Cover-Bild Wir sind das Klima!
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19,95
inkl. MwSt
  • Verlag: Argon
  • Genre: Sachbücher / Politik, Gesellschaft & Wirtschaft
  • Ersterscheinung: 12.09.2019
  • ISBN: 9783839817377
Jonathan Safran Foer

Wir sind das Klima!

Wie wir unseren Planeten schon beim Frühstück retten können
Christoph Maria Herbst (Sprecher), Stefanie Jacobs (Übersetzer), Jan Schönherr (Übersetzer)

Mit seinem Bestseller "Tiere essen" hat Jonathan Safran Foer weltweit Furore gemacht: Viele seiner Leser wurden nach der Lektüre Vegetarier oder haben zumindest ihre Ernährung überdacht. Nun nimmt Foer sich des größten Themas unserer Zeit an: dem Klimawandel. Der Klimawandel ist zu abstrakt, deshalb lässt er uns kalt. Foer erinnert an die Kraft und Notwendigkeit gemeinsamen Handelns und führt dazu anschaulich viele gelungene Beispiele an, die uns als Ansporn dienen sollen. Wir können die Welt nicht retten, ohne einem der größten CO2- und Methangas-Produzenten zu Leibe zu rücken, der Massentierhaltung. Foer zeigt einen Lösungsansatz auf, der niemandem viel abverlangt, aber extrem wirkungsvoll ist: tierische Produkte nur einmal täglich zur Hauptmahlzeit.
Foer nähert sich diesem wichtigen Thema eloquent, überzeugend, sehr persönlich und mit wachem Blick und großem Herz für die menschliche Unzulänglichkeit.

Christoph Maria Herbst erhielt unzählige Auszeichnungen, darunter siebenmal den Deutschen Comedypreis. Als Sprecher beherrscht er so unterschiedliche Stoffe wie "Er ist wieder da" oder die "China Study". Gnadenlos pointiert macht er sich mit Foers Sache gemein.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 12.01.2020

Gesellschaftskritik zum Thema Klima

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Gesprochen von Christoph Maria Herbst punktet dieses Hörbuch einfach durch die tolle Vertonung.

Das Buch an sich war leider sehr enttäuschend.
Wer hier erwartet, Tipps zu bekommen, was jeder einzelne ...

Gesprochen von Christoph Maria Herbst punktet dieses Hörbuch einfach durch die tolle Vertonung.

Das Buch an sich war leider sehr enttäuschend.
Wer hier erwartet, Tipps zu bekommen, was jeder einzelne von uns im Alltag ganz einfach ändern kann, um den Klimawandel zu stoppen oder wenigstens nicht zu verschlimmern, muss sich leider auf eine große Enttäuschung gefasst machen.

Der Autor schweift unglaublich häufig ab, so dass die jeweilige Hauptaussage der verschiedenen Abschnitte verloren geht und der Hörer eher ratlos zurückbleibt.
Er holt zu jedem Thema, das er anspricht viel zu weit aus und verliert sich in Erinnerungen an seine eigene Kindheit und seine Großmutter.
Tatsächliche Aussagen zum Thema Klimaschutz werden kaum formuliert.

Ein wichtiges Thema, ein toller Sprecher und doch eine volle Pleite.

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Veröffentlicht am 06.11.2019

Wir sind das Klima, ob wir wollen oder nicht

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Es ist schwer, dieses Buch zu bewerten. Anders als bei einem fiktiven Roman geht es hier um uns, unsere Zukunft, unsere Heimat und was als Bedrohung immer näher rückt, ob wir es noch leugnen oder längst ...

Es ist schwer, dieses Buch zu bewerten. Anders als bei einem fiktiven Roman geht es hier um uns, unsere Zukunft, unsere Heimat und was als Bedrohung immer näher rückt, ob wir es noch leugnen oder längst akzeptiert haben: die herannahende Klimakatastrophe. Deshalb ist es auch so schwer, dieses Buch als Buch zu bewerten und nicht die zugrundeliegende Problemstellung, der wir uns widmen sollten, der ja aber auch eigentlich bereits der Autor fachlich begegnet ist und seine Auswertung sprachlich sehr gut aufgearbeitet an uns weitergibt.

Schon mit "Tiere essen" hat Jonathan Safran Foer bewiesen, was er kann: Fakten sammeln, recherchieren, seine Ergebnisse in einem lesenswerten Werk, fernab jeder öden Schullektüre, bündeln, und für alle Menschen verständlich machen. Mit "Wir sind das Klima" ist ihm dies nun ein zweites Mal geglückt.

Unser Umgang mit dem Klima ist ein komplexes Thema und obwohl 97% aller mit dessen Untersuchung betrauten Wissenschaftler zum selben Ergebnis gekommen sind, und zwar dass wir auf eine Klimakatastrophe zusteuern, gibt es dennoch Leugner. Dazu zählen Trump oder Konzernchefs aus Öl- und Kohlelobbies, aber eben auch Menschen aus unser aller Bekanntenkreis. JSF nutzt Ereignisse aus seiner eigenen, jüdischen Familiengeschichte, um dem Leser dieses Phänomen begreifbar zu machen - dass zwischen verstehen und begreifen ein Unterschied liegt. Das ganze Ausmaß kann dem Menschen auch unmöglich begreifbar werden, da wir doch von den unmittelbaren Ausmaßen unserer menschengemachten Klimaveränderung gar nicht betroffen sind - die Folgen dessen treten weit weg auf, also fällt es schwer, daran zu glauben.

Was es braucht, um den entscheidenden Stoß in die richtige Richtung zu geben, ist kein Einzelfall von "hysterischer Kraft", sondern eine "Welle", die alle mitreißt, die die gemeinsame Kraft aller Menschen zusammenschließt, um ein höheres Ziel zu verfolgen: Unseren Planeten zu schützen und für kommende Generationen lebenswert zu erhalten. Und das muss gar nicht so schwer sein. JSF führt viele Faktoren auf, die das Klima beeinflussen und gegen welche wir ganz einfach sogar selbst etwas unternehmen können.

Es war ein Schlag für mich, die konkrete Prozentzahl noch einmal zu hören: 51%. Ganze 51% der Schadstoffemissionen entstehen aus Massentierhaltung, wow. In diese Zahl ist sowohl die abgeholzte Fläche von Regenwald für den Futteranbau, der Ausstoß der Tiere selbst, die dadurch verdrängte Anbaufläche und der vermehrte Lastverkehr eingerechnet. Krass, was wir für Fleisch, Käse und Ei auf uns nehmen - die Erde zu vergiften. Es ist ein Luxus, in dem wir leben, und wir können der Gefährdung, die davon ausgeht, eigentlich so einfach entgegenwirken, bei jeder Mahlzeit. Natürlich wird das nicht komplett ohne staatliche Eingriffe möglich sein, aber auch wir, jeder Einzelne, können ein Teil davon sein und bereits jetzt, bevor es zu irreversiblen Folgen des Klimawandels kommt, etwas tun: viel weniger Fleisch, Milch, Käse, Ei essen, dafür mehr Gemüse, mehr Hülsenfrüchte, mehr Getreide. Sachen, die sich leichter, klimafreundlicher und nachhaltiger anbauen lassen. Seltener das Auto nutzen, Flugstrecken vermeiden.

JSF beschreibt sehr bildlich, wie jede Generation darauf aus ist, mehr Besitztümer und Luxus als die vorherige Generation zu erwirtschaften. Aber ist es das denn wert, wenn wir es auf Kosten unserer einzigen Heimat tun? Wie sich unsere Handlungen verändern, wenn wir einen Blick auf unsere Erde umringt vom dunklen All oder auf unser gealtertes Ich blicken, all das sind Aspekte, die im Buch aufgearbeitet werden, um uns selbst zu verstehen und unser Verständnis für die Zukunft zu erweitern.

Das Buch ist durch Christoph Maria Herbst sehr lebendig geworden, nie langatmig oder langweilig, sehr akzentuiert und verständlich eingesprochen, insgesamt wirklich sehr gut! Einzig die Zahlen sind mir schwergefallen, ich bin ein bildlicher Typ, hätte sie gern vor mir gesehen, konnte mir aber trotzdem einige merken.

Veröffentlicht am 22.10.2019

Eine Chance, der Klimakatastrophe zu entkommen

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Dem Thema Klimakrise kann man sich derzeit nicht entziehen- egal, ob es um Umweltverschmutzung, Artensterben, Extremwetter, Demos, Greta und #fridaysforfuture geht. 

Somit sollte auch jedem klar sein, ...

Dem Thema Klimakrise kann man sich derzeit nicht entziehen- egal, ob es um Umweltverschmutzung, Artensterben, Extremwetter, Demos, Greta und #fridaysforfuture geht. 

Somit sollte auch jedem klar sein, daß sich unser Leben ändern muß, wenn wir und die Generationen nach uns noch auf der Erde leben wollen.

Doch warum verharren dann die meisten von uns in einer Art Schockstarre? Warum gibt es so viele Leugner? Und warum wird eigentlich jeden Tag alles nur noch schlimmer?

Der bekannte amerikanische Autor Jonathan Safran Foer erklärt in seinem neuesten Werk „Wir sind das Klima“, warum es eben nicht dasselbe ist, zu WISSEN und zu GLAUBEN. 

Er analysiert, recherchiert und zeigt auf, was uns davon abhält- trotz aller wissenschaftlichen Erkenntnisse- zu handeln. Anhand vielfacher Bespiele zeigt er uns Irrtümer und Unsinnigkeiten der letzten Jahre/ Jahrzehnte auf- vor allem jedoch, daß JEDER von uns bislang zuwenig gehandelt hat, um die schlimmsten Zukunftsszenarien abzuwenden.

Dabei hat Foer sehr simple, umsetzbaren Vorschläge zu unterbreiten: 

-> möglichst nicht fliegen, kein Auto besitzen, wenige Kinder "bekommen" und unseren Fleischkonsum auf 1 Mahlzeit/ Tag beschränken.

Die Wirkung ist seiner Ansicht nach beim Fleischverzicht am größten, da die Massentierhaltung mittlerweile den größten CO2-Ausstoß verursacht.

Das Hörbuch war unglaublich fesselnd- wenngleich auch erschreckend und schockierend. Christoph M. Herbst als Sprecher war eine ausgezeichnete Wahl. Da Foer neben den psychologischen Analysen anhand einiger Geschichten oder eigener Erlebnisse auch sehr viele Fakten, Daten und Zahlen anführt, hätte mir vll. doch das gedruckte Buch hier mehr gebracht.

Vegetarier war ich vor dem Hören erst wenige Wochen, hauptsächlich wegen der Unmengen an Verpackungsmüll. Nun bin ich mehr denn je überzeugt, daß das ein w-/richtiger Schritt war.

In meinem Umfeld sind leider nur wenige, die sich ebenso mit den Themen auseinandersetzen wollen- sei es Fleischkonsum, Nachhaltigkeit oder Schäden durch Plastikverpackungen.

Dennoch trage ich die Hoffnung in mir, suche immer wieder das Gespräch und versuche z.B. mit selbstgemachter Kosmetik, Lebensmitteln usw. den Unsinn unseres derzeitigen Lebens aufzuzeigen. Und daß man sehr wohl etwas tun kann und nicht machtlos ist.

Mein Kind ist noch im Teeniealter... für sie möchte ich unseren Lebensraum erhalten- lebenswert- um es mit J. S. Foer zu sagen: " Wir sind die Sintflut... und wir sind die Arche!"

Veröffentlicht am 12.10.2019

Der Klimawandel ist real - Es liegt an uns zu handeln

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Das Hörbuch „Wir sind das Klima“ von Jonathan Safran Foer ist mit dem Untertitel „Wie wir unseren Planeten schon beim Frühstück retten können“ im Argon Verlag erschienen. Gesprochen wird das ungekürzte ...

Das Hörbuch „Wir sind das Klima“ von Jonathan Safran Foer ist mit dem Untertitel „Wie wir unseren Planeten schon beim Frühstück retten können“ im Argon Verlag erschienen. Gesprochen wird das ungekürzte Hörbuch von Christoph Maria Herbst.
Jonathan Safran Foer hat alles Wissenswerte über den Klimawandel kompakt zusammengefasst. Christoph Maria Herbst als Sprecher finde ich, nicht nur bei diesem Hörbuch, grandios. Vieles des Gesprochenen war mir auch vor dem Hörbuch bekannt, aber nach dem Hören fühle ich mich konkret dazu aufgefordert zu handeln. Für diese Erkenntnis kann ich „Wir sind das Klima“ nur uneingeschränkt weiterempfehlen.

Veröffentlicht am 11.10.2019

Jeder kann und muss etwas ändern! Halten wir zusammen, retten wir den Planeten!

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Als ich letztens einer Diskussionrunde zum Thema Klimawandel lauschte, hörte ich FDP Kandidat Christian Lindner so etwas sagen, wie: " Keiner sollte heutzutage auf irgendetwas verzichten müssen". Der Herr ...

Als ich letztens einer Diskussionrunde zum Thema Klimawandel lauschte, hörte ich FDP Kandidat Christian Lindner so etwas sagen, wie: " Keiner sollte heutzutage auf irgendetwas verzichten müssen". Der Herr Politiker, seines Zeichens Autonarr, möchte natürlich keinesfalls auf seine Annehmlichkeiten verzichten. Als ich das hörte fiel mir die Kinnlade runter. Wieso? Weil ich Politiker als Vorbilder für die Gesellschaft halte. Wie sollen wir von den Menschen, die immer noch den Klimawandel leugnen ,eine Verhaltensänderung erwarten, wenn so jemand so etwas sagt?

Doch Verhalten ändern, das müssen wir und zwar nicht morgen, sondern jetzt und auf der Stelle.

Jonathan Safran Foer erklärt wunderbar wieso und wie.
Dies beginnt schon bei unserem täglichen Konsumverhalten. Muss die ganze Verpackung sein? Das Fleisch? Die Milchprodukte? Wieso sollten wir lieber einmal mehr auf das alles verzichten? Foer gibt in seinem Hörbuch, mit wissenschaftlichen Fakten, die Antwort auf alltägliche Fragen und gibt Änderungsmöglichkeiten vor.

Dass er sich manchmal selbst nur schwer zurückhalten kann in ein Mettbrötchen zu beißen, macht ihn dabei nur sympathischer. Denn Veränderung fällt niemandem leicht, nur sollte man nicht, wie Lindner, eine pauschale und aggressive Abneigung gegen die Nachhaltigkeit und die Reduzierung von Unnötigem und ökologisch Katastrophalem äußern. Denn alle müssen etwas tun um aufzuhalten, was wir verbrochen haben.

Foer ist in seiner Erzählung sehr ruhig und wenig fordernd, doch seine dargelegten Fakten lassen gar nichts anderes zu als umzudenken. Fantastisch finde ich, dass er sich auf der letzten CD mit seiner Seele unterhält und dadurch noch einmal alle Aufzählungen und natürlich auch Gegenargumente zur Veränderung liefert. Wem geht es schließlich nicht so, dass man den einfachen und regulären Weg weitergehen will? Doch dürfen wir das einfach nicht. Wir zerstören durch unser jetziges Verhalten. Hoffnung gibt es, er sagt wie und eigentlich ist das gar nicht so schwer.

Alles in allem bin ich sehr zufrieden mit dieser Lesung, denn sowohl Christoph Maria Herbst, der wieder so liest, dass man gar nicht zu lauschen aufhören möchte, als auch die Arbeit des Autors, der durch seine sympathische und fundierte Erzählung und Erklärung zum Denken und Wandeln anregt, machen dieses Hörbuch zu einem guten Alltagsbegleiter.

Sehr zu empfehlen!