Vorurteile können blind machen…
Melanie arbeitet seit Jahren auf dem Eurocon-Terminal im Hamburger Hafen. Vor kurzem hat sie einen neuen Kollegen bekommen, der sich unmöglich aufführte. Heute ist es zu einem Fehler gekommen, den er ihr ...
Melanie arbeitet seit Jahren auf dem Eurocon-Terminal im Hamburger Hafen. Vor kurzem hat sie einen neuen Kollegen bekommen, der sich unmöglich aufführte. Heute ist es zu einem Fehler gekommen, den er ihr in die Schuhe schieben wollte - aber sie arbeitet zwanghaft perfektionistisch und ist sich sicher, dass es nicht ihre Schuld war. Jetzt hat sie Feierabend und betrat die Fähre Richtung Dockland. Aber sie kam nicht auf Finkenwerder an…
Es war mein erstes Buch dieser Reihe und mein erstes Buch dieser Autoren. Der Schreibstil war angenehm und ich konnte mir alles sehr gut vorstellen. Dass ich dir Vorgängerbände nicht kannte, hatte keine Einfluss auf das Buch.
Der Fall wurde schnell als Suizid abgestempelt und als dann bei der Autopsie herauskam, dass es doch Mord war, stand der Ehemann schnell als Täter oder zumindest als Verantwortlicher fest. Nebenbei gab es noch weitere Handlungsstränge: Ungereimtheiten im Hafenbetrieb, Schmuggel und Nachwirkungen eines Polizeieinsatzes.
Ich hatte Sympathien und Antipathien. Tom und Charlotte von den Ermittlern konnte ich gut leiden, Jonna dagegen überhaupt nicht. Auch Fred, den Ehemann der Toten, mochte ich und mein Lieblingscharakter war eindeutig Schrotti.
Was bei den Ermittlungen ans Licht kam, war erschreckend. Der Fall entwickelte sich interessant und es gab unglaubliche Wendungen. Das Ende war überraschend, aber alles wurde aufgeklärt und es blieben keine fallrelevanten Fragen offen. Ich gebe diesem sehr guten Buch gerne sehr gute 4 Sterne.