Cover-Bild Where I Left My Heart
Band 1 der Reihe "Broken Hearts-Reihe"
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17,00
inkl. MwSt
  • Verlag: LEAF Verlag - Bücherbüchse OHG
  • Themenbereich: Belletristik - Liebesroman: Zeitgenössisch
  • Genre: keine Angabe / keine Angabe
  • Seitenzahl: 450
  • Ersterscheinung: 24.06.2025
  • ISBN: 9783911244367
Julia Niederstraßer

Where I Left My Heart

Wir sammeln gebrochene Herzen – gib uns einen Gegenstand deiner verflossenen Liebe und lass sie endlich los!

Als Juna eine Zeichnung im Museum of Broken Hearts abgibt, hofft sie auf das Versprechen des Museums: Wer einen Gegenstand seiner verflossenen Liebe dalässt, wird sich von der Person lösen können. Perfekt! Denn Link ist nicht nur Junas bester Freund, sondern auch der ihres Bruders, und Juna muss dringend mit diesem Kuss, ihren Gefühlen und dem Bild abschließen, das Link von ihr gezeichnet hat. Um ihre Freundschaft nicht zu gefährden, geht sie dem Tattooartist aus dem Weg. Doch selbst in den kurzen Momenten, in denen sie sich sehen, ist das Feuer zwischen ihnen kaum zu bändigen – egal, wie sehr sie sich bemühen, die Grenzen ihrer Beziehung zu wahren…

#BestFriendsToLovers #HiddenLove #LebenMitSkoliose #OwnVoice #Schönheitsideale

Ausstattungsmerkmale:
- Veredelte Klappenbroschur
- Illustration in der Klappe
- Mit Farbschnitt in der ersten Auflage

Dieses Buch gibt es in zwei Ausstattungen: Mit und ohne Farbschnitt. Leider können wir keinen Farbschnitt garantieren.

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 10.07.2025

Dieses Buch wird euer Herz stehlen!

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Inhalt:

Wir sammeln gebrochene Herzen – gib uns einen Gegenstand deiner verflossenen Liebe und lass sie endlich los!

Als Juna eine Zeichnung im Museum of Broken Hearts abgibt, hofft sie auf das Versprechen ...

Inhalt:

Wir sammeln gebrochene Herzen – gib uns einen Gegenstand deiner verflossenen Liebe und lass sie endlich los!

Als Juna eine Zeichnung im Museum of Broken Hearts abgibt, hofft sie auf das Versprechen des Museums: Wer einen Gegenstand seiner verflossenen Liebe dalässt, wird sich von der Person lösen können. Perfekt! Denn Link ist nicht nur Junas bester Freund, sondern auch der ihres Bruders, und Juna muss dringend mit diesem Kuss, ihren Gefühlen und dem Bild abschließen, das Link von ihr gezeichnet hat.

Um ihre Freundschaft nicht zu gefährden, geht sie dem Tattooartist aus dem Weg. Doch selbst in den kurzen Momenten, in denen sie sich sehen, ist das Feuer zwischen ihnen kaum zu bändigen – egal, wie sehr sie sich bemühen, die Grenzen ihrer Beziehung zu wahren…

Meinung:

Dieses Buch wird euer Herz stehlen!

Aus meiner Perspektive macht der Titel optisch so unglaublich viel her. Ich liebe das detailreiche Cover, das die beiden Protagonisten Juna und Link einfach perfekt im Museum einfängt. Was mir besonders gut gefällt, sind die ausgestellten Stücke, mit denen Menschen gebrochene Herzen verbinden. Vor allem, da sich diese Geschichten auch vor jedem Kapitel noch einmal aufgreifen.

Durch die Farben entsteht ein richtig hübsches Gesamtbild, das durch den Farbschnitt abgerundet wird. Darüber hinaus ist aber auch die Innengestaltung ein absolutes Highlight, mit den vielen Grafiken, Elementen und kleinen Besonderheiten.

Ingesamt wäre das Buch ehrlicherweise nur aufgrund der Gestaltung direkt bei mir eingezogen. Denn wer kann schon einer wundervollen Optik wiederstehen?

Den Schreibstil von Julia Niederstraßer hingegen würde ich als sehr authentisch, einnehmend und locker beschreiben. Man kann sich als Leser*in auf jeden Fall perfekt in die Gedankenwelten der beiden hineinversetzen. Was natürlich auch an den wechselnden Sichtweisen liegt, aus denen die Geschichte erzählt wird und die mir richtig gut gefallen haben.

Wobei ich anfänglich ehrlich gestehen muss, dass ich kurz überrumpelt war vom Einstieg. Doch mit der Zeit verstand ich mehr und mehr die Hintergründe und Zusammenhänge, warum die Geschichte genau mit diesem Beginn gestartet ist.

Juna ist dabei eine tolle Protagonistin, die manchmal ein wenig zurückhaltend, dennoch total greifbar wirkt. Mit ihrer Skoliose konnte ich mich selbst gut identifizieren, auch wenn die beschriebenen Schmerzen und dass sie immer wieder deshalb komisch angesehen wird, mir sehr leid taten für sie. Denn das hat wirklich niemand verdient.

Ich fand jedoch auch, dass sie mit der Zeit mehr und mehr für das einsteht, was sie will und das sie Link gegenüber auch ihre wahren Gefühle offenbart. Denn auch wenn die beiden eigentlich das gleiche wollen, ist die Kommunikation doch oftmals auch ein Problem und die beiden sprechen sich zum Glück ab einem bestimmten Punkt auch aus.

Auf der anderen Seite war da Link, der als Artist einen fürsorglichen Charakter hatte, auch wenn man ihm das vielleicht nicht immer ansah. Er fühlt sich auf jeden Fall auch zu seiner besten Freundin hingezogen, dennoch stößt er sie auch oft von sich, denn die Angst ist schlussendlich für ihn doch auch ein treuer Begleiter.

Als Juna dann die Zeichnung von ihm im Museum abgibt, nimmt die Geschichte ihren Lauf und die beiden finden sich zwischen einer Freundschaft, die sie nicht verlieren wollen, Junas Bruder, der einer Beziehung der beiden eher kritisch gegenübersteht und dem Leben gefangen. So hält die Handlung wirklich einiges bereit und ich habe es total genossen, die Liebesgeschichte der beiden zu lesen.

Manchmal konnte ich nicht alles so genau greifen, dennoch war das Buch auch einmal etwas ganz anderes. Die Geschichte ist ansonsten aber auf jeden Fall sehr realistisch gezeichnet und gefiel mir mit dem Setting in Kiel auch richtig gut. Denn das Setting hat irgendwie total gut zu den Protagonisten gepasst.

Besonders die Idee mit dem Museum of Broken Hearts ist mir dabei jedoch im Kopf hängen geblieben, denn umso mehr Geschichten wir als Leser von jedem Kapitel erhalten, um so mehr offenbaren sich die Hintergründe hinter den einzelnen Gegenständen, die so vielen Menschen etwas bedeutet haben. Einfach eine richtig tolle Idee.

Wer eine sehr besondere Geschichte mit deutschem Setting lesen will, der sollte sich diesen Auftakt meiner Meinung nach auf jeden Fall einmal näher ansehen.

Umso mehr freue ich mich jetzt jedoch auch schon auf die Folgebände, die bald erscheinen werden und mit denen man zurückreisen kann, ins Museum of Broken Hearts! Denn ich bin mir sicher, auch diese Bände werden mich sehr wahrscheinlich begeistern können.

Veröffentlicht am 12.07.2025

Where i left my heart

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Das Cover:
Wunderschön verträumt und kreativ, ein echter Blickfang. Es fängt die Atmosphäre des Buches gut ein und passt perfekt zum Setting rund ums Broken Hearts Museum.

Meine Meinung:
Juna und Link ...

Das Cover:
Wunderschön verträumt und kreativ, ein echter Blickfang. Es fängt die Atmosphäre des Buches gut ein und passt perfekt zum Setting rund ums Broken Hearts Museum.

Meine Meinung:
Juna und Link kennen sich ewig. Beste Freunde, durch dick und dünn, mit all den stillen Momenten dazwischen, in denen man mehr fühlt, als man zugeben will. Das klassische „Wir riskieren unsere Freundschaft nicht“ Spiel also.

Juna war für mich ganz klar der Herzschlag der Geschichte. Sie ist offen, mutig, verletzlich und bereit, loszulassen, wenn es sein muss. Ihr Entschluss, die Zeichnung von sich, die Alina gemacht hat, im Broken Hearts Museum abzugeben, war für mich einer der emotionalen Momente im Buch.

Link dagegen... war schwierig. Er wirkt innerlich zerrissen, hat ein angespanntes Verhältnis zu seiner Familie und oft fehlt ihm der Mut, den nächsten Schritt zu gehen. Seine Wankelmütigkeit zieht sich durch die Geschichte, und das Drama in der Mitte, sagen wir mal so: Fühlte sich eher nach „muss jetzt irgendwie sein“ als nach einem natürlichen Konflikt an. Also ehrlich... das wirkte nicht rund.

Die Idee mit dem Broken Hearts Museum ist allerdings ein absoluter Lichtblick! Bei jedem Kapitel ein kleiner Einblick in ein neues Ausstellungsstück, ein kleiner Auszug aus einer Liebesgeschichte, das war poetisch, kreativ und hat für eine ganz eigene Stimmung gesorgt. Schade nur, dass das Museum selbst nicht noch mehr Raum bekommen hat. Ich hätte mir gewünscht, dass diese wunderschöne Idee noch stärker mit der Haupthandlung verwoben wird.

Stattdessen bekommt man halt Link und seine Zweifel und seltsamen Ideen. Titel mir leid, aber er war nicht nachvollziehbar für mich.

Mein Fazit:
Where I Left My Heart ist eine süße Friends-to-Lovers-Geschichte mit tollen Ansätzen, starken Momenten und einer emotional berührenden Protagonistin. Leider schwächelt der männliche Part ein wenig und das Drama fühlt sich nicht ganz rund und irgendwie unnötig an.

Trotzdem: Wer eine zarte Lovestory mit kreativer Kulisse sucht, wird hier fündig. Und die Kapitelanfänge? Kleine Kunstwerke.

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Veröffentlicht am 15.07.2025

Cooles Setting, durchwachsene Liebesgeschichte

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In „Where I left my heart“ geht es um Juna und Link, zwei beste Freunde, die gegen ihre Gefühle ankämpfen. An sich handelt es sich also um ein klassisches Friends-to-Lovers-Buch, das aber durch die Idee ...

In „Where I left my heart“ geht es um Juna und Link, zwei beste Freunde, die gegen ihre Gefühle ankämpfen. An sich handelt es sich also um ein klassisches Friends-to-Lovers-Buch, das aber durch die Idee des „Museum of Broken Hearts“ ein interessantes Alleinstellungsmerkmal hat.
Die Protagonistin Juna war mir von Beginn an sympathisch. Vor allem die Einbindung des Themas Skoliose fand ich sehr gelungen umgesetzt. Mit Link hingegen bin ich bis zum Ende nicht so richtig warm geworden; dafür hat er Juna einfach zu oft verletzt. Sein Handeln konnte ich häufig nicht nachvollziehen, und er blieb insgesamt als Charakter eher blass.
Trotzdem hat mir die Freundschaft zwischen Juna und Link gefallen. Es fiel mir jedoch nicht leicht, auch die Ebene ihrer Beziehung wahrzunehmen, die über Freundschaft hinausgeht. Die beiden bauen gegenseitig Distanz auf und erst im letzten Viertel gibt es wirklich Momente der Nähe. Vielleicht wären ein paar Rückblenden sinnvoll gewesen, um einen tieferen Einblick in die Entwicklung ihrer Beziehungsdynamik zu erhalten.
Neben dem Museum of Broken Hearts war tatsächlich das Setting des Buches ein Highlight für mich. Ich habe bisher kein anderes Buch gelesen, das in Kiel spielt, und habe mich darüber gefreut, viele Orte wiederzukennen. Außerdem mochte ich Junas Freundschaft zu Anna, Simone und Toni. Ich hoffe, dass Toni als Leiterin des Museums noch ihr eigenes Buch bekommt.

Alles in allem eine interessante Idee, bei der mich die Liebesgeschichte jedoch nicht richtig abgeholt hat.

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