Cover-Bild Cinderella ist tot
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18,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Heyne
  • Themenbereich: Belletristik - Afrofuturism / Black Speculative fiction
  • Genre: Fantasy & Science Fiction / Fantasy
  • Seitenzahl: 384
  • Ersterscheinung: 14.06.2022
  • ISBN: 9783453321908
Kalynn Bayron

Cinderella ist tot

Roman
Antonia Zauner (Übersetzer)

Sophia lebt in Cinderellas Königreich, zweihundert Jahre nach jener Ballnacht, in der Cinderella ihren Traumprinzen fand. Doch Cinderellas Geschichte dient inzwischen nur noch dazu, die Frauen zu unterdrücken und sie möglichst schnell bei einem großen Festakt im Schloss unter die Haube zu bringen. Wer sich diesem Ritual verweigert, wird getötet, und wer am Ende der Ballnacht noch keinen Mann hat, wird ausgestoßen und verfolgt. Doch Sophia will keinen Mann. Sie flüchtet in den verwunschenen Wald – und trifft dort Constance, die ihr zeigt, dass sie die Kraft hat, ihr Schicksal und ihre Welt für immer zu verändern …

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 27.06.2022

Mega

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Das Buch ist der Hammer! Es geht nicht nur um das Cinderella und Sophia sondern um ganz viel mehr. Die Geschichte zeigt uns eine Welt in der Menschen unterdrückt werden und nicht frei leben dürfen. Was ...

Das Buch ist der Hammer! Es geht nicht nur um das Cinderella und Sophia sondern um ganz viel mehr. Die Geschichte zeigt uns eine Welt in der Menschen unterdrückt werden und nicht frei leben dürfen. Was teilweise ziemlich unter die Haut geht. Natürlich kommen das Märchen und die Fantasy nicht zu kurz. Es gibt so manche Überraschung die ich so nicht erwartet hätte. Diese Geschichte gehört zu denen die man nicht aus der Hand legen kann.

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Veröffentlicht am 27.06.2022

überzeugende Neuerscheinung

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Meinung
Cinderella ist tot war für mich eine dieser Neuerscheinungen, welche ich kaum erwarten konnte. Das Buch final dann in den Händen zu halten entfachte in mir direkt eine große Spur an Freude.
Der ...

Meinung
Cinderella ist tot war für mich eine dieser Neuerscheinungen, welche ich kaum erwarten konnte. Das Buch final dann in den Händen zu halten entfachte in mir direkt eine große Spur an Freude.
Der Schreibstil von Kalynn Bayron überzeugte mich von der ersten Silbe an. Es ist ein Brennthema, welche die Autorin hier in diesem Werk aufarbeitet.
Sophia ist stark, hartnäckig, loyal und sich selbst treu. Sie stellt die bekannte Geschichte rund um Cinderella in Frage und warf hier auch auf meiner Seite so manchen Punkt auf, in der ich ihr zustimmen musste. Im Verlauf des Buches geht es um Unterdrückung einer ganzen Gesellschaftsgruppe. Es geht darum festzulegen, was "normal" ist und was nicht. Mich erschreckt es bei dieser Art von TIteln immer wieder, wie wahr bestimme Ansätze auch auf den Alltag betreffend sind. Ich habe Sophie bewundert für ihren Mut zu sich und auch zu ihrer Liebe zu stehen.
Auch die Nebencharaktere beeindruckten durch Tiefe und Emotionen.
Cinderella ist tot ging mir persönlich sehr nahe. Dies lag aber nicht daran, dass ich an das bekannte Märchen glaube, sondern vielmehr an der Realitätsnähe. Dieses Buch war voller Wendungen, die nicht besonders vorhersehbar waren. Die Autorin hat hier aus dem Originalmärchen etwas komplett neues erschaffen und mit jeder Szene mich mehr und mehr in den Bann gezogen.
Fazit
Ein absolutes Highlight und eine ganz große Empfehlung vom Herzen. 5 von 5 Sternen

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Veröffentlicht am 11.06.2022

Cinderella ist ein JAHRESHIGHLIGHT!

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Ich freue mich schon seit Monaten auf dieses Buch, weil es im englisch sprachigen Raum sehr gehypt wurde. Ich habe fast nur gutes gehört und was soll ich sagen...sie hatten alle Recht! Ich habe das Buch ...

Ich freue mich schon seit Monaten auf dieses Buch, weil es im englisch sprachigen Raum sehr gehypt wurde. Ich habe fast nur gutes gehört und was soll ich sagen...sie hatten alle Recht! Ich habe das Buch in wenigen Stunden verschlungen. Ich bin nur so durch die Seiten gerauscht und konnte das Buch gar nicht aus der Hand legen. In diesem Buch geht es um Sophia, die in Cinderellas Königreich lebt. Alle jungen Frauen müssen zu den Bällen, die vom König veranstaltet werden. Auf diesen Bällen werden die jungen Frauen von Männern ausgewält und müssen sie heiraten. Sophia will jedoch keinen Mann heiraten, weil sie in ihre beste Freundin verliebt ist. Kalynn Bayron hat mit diesem Buch eine Welt erschaffen die auf den ersten Blick „wunderbar“ erscheinen könnte, jedoch merkt man sehr schnell das etwas nicht stimmt. Ein ganzes Geschlecht wird unterdrückt. Aber nicht nur ein Geschlecht, sondern alle die in irgendeiner Weise divers sind. Es gibt gesetze, die jeder einhalten muss, diese Gesetze schränken aber größtenteil die weibliche Bevölkerung ein. Sophia war aber noch nie jemand, der sich an die Regeln hielt. Sie ist stark, hartnäckig, nicht naiv und loyal. Sie glaubt nicht an das ursprüngliche Märchen von Cinderella und setzt alles daran die Wahrheit herauszufinden. Ich mochte sie wirklich sehr und hätte am liebsten noch 3 oder 4 Bücher mit ihr als Protagonistin. Die Nebencharktere sind auch wirklich sehr toll und divers. Dieses Buch war alles, was ich mir erhofft hatte und viel mehr. Ich mochte besonders, wie feministisch dieses Buch war und wie Sophias Ansichten die Handlung wirklich vorangetrieben und die Geschichte geprägt haben. Dieses Buch war voller Wendungen, die nicht besonders vorhersehbar waren. Ich habe dieses Buch so sehr geliebt. Wie die Autorin das Orginalmärchen genommen und es in etwas völlig anderes und neues verwandelt hat war wirklich grandios. Ich habe noch nie zuvor so eine originelle Märchenadaption gelesen. Das Buch gehört definitiv zu meinen Jahreshighlights 2022.
Cinderella ist tot bekommt von mir 5 Sterne.

Veröffentlicht am 24.08.2022

Retelling of Cinderella

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{ Ich will nicht von einem Ritter in strahlender Rüstung gerettet werden. Ich möchte die Rüstung tragen, und ich würde gerne diejenige sein, die rettet.} Zitat aus dem Buch

Meine Meinung:
Das Zitat oben ...


{ Ich will nicht von einem Ritter in strahlender Rüstung gerettet werden. Ich möchte die Rüstung tragen, und ich würde gerne diejenige sein, die rettet.} Zitat aus dem Buch

Meine Meinung:
Das Zitat oben beschreibt Sophias Emotionen ganz gut, sie ist die Hauptprota in dieser Geschichte und lebt in einer Welt, in der Mädchen und Frauen gänzlich unterdrückt werden. Sie werden einmal im Jahr gezwungen auf einen Ball zu gehen und müssen dann "hoffen und bangen" , dass sie von einem Mann auserwählt werden, um nicht als Aufgegebene zu enden.

Natürlich ist Sophia von Anfang an gegen diese Ungerechtigkeit, vorallem schlägt ihr Herz auch für eine ganz bestimmte Frau, was hier genauso unterdrückt wird, wie die Rechte der Frauen.

Der Schreibstil ist angenehm und flüssig, man kommt sehr gut in die Geschichte. Ich mochte das Worldbuilding und die parallelen zur Original Geschichte sehr, genauso aber auch die Gegensätze.
Die Story ist durchwegs spannend auch wenn mal nicht so viel passiert. Denn Plottwists fand ich sehr gut gelungen und auch wirklich überraschend. Die Themen Feminismus und LGTBQ+ werden hier groß geschrieben, sind aber sehr gut in die Fantasywelt integriert.
Die Lovestory ist hier eher seicht und nicht allzu tiefgehend.

Mein Fazit:
Eine gelungene #darkfantasy Märchenadaption mit interessanten Themen und guter Umsetzung. Einzig das Ende hätte noch besser sein können. 4,5 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 31.07.2022

Cinderella ist tot

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Knapp 200 Jahre sind vergangen, seit Cinderella auf dem Ball vom Prinzen auserwählt wurde und seit jeher leiden die Mädchen und Frauen von Mersaille darunter. Denn seitdem müssen sie ebenfalls auf Bällen ...

Knapp 200 Jahre sind vergangen, seit Cinderella auf dem Ball vom Prinzen auserwählt wurde und seit jeher leiden die Mädchen und Frauen von Mersaille darunter. Denn seitdem müssen sie ebenfalls auf Bällen erscheinen und werden verstoßen, wenn sie spätestens bei ihrem dritten Besuch nicht auserwählt wurden. Auch im alltäglichen Leben werden sie unterdrückt und müssen fürchterliches durchleben.
Sophia ist in Lille, der Hauptstadt Mersailles aufgewachsen und kann die Unterdrückung einfach nicht akzeptieren. Nachdem ihre beste Freundin und Geliebte Erin nicht mit ihr fliehen möchte, müssen beide beim Ball erscheinen und ihr Leben verändert sich für immer...



Der Autorin gelingt es bereits zu Beginn, eine spannende und temporeiche Atmosphäre, die einen direkt in ihren Bann zieht. Obwohl man zu diesem Zeitpunkt nur sehr wenig über Sophias Leben weiß, spürt man bereits den drängenden Wunsch auszubrechen. Nicht nur, weil ein Leben in Mersaille schrecklich ist, sondern auch weil sie niemals mit ihrer Geliebten zusammen sein kann. Sophias Schmerz ist überdeutlich zu spüren, was den krassen Wechsel zurück in ihr normales Leben umso weniger verständlich macht.
Ab diesem Moment dauert es dann doch ein wenig, bis man in die Geschichte eintauchen kann, da man sich erst in Lille und den dortigen Regeln zurechtfinden muss.
Die Geschichte ist von einigen Höhepunkten durchzogen und wartet mit Action und Spannung auf. Dazwischen fällt es jedoch schwer, den Spannungsbogen zu halten und den Leser für die weitere Geschichte zu begeistern. Aufgrund der sehr gelungenen Highlights wirkt dieser Kontrast nur umso krasser und behindert zeitweise den Lesefluss. Wenn man an einer solchen Stelle das Buch zur Seite legt, fällt es schwerer, es wieder zur Hand zu nehmen.
Cinderellas Geschichte ist der Ursprung dieses Romans und es ist spannend zu ergründen, inwiefern beide Geschichte miteinander verwoben sind. Nicht alles, was gesagt wird, entspricht der Wahrheit und gemeinsam mit Sophia muss man hinter die Fassade blicken, um zu verstehen.
Eine der herausragendsten Figuren dieser Geschichte ist Constance, die leider nicht genug Aufmerksamkeit bekommt. Sie gehört zwar zu den Protagonistinnen des Romans, man hat aber dennoch das Gefühl, als wüsste man nur einen Bruchteil über sie, was wirklich schade ist. Nicht nur die Geschichte ihrer Familie weckt das Interesse des Lesers, sondern auch ihr ganzes bisheriges Leben. Anders als Sophia ist sie nicht unter den Zwängen des Königs aufgewachsen und man möchte so viel mehr über sie erfahren. Hinzu kommt, dass die gesamte Geschichte nur aus Sophias Sicht geschrieben ist, weswegen man Constance nicht so gut kennenlernen kann wie Sophia.
Das Ende hält die ein oder andere Überraschung bereit, die die Spannung wieder in die Höhe treibt. Zwar gibt es insgesamt die ein oder andere offene Frage, auch in Bezug auf Plausibilität, aber alles in allem ähnelt es zu sehr einem Märchen, als das dies wirklich störend ist. Über weite Teile wirkt es fast schon passend für Kinder bzw. Jugendliche, da es eben solche Ähnlichkeiten zu Märchen hat, bis dann wieder einige ziemlich brutale und blutrünstige Szenen kommen, die eine höhere Altersempfehlung definitiv begründen.
Der Epilog beantwortet zwar einige Fragen, gibt dem Ganzen aber einen unrealistischen Touch und macht den Roman eher schlechter als besser. Vielleicht hätte die Autorin die Zukunft besser offen lassen sollen.

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