch hier hätte ich noch einiges an Potential gesehen.
Ich möchte auf keinen Fall behaupten, dass Jenny Mustard hier einen schlechten Roman geschrieben hat. Ich denke eher, dass dieses Buch und ich einfach keine gute Kombination sind und eine jüngere Zielgruppe eher etwas mit den behandelten Themen anfangen kann. Daher kann ich nur eine bedingte Empfehlung für dieses Buch aussprechen.

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