Luise Helm
macht die Hörbücher von Jojo Moyes zu besonderen Auszeiten zum Träumen, Lachen und Glücklichsein!
Warum fällt es uns manchmal so schwer, glücklich zu sein? Das fragt sich Suzanna Peacock immer wieder. Eigentlich ist alles gut: Gerade ist sie zurück in ihr Heimatstädtchen gezogen, in die Nähe ihrer Familie. Ihr Mann Neil wünscht sich sehnlich Kinder und eine gemeinsame Zukunft. Doch etwas scheint immer zu fehlen in Suzannas Leben. Da ist zum einen ihre leibliche Mutter, die sie nie kennengelernt hat. Und die nagende Frage, ob sie Neil wirklich liebt. Suzanna fühlt sich nirgends richtig zu Hause, bis sie das Peacock Emporium gründet. Das Café und Ladengeschäft wird schnell zu einem ganz besonderen Ort, nicht nur für Suzanna. Hier findet sie zum ersten Mal in ihrem Leben echte Freunde und ein Gefühl von Zugehörigkeit. Auch zu dem gutaussehenden, rätselhaften Alejandro …
Eine bezaubernde
Wiederentdeckung
der Bestsellerautorin – in neuer Übersetzung und Bearbeitung.
Dies ist die Neuausgabe von
Suzannas Coffeeshop
.
Suzanna Peacock ist Immer noch auf der Suche nach dem richtigen Platz im Leben. ihre Ehe mit Neill ist nicht glücklich, zu ihren Geschwistern, hat sie ein etwas angespanntes Verhältnis.Ihr Mann möchte ...
Suzanna Peacock ist Immer noch auf der Suche nach dem richtigen Platz im Leben. ihre Ehe mit Neill ist nicht glücklich, zu ihren Geschwistern, hat sie ein etwas angespanntes Verhältnis.Ihr Mann möchte ein Kind, sie fühlt sich noch nicht bereit dazu. Eine Wende gibt es in ihrem Leben, als sie einen Laden eröffnet und kurz darauf Jessi in ihr Leben tritt, die schnell zu einer wichtigen Person für sie wird, leider beendet das Schicksal die Freundschaft auf dramatische Weise. als ein anderer Mann in ihr Leben tritt, wird sie erneut vor schwierige Entscheidungen gestellt.
Ich kenne die Autorin schon sehr lange und liebe ihre Bücher sehr.Ihr emotionaler Schreibstil, der niemals kitschig wird, begeistert mich immer wieder aufs Neue. Auch diese Geschichte, die sich in stetigen Wechsel zwischen Vergangenheit und Gegenwart befindet, hat mich von Anfang an in ihren Bann gezogen. Nicht nur die Protagonisten, sondern auch die anderen Figuren wurden realitätsnah präsentiert, ich fühlte mich förmlich mitten im Geschehen.
Luise Helm hat auch dieses Hörbuch sehr gut eingesprochen, so dass es ein wirklicher Genuss war, ich hätte noch stundenlang weiterhören können.Von mir eine Leseempfehlung und fünf Sterne.
Jojo Moyes nimmt ihre Leser mit in das Heimatstädtchen von Suzanna Peacock. Der Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen und die Kapitel haben eine gute Länge. Das Buch ist in mehrere Teile unterteilt, sodass ...
Jojo Moyes nimmt ihre Leser mit in das Heimatstädtchen von Suzanna Peacock. Der Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen und die Kapitel haben eine gute Länge. Das Buch ist in mehrere Teile unterteilt, sodass man gut der Timeline folgen kann. Die Charaktere wirken sympathisch und authentisch, sodass man sich als Leser gut in die Geschichte reinversetzen kann. Die Stimme der Hörbuchsprecherin ist sehr angenehm zu hören und sie hat eine deutliche Aussprache. Die Emotionen der Geschichte werden durch die Hörbuchsprecherin gut transportiert.
Suzanna Peacock stellt sich immer wieder die Frage, was braucht es um glücklich zu sein. Seit sie mit ihrem Mann Neil wieder in die Nähe ihrer Eltern gezogen ist und immer wieder sieht wie das familiäre Verhältnis zwischen ihnen und den Geschwistern Lucy und Ben ist, merkt sie immer mehr, dass ihr etwas im Leben fehlt. Ihr Mann möchte unbedingt ein Kind und denkt, dann würde ihr auch nichts mehr fehlen, doch Suzanna sieht das nicht so. Sie kann ihn davon überzeugen, dass sie ein eigenes Geschäft aufmachen will und verspricht ihm, nach einem Jahr werde sie bereit sein für ein Kind. Suzanna kann nicht gut auf Menschen zugehen und so hat ihr Geschäft Peacock Emporium einige Anlaufschwierigkeiten. Doch als Jessi ihr unter die Arme greift und dem Laden dadurch eine einladende Atmosphäre verleiht, kommt immer mehr Leute aus dem Städtchen zu ihr. Langsam entwickelt Suzanna ein Gefühl der Zugehörigkeit und Zufriedenheit. Kann sie sich nun auch endlich Kinder mit Neil vorstellen oder wird das ihren Drang nach Freiheit nur verstärken. Und welche Rolle wird Alejandro spielen, der Zusammen mit Jessi das Leben von Suzanna bereichert? Können ihre Eltern durch die Wahrheit über ihre leibliche Mutter helfen, ihren Platz im Leben zu finden?
Jojo Moyes lädt ihre Leser zum Nachdenken ein, denn für jeden bedeutet Glück etwas anderes. Braucht es manchmal einen besonderen Ort, um sein Glück zu finden oder sind es vielleicht bestimmte Personen? Was macht einen selbst wirklich glücklich?
Achtung: häusliche Gewalt, Trauer, schwierige familiäre Umstände und die Suche nach sich selbst.
Ich habe schon viele Hörbücher von Jojo Moyes gehört, ich mag die Stimme von ...
Inhalt siehe Klappentext.
Achtung: häusliche Gewalt, Trauer, schwierige familiäre Umstände und die Suche nach sich selbst.
Ich habe schon viele Hörbücher von Jojo Moyes gehört, ich mag die Stimme von Sprecherin Luise Helm, am besten in 1,25-facher Geschwindigkeit. Leider hatte ich bei „Ein ganz besonderer Ort“ nach über einer Stunde Hördauer noch keinen Zugang zur Geschichte gefunden. Entweder stimmt die Reihenfolge der Kapitel nicht, oder es ist gewollt durcheinander gebracht, ich blickte anfangs nicht durch, um wen und was es geht. Es wäre hilfreich gewesen, per Jahreszahl anzumerken, in welchem Jahr man sich befindet.
Der Prolog beginnt mit einer, finde ich, eher dramatischen Geburt, bei der im Anschluss das Neugeborene, welches nicht näher benannt wird, weggegeben wird. Wohin, erfährt man zu diesem Zeitpunkt noch nicht. Ein folgt Zeitsprung in die 60er Jahre, eine Party, bei der eine Frau (Vivi) dann doch nicht den Mann (Douglas) bekommt, den sie will; gefolgt von der Hochzeit ebenjenes Mannes mit einer anderen Frau (Athene), die sich im Laufe der ersten Ehejahre ziemlich verändert und er auch nicht den Ansprüchen seiner Eltern gerecht werden kann. Recht bald steht dann die ausgemusterte Frau von damals, Vivi, im Mittelpunkt und erfährt von ihren Eltern, dass ihr damaliger Schwarm von seiner Frau Athene (laut ausgesprochen finde ich den Namen furchtbar) verlassen wurde. Hier finden endlich ein paar winzige lose Enden für mich zusammen, aber wirklich klar ist mir immer noch nichts.
Im zweiten Teil, 2001, geht es um Suzanna und Neil Peacock, die beide sehr unzufrieden mit sich und allem zu sein scheinen. Suzanna eröffnet einen Laden, ihr Peacock Emporium, auf mich macht sie weiterhin keinen glücklichen Eindruck. Irgendwie zieht sich die 12:44 Stunden lange Geschichte für mich, Suzanna und ihr Mann jammern immerzu. Der Einzige, der tut, was er will, scheint Alejandro zu sein, den es als Geburtshelfer nach England zieht. Ich hörte einfach weiter, um irgendwann die Auflösung zu hören, aber wie gesagt, es ist zäh.
Douglas und Vivi fechten innere Kämpfe mit seiner Mutter Rosemary aus, die nicht wahrhaben will, dass sie dement und inkontinent ist. Die alte Dame will so weiter leben wie bisher, und alle sind ihr ein Dorn im Auge. Ich stelle mir diese Wort-Kämpfe sehr anstrengend vor, nicht nur gegen Rosemary, sondern auch zwischen den Eheleuten. Douglas möchte sein Testament zugunsten seiner Kinder ändern, Vivi verlangt Gleichstellung zwischen leiblichen Kindern und seiner Tochter Suzanna, die von dieser Unterscheidung aber nichts ahnt. Suzannas Aushilfe Jessi, von ihrem Mann Jason genervt, der durchaus mal gewalttätig wird, was sie aber nicht wahrhaben will, flirtet mit Alejandro, was für alle dramatisch ausgeht. Mein Eindruck: Alle kümmern sich um die Angelegenheiten der anderen, aber keiner kümmert sich um seinen eigenen Kram. Als noch knapp 5 Stunden Hörzeit anstehen, tritt eine Wende ein, die zwar einen traurigen Auslöser und Ende hat, aber endlich Bewegung und Aufregung in die Geschichte bringt, die immer noch vor sich hinplätschert. Suzannas Laden steht unter einem schlechten Stern, wie es aussieht. Sie zweifelt weiterhin an sich selbst, in Alejandro findet sie einen Seelenverwandten, Neils Gefühle und Meinung dazu erfährt man nicht, ich denke, Jason hat ganze Arbeit geleistet - wie ist seine Strafe?
Im 3. Teil ist man weiterhin Zeuge der Unstimmigkeiten zwischen Suzanna und Neil, Vivi hat das Talent, zu vertuschen - das kann diese Familie gut. Rückblick zu Athene und Douglas, die bereits längere Zeit getrennt sind; hier erfährt man, wie Suzanna zu Douglas kam. Welches Paar oder welche Person ist in dieser Geschichte eigentlich glücklich und zufrieden? Vielleicht Vivi und Douglas? Die anderen definitiv nicht. In der gesamten Familie und Geschichte mangelt es an Gesprächen und Aussprache, egal zwischen wem. Wieder sind es Alejandro und Suzanna, die Nägel mit Köpfen machen, Suzannas Geschwister kommen zum Ende hin auch mal kurz zu Wort und man erfährt einiges über Athenes Entscheidung. Diese Zeitsprünge finde ich auch zum Ende des Hörbuchs noch verwirrend.
Die Stimme von Luise Helm ist ganz klar ein Pluspunkt, mit dem Inhalt tat ich mich die ganze Zeit schwer. Ich komme einfach nicht über 3 Sterne hinaus.
Suzanna Peacock kehrt mit ihrem Mann Neil zurück in ihr Heimatstädtchen – nicht ganz freiwillig, sondern aus finanziellen Gründen. Obwohl sie nach außen hin ein geregeltes Leben führt, fühlt sie sich innerlich ...
Suzanna Peacock kehrt mit ihrem Mann Neil zurück in ihr Heimatstädtchen – nicht ganz freiwillig, sondern aus finanziellen Gründen. Obwohl sie nach außen hin ein geregeltes Leben führt, fühlt sie sich innerlich leer. Ihre Ehe wirkt brüchig, die Beziehung zu ihrer Familie ist belastet, und über allem schwebt die ungeklärte Frage nach ihrer leiblichen Mutter, die sie nie kennengelernt hat.
Auf der Suche nach Orientierung wagt Suzanna einen Neuanfang und eröffnet das „Peacock Emporium“ – einen kleinen, charmanten Laden mit integriertem Café. Was zunächst als Versuch beginnt, sich abzulenken, wird schnell zu etwas Größerem: einem Ort der Begegnung, an dem sich Menschen verbinden – und Suzanna langsam beginnt, ihren Platz im Leben zu finden.
Leider hat mich das Hörbuch nicht so sehr mitgenommen, wie ich es von Jojo Moyes gewohnt bin. Besonders irritierend fand ich den häufigen Wechsel zwischen Zeiten und Perspektiven ohne akustische Trennung oder erkennbare Übergänge. Plötzlich befand man sich in der Vergangenheit oder bei einer anderen Figur, ohne dass dies auf Anhieb ersichtlich war. Das hat den Hörfluss deutlich erschwert und mich immer wieder aus der Geschichte gerissen.
Auch mit Suzanna als Hauptfigur bin ich nicht richtig warm geworden. Obwohl ihre Vergangenheit im Verlauf des Romans Stück für Stück enthüllt wird, bleibt ihre Entwicklung als Figur eher blass. Ihre ständig negative Haltung, ihre Unzufriedenheit und ihr Pessimismus ziehen sich wie ein grauer Schleier durch die Geschichte. Besonders schwer nachzuvollziehen war für mich, wie wenig sie die liebevollen Gesten und das Wohlwollen ihrer Familie anerkennt. Trotz aller Unterstützung – sei es emotional oder finanziell – stößt sie Menschen von sich, die ihr helfen wollen. Ihre privilegierte Ausgangssituation scheint ihr dabei kaum bewusst zu sein.
Was mir hingegen gut gefallen hat, waren die atmosphärischen Landschaftsbeschreibungen. Diese waren sehr bildhaft und haben für mich das englische Kleinstadt-Flair greifbar gemacht. Auch das Konzept des „Peacock Emporiums“ als Ort der Begegnung hat Potenzial. Es hätte jedoch noch stärker in den Fokus rücken dürfen.
Fazit:
„Ein ganz besonderer Ort“ ist ein ruhiger Roman über Selbstsuche, Zugehörigkeit und alte Wunden. Das Hörbuch bietet schöne Szenerien und gute Grundideen, verliert aber durch unsaubere Übergänge und eine schwer zugängliche Hauptfigur an Wirkung. An sich ist es kein schlechtes Buch, aber für mich auch kein besonders bewegendes.
"Ihre Blicke trafen sich und sie grinsten. Zwei erwachsene Frauen, denen etwas aneinander gefiel, die aber zu alt waren um zuzugeben, dass sie dabei waren, Freundinnen zu werden."
Ja, so lief das Aufeinandertreffen ...
"Ihre Blicke trafen sich und sie grinsten. Zwei erwachsene Frauen, denen etwas aneinander gefiel, die aber zu alt waren um zuzugeben, dass sie dabei waren, Freundinnen zu werden."
Ja, so lief das Aufeinandertreffen von Suzanna Peacock und Jessi. Suzanna musste aufgrund finanzieller Schwierigkeiten mit ihrem Mann zurück in ihren Heimatort ziehen und hat dort einen kleinen Laden eröffnet. Jessi fegt wie ein Wirbelwind durch das Geschäft und schafft das, was Suzanna nicht kann: Mit den Menschen reden, lächeln, sie zum Wiederkommen animieren.
Das macht das Peacock Emporium zu einem ganz besonderen Ort - für Suzanna, Jessi und die Einwohner des kleinen Örtchens. Auch für Alejandro, einen jungen Geburtshelfer, der immer wieder gerne vorbeikommt.
Ich mag Jojo Moyes Bücher, doch bei diesem tat ich mir bis zuletzt schwer, hineinzufinden. Suzannas Mann Neil möchte endlich ein Kind, was Suzanna aufgrund ihrer Vergangenheit schwer fällt. Sein fehlendes Mitgefühl tat mir oft weh und ich habe ihn kaum verstanden. Er fand in dem Roman auch zu wenig Platz, um wirklich sichtbar zu werden.
Suzanna fühlt sich von ihrer Familie benachteiligt, ist mürrisch und unzufrieden. Jessi kommt wie ein Sonnenstrahl in ihren Laden, sie mochte ich richtig gern. Doch wo Licht, da ist auch Schatten und Jessis Schicksal gibt der Geschichte einen bitteren Beigeschmack.
Wir reisen auch immer wieder in die Vergangenheit, sind dabei beim Kennenlernen von Suzannas Eltern, bei schweren Entscheidungen.
Gerade die Sprünge in der Zeit haben mich beim Hörbuch manchmal verwirrt. Die Erzählstränge fanden teilweise auch zu spät zueinander, um als Leser:in wirklich dranbleiben zu können. Was beim Lesen vielleicht noch geht, war beim Hören schwierig: Lilian und Vivian, die auch noch Vivi genannt wird, zu Fini, etc. Manche Namen waren mir zu ähnlich, um sie beim Hören sofort zuordnen zu können, was es mir zusätzlich schwer machte, mich in der Geschichte zur orientieren.
Manchen Nebenschauplätzen wurde für meinen Geschmack zu viel Platz eingeräumt, Seiten, die ich lieber bei den Hauptprotagonisten verbracht hätte, um sie besser verstehen zu können.
Das Ende kam für mich überraschend, ich habe mit einem ganz anderen Verlauf einiger Handlungsstränge gerechnet und so blieb ein unrundes Gefühl bis zuletzt.
Ein Highlight: Das Hörbuch wird wie die meisten der Autorin von Luise Helm gesprochen, die ihre Sache hervorragend macht!
Spoiler/Triggerwarnung:
In diesem Buch geht es um Schwangerschaften, Geburt und Komplikationen, häusliche Gewalt. Wenn du dich bei diesen Themen unwohl fühlst, überlege gut, ob du diesen Roman lesen willst und achte auf dich, wenn du es tust.
Fazit:
Eine verwirrende Geschichte über einen besonderen Ort, mit schwer zu verstehenden Protagonisten.