Cover-Bild Todesflut
Band 10 der Reihe "Emma Klar ermittelt"
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13,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Aufbau TB
  • Themenbereich: Belletristik - Krimi: Historisch
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 395
  • Ersterscheinung: 13.10.2025
  • ISBN: 9783746641744
Katharina Peters

Todesflut

Ein Ostsee-Krimi

Rasante Jagd in Wismar: ein Cold Case und eine Verdächtige auf der Flucht.

Eine mutmaßliche Mörderin bricht aus der Strafvollzugsanstalt Lübeck aus: Karina Pohl soll ohne erkennbares Motiv ihren Ex-Freund umgebracht haben und nun bei Wismar untergetaucht sein. Privatdetektivin Emma Klar hilft bei der Suche nach der Flüchtigen. Dabei findet sie Hinweise auf einen anderen Fall: Vor Jahren wurde eine Freundin von Karina Pohl in einem Wald bei Wismar ermordet aufgefunden. Die Tat wurde nie aufgeklärt. Hängen beide Fälle zusammen? 

Verbrechen im Gestern und Heute: der zehnte Fall für Emma Klar


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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 28.11.2025

Ein fesselnder Krimi mit starkem roten Faden und cleveren Wendungen

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„Todesflut“ war für mich das erste Buch aus der Reihe um Ermittlerin Emma Klar – und ich war positiv überrascht, wie gut man als Neueinsteiger in die Handlung hineingeführt wird. Obwohl immer wieder auf ...

„Todesflut“ war für mich das erste Buch aus der Reihe um Ermittlerin Emma Klar – und ich war positiv überrascht, wie gut man als Neueinsteiger in die Handlung hineingeführt wird. Obwohl immer wieder auf Ereignisse aus früheren Bänden angespielt wird, fühlte ich mich nie verloren. Im Gegenteil: Die Hinweise auf Emmas Vergangenheit machten mich eher neugierig und gaben ihrem Charakter Tiefe, ohne mich zu überfordern.

Schon auf den ersten Seiten entwickelt sich ein klassischer Krimi mit moderner Note: die Handlung spielt nach der Corona-Pandemie, was gelegentlich anklingt, ohne sich unangenehm in den Vordergrund zu drängen. Die Atmosphäre bleibt durchgehend spannend, und Emma wird als kluge, erfahrene Ermittlerin dargestellt, die ihre Gedanken oft mit den Leser teilt – was die Ermittlungsarbeit besonders nahbar macht.

Je weiter man liest, desto deutlicher wird, wie komplex der Fall tatsächlich ist. Was zu Beginn noch eher überschaubar wirkt, wächst sich nach und nach zu einem vielschichtigen Ermittlungsnetz aus. Neue Spuren, neue Zeugen, neue Verbindungen – und Emmas Team wird gefühlt mit jedem Kapitel größer. Trotzdem schafft es die Autorin, den roten Faden klar zu halten und nicht im Chaos zu versinken. Gerade dieser strukturierte Aufbau ist einer der großen Pluspunkte des Romans.

Auch die Figurenentwicklung, insbesondere rund um Karina, hat mir gut gefallen. Zunächst als Hauptverdächtige im Raum stehend, wandelt sich ihr Bild zunehmend. Dieser stetige Perspektivwechsel sorgt für zusätzliche Spannung und hält die Lesenden aktiv im Miträtseln.

Der Showdown überrascht: Mit einem Täter den ich nicht erwartet hätte! Die Auflösung fügt sich logisch zusammen, auch wenn sie nicht diesen ganz großen „WOW“-Moment erzeugt hat, den ich mir insgeheim erhofft hatte.

Besonders positiv hervorheben möchte ich:

den klaren, nachvollziehbaren roten Faden,

die kontinuierliche Spannung,

die vielen kleinen Hinweise, die nach und nach ein vollständiges Bild ergeben,

die authentische Ermittlungsarbeit, die mich immer wieder hat überlegen lassen, wie nah das wohl an der Realität liegt.

Für jemanden, der normalerweise keine Krimis liest, war „Todesflut“ überraschend fesselnd – auch wenn es für mich persönlich nicht zum absoluten Highlight geworden ist, genieße ich den respektvollen, sauberen Aufbau der Story sehr.

Fazit:
Ein spannender, gut strukturierter Krimi mit starker Ermittlerin, solider Atmosphäre und einer Auflösung, die logisch, wenn auch nicht übermäßig spektakulär ist.

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Veröffentlicht am 21.11.2025

Netter Krimi für zwischendurch

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Ich durfte von LovelyBooks an der Leserunde zu "Todesflut" Ein Ostsee-Krimi von Katharina Peters teilnehmen.

Das Cover gefällt mir sehr gut, passend zu einem Ostsee-Krimi.

Man wird quasi direkt ins Geschehen ...

Ich durfte von LovelyBooks an der Leserunde zu "Todesflut" Ein Ostsee-Krimi von Katharina Peters teilnehmen.

Das Cover gefällt mir sehr gut, passend zu einem Ostsee-Krimi.

Man wird quasi direkt ins Geschehen geworfen, was aber okay ist. Ich muss dazu sagen, ich kenne auch keinen vorherigen Band dieser Reihe, aber ich glaube, das ist nicht schlimm. Man kann es nicht verstehen, ohne die vorherigen Bände zu kennen, jedoch um den Hintergrund der Ermittlerin kennenzulernen, denke ich, muss man Band für Band nach der Reihe lesen. Es kommen ein, zwei Fragen beim Lesen auf, die man sich sicher wüsste, wenn man der Reihe nach gelesen hätte, was dem Lesen aber auf keinen Fall einen Abbruch tut.

Der Schreibstil gefällt mir, es lässt sich flüssig lesen. Gerade im ersten Abschnitt werden natürlich viele Fragen aufgeworfen, was aber gut ist, da es natürlich die Neugierde weckt, weiterlesen zu wollen.

Ich mag Emma sehr gern. Sie scheint eine schlaue Detektivin zu sein und hat ein gutes Menschengespür. Es sind doch eine ganze Reihe Ungereimtheiten.

Es geht spannend weiter, es kommen immer neue Mordfälle... stehen sie alle in Verbindung?

Ich lese nicht so oft Krimis, daher ist es für mich eher leichte Kost, was aber auf keinen Fall etwas Negatives bedeuten soll.

Das Ende hat mir gut gefallen, mit diesem Täter hatte ich auch überhaupt gar nicht gerechnet. Ein netter Krimi für zwischendurch, um mal ein bisschen selbst zu ermitteln😊

Ich komme aus Mecklenburg-Vorpommern und es ist schön, mal einige Städtenamen zu lesen, die einem tatsächlich bekannt vorkommen😊 Vielleicht werde ich noch andere Bücher der Reihe lesen.

Ich glaube übrigens, dass ich mal zu den Mammutbäumen fahren muss, das hört sich nach einem schönen Setting an.

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Veröffentlicht am 29.11.2025

Krimi

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Todesflut ist ein atmosphärisch dichter, spannungsgeladener Ostsee-Krimi, der sofort mit seiner Mischung aus rauer Küstenlandschaft, düsteren Geheimnissen und präzise aufgebauter Ermittlungsarbeit überzeugt. ...

Todesflut ist ein atmosphärisch dichter, spannungsgeladener Ostsee-Krimi, der sofort mit seiner Mischung aus rauer Küstenlandschaft, düsteren Geheimnissen und präzise aufgebauter Ermittlungsarbeit überzeugt. Katharina Peters versteht es hervorragend, die Stimmung der Region einzufangen und sie zu einem integralen Bestandteil der Geschichte zu machen – die Ostsee wirkt in diesem Fall beinahe wie eine eigene Figur: schön, unergründlich und gefährlich.

Die Protagonistin ist eine starke, professionelle Ermittlerin, die dennoch ihre Verletzlichkeit nicht verliert. Genau diese Mischung macht sie besonders glaubwürdig. Ihr klarer Blick, ihre Hartnäckigkeit und ihr Wille, sich den Schatten der Vergangenheit zu stellen, sorgen dafür, dass man sich sofort mit ihr verbunden fühlt. Man merkt, wie sehr sie emotional involviert ist, und gleichzeitig bleibt sie jederzeit konzentriert und analytisch – ein gut gezeichneter Charakter, der die Spannung trägt.

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Veröffentlicht am 19.12.2025

Ein Krimi für Zwischendurch

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Ich habe das Buch im Rahmen einer Leserunde gelesen. Der Krimi beginnt mit einem Auftrag: Die Privatdetektivin Emma Klar soll im Auftrag einer Staatsanwältin eine aus dem Gefängnis geflohene Frau finden, ...

Ich habe das Buch im Rahmen einer Leserunde gelesen. Der Krimi beginnt mit einem Auftrag: Die Privatdetektivin Emma Klar soll im Auftrag einer Staatsanwältin eine aus dem Gefängnis geflohene Frau finden, die dafür verurteilt wurde, ihren Ex-Freund auf offener Straße erstochen zu haben. Recht schnell schwant ihr jedoch, dass sehr viel mehr dahintersteckt.

Die Thematik, die sich dann entfaltet, ist eigentlich äußerst interessant: Obdachlose Frauen, eine vulnerabelsten Gruppen überhaupt, verschwinden in vielen Städten an der Küste. Die Taten scheinen zusammenzuhängen und wie steckte der ermordete Ex-Freund mit drin? Für mich war das Erzähltempo aber leider viel zu langsam.

Insgesamt hatte mir das Buch zu viele Längen. Emma – oder eigentlich viel eher ihr Mitarbeiter Padorn, der IT-Spezialist und eine Art Hacker ist – finden durch dessen „Programme“ und Hackereien immer wieder neue Spuren, denen dann nachgegangen wird. Etwas schade fand ich, dass einem als Leser:in die Erkenntnisse immer als gegeben präsentiert wurden, wie die „Programme“ die meisten Sachen gefunden haben, kann man nicht nachvollziehen. Denn ohne diese Unterstützung hätte Emma rein gar nichts aufgeklärt. Und ich frage mich, ob das alles vor Gericht überhaupt Bestand hat.

Am Ende ging mir dann aber alles viel zu schnell. Ratz fatz wurden die Hintergründe grob aufgeschlüsselt, meiner Meinung nach blieben aber viele Fragen ungeklärt. Bzw. war das Ende dafür, dass sich der gesamte Rest des Buches teilweise sehr zieht und jede Spur ausführlich behandelt, zu oberflächlich und vor allem hat mir gefehlt, wer wie mit drinsteckte und welche Strafen die Täter bekommen haben.
Somit fand ich das Ende etwas „wenig“. Also nicht in dem Sinne, dass kein großes Verbrechen aufgeklärt wurde, sondern WIE alles zusammengebracht wurde. Mir hat es im gesamten Buch schon an Spannung gefehlt, ich hätte mir darum zum Schluss nochmal etwas Action gewünscht.

Und ich habe wirklich lange kein Buch mehr gelesen, in dem SO viele Rechtschreibfehler waren! Das würde ich dringend für eine weitere Auflage korrigieren.

Sehr gut fand ich allerdings den Fokus auf Männer, die sich allein wegen ihres Geschlechts überlegen fühlen und auf Frauen – besonders sozial schwache – herabblicken bzw. sie verachten. Das ist ein sehr wichtiges Thema und ich finde es gut, dass es hier so viel Aufmerksamkeit bekommen hat!

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