Cover-Bild To Keep You Safe

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10,50
inkl. MwSt
  • Verlag: A TREE & A VALLEY
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 320
  • Ersterscheinung: 01.11.2018
  • ISBN: 9783947357093
Judit Müller

To Keep You Safe

Warum wir leben
Aschgrau, fahlgrau, grau-grau. Innerhalb weniger Wochen ist die Welt eine andere geworden. Mit nichts als ein paar Lebensmitteln und einer verzweifelten Hoffnung im Gepäck macht sich die 17-jährige Judy mit ihren beiden jüngeren Geschwistern auf eine Reise durch das von Naturkatastrophen zerstörte Land. Weg von den Beben, weg von dem Schmerz des Vergangenen. Ein Ziel haben sie nicht. Nach einem traumatischen Zwischenfall treffen sie auf den 21- jährigen Raphael, der sich um den jungen Joe kümmert – und die ebenso verloren sind wie sie selbst. Schnell stellt die Gruppe fest, dass sie gemeinsam besser dran sind. Alles, was sie haben, ist ihr bedingungsloser Zusammenhalt, das Versprechen, niemals aufzugeben, und den Beginn einer zarten Liebe in aussichtslosen Zeiten.

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Lesejury-Facts

  • Dieses Buch befindet sich in 13 Regalen.
  • 8 Mitglieder haben dieses Buch gelesen.
  • Dieser Titel ist das Lieblingsbuch von 1 Mitgliedern.

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.08.2019

Zuerst: Ich LIEBE dieses Buch!

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Die Bücher aus dem noch recht jungen Verlag konnten mich bisher alle überzeugen, daher griff ich gerne auch zu diesem Werk.
Und mich hat die Autorin regelrecht in einen Leserausch hineingezogen!
Dies ...

Die Bücher aus dem noch recht jungen Verlag konnten mich bisher alle überzeugen, daher griff ich gerne auch zu diesem Werk.
Und mich hat die Autorin regelrecht in einen Leserausch hineingezogen!
Dies war besonders dem angenehm flüssigen Schreibstil und der Ich-Perspektive zuzuschreiben. Durch die Perspektive konnte ich mich sehr gut in die Gefühlswelt von Judy einfinden und es schien als wäre ich selbst mitten in der Geschichte gefangen.

Judy ist eine recht starke Protagonistin. Sie gerät zwar das ein oder andere Mal sowohl körperlich, als auch psychisch an ihre Grenzen, doch für ihre Geschwister muss und will sie stark sein. Daher kommt aufgeben nicht in Frage!
Ich war sehr beeindruckt von ihr als Person!
Auch die Charaktere von Judys Geschwistern Luke und Hope gefielen mir sehr. Beide sind von ihrer Schwester abhängig. Hope ist erst sechs Jahre alt, verängstigt und sehr sensibel.
Luke, 10 Jahre, will stark sein, ist aber mit der ganzen Situation ziemlich überfordert.

Dann haben wir noch Raphael und Joe, mit denen ich allerdings zu Beginn einige Schwierigkeiten hatte. Besonders mit Raphael wurde ich zunächst nicht warm. Er war mir zu nett… zu brav… und auch der Charakter an sich schien mir nicht richtig ausgearbeitet. Er war mir ein wenig zu oberflächlich gestaltet.
Dennoch ist er eine Schlüsselfigur, da Judy durch ihn wieder ein bisschen Glück erfährt. Die leichte Liebesgeschichte der beiden passte hervorragend zur restlichen Story. Sie spielte sich mehr im Hintergrund ab und ich hatte nicht das Gefühl, dass die Autorin diese Liebe erzwang.

Die dystopischen Inhalte der Geschichte schienen mir die ganze Zeit recht schlüssig zu sein. Ein absoluter Pluspunkt: Die Geschichte kommt ohne viel Gewalt aus! Auch schnelle, rasante Action sucht man hier eher vergebens. Trotzdem oder grade deshalb hat mich dieser Roman so überzeugt.
Auch nach dem Lesen hallte das Geschriebene noch lange in meinen Gedanken nach…

Veröffentlicht am 19.06.2019

Eine großartige Dystopie, die sich beklemmend und verdammt realistisch anfühlt

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Manchmal ist das Leben nicht fair.
Manchmal gibt es uns Zitronen und ob wir wollen oder nicht, wir müssen hineinbeißen und irgendwie, auf irgendeine Art und Weise damit zurechtkommen.
Denn irgendwie geht ...

Manchmal ist das Leben nicht fair.
Manchmal gibt es uns Zitronen und ob wir wollen oder nicht, wir müssen hineinbeißen und irgendwie, auf irgendeine Art und Weise damit zurechtkommen.
Denn irgendwie geht es schließlich weiter. Oder nicht?
Judy ist eine Überlebende. Eine von vielen.
Doch dies hier ist Judys Geschichte. Ihr Kampf.
Und doch auch ein Kampf von vielen anderen.
Naturkatastrophen haben das Land heimgesucht.
Zurück bleiben Tote, Wahnsinnige, Plünderer und pure, nackte Verzweiflung, die sich immer mehr in die Eingeweide frisst.
Pure Hoffnungslosigkeit überschwemmt das Land. Dazwischen Trauer, Wut und Angst.
Wie soll es weitergehen.
Gibt es überhaupt einen Ausweg?
Judy ist gerade mal 16 Jahre alt und muss einen Kampf bestreiten, den sie niemals führen sollte.

Judit Müller hat hier einen wirklich beängstigenden, aber auch grandiosen Endzeitroman geschrieben, der zutiefst erschüttert.
Sie schreibt unglaublich fesselnd und intensiv. Es packt sofort und gerade weil es so realistisch ist, setzt die Beklemmung fast sofort ein.
Es beginnt mit einem Tagebucheintrag. Der sich so tragisch und intensiv anfühlt, das man unbedingt mehr erfahren möchte.
Man fühlt quasi am eigenen Leib was da geschehen ist und die Trauer wird unglaublich intensiv spürbar.
Danach wird zu Judy gewechselt, deren Perspektive wir auch erfahren.
Judy ist so unglaublich mutig, das es mir wirklich unter die Haut ging.
Sie entwickelt sich im Laufe der Zeit. Wird stärker, robuster und ja , die weiche Schale fällt.
Sie flieht mit ihren Geschwistern. Sie beschützt sie, komme was wolle.
Doch wohin? Wenn es überall das Gleiche ist?
Die Gefahrenquellen werden immer schlimmer.
Die Welt trostloser und verlassener.

Mir hat diese Geschichte wirklich sehr gut gefallen. Die Spannung ist sofort sehr gut spürbar. Ebenso die tiefe Verzweiflung, die Judy immer wieder durchströmt.
Und doch gibt es immer Lichtblicke. Man begegnet Menschen, die nicht böse sind und die mich wirklich beeindruckt haben.
Allen voran der Wanderer und Raphael.
Zwei Menschen, die diese Welt eine Spur hoffnungsvoller machen.
Jeder hat eine Geschichte zu erzählen und diese haben es förmlich in sich.
Im Laufe des Geschehen erfährt man immer mehr über sie und auch die Hintergründe.
Und daneben bekommt man auch Einblicke darin wie abgebrüht und kaltblütig Menschen sein können, um zu überleben.
Um ihren Nutzen daraus zu ziehen.
Die Autorin beschäftigt sich daneben mit Themen wie Identitätsverlust, Tod und Schmerz.
Ebenso bleibt die Gewaltbereitschaft nicht außen vor.
Aber egal wie grau, fast schwarz die Welt auch ist, es gibt trotzdem schöne Momente.
Die einen Augenblick Hoffnung schaffen.
Wenn auch nur für einen klitzekleinen Moment.
Morgen beginnt dann alles wieder von vorn.
Denn die Welt ist viel zu groß. Aber vielleicht gibt es ja irgendwo einen Ort der Frieden bedeutet.

Ein dystopischer Roman, der nichts als Dunkelheit zeigt und doch auch in gewisser Weise nachdenklich stimmt.
Vielleicht ist es ein Einzelband. Vielleicht auch nicht.
Aber so wie hier alles dargestellt und aufgezeigt wird , ist es glaubhaft und so düster. Ja man hat Fragen. Aber im Leben gibt es auch nicht auf alles immer Antworten. Das hat es für mich nur umso greifbarer und authentischer gemacht.
Überwiegend ist es eher ruhiger, erst zum Ende hin überschlagen sich förmlich die Ereignisse und das Entsetzen und die Wut kennen kein Erbarmen.
Man spürt wie alles auseinanderzubrechen droht.
Immer mehr. Stück für Stück.
Ein großartiges Buch, daß das Ende der Welt sehr gut vor Augen führt und in dem es ums nackte Überleben geht.

Fazit:
Dieser Endzeitroman aus der Feder von Judit Müller, fühlt sich beklemmend an und verdammt realistisch.
Was bleibt uns, wenn die Welt nur noch grau ist, von Ruß bedeckt.
Was den Tod bedeuten kann.
Judy kämpft . Sie ist eine Überlebende.
Eine Dystopie die mir wirklich unter die Haut ging und für einige nachdenkliche Momente gesorgt hat.
Eine großartige Leistung auf nur 320 Seiten.
Aber Judit Müller schafft es alles aufzuzeigen , was von Bedeutung ist und gerade damit erschüttert.
Eine absolute Überraschung für mich.

Veröffentlicht am 01.06.2019

Geniale Endzeitgeschichte!

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Innerhalb weniger Wochen ist die Welt eine andere geworden. Sie zeigt sich in den verschiedensten Grautönen. Mit nichts als ein paar Lebensmitteln und ein paar Kleidungsstücken macht sich die 17-jährige ...

Innerhalb weniger Wochen ist die Welt eine andere geworden. Sie zeigt sich in den verschiedensten Grautönen. Mit nichts als ein paar Lebensmitteln und ein paar Kleidungsstücken macht sich die 17-jährige Judy mit ihren beiden jüngeren Geschwistern auf eine Reise durch das von Naturkatastrophen zerstörte Land. Weg von ihrem Zuhause, ohne Ziel, versuchen sie nur zu überleben. Nach einem traumatischen Zwischenfall treffen sie auf den 21-jährigen Raphael, der sich um den jungen Joe kümmert und die ebenso verloren sind wie sie selbst. Schnell stellt die Gruppe fest, dass sie gemeinsam besser dran sind. Sie wollen niemals aufgeben, immer zusammenhalten und es entwickelt sich ein zartes Band der Liebe.

Zusammen ist man weniger allein und so ist es für Judy und ihre Geschwister die Rettung, als sie auf Raphael und Joe treffen. Doch durch die Umstände, die Nahrungsknappheit, der oftmals nicht mehr vorhandenen Menschlichkeit, ist es nicht einfach zu überleben. Überall stecken Gefahren, sei es durch wilde Hunde oder andere Menschen, da keinem mehr zu trauen ist. Doch immer wieder gibt es Lichtblicke und neben Raphael und Joe kommt auch noch der Wanderer zur Gruppe dazu.
Als es eine Gruppe Männer zu ihnen verschlägt, ist Angst und Wut das beherrschende Gefühl und es kommt zum Showdown.
Ich habe das Buch gestartet und es war wie ein Sog. Nach und nach erfährt man immer mehr, was passiert ist, was den Protagonisten und ihren Familien zugestoßen ist. Judy kämpft um so viel Normalität wie möglich, doch ist das unter diesen Umständen schwer möglich. Ihre Schwester macht ihr dabei am meisten Sorgen, da sie das Sprechen aufgehört hat. Auch Luke ist mit seinen 10 Jahren wahnsinnig tapfer und findet oftmals die richtigen Worte, um Hope zu motivieren weiterzulaufen oder den Mut nicht zu verlieren. Hope ist für ihre 5 Jahre schon wahnsinnig reflektierend und schätzt Situationen und Menschen gut ein.
Raphael und Joe haben durch einen Zufall zueinander gefunden und sind füreinander, aber auch für Judy, Luke und Hope die Rettung. Raphael fängt Judy auf und gibt ihr die Unterstützung, die so dringend benötigt.
Mir gefiel das Setting, die Naturkatastrophen, die wirklich mal so passieren könnten und die zeigen, wie schnell sich die Welt und die darauf lebenden Menschen verändern. Die Verzweiflung, Angst, Wut, aber auch die schönen Gefühle, wie die sich ganz leise anbahnende Liebe und Zuneigung oder die Freude über die kleinen Dinge sind auf jeder Seite spürbar und man fiebert mit, wie sich alles entwickelt. Finden sie einen Ort, der passt oder kommen sie nie ans Ziel?
Das Gesamtpaket ist hier einfach klasse und ich bin durch die Seiten geflogen. Ich mag diese Art von Büchern, da sie einem klar macht, wie gut man es hat. Hier konnte ich das Buch nicht zur Seite legen und hab ungern Abschied von allen genommen.

Eine Dystopie, die mich abgeholt und mitgerissen hat! Tolles Setting, viel Gefühl und einnehmende Charaktere! Unbedingte Leseempfehlung!

Veröffentlicht am 21.04.2019

Düsterer Endzeit Roman mit starken Charakteren

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„Ich denke nicht, dass du feige bist. Sterben ist feige. Zum Leben braucht man viel mehr Mut.“


Die Welt wurde durch verschiedene Naturkatastrophen zerstört und es gibt nur noch wenige Zurückgebliebene, ...

„Ich denke nicht, dass du feige bist. Sterben ist feige. Zum Leben braucht man viel mehr Mut.“


Die Welt wurde durch verschiedene Naturkatastrophen zerstört und es gibt nur noch wenige Zurückgebliebene, die um ihr Überleben kämpfen. So auch die 17-jährige Judy, die sich mit ihren beiden jüngeren Geschwistern durchschlägt. Durch Zufall treffen sie auf den 21-jährigen Raphael und seinen jüngeren Buder, die sie fortan auf ihrer gefährlichen Reise begleiten.

Das dystopische Werk erinnert an Endzeit Serien wie „The Walking Dead“, „Revolution“, „Falling Skies“ oder „The Rain“ und ist nicht weniger spannend.

Die Geschichte wird aus der Sicht von Judy geschildert, wodurch man sich als Leser sehr gut in die schier aussichtslose Situation der Jugendlichen hineinversetzen kann.
So war mir die Protagonistin, die sich aufopferungsvoll um Ihre Lieben sorgt, sofort sehr sympathisch und ich konnte mich schnell mit ihr identifizieren.
Auch die anderen Charaktere sind schön ausgearbeitet und vor allem die kleine Schwester Hope habe ich sehr ins Herz geschlossen.

Ebenso wie der flüssige Schreibstil, sorgen die vielen eingebauten Spannungselemente dafür, dass man förmlich durch die Geschichte fliegt.
Demnach hoffe ich sehr auf eine Fortsetzung!

Fazit: Der düstere Endzeit Roman ist ein Must-Read für alle Fans von ähnlichen Dystopien wie „Die fünfte Welle“ und Serien wie „The Walking Dead“.

Veröffentlicht am 01.02.2019

Eins meiner bisherigen Highlights - absolut lesenswert

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Ich habe früher unheimlich gerne Endzeitromane gelesen, bin dann aber eine Weile davon abgekommen. Mit “To Keep You Safe” habe ich mich zurück gewagt und wurde nicht enttäuscht – ganz im Gegenteil, das ...

Ich habe früher unheimlich gerne Endzeitromane gelesen, bin dann aber eine Weile davon abgekommen. Mit “To Keep You Safe” habe ich mich zurück gewagt und wurde nicht enttäuscht – ganz im Gegenteil, das Buch konnte mich vollauf begeistern.

Die meisten Menschen sind bei den verheerenden Naturkatastrophen gestorben, die den Planeten Erde immer wieder heimgesucht hatten. Alles ist grau in grau, überall liegen Leichen und alles ist verwüstet. Judy und ihre beiden kleineren Geschwister, Hope und Luke, sind auf sich allein gestellt und versuchen in dieser trostlosen Welt zu überleben.
Die Fünfjährige Hope spricht nicht mehr, seitdem sie mit ansehen musste wie ihr Vater ums Leben gekommen ist. Judy tut ihr bestes, um ihre jüngeren Geschwister am Leben und voller Hoffnung zu halten, doch auch ihre Kräfte schwinden und Luke ist die meiste Zeit tapferer als er selber zugeben mag.
Nach einem traumatischen Zwischenfall treffen die Drei auf Raphael und den jungen Joe, der etwa in Lukes Alter ist. Nach einigen Momenten des Argwohns, beschließen Judy und Raphael, dass sie von nun an gemeinsam weiterziehen wollen – ein Lichtblick in dieser trostlosen Welt.

Als ich angefangen hatte zu lesen, war ich zunächst äußerst begeistert von der im Buch herrschenden Atmosphäre – sie war für mich nahezu greifbar. Jedes Mal, wenn ich das Buch in die Hand genommen habe, wurde ich sofort in die zerstörte Welt katapultiert. Ich muss echt sagen, dass die Atmosphäre sehr bedrückend war, ich dennoch immer wieder zurückkehren und weiterlesen wollte.

Die komplette Rezension findet ihr auf unserem Blog.

Fazit

Ich kann mit dieser Rezension gar nicht zum Ausdruck bringen wie gut mir das Buch gefallen hat, daher muss ich es in einem Satz ganz deutlich formulieren: Das Buch gehört zu einem meiner bisherigen Highlights. Ich kann es wirklich nur wärmstens empfehlen.