Cover-Bild Wisting und der Tag der Vermissten

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12,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Piper ebooks in Piper Verlag
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Ersterscheinung: 01.10.2019
  • ISBN: 9783492995054
Jørn Lier Horst

Wisting und der Tag der Vermissten

Kriminalroman
Andreas Brunstermann (Übersetzer)

Seit 24 Jahren hat Kommissar William Wisting ein Ritual: Am Jahrestag des Verschwindens von Katharina Haugen nimmt er sich die Fallakten erneut vor. Dieser Cold Case lässt ihm einfach keine Ruhe. Jedes Jahr trifft er zudem Martin Haugen, den Ehemann der Vermissten und damaligen Hauptverdächtigen, dem nie eine Schuld nachgewiesen werden konnte. Doch dieses Jahr sind zwei Dinge anders: Aus Oslo reist Adrian Stiller an, der in einem anderen Fall über die Fingerabdrücke von Martin Haugen gestolpert ist. Und als Wisting Haugen wie immer treffen will, ist dieser spurlos verschwunden.

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Lesejury-Facts

  • Dieses Buch befindet sich in 2 Regalen.
  • 2 Mitglieder haben dieses Buch gelesen.

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 10.11.2019

ein Ermittler ,der nicht aufgibt

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Mit diesem Buch um William Wisting beginnt eine tolle Reihe, die man unbedingt lesen will.

William Wisting soll das unerklärte Verschwinden Katharina Haugen's aufklären. Er freundet sich mit deren Ehemann ...

Mit diesem Buch um William Wisting beginnt eine tolle Reihe, die man unbedingt lesen will.

William Wisting soll das unerklärte Verschwinden Katharina Haugen's aufklären. Er freundet sich mit deren Ehemann an( ungewöhnlich für Ermittler). Bei seiner Arbeit stösst er auf Adrian Stiller, der diesen Fall mit dem Verschwinden einer anderen Frau in Verbindung bringt.

Wisting ist ein Ermittler, der niemals aufgibt und keinen Fall ungelöst bleiben lässt.
Der erste Band der Serie zieht den Leser sofort in seinen Bann. Auch die ungewohnte Art der Ermittlungen lassen die Spannung nicht locker, im Gegenteil: Man versucht beim Lesen mitzuermitteln.
Eine packende Geschichte, die man nur ungern aus der Hand legt, bevor der Fall gelöst ist. Was typisch nordische Krimis ist.

Veröffentlicht am 10.11.2019

Gut ermittelt, und das nach 24 Jahren

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Inhalt:
Die Ehefrau von Martin Haugen wird seit 24 Jahren vermisst. Seitdem versucht Kommissar Wisting in den Fallakten einen Hinweis zum Täter zu finden, mittlerweise aber nur noch am Vorabend ihres Verschwindens. ...

Inhalt:
Die Ehefrau von Martin Haugen wird seit 24 Jahren vermisst. Seitdem versucht Kommissar Wisting in den Fallakten einen Hinweis zum Täter zu finden, mittlerweise aber nur noch am Vorabend ihres Verschwindens. Den Tag danach verbringt er aber seit dem mit Martin Haugen. Doch an diesem Jahrestag ist Martin nicht zu Hause.

Meinung:
Der Ermittler William Wisting war mir sofort sympathisch, er strahlt nach außen hin Ruhe und Gelassenheit aus. Auch die anderen Protagonisten sind authentisch und sehr gut beschrieben.
Der Krimi hält keine besonders spannende Szenen bereit, dafür punktet er aber sehr mit logischen Verknüpfungen.
Für mich war er realistisch geschrieben und ich war gespannt auf die Auflösung.
Zu einem guten Krimi gehört für mich auch Informationen zum Privatleben des Ermittlers, dies hat Jorn Lier Horst hier sehr gut beschrieben.
Obwohl der Cold Case zum Schluss gelöst wurde, wurden in dem Fall noch nicht alle losen Enden verknüpft. Ich freue mich daher auf den nächsten Teil.

Fazit:
Wer einen ruhigen, gut ermittelten Cold-Case-Krimi lesen möchte, für den ist dieser eine sehr gute Wahl.

Veröffentlicht am 16.10.2019

Dass ein so spannender Krimi so wunderbar entspannt daher kommen kann...!

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Meine Rezension zu „Wisting und der Tag der vermissten“ von Jørn Lier Horst

Inhalt:
Kommissar William Wisting lässt der 24 Jahre zurückliegende Fall der verschwundenen Katharina Hauser nicht los. Immer ...

Meine Rezension zu „Wisting und der Tag der vermissten“ von Jørn Lier Horst

Inhalt:
Kommissar William Wisting lässt der 24 Jahre zurückliegende Fall der verschwundenen Katharina Hauser nicht los. Immer wieder durchforstet er die Akten nach neuen Hinweisen und besucht regelmäßig den Ehemann der Verschwundenen. Überraschender Weise wird genau dieser Fall nun interessant für den ehrgeizigen Kripo Beamten Adrian Stiller, da er in Zusammenhang mit einem ungelösten Entführungsfall steht bzw. scheint Martin Hauser plötzlich verdächtig und in diesen verwickelt zu sein. Eine schwierige Aufgabe für Wisting, denn Stiller zieht auch die Tochter Wistings mit in die Geschichte hinein und plötzlich erscheint alles in einem anderen Licht, als Jahrzehnte lang geglaubt.

Autor:
Jorn Lier Horst ist ein norwegischer Autor und war früher selbst Kriminalkommissar, er hat zahlreiche Bände mit Kommissar Wisting als Hauptfigur veröffentlicht, die in Norwegen Bestseller sind. Mit diesem Buch eröffnet er eine neue Reihe, zwar auch mit Wisting als Hauptfigur, aber es geht um „Cold Cases“, bereits abgelegte, aber noch ungeklärte Kriminalfälle.

Schreibstil & Spannung:
Jorn Lier Horst hat eine angenehme, ruhige und mitreißende Art zu schreiben. Man fühlt sich schnell mitgenommen, weil man sofort in die Geschichte „geworfen“ wird, es benötigt wenig Vorlauf, sondern nach und nach lernt man die Hauptpersonen kennen. Mit viel Liebe zum Detail, aber nie übertrieben, werden uns die Personen näher gebracht. Die Geschichte selbst wird aus verschiedenen Blickwinkeln erzählt und das erhält die Spannung durchgängig auf einem angenehmen Level.

Fazit:
Der Autor war mir bis zu diesem Buch gänzlich unbekannt. Das stellt sich als großer Fehler meinerseits heraus!
Da ich eher dem Thriller Genre zugetan bin, gehe ich oft über den klassischen Kriminalroman hinweg. Das wird sich jetzt allerdings ändern müssen, denn das Buch von Jorn Lier Horst ist ganz wunderbarer Lesestoff.

Es war wie ein Eintauchen in eine andere Schreibwelt. So ruhig und entspannt geschrieben, aber mit der perfekten Portion Spannung um in einem Rutsch durchlesen zu wollen (was leider zeitlich nicht immer gelingt).
Die Hauptperson Wisting möchte man vom ersten Moment in seinem Freundeskreis unterbringen, so korrekt, ehrlich, engagiert und schnörkellos irgendwie, aber mit viel Herz! Auch seine Tochter mag man gleich und ihre spätere Verwicklung in den Fall macht die Sache von Anfang an spannend. Der etwas undurchsichtige Adrian Stiller von der Kripo gibt mir zunächst Rätsel auf und das bleibt auch lange so. Die Geschichte an sich ist auch einfach gut geschrieben, gut durchdacht und durchgängig interessant für den Leser. Gerade diese alten Fälle haben ja viel Spannungspotenzial. Immer tauchen neue Hinweise auf, andere Personen, neue Ansätze werden überdacht, weiter verfolgt oder verworfen und man möchte irgendwann einfach nur noch wissen, wer, was, wie, wann und warum getan hat! Ich habe einfach weiterlesen müssen, damit auch ich endlich Bescheid weiß.

Ach, einfach ein gutes Buch, treffender kann ich es nicht schreiben. Es macht einfach Spaß, ist so unaufregend spannend und das war neu für mich. Eine wirkliche Neuentdeckung, die mich auf ganz ruhige Art in diese Geschichte rund um William Wisting eintauchen lässt. Ich freue mich schon sehr auf den 2. Fall aus dieser neuen Reihe…

Eine klare Empfehlung meinerseits – 5 Sterne!