Cover-Bild How to Make Friends with the Dark
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9,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Fischer Sauerländer
  • Genre: keine Angabe / keine Angabe
  • Ersterscheinung: 11.10.2023
  • ISBN: 9783733606060
  • Empfohlenes Alter: ab 14 Jahren
Kathleen Glasgow

How to Make Friends with the Dark

Jugendroman über Trauer, Verlust und Hoffnung │ Für alle Leser von BookTok-Bestseller »Girl in Pieces«
Maren Illinger (Übersetzer)

Von der »New York Times«- und »SPIEGEL«-Bestsellerautorin der TikTok-Sensation »Girl in Pieces«
Du musst weitermachen.
Ich kann nicht weitermachen.
Du musst weitermachen.
Denn was bleibt einem anderes übrig?
Man muss sich mit der Dunkelheit anfreunden.
Sie waren immer zwei gegen den Rest der Welt: Tiger und ihre Mutter. Dann, an einem Tag wie jedem anderen, stirbt Tigers Mutter. Jetzt ist Tiger allein auf der Welt ... und gegen diese Art von Dunkelheit kann sie nicht gewinnen. Sie muss lernen, sich mit ihr anzufreunden.


Leseempfehlungen und Pressestimmen:
»Atemberaubend und herzzerreißend, und ich habe es von ganzem Herzen geliebt.« Jennifer Niven, »New York Times«-Bestsellerautorin von »All die verdammt perfekten Tage«
»Ein seltener und kraftvoller Roman ... (Kathleen Glasgow) taucht mit Ehrlichkeit, Einfühlungsvermögen und Anmut tief ein in das Herz der Trauer und der Heilung.« Karen M. McManus, »New York Times«-Bestsellerautorin von »One of us is lying«
»Großartig. Ein schönes, herzzerreißendes Halleluja auf das Überleben.« Brendan Kiely, preisgekrönter  »New York Times«-Bestsellerautor
»Eine kraftvolle Erinnerung daran, dass Depressionen und Einsamkeit überwunden werden können.« Forbes Magazine
»Eine ehrliche und extrem erschütternde Lektüre.« BookPage
»Eindringlich und traumatisch und pulsierend vor Schmerz ... [Dies ist] ein düsterer, roher Bericht über das Weiterleben nach einer Tragödie, Minute für Minute.« Kirkus Reviews 
»[Ein] herausragendes Buch ... Tigers unverwechselbare, eindringliche Stimme klingt lange nach.« Booklist

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 20.03.2025

So tiefgründig, echt und herzzerreißend

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Nach einem blöden Streit mit Tigers Mutter über ein Kleid und einen Kuss mit einem Jungen, stirbt Tigers Mutter.

Puuuh, was soll ich sagen? Erstens ich habe Ewigkeiten gebraucht um dieses Buch zu lesen, ...

Nach einem blöden Streit mit Tigers Mutter über ein Kleid und einen Kuss mit einem Jungen, stirbt Tigers Mutter.

Puuuh, was soll ich sagen? Erstens ich habe Ewigkeiten gebraucht um dieses Buch zu lesen, nicht weil ich es schlecht fand, ganz im Gegenteil! Ich war einfach sehr getriggert und habe beim Lesen unglaublich viel geweint und mitgefühlt.

Ich finde es schwierig hier auf die Handlung des Buches einzugehen, denn dieses Buch behandelt so viel wahres. So viel was wir wissen sollten, so viel worüber wir uns Gedanken machen sollten.

Das Buch ist in etwa wie ein Tagebuch. Also es ist nicht geschrieben wie eins, aber es hat sich sehr danach angefühlt. Der Schreibstil der Autorin ist flüßig, sehr tiefgründig aber auch humorvoll und den richtigen stellen auch echt hart! Weil wie gesagt sehr viel wahres drinnen steckt und kein Blatt vor den Mund genommen wurde.
Das wiederum macht die Protagonisten so echt, authentisch und nahbar.

Für mich ist How to make friends with the dark ein Buch, dass bei jedem im Bücherregal stehen sollte.
Von mir gibt es 5+ ⭐️

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Veröffentlicht am 11.03.2025

Beste Autorin, grandiose Geschichte

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Ihr schreibstyl ist einfach mitreißend. Ich kann ehrlich gesagt nicht genug von ihren Büchern bekommen. Ich habe mir das Buch gekauft, kam aber nie zum lesen, sodass ich das Hörbuch gehört habe. Ich habe ...

Ihr schreibstyl ist einfach mitreißend. Ich kann ehrlich gesagt nicht genug von ihren Büchern bekommen. Ich habe mir das Buch gekauft, kam aber nie zum lesen, sodass ich das Hörbuch gehört habe. Ich habe andauert vergessen nebenbei weiterzuarbeiten, weil das Buch so spannend ist.
Man kann mit Tiger so gut mitfiebern und sei tut einem so unendlich leid, weil sie ihre Mom verloren hat, bzw sie ist gestorben und das was ihr am meisten im Kopf bleibt ist, dass sie sich kurz vorher mit ihr gestritten hat und zu ihr meinte sie soll sie in ruhe lassen. Ich glaube es gibt weniges was schlimmer ist, wenn man sich dafür nicht entschuldigen kann und es das letzte ist was man vor dem Tod eines geliebten Menschen zu ihm gesagt hat.
Das Buch ist wie alle von ihr nichts für labile oder schwache Nerven, die sich eher runterziehen lassen. Wenn man selber mit identischen Situationen zu tun hat, ist es denke sehr hilfreich da es sehr authentisch ist.
Definitiv eine Empfehlung wie alle ihre Bücher ;)

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Veröffentlicht am 13.12.2023

Emotionales Highlight

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Als Tigers Mutter sehr plötzlich verstirbt, bricht die Welt des jungen Mädchens völlig in sich zusammen – alles, was bislang selbstverständlich war, scheint nun unerreichbar. Wie soll es ihr in diesem ...

Als Tigers Mutter sehr plötzlich verstirbt, bricht die Welt des jungen Mädchens völlig in sich zusammen – alles, was bislang selbstverständlich war, scheint nun unerreichbar. Wie soll es ihr in diesem Chaos gelingen, ihre Trauer zu bewältigen und weiter mit ihrem Leben zurechtzukommen?
Die Inhaltsangabe zu diesem Buch klang definitiv nicht nach einer einfachen Lektüre, aber ich hatte bisher nur Gutes über die Autorin und insbesondere dieses Buch gehört, und wollte mich daher gerne daran wagen. Gottseidank, denn sonst wäre mir diese berührende Geschichte entgangen.
Natürlich bringt die Geschichte um den Tod von Tigers Mutter eine ordentliche Portion Dramatik mit sich, aber an keiner Stelle des Buchs hatte ich das Gefühl, dass es dabei um bestimmte Effekte beim Leser ging, nie fühlten sich die Entwicklungen künstlich aufgebauscht an. Es gibt zahlreiche Wendungen, die einen auch immer wieder emotional mitnehmen, aber für mich nie vorhersehbar waren. Auch die Figuren – von der Protagonistin bis hin zu kleinere Nebenfiguren – empfand ich als besonders und einzigartig, was das Leseerlebnis nur noch bereicherte.
Trotz der über 400 Seiten und der emotionalen Achterbahnfahrt liest sich das Buch im Nu weg, blieb mir aber in vielen Einzelheiten sehr im Gedächtnis, weil es eben doch eine besondere Geschichte ist. Von mir gibt es daher eine absolute Leseempfehlung. Ich werde die Autorin definitiv im Auge behalten.

Veröffentlicht am 09.11.2023

schwierige Themen die wehtun

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Ich liebe die Art und Weise, wie Kathleen Glasgow die perfekten Worte und Sätze verwendet, um Situation, Charaktere, Gefühle, Spannung und ein ganzes Weltbild zu erschaffen.

Ich finde es toll das die ...

Ich liebe die Art und Weise, wie Kathleen Glasgow die perfekten Worte und Sätze verwendet, um Situation, Charaktere, Gefühle, Spannung und ein ganzes Weltbild zu erschaffen.

Ich finde es toll das die Autorin sich auch mit schwierigen Themen beschäftigt, die von anderen Autoren oder Lesern gemieden oder gar als Tabu angesehen werden.
Durch die liebevoll gestalteten Charaktere erfahren wir mehr über diese Themen, die auch mal auf taube Ohren treffen oder gemieden werden und ich finde es wichtig das wir Leser uns damit beschäftigen können und in neue Welten eindringen können. Unseren Horizont ein wenig erweitern.

In diesem Buch geht es um Tiger, die in einem sehr jungen Alter ihre Mutter verliert und nun muss sie sich in der kommenden Dunkelheit selbst zurecht finden. Sie muss sich damit anfreunden und ihre Trauer bewältigen, auch wenn das unmöglich scheint. Wie findet sie wieder zurück ins leben?
Wir begleiten Tiger auf ihrem Weg der Trauerbewältigung und erleben plötzlich, wie sie ihre eigene Mutter beerdigen und alle Rechnungen zu begleichen hat. Tiger geht von einer Pflegefamilie zur nächsten und sie hat nicht bei jeder so viel Glück, da viele sehr menschenverachtend und ungerecht sind. Die Eltern ihrer besten Freundin sehen sie auch als eine Belastung für ihre beste Freundin. Und eigentlich möchte Tiger sich nur Zuhause und wieder familiär fühlen.
Sie hat Essensprobleme,

Ich habe das Buch gerne gelesen, auch wenn es wirklich keine leichte Kost war bei diesen Themen. Das muss man bedenken und auch damit zurecht kommen, weil solche Themen auch zum Alltag gehören können. Es geht einem sehr nahe da es im Mental Health Bereich spielt.
Die Autorin hat es geschafft mich so oft zum weinen zu bringen, da ihr Schreibstil hoch emotional aber auch schonungslos ehrlich war.
Es war schwierig diese Trauerbewältigung im Buch mit zu erleben, aber es war auch schön zu sehen wie stark Tiger sich da durch gekämpft hat. Hier merkt man auch das man sich nicht immer nur bei blutsverwandten Zuhause fühlen muss. Es gibt auch andere Menschen oder Orte die einem dieses Gefühl geben.

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Veröffentlicht am 28.10.2023

Allumfassend melancholisch, tief bewegend.

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„How to make friends wird the Dark“ ist der zweite Roman aus der Feder von Kathleen Glasgow, den ich unbedingt lesen musste. Wie bereits in »Girl in Pieces«, beschäftigt sich die Autorin mit Themen, die ...

„How to make friends wird the Dark“ ist der zweite Roman aus der Feder von Kathleen Glasgow, den ich unbedingt lesen musste. Wie bereits in »Girl in Pieces«, beschäftigt sich die Autorin mit Themen, die häufig – zu häufig – unter den Teppich gekehrt werden, erzählt in einem eindringlichen, echten Ton, einem, der zu Herzen geht und Gänsehaut verursacht, von tiefer, bahnbrechender Trauer, von der Unwirklichkeit, die Verlust auszulösen vermag, von Einsamkeit und dem Weitermachen. Trotz Dunkelheit.

Der plötzliche Tod ihrer Mutter reißt Tiger den Boden unter den Füßen weg, wirft sie in einen Abgrund, schafft von einer Sekunde auf die andere eine neue Realität, ohne die Chance auf Abschied. Zurückgelassen mit Schuld, Fragen, die ihr niemand mehr beantworten kann, all den Schritten, die nun zu tun sind – vorwärts. Herzzerreißend hilflos, überfordert, verzweifelt und unglaublich erschöpft — es gab immer nur Tiger und ihre Mum. Jetzt ist es ein löchriges System, welches zum einzigen Auffangnetz für einen mutterlosen Teenager wird.

Kathleen Glasgow schreibt von den Phasen der Trauer, dem emotionalen Chaos, das oft dumpfer Resignation gleicht, den zarten Anläufen Richtung Bewältigung, die noch häufiger nach hinten führen, auf der Stelle halten. Die Autorin erzählt von Tigers zurechtfinden in diesem neuen, leeren Leben, von der traurigen Gewissheit, dass alle weitergehen, nur sie nicht – inmitten Düsternis und Melancholie ergießt sich der Schmerz eines Mädchens, welches weder an- noch zur Ruhe kommen kann, es finden sich Sequenzen über psychische und physische Misshandlung, toxisches Verhalten, unbequeme Realitäten, die ergreifend dargelegt wurden. … Tiger, die von einer Pflegefamilie zur Nächsten gereicht wird, wie ein Gegenstand, während überforderte SozialarbeiterInnen nach unbekannten Verwandten suchen, Versprechen brechen. Zwischen dem Festhalten an Erinnerungen, dem Ertragen eines schier unstemmbaren Alltags, wird Tiger nicht nur erschüttert, sondern auch überrascht — denn manchmal überwindet Trauer selbst Verachtung und Hass, verbindet die unterschiedlichsten Menschen, während FreundInnen gehen.
Das Verhalten der Protagonistin, ihre (Schutz- und Bewältigungs-)Mechanismen, ihre Gedanken, die (Schuld-)Gefühle und die Lethargie wie auch ihre Wesensänderung empfand ich durchweg authentisch, in der grau untermalten Handlung finden sich etliche Empfindungen, ungeahnte Entwicklungen, ebenso wie – realistische, ungeschönte und triste – Einblicke in das amerikanische staatliche System und dessen Vorgehen, welche noch mehr Nuancen, die Schmerz bereiten, im Verlauf verteilen.

Einzelne Kapitel wurden mit Zeitangaben und besonderen Überschriften versehen, die einen Überblick verschaffen, und ich empfehle das sehr persönliche und offene Nachwort nicht außen vor zulassen.

„How to make friends wird the Dark“ nimmt uns mit in eine Finsternis, in eine geraubte Kindheit, die weh tut.

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