Cover-Bild Schändung

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10,95
inkl. MwSt
  • Verlag: dtv Verlagsgesellschaft
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 464
  • Ersterscheinung: 01.03.2013
  • ISBN: 9783423214278
Jussi Adler-Olsen

Schändung

Der zweite Fall für Carl Mørck, Sonderdezernat Q Thriller
Hannes Thiess (Übersetzer)

»›Schändung‹ ist ein echter Pageturner.« Maren Ahring, NDR Kultur
»Der Blutdurst der Jäger. Wie würden sie es machen? Ein einzelner Schuss? Nein. So gnädig waren die nicht, diese Teufel, so waren sie nicht ...«Ein Leichenfund in einem Sommerhaus in Rørvig. Der Verdacht fällt auf eine Gruppe junger Schüler eines exklusiven Privatinternats, die für ihre Gewaltorgien bekannt sind. Nur einer von ihnen gesteht.Zwanzig Jahre später. Als Carl Mørck aus dem Urlaub zurückkommt, stößt ihn sein Assistent Assad mit der Nase auf die verstaubte Rørvig-Akte. Doch von oberster Stelle werden ihnen weitere Ermittlungen verboten. Denn die Spuren führen hinauf bis in die höchsten Kreise der Gesellschaft, in die Welt der Aktienhändler, Reeder und Schönheitschirurgen. Und ganz nach unten ...

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.09.2016

Spannend.

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Schändung von J.Adler-Olsen ist der zweite Fall von Carl Morck und seinem Sonderdezernat Q. Dieser Fall lag nach Carls Urlaub auf seinem Schreibtisch, aber niemand will ihn dorthin gelegt haben. Und die ...

Schändung von J.Adler-Olsen ist der zweite Fall von Carl Morck und seinem Sonderdezernat Q. Dieser Fall lag nach Carls Urlaub auf seinem Schreibtisch, aber niemand will ihn dorthin gelegt haben. Und die Polizeipräsidentin behaart darauf, dass dieser Fall nicht wieder aufgenommen wird. Hat das etwas mit der berüchtigten Internatsclique um Kimmie zu tun, oder sind das alles nur Zufälle. Dieser Fall ist ebenso spannend und atemberaubend wie der erste und die Erzählweise von Adler-Olsen gefällt mir gut. Der griesgrämige Carl kann einem schon leid tun, wenn sein Helfer Assad und seine neue Sekretärin Rose seine Nerven strapazieren. Dabei möchte er doch eigentlich seine Zeit bis zur Pension absitzen.

Veröffentlicht am 15.09.2016

Eine spannende Fortsetzung, die allerdings ein wenig schwächelt ...

1 0

Ich habe Band zwei der Carl Mørck - Thrillerreihe im Urlaub gelesen und dachte mir davor eigentlich, dass ich mich voll und ganz dem Buch/der Geschichte widmen kann, weil ich den Kopf frei haben würde. ...

Ich habe Band zwei der Carl Mørck - Thrillerreihe im Urlaub gelesen und dachte mir davor eigentlich, dass ich mich voll und ganz dem Buch/der Geschichte widmen kann, weil ich den Kopf frei haben würde.
Leider war es dann bis zur Hälfte so, dass ich nicht sehr gebannt oder gefesselt von den Geschehnissen war. - Das lag zum einen daran, dass bis dahin tatsächlich nicht sonderlich viel (Spannendes) geschehen ist, weil für mich im ersten Teil des Buches gefühlsmäßig einfach viel mehr gedacht und spekuliert, sich zurückerinnert und erklärt wird, als im zweiten Teil. Und zum anderen kann es sein, dass ich anfangs wirklich nicht sehr konzentriert war und deswegen das eine oder andere Mal gelesen habe, ohne mir zu merken, was da eigentlich gerade geschrieben stand ...

Mit anderen Worten: ich hatte eine recht lange Einlesezeit - und war deswegen auch heilfroh, diese hinter mich gebracht zu haben, denn dann ging es "Schlag auf Schlag": die anfänglichen, mühsamen Ermittlungen haben schön langsam Früchte getragen, es ist was weitergegangen, richtig interessante, erschreckende Fakten sind bekannt geworden und so hat sich die Spannung immer weiter aufgebaut, sodass ich dann sogar regelrecht an den Seiten geklebt habe, ohne mich davon losreißen zu können oder wollen.

~ Was hatte das schon zu bedeuten in dieser Situation, die nichts anderes war als die Wartehalle zum Tod, den diese drei Irren in diesem Moment vorbereiteten. ~
(S. 428)

Der Schluss war super! Super im Sinne von spannungsgeladen und erschreckend psycho. Ich mochte die Dramatik am Ende sehr gerne, die hat auf jeden Fall ziemlich gut zum Rest der Geschichte gepasst. Auch der Epilog hat mir gefallen, der war nämlich mit einer gewissen Situationskomik gewürzt, die mich zum Schmunzeln gebracht hat.

Nun möchte ich noch kurz auf die Buchcharaktere eingehen: Carl ist ja das Oberhaupt im Team und mir eigentlich auch immer sehr sympathisch gewesen. Hier waren mir seine Gedanken in manchen Situationen dann aber doch einen Ticken zu oft zu sexuell motiviert, weswegen ich auch zeitweise irritiert war, weil ich es von ihm nicht (in diesem Maße) gewohnt war. - Eine kleine Anmerkung am Rande ...
Assad, der liebe, mysteriöse Assad. Sehr gerne hätte ich in diesem Band mehr über die geheimnisvolle Vergangenheit meines Lieblings-Syrers erfahren. - Das war aber leider nicht. Generell ist mir Assads Charme durch seinen ganz eigenen "unschuldigen" Witz, bedingt durch sein Ausländerdasein (bzw. die Sprache und die Verständigung betreffend), abgegangen. - Was ich wirklich enorm schade fand!

~ »Also sie und der Rest der Gruppe, das waren doch nicht gerade Freundesbusen.«
»Busenfreunde, Assad. Busenfreunde.« ~

(S. 399)

Rose, die Neue, ist in meinen Augen die Strenge, die sich nicht so gerne etwas sagen/vorschreiben lässt. Sie macht ihr Ding, ist direkt und pur, sie verstellt sich nicht, redet ganz unverblümt und ist sich vor allem selbst immer treu. Besonders sympathisch ist mir die Gute ja noch nicht, da sie zusätzlich auch immer etwas kühl auf mich gewirkt hat. Aber wer weiß, die Sympathie wächst in einem der nächsten Bände ja vielleicht noch!?

Bei Carl, Assad und Rose habe ich hier (mal wieder) bemerkt, dass die Teamarbeit nicht nur gut, sondern optimalst funktioniert. - So, wie man sich das vorstellt: des einen Schwäche ist des anderen Stärke - und umgekehrt. Die drei ergänzen sich fantastisch und sind schlicht und einfach ein klasse Team. Das muss ich ihnen wirklich zugute halten!

~ Man muss die Dinge tun, solange Zeit dafür ist. ~
(S. 457)

Ein freier Kopf und eine gewisse Konzentration sind bei diesem Thriller sicher kein Fehler. Wer damit aber sowieso kein Problem hat, dürfte mit diesem Lesestoff gut versorgt sein und an dem kontinuierlichen Spannungsaufbau große Freude haben.
Ich selbst war mit meiner vergleichsweise langen Einlesezeit zwar erst nicht sehr glücklich, im zweiten Teil des Buches bin ich dann aber voll auf meine Kosten gekommen, sodass mein Endurteil folgendermaßen ausfällt: Lest dieses Buch!

Veröffentlicht am 15.09.2016

Der Titel ist vollkommen zutreffend

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Buchinformation:
Jussi Adler Olsen
-Schändung-
EJ 2010
459 Seiten

Inhalt:
Der zweite Fall für Carl M. Sonderdezernat Q.
Ein Leichenfund in einem Sommerhaus in Rorvig. Ein Geschwisterpaar ist brutal ...

Buchinformation:
Jussi Adler Olsen
-Schändung-
EJ 2010
459 Seiten

Inhalt:
Der zweite Fall für Carl M. Sonderdezernat Q.
Ein Leichenfund in einem Sommerhaus in Rorvig. Ein Geschwisterpaar ist brutal ermordet worden. Der Verdacht fällt auf eine Gruppe junger Schüler eines Privatinternats.
Die Spuren führen bis in hohe Kreise der Gesellschaft und sie führen ganz weit nach unten zu einer Obdachlosen.

Meinung:
Man könnte meinen die Jagt sei eröffnet.
Zeitweise ist dieses Buch etwas verwirrend, da ziemlich viele Personen benannt werden, nach ca. 50 Seiten kann man diese jedoch gut einordnen.
Wer das erst Buch "Erbarmen" gelesen hat, wird dieses als etwas komplizierter empfinden, so erging es mir jedenfalls.
Die Suche nach den Mördern ist jedoch sehr spannend, wie nicht anders zu erwarten war und es lohnt sich dieses Buch zu lesen.
Schon allein einer der Hauptfiguren (Kimmie) hat eine interessante Vergangenheit.
Es ist ein sehr realitätsnahes Buch.....sehr spannend was man mit Geld alles bewirken kann, wenn man es möchte.

Veröffentlicht am 15.09.2016

Beklemmender Blick in die Abgründe der menschlichen Seele.

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Buchinfo
Schändung - Jussi Adler-Olsen
Taschenbuch - 458 Seiten - ISBN-13: 978-3423247870
Verlag: dtv - Erschienen: 1. September 2010 - EUR 14,90
Kurzbeschreibung
»Der Blutdurst der Jäger. Wie würden sie ...

Buchinfo
Schändung - Jussi Adler-Olsen
Taschenbuch - 458 Seiten - ISBN-13: 978-3423247870
Verlag: dtv - Erschienen: 1. September 2010 - EUR 14,90
Kurzbeschreibung
»Der Blutdurst der Jäger. Wie würden sie es machen? Ein einzelner Schuss? Nein. So gnädig waren die nicht, diese Teufel, so waren sie nicht ...«
Ein Leichenfund in einem Sommerhaus in Rørvig. Zwei Geschwister sind brutal ermordet worden. Der Verdacht fällt auf eine Gruppe junger Schüler eines exklusiven Privatinternats, die für ihre Gewaltorgien bekannt sind. Einer von ihnen gesteht.
Zwanzig Jahre später. Nachdem Carl Mørck aus dem Urlaub zurückkommt, stößt ihn sein Assistent Assad mit der Nase auf die verstaubte Rørvig-Akte. Doch von oberster Stelle werden ihnen weitere Ermittlungen verboten. Carl und Assad ist klar, dass hier etwas zum Himmel stinkt: Die Spuren führen hinauf bis in die höchsten Kreise der Gesellschaft, in die Welt der Aktienhändler, Reeder und Schönheitschirurgen – und sie führen ganz weit nach unten, in die Abgründe der Gesellschaft, zu einer Obdachlosen: äußerlich hart wie Granit, doch mit einer blutenden Seele ...
Bewertung
In Jussi Adler-Olsens zweiten Falles des Sonderdezernat Q, Schändung, stößt Carl Mørck erneut in die tiefsten Abgründe der menschlichen Existenz. Ich war vom ersten Fall schon begeistert. Aber der zweite Fall hat genau meinen Nerv getroffen. Ich interessiere mich für das Phänomen der Psychopathie und fand daher die Charaktere in diesem Buch besonders spannend. Gerade die Schilderungen aus der Ich-Perspektive fand ich gelungen. Wie schon im ersten Band, läuft auch in diesem die Geschichte der Ermittlungen parallel zu den eigentlichen Tätern. Während man jeden Ermittlungsschritt Møerks verfolgen kann, begleitet der Leser auch die ehemaligen Internatsschüler. Und je näher Møerk ihnen kommt, umso mehr Einblick erhält man auch in ihre Erinnerungen an ihre Internatszeit.
Fazit: Beklemmender Blick in die Abgründe der menschlichen Seele.