Cover-Bild Feuer
Band 3 der Reihe "Die Elemente"
(6)
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18,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Piper
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: zeitgenössisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 160
  • Ersterscheinung: 31.10.2025
  • ISBN: 9783492073936
John Boyne

Feuer

Roman | Das große Erzählprojekt des irischen Bestsellerautors
Maria Hummitzsch (Übersetzer)

Was, wenn die Schuld bestimmt, wer wir sind? – John Boynes »Die Elemente«

Als Chirurgin an einer Londoner Klinik rettet Freya täglich Leben. Die Spezialistin für Hauttransplantationen hilft Brandopfern, engagiert sich für Nachwuchsmediziner und genießt ihren gesellschaftlichen Status. Doch hinter der Fassade der erfolgreichen Einzelgängerin schwelt eine düstere Vergangenheit. Tag für Tag fürchtet Freya, entdeckt zu werden. Denn seit sie als Kind einem üblen Streich zweier Spielkameraden zum Opfer gefallen ist, führt sie einen Rachefeldzug gegen die Unschuld.

Mitreißend und klug erkundet John Boyne in »Feuer« die Abgründe der menschlichen Natur und stellt die unbequeme Frage, was Schuld bedeutet, wenn Opfer zu Tätern werden.

»Eindringlich und unvergesslich«  Irish Times

»Feuer« ist Teil 3 von John Boynes großem Erzählprojekt »Die Elemente«.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 22.12.2025

Fesselnd aber auch bedrückend

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Ich kenen die anderen Geschichten der Elemente noch nicht, doch die Geschichte lässt sich auch sehr gut unabhängig lesen. Jetzt habe ich Lust bekommen auch die anderen Geschichten der Elemente von John ...

Ich kenen die anderen Geschichten der Elemente noch nicht, doch die Geschichte lässt sich auch sehr gut unabhängig lesen. Jetzt habe ich Lust bekommen auch die anderen Geschichten der Elemente von John Boyne zu lesen, denn dieses Buch hat mir sehr gut gefallen!

Als Chirurgin an einer Londoner Klinik rettet Freya täglich Leben. Die Spezialistin für Hauttransplantationen hilft Brandopfern, engagiert sich für Nachwuchsmediziner und genießt ihren gesellschaftlichen Status. Doch hinter der Fassade der erfolgreichen Einzelgängerin schwelt eine düstere Vergangenheit. Tag für Tag fürchtet Freya, entdeckt zu werden. Denn seit sie als Kind einem üblen Streich zweier Spielkameraden zum Opfer gefallen ist, führt sie einen Rachefeldzug gegen die Unschuld.

Der Schreibstil ist fesselnd und lässt sich sehr gut lesen, einmal angefangen konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Der Autor schreibt aber auch schon teils schonungslos und erschreckend, damit muss man als Leser natürlich auch klar kommen. Eine Geschichte, die auf jeden Fall wieder sehr viel Wucht hat und zum nachdenken anregt, aber man muss schon auch starke Nerven mitbringen. Wenn man damit umgehen kann, ist das Buch auf jeden Fall sehr zu empfehlen, denn es hat auf jeden Fall eine Sog-Wirkung.

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Veröffentlicht am 08.12.2025

subtil, leise, grausam

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Wie krass!
Diese Tetralogie von John Boyne macht mich fertig. Unfassbar, wie sich diese dritte Geschichte („Feuer“) entwickelt.
Freya Petrus, eine angesehene Chirurgin in der Burn Unit eines Londoner ...

Wie krass!
Diese Tetralogie von John Boyne macht mich fertig. Unfassbar, wie sich diese dritte Geschichte („Feuer“) entwickelt.
Freya Petrus, eine angesehene Chirurgin in der Burn Unit eines Londoner Krankenhauses und ist für ihre außergewöhnliche Expertise, aber auch ihre Unnahbarkeit im Zwischenmenschlichen bekannt. Sie führt ein an sich beneidenswertes Leben: Job, Status, Respekt. Doch im Laufe der Geschichte gibt sie als Ich-Erzählerin immer mehr über ihre traumatische Kindheit und ihr dunkles Geheimnis preis.
Wieder schafft es John Boyne, mit Sätzen, die wie beiläufig eingestreut wirken, eine Atmosphäre zu kreieren, die mich dann auch während der ganzen Lektüre begleitet.
Durch die Erzählung aus der Perspektive der Ärztin taucht man tief in deren Gedankenwelt ein und wird Zeug:in ihrer Angst, ihrer Wut, ihrer Rachegedanken.
Die Gefühle, die mich beim Lesen dieses Bandes begleitet haben, waren überwältigend. Ich konnte nicht fassen, was Freya alles passiert ist, aber genauso erschüttert war ich über ihre Art der Vergeltung. Die Weise, wie sie selbst subtilen Druck ausübt, mit Ängsten und Schuldgefühlen spielt und Kontrolle übernimmt, hat mich echt schockiert.

Dieses Buch beschäftigt und hallt lange nach: Wie sehr beeinflusst das Erlebte das gegenwärtige Handeln? Macht uns die Vergangenheit wirklich zu dem, was wir sind?
Wie entsteht der dringende Wunsch, auf demselben Niveau einer Verletzung verletzen zu wollen?
Dieses Geschichte ist unbequem, unerwartet und schwer zu verdauen, gerade, weil sie nicht laut und brutal, sondern leise, schleichend und emotional sehr komplex daherkommt.

„This is how my life might have been, I think, had it not been for the Teagues.”

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Veröffentlicht am 25.11.2025

Kindheitstrauma

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In „Feuer“ geht es um Ereignisse in der Kindheit, die einen prägen und nie wieder loslassen.

Freya wurde als Dreizehnjährige von zwei vermeintlichen Freunden lebendig begraben. Danach war sie nie wieder, ...

In „Feuer“ geht es um Ereignisse in der Kindheit, die einen prägen und nie wieder loslassen.

Freya wurde als Dreizehnjährige von zwei vermeintlichen Freunden lebendig begraben. Danach war sie nie wieder, wie zuvor. Jahre später, als erfolgreiche Ärztin, trägt sie eine dunkle Seite in sich, von der niemand weiß.

Dieses Buch handelt von Kindheitstraumata, die so schrecklich sind, dass man sie nicht überwinden kann. Ich konnte die Protagonistin nicht verstehen, aber ich glaube, das ist auch nicht möglich, da ich mir nicht vorstellen kann, wie es ist, lebendig begraben worden zu sein und derart gedemütigt zu werden.

John Boyne versteht es auch hier mit großer Empathie eine Person zu beschreiben, die durch ein Erlebnis und persönliche Umstände, anders geworden ist.

Gerne spreche ich eine große Leseempfehlung für dieses interessantes Buch aus, das Einblick in die tiefsten Abgründe bietet.


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Veröffentlicht am 24.11.2025

Beeindruckend und bedrückend

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Beeindruckend und bedrückend

Freya, die wir bereits in „Erde“ kennen gelernt haben, ist in diesem dritten Band der Elemente-Tetralogie die Hauptfigur. Als Leser*in ist man ganz nah an diesem Charakter ...

Beeindruckend und bedrückend

Freya, die wir bereits in „Erde“ kennen gelernt haben, ist in diesem dritten Band der Elemente-Tetralogie die Hauptfigur. Als Leser*in ist man ganz nah an diesem Charakter dran und das verlangt einem schon einiges ab. Freya wurde als Kind zum Opfer, und als Erwachsene richtet sie ihr ganzes Leben auf Rache aus. Wie sie das macht, ist harter Tobak und hat mich wirklich geschockt.

Erzählt wird in zwei Zeitebenen, die sich immer wieder abwechseln: Freya als Zwölfjährige und Freya heute mit sechsunddreißig Jahren. Dabei kommen nach und nach immer mehr Details ans Tageslicht, die sich schließlich zu einem vollständigen Bild zusammensetzen. Der Autor schafft es dabei mit seiner sensiblen Schreibweise, in mir ein Verständnis zu entfachen für Dinge, die eigentlich unverständlich sind.

„Feuer“ ist der dritte von vier Kurzromanen aus der Feder des großen irischen Schriftstellers John Boyne, die locker zusammenhängen, aber problemlos unabhängig voneinander gelesen werden können. Das Buch erschien im Oktober 2025 im Piper Verlag. Übersetzt wurde es von Maria Hummitzsch.

Die Elemente:
1. Wasser
2. Erde
3. Feuer
4. Luft

★★★★★

Veröffentlicht am 24.11.2025

Buch hat mich sprachlos gemacht

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Das Buch hat mich sprachlos gemacht und doch werde ich versuchen meine Eindrücke in Worte zu fassen. John Boyne erzählt diese aufwühlende Geschichte in zwei Zeitebenen. Da gibt es die kleine Freya, deren ...

Das Buch hat mich sprachlos gemacht und doch werde ich versuchen meine Eindrücke in Worte zu fassen. John Boyne erzählt diese aufwühlende Geschichte in zwei Zeitebenen. Da gibt es die kleine Freya, deren Mutter sie einfach zur Oma abgeschoben hat. Nur einmal im Sommer verbringt Freya einige Zeit bei der Mutter. Für Freya keine schönen Wochen, denn die Mutter zeichnet eines aus, wechselnde Männerbekanntschaften und Desinteresse an ihrer Tochter. Einsam verbringt sie die Ferien. Bis sie die Zwillinge des Vermieters ihrer Mutter kennenlernt. Sie sind nur zwei Jahre älter als sie und anfangs genießt Freya das Zusammensein mit den beiden 14jährigen bis Arthur und Pascoe Spiele vorschlagen, die Freyas Leben nachhaltig beeinflussen werden. Zu erfahren, was Freya da erlebt hat, hat mich regelrecht sprachlos gemacht. Aber wenn man denkt, schlimmer kann es nicht kommen, dann schafft der Autor es auf jeden Fall zu toppen.
Mit viel Ehrgeiz schafft Freya es aus dem sozialen Tief ihrer Kindheit herauszukommen. Jetzt ist sie plastische Chirurgin und genießt hohes Ansehen in ihrem beruflichen Umfeld. Mir erschien sie sehr schroff gegenüber den Kollegen, geht sozialen Kontakten strikt aus dem Weg. Sie führt ein sehr isoliertes Leben. Aber das muss sie auch, denn sie verfolgt einen teuflischen Plan. Sie will Rache und wie die aussieht, hätte ich mir in meinen kühnsten Träumen nicht ausmalen können. Ein Buch der Extreme, dass den Leser schockt und trotzdem wunderbar unterhält. Von mir gibt’s 5 Lese-Sterne.

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