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8,75
inkl. MwSt
  • Verlag: Klett Sprachen GmbH
  • Genre: keine Angabe / keine Angabe
  • Seitenzahl: 272
  • Ersterscheinung: 15.06.2015
  • ISBN: 9783126669177
Juli Zeh

Corpus Delicti

Ein Prozess. Schulausgabe mit Annotationen

Europa, Mitte des 21. Jahrhunderts. Die Demokratie wurde von einer Gesundheitsdiktatur abgelöst, die Sport, Schlaf und Ernährung jedes Bürgers staatlich überwacht – und alle verfolgt, die sich diesen Regeln nicht fügen.

Dann geschieht Schreckliches: Als eine junge Frau ermordet wird, scheint mit dem Studenten Moritz Holl schnell der Schuldige gefunden. An seine Unschuld glaubt lediglich seine Schwester Mia, die ihm während der Untersuchungshaft bedingungslos zur Seite steht. Moritz nimmt sich in seiner Zelle das Leben und Mia muss erkennen, dass das System, an das sie einst glaubte, nicht unfehlbar ist. So beginnt sie zu rebellieren und kämpft: Für die Rehabilitation ihres Bruders und gegen die Einschränkung individueller Freiheit. Vor Gericht wird ihr dafür der Prozess gemacht - mit unerwartetem Ausgang…

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 30.08.2021

Passend zur Coronapandemie - sehr schöne Bezüge möglich

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„Corpus Delicti – Ein Prozess“ ist ein vielschichtiger Roman von Juli Zeh und stammt aus dem Jahre 2009. Die Handlung spielt in einer zukünftigen Zeit und behandelt die Problematiken einer Gesundheitsdiktatur. ...

„Corpus Delicti – Ein Prozess“ ist ein vielschichtiger Roman von Juli Zeh und stammt aus dem Jahre 2009. Die Handlung spielt in einer zukünftigen Zeit und behandelt die Problematiken einer Gesundheitsdiktatur. Sport, Schlaf und Ernährung der Bürger werden durch den Staat überwacht, um das in diesem System oberste Gut, die Gesundheit erreichen beziehungsweise zu wahren. Wie weit darf der Staat jedoch in die individuelle Freiheit der Menschen eingreifen, um die Gesundheit zu sichern? Diese Frage sowie weitere soziale Fragestellungen werden in dem dystopischen Zukunftsroman von Juli Zeh behandelt.
Mia Holl, die Protagonistin des Romans und erfolgreiche Biologin, glaubt zunächst an dieses System. Als ihr Bruder Moritz Holl jedoch wegen Mordes angeklagt wird und schließlich Selbstmord begeht, zweifelt Mia an der Unfehlbarkeit dieses Systems, der Methode. Sie steht im Zwiespalt zwischen der Glaubwürdigkeit wissenschaftlicher Tests und dem Vertrauen zu ihrem Bruder. Durch Vernachlässigung ihrer Pflichten und ihre Zweifel an der Methode gerät Mia in Verdacht und es beginnt ein Prozess gegen sie – mit einem Urteil, das niemand erwartet.
Das Thema, die Gesundheitsdiktatur einer nicht weit entfernten Zukunft, ist sehr interessant dargestellt. Die Gesundheit wird in der heutigen Gesellschaft immer wichtiger, weshalb diese Gesundheitsdiktatur sehr plausibel wirkt. Auch Im Bezug auf die Corona-Pandemie lassen sich Parallelen zu dieser zukünftigen Gesellschaft ziehen, denn gerade die Frage, wie viel Freiheit man für die Sicherung der Gesundheit aufgeben/einschränken sollte, spielt eine entscheidende Rolle.
Des Weiteren lässt sich der Roman sehr angenehm lesen, da der Schreibstil modern und sachlich gehalten ist. Dieser ist ebenfalls auch an die Umgebung der Handlung angepasst. Die Handlung spielt nämlich hauptsächlich in juristischem Umfeld und behandelt wissenschaftliche Aspekte, weshalb der sachliche Stil sehr gut zu dieser passt.
Die gewählten Überschriften regen außerdem zu Lesen an. Unter diesen lässt sich nämlich zu Beginn nicht wirklich eine Handlung herauslesen. Erst nach Lesen des Kapitels versteht man den Bezug zur Überschrift. Die Kapitel sind zudem auch hauptsächlich kurz gehalten, weshalb die Lesemotivation gesteigert wird. Dies ist folglich ebenfalls sehr gut gelungen.
Durch einen teils auktorialen und teils personalen Erzähler, ist die Erzähltechnik abwechslungsreich gehalten. Man erfährt durch den Erzähler ebenfalls sehr viel über die Charaktere sowie deren Gefühle und Gedanken. Verstärkt wird dies auch durch inhaltliche Rückblenden, was das Lesen sehr interessant macht und Spannung aufbaut, denn erst im Laufe des Lesens erfährt man weitere wichtige Erkenntnisse über die Handlung.
Darüber hinaus sind die Figuren gut gewählt und man erfährt gerade über die Protagonistin viel über ihre Gedanken und Gefühle. Dies geschieht auch durch die Verwendung einer imaginären Figur, der idealen Geliebten, mit welcher Mia Dialoge führt. Folglich kann man sich sehr gut in Mia hineinversetzen und empfindet auch Mitleid mit ihr, gerade weil sie sehr unter dem Verlust ihres Bruders leidet. Kritisieren könnte man die Beschreibungen der Nebenfiguren, denn diese werden nur spärlich beschrieben. Aus diesem Grund kann man sich mit diesen nicht ganz so gut identifizieren beziehungsweise hineinversetzen, wie das bei Mia Holl der Fall ist. Zudem sind die äußerlichen Merkmale der Figuren kaum bis gar nicht beschrieben. Dadurch kann man jedoch seine Phantasie entfalten und jeder sich die Figur so vorstellen, wie sie für einen in die Handlung passt.
Zusammenfassend ist der Roman sehr gut gelungen, was an der Wahl der Themas, der Figuren und auch dem formalen Aufbau liegt. Folglich lässt sich das Buch sehr angenehm lesen. Aus diesem Grund würde ich es weiterempfehlen und zwar nicht nur schulisch, sondern auch privat, denn das Thema einer Gesundheitsdiktatur ist sehr interessant. Besonders Politikinteressierte könnten an dem Buch gefallen haben.

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Veröffentlicht am 31.05.2019

Corpus Delicti

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Juli Zehs 2009 veröffentlichter Zukunftsroman >>Corpus Delicti -Ein Prozess>Das Urteil>Ihr opfert mich auf dem Altar eurer Verblendung>Die ideale Geliebte>gekleidet in ihr eigenes Haar und das Licht der ...

Juli Zehs 2009 veröffentlichter Zukunftsroman >>Corpus Delicti -Ein Prozess<<
spielt im 21.Jahrhundert. Anstatt in einer Demokratie leben die Bürger jetzt in einem Gesundheitsstaat. Juli Zeh zeigt uns eine Welt in welcher Perfektion, Pflicht und Pragmatismus das sind wonach alle streben. Die Regierung selbst bezeichent sich als ,,Methode´´.
In diesem bemühen sich alle um ein perfektes Gesundheitsbild. Mithilfe eines Chips, welcher in den Oberarm implantiert wird, speichert die Methode Daten, erstellt anhand dieser Statistiken zu Schlafwerten, Blutwerten und Urinwerten. Auf eine ausgewogene Ernährung, Sport und einen gesunden Schlafrhytmus wird großen Wert gelegt wohingegen Alkoholkonsum, das Rauchen und gesundheitliche Auffälligkeiten nicht lange geduldet und bestraft werden. Auf die Sauberkeit Daußen auf den Straßen, in der Luft und den Wohnräumen wird auch geachtete. Die Partner werden von der Regierung anhand einer möglichst genauen Übereinstimmung der beiden Immunsysteme ausgemacht. Mit diesem Verfahren will die Methode verhindern, dass sich Fehlbildungen, Epedemien und Krankheiten im Volk bilden und ausbreiten. Denn vor einigen Jahren wurde die letze Krankheit ausgerottet. Die Methode scheint für viele zu funktionieren, denn von außen betrachtet wirkt sie perfekt und fast idyllisch. Hier lebt jeder für das Gemeinswesen und unterwirft sich der Gesellschaft für das einzige Betreben dieser, Gesundheit. Es gibt mangelnde Privatsfähre und eine starke Gesellschaftlich Kontrolle. Begrüßt wird sich mit dem Heilsruf Santé (frz. Gesundheit). Der Roman spielt in Europa und handelt von der 30 jährigen Biologin Mia Holl, welche für die Methode arbeitet. Sie lebt zurückgezogen in ihrer Wohnung und hat keine Freunde. Seit sie denken kann ist sie eine treue Anhängerin dieser, nie hat sie in Frage gestellt, was hinter alldem steckt sondern nur gebilligt. Dies kann man mit der Heilung von Moritz in der Kindheit erklären. Zu dieser Zeit war er an Leukämie erkrankt. Bereits im ersten Kapitel >>Das Urteil<< wird Mia Holl als Methodenfeindin im Namen der Methode zum Einfrieren auf unbestimmte Zeit verurteilt. Dieses Kapitel ist vorausschauend und deutete auf ein relevantes Ergeinis in der Zunkunft hin. Das Urteil Mias wird damit begründet, dass sie methodenfeindliche Absichten hegt, einen terroristischen Krieg vorbereitete dem Umgang mit toxischen Substanzen und dem verweigern von Untersuchen. In den folgenden Kapiteln werden im Rückblick Mias Handlungen und Beweggründe erläutert, welche sie bis zu diesem Urteil führen. Ihr Bruder Moritz war schon immer ein Freigeist, denn er liebt die Natur und das Angeln. Durch immer wiederkehrende Regelverstöße versucht er ein wenig gegen das System zu rebellieren. Auch lebte er seine sexuellen Freiheiten aus. Moritz verabredet sich zu einem Blind Date. Dort findet er die Frau tot vor, kurz darauf wird er verhaftet. Obwohl er darauf plädiert unschuldig zu sein wird er wegen Vergewaltigung und Mord verurteilt. Bei seinem Prozess richtet er sein Wort direkt an die Bürger hinter dem Fernseher >>Ihr opfert mich auf dem Altar eurer Verblendung<< (S.34. Z. 12f.). Anhand seiner Aussage kann man seinen Standpunkt gegenüber der Methode erkennen. Er glaubt nicht an das, was das System macht und wofür es steht. Außerdem appeliert er klar an die Bürger, dass sie auch hinter die Kulissen gucken sollen. Er hat einen Standfesten Charackter und steht selbst in solch einer Lebenslage hinter seiner Meinung. Aufgrund seines aussichtlosen Umstandes nimmt er sich letzten Endes mit Mias Hilfe das Leben. Mia hegt Schuldgefühle, weil sie ihm nicht helfen konnte und fechtet das Urteil immer mehr an.

Das scheinbar perfekte Sytem an welches sie Jahrelange gelaubt hat ergibt plötzlich keinen Sinn mehr für sie und sie beginnt immer mehr daran zu zweifeln. Nach diesem Ereignis ändert sich ihre Lebensweise in vieler Hinsicht.
Sie vernachlässigt immer mehr gesundheitliche und ordnungstechniche Aufgaben. In dieser Zeit lebt sie allein und zurückgezogen in ihrer Wohnung und kümmer sich kaum um sich selbst. Somit vernachlässtigt sie ihre Bürgerlichen Pflichten und erregt die Aufmerksamkeit des Systems. Nach einer Gerichtsverhandlung aufgrund dessen lenht sie eine psychologische Beratung ab, muss aber alle Regeln streng befolgen und darf keine Auffälligkeiten mehr zeigen.
Kurz vor seinem Selbstmord übergab er Mia die fiktive Figur >>Die ideale Geliebte<< ,welche Sie in der Zeit nach Moritz Tod begleiten soll. Sie weißt Merkmale der Natur auf wie zum Beispeil >>gekleidet in ihr eigenes Haar und das Licht der Nachmittagssonne.>> (S.25 Z. 13f) und >>Der Blick der idealen Geliebten gleich dem Starren eines Wassertiers, das keine Augenlieder besitzt.<< (S.25 Z.19f.). Moritz soll in ihr weiterleben. Auch verkörpert sie die Ideale der Lust, Freiheit und Liebe nach denen Moritz sein leben lang lebte. Aufällig ist, dass sie immer wieder in lange und tiefe Gespräche mit dieser verfällt. In dieser Zeit scheint sie kaum wahrzunehmen was um sie herum passiert. Hauptsächlich schwelgt sie in Erinnerungen an die gemeinsame Zeit mit ihrem Bruder. Um ihm näher zu sein raucht sie eine Zigarette in ihrer Wohnung, dauraufhin wird der Feuerarlarm ausgelöst. In einem Strafprozess gegen Mia wird sie von ihrem Pflichtverteidiger Lutz Rosentreter vertreten. Er handelt eine zweijährige Bewährungsstrafe aus. Lutz Rosentreter ist systemkritisch, weil er seine wahre Liebe nicht heiraten durfte. Daraufhin tritt der Journalist Kramer auf. Er ist ein strenger Anhänger und Vollstrecker der Methode, wie Mia ihn bezeichenete >>Der Mann ist eine Maschiene!<< (S. 37 Z.20). Eine Metapher dafür, dass er wie eine Maschiene keinen eigenen Willen hat und treu seinen erschaffern folgt. In Kramers Fall die Methode. Er selbst meint, dass diese perfekt wäre. In seiner TV Show sagt er, dass Mias Bruder Moritz einer terroristischen Gruppe Namens R.A.K. (Recht auf Krankheit) angehört habe und, dass sich die Bürger vor einem Anschlag in acht nehem sollen. Hauptsächlch bezieht er sich in dieser auf Aussagen, welche Mia über ihren Bruder gemacht hat, verdreht diese aber so, dass sie zu seiner Wahrheit passen. All dies tut er, weil Mia für ihn eine potenzielle Gefahr für die Methode darstellt, an jenes System an das er so sehr glaubt. Sie richtet sich gegen seine Ideale, so will er sie zu Unrecht verurteilen und spinnt einen Plan gegen sie. Diese Verkündung im Fernsehen verleit dem Fall von Mia mehr Aufmerksamkeit. Um dem Ganzen zu entkommen geht Mia an den Fluss, an welchem sie bereits mit Moritz war. Dort raucht sie eine Zigartette um Moritz näher zu sein, wird dort aber verhaftet, weil sie gegen ihre Bewährungsauflagen verstoßen hat. In ihrem Prozess sagt Mia sie sei eine treue Anhängerin des Systems, trotzdem sei dieses nicht Fehlerfrei. Rosentreter kann in diesem Prozess beweisen, dass Mias Bruder unschulidg ist, dies unterstützt ihre Aussage über das Systhem. Er hat als Kind eine Stammzellentransplantation erhalten. Diesbezüglich war nicht er sondern sein Spender an der Tat schuld.
Sie wird freigesprochen und hat kurz darauf ein Interview mit Kramer, weil sie glaubt, dass das System nun zugänglicher ist. Nach diesem Interveiw verlässt die ideale Geliebte Mia aufgrund dessen, dass ihr Auftrag erfüllt sei. Mia glaubt nun ohne Zweifel daran, dass Moritz Unschuldig ist.
Am nächsten Tag kommt der Methodenschutz in ihr Apartment und nimmt Mia mit.
Mia wird in der Bevölkerung als eine Art Heldin angesehen (vgl S.190 Z.11-13).


Um ihre Freilassung zu bewirken gehen tausende Menschen auf die Straßen und demonstrieren. Kramer sieht dies als >>Infektion<< der Gedanken von der Bevölkerung, denn sein gelibtes System ist in Gefahr. Kramer besucht Mia in Haft und legt ihr ein vorgefertigtes Geständnis vor, welches sie unterzeichnen soll. Dieses beinhaltet das Geständnis, dass Mia und Moritz der R.A.K. angehörig sind.
Wenn sie dieses unterzeichntet wird sie als Scheintot erklärt und kann in einer Art Freiheit leben. Dieses unterzeichtent sie jeoch nicht. Daraufhin wird Mia gefoltert, jedoch schafft es keiner ihren Willen zu brechen, denn sie glaubt an die Wahrheit und ihren Bruder. Sie glaubt an ihr Schicksal als Märtyrerin und ihrer Geschichte. In ihrem finalen Prozess wird Mia aufgrund falscher Beweise und erfundener Taten zum Einfrieren auf unbestimmte Zeit verurteilt. Mia nimmt es hin und sieht so die Chance als Märtyrerin darzustehen aufgrund ihrer beliebtheit im Volk. Kramer sowie das System sehen die Gefahr in der Zukunft und sprechen Mia frei um ihr diese Genugtuung zu nehmen. Aus Kramers Sicht ist dies der einzige Weg den wachsenden Wiederstand der Menschen zu stoppen. So verhindert er, dass man sich in Zukunft an Mia ein Beispiel nehmen könnte sowie zu ihr aufschauen könnte.

Ich persöhnlich muss sagen, dass ich zu Beginn des Romanes skeptisch war. Ich lese dieses Genre eigentlich nicht gerne. Mit dieser Einstellung ins lesen zu gehen war ein großer Fehler, denn dieses Buch hat mich wirklich überrascht. Die Characktere sind sehr vielfältig und haben eine bemerkenswerte Entwicklung im Verlauf des Buches. Mias Entwicklung von der treuen Systemanhängerin bishin zu Märtyrerin ist ein großer Schritt und in diesem Buch super verwirklicht sowie beschrieben worden.
Hinter diesem Buch steckt viel mehr als nur die eigentliche Geschichte. Die Intension der Autorin ist, dass sich auch Bürger welche in ähnliche Systeme leben wehren sollen um ihre Freiheit zu sichern oder wiederzuerlangen. Dieses Thema betrifft sehr viele Leute und wird meiner Meinung nach viel zu selten in Büchern thematisiert.

Veröffentlicht am 19.05.2021

Corpus Delecti

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Diese Lektüre sollten wir als Schullektüre lesen. Anfangs war ich so begeistert. Ein ganz neues System „Die Methode“, Mia Holl, die methodenkonforme Biologin und Moritz Holl, der Freigeist und Methodenkritiker. ...

Diese Lektüre sollten wir als Schullektüre lesen. Anfangs war ich so begeistert. Ein ganz neues System „Die Methode“, Mia Holl, die methodenkonforme Biologin und Moritz Holl, der Freigeist und Methodenkritiker.

Voller Elan las ich die ganzen Seiten. Am Anfang wurde das Urteil als Teaser benutzt. An dem Gedanken hing ich die ganze Zeit: Mia Holl wird eingefroren. Doch dann eine Kehrtwendung - wie in allen guten Romanen.

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