Cover-Bild Die Sehnsucht, die bleibt
Band der Reihe "Portugiesische Schicksalsjahre"
(17)
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14,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Tinte & Feder
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: allgemein und literarisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 447
  • Ersterscheinung: 10.12.2024
  • ISBN: 9782496715576
Kerstin Lange

Die Sehnsucht, die bleibt

Ein bewegtes Leben zwischen Wien und Lissabon: der neue gefühlvolle Roman von Kindle-#1-Bestsellerautorin Kerstin Lange

Wien 1953: Die zehnjährige Reni lebt in ärmlichen Verhältnissen. Als der Pfarrer sie für das Caritas-Programm vorschlägt, mit dem kranke und schwache Kinder zur Erholung geschickt werden, ändert sich für Reni alles. Bei einer wohlhabenden Familie in Portugal blüht sie auf. Zum ersten Mal hat sie genug zu essen und in ihrer Ziehschwester Marissa findet sie eine beste Freundin.

Reni ist überglücklich, als sie langfristig in Portugal bleiben kann. Doch als sie sich, inzwischen eine junge Frau, in den Landarbeiter João verliebt, ist ihr Ziehvater gegen die Verbindung. Eigentlich will Reni um ihre Liebe kämpfen, doch ausgerechnet jetzt besteht ihre Mutter auf ihrer Anwesenheit in Wien. Kann sie jemals nach Portugal zu João zurückkehren?

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 05.07.2025

Kerstin Lange: Die Sehnsucht, die bleibt

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Die Sehnsucht, die bleibt hat mich von der ersten Seite an gepackt. Es ist eine unglaublich bewegende Geschichte, die nicht nur die Herausforderungen eines Nachkriegskindes, sondern auch den Zauber und ...

Die Sehnsucht, die bleibt hat mich von der ersten Seite an gepackt. Es ist eine unglaublich bewegende Geschichte, die nicht nur die Herausforderungen eines Nachkriegskindes, sondern auch den Zauber und die Härten eines Lebens zwischen zwei Welten einfängt. Reni ist eine Protagonistin, die man einfach ins Herz schließen muss – ihre Stärke, ihre Verletzlichkeit und ihr nie endender Kampf, ihren Platz im Leben zu finden, sind so authentisch und berührend beschrieben, dass ich oft mit ihr mitgelitten habe.

Was mich besonders fasziniert hat, ist die Darstellung der Kontraste: das ärmliche, kalte Leben in Wien, geprägt von Hunger, einer überforderten Mutter und gleichgültigen Brüdern, und das sonnige, herzliche Portugal, das für Reni wie eine zweite Heimat wird. Die Autorin schafft es, diese Welten so lebendig zu schildern, dass ich die Orangenbäume fast riechen konnte. Auch der historische Kontext – von den Nachkriegsjahren in Österreich bis hin zu den politischen Verhältnissen unter Salazar in Portugal – ist dezent, aber wirkungsvoll eingebunden.

Die Höhen und Tiefen in Renis Leben haben mich nicht losgelassen. Ihre Rückkehr nach Wien, die Krankheit, die Schicksalsschläge – alles wirkt glaubhaft und menschlich. Gleichzeitig gibt es so viele kleine Lichtblicke, die Hoffnung geben. Besonders die Beziehungen, sei es zu ihrer Ziehschwester Marissa oder ihrer Pflegefamilie in Portugal, sind wunderschön beschrieben.

Der Schreibstil von Kerstin Lange ist angenehm und flüssig, was das Lesen zu einem Genuss macht, selbst in den melancholischen Momenten. Der Roman hat mich zum Nachdenken gebracht – über Familie, über Sehnsucht und über die Entscheidungen, die unser Leben prägen.

Für mich ist Die Sehnsucht, die bleibt ein emotionales Highlight. Es erzählt nicht nur die Geschichte von Reni, sondern lässt uns auch über unsere eigene Suche nach Heimat und Glück nachdenken. Absolute Leseempfehlung!

Veröffentlicht am 21.02.2025

Herzensfamilie

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Das wunderschöne Cover hat mich direkt neugierig gemacht. Dazu hatte ich sofort diesen unverkennbaren Duft der Orangen und das Meer in der Nase. Portugal ist ein so wunderschönes Fleckchen Erde, ich hatte ...

Das wunderschöne Cover hat mich direkt neugierig gemacht. Dazu hatte ich sofort diesen unverkennbaren Duft der Orangen und das Meer in der Nase. Portugal ist ein so wunderschönes Fleckchen Erde, ich hatte selbst das Glück schon zwei mal dort gewesen sein zu dürfen an verschiedenen Orten. Die Sehnsucht hat mich sofort gepackt und ich war sehr gespannt auf die Geschichte die in Wien und Portugal spielt.

1953: Reni musste in ihren sehr jungen Jahren schon so einiges mitmachen und die weite Reise nach Portugal hat ihr Leben vollkommen verändert. Die vielen Eindrücke, Menschen und ein ganz neues Leben haben auf sie gewartet. Doch trotz dieser Möglichkeit sollte natürlich niemand seine Herkunft vergessen. Doch eine große Sehnsucht lässt sich nicht so einfach abstellen und Reni muss lernen damit umzugehen. Reni hat wirklich sehr viel durchgemacht und es war zeitweise ein richtiges Zittern mit ihr. Doch trotz aller Vorkommnisse spürt Reni wo ihr Herz wirklich zu Hause ist und geht ihren Weg!

Dies war mein erstes Buch der Autorin und hat mich direkt gefesselt. Der Schreibstil ist flüssig, leicht und angenehm. Von der ersten bis zur letzten Seite bin ich gebannt gewesen und konnte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen, weil ich sofort wissen musste, wie es weitergeht. Familie, Freundschaft und ganz viele Emotionen waren sehr gut eingearbeitet und ich hatte an so einigen Stellen Tränen in den Augen und war einfach nur sprachlos, so berührend.

Die Zeit in Wien, der Stadt in der ich mich täglich beruflich aufhalte, waren wirklich sehr detailgetreu beschrieben und natürlich auch das wunderschöne Portugal im Kontrast dazu. Jede Stadt/Land hat so ihre eigenen Vorzüge und es ist schwer sich zu entscheiden wo es "besser" ist. Dazu hat ja auch jedes Land seine ganze eigene Kultur/Politik und Einstellungen zum Leben. Die Autorin hat es auf jeden Fall geschafft mich daran zu erinnern, wie schön es auch in der Ferne ist und mein Fernweh ist wieder geweckt.

Danke für die schöne Lesezeit, ich wurde direkt abgeholt, verzaubert und habe die tolle Geschichte verschlungen. Von mir gibt es eine große Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 27.01.2025

Auch der längste Marsch beginnt mit dem ersten Schritt. – Laozi

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1953 Wien. Die 10-jährige Reni lebt mit ihren älteren Brüdern und ihrer depressiven Mutter bei ihrer Großmutter in ärmlichsten Verhältnissen. Der Vater ist aus dem Krieg nie zurückgekehrt. Als der örtliche ...

1953 Wien. Die 10-jährige Reni lebt mit ihren älteren Brüdern und ihrer depressiven Mutter bei ihrer Großmutter in ärmlichsten Verhältnissen. Der Vater ist aus dem Krieg nie zurückgekehrt. Als der örtliche Pfarrer in der Schule von einem Austauscherholungsprogramm der Caritas für besonders mangelernährte Kinder berichtet, träumt Reni insgeheim davon, ein Teil davon zu sein, um endlich mal genug zu essen zu haben. Ihr Wunsch geht in Erfüllung, schnell befindet sie sich auf einem Schiff Richtung Portugal, wo sie von der freundlichen Familie Figueira nebst deren Tochter Marissa aufgenommen und gepäppelt wird. Die Zeit vergeht wie im Flug, Reni möchte am liebsten gar nicht zurück, verliebt sich sogar heimlich in den Bauerssohn Joao, doch ihre Mutter macht ihr einen Strick durch die Rechnung, so dass Reni nach Wien zurück muss…
Kerstin Lange hat mit „Die Sehnsucht, die bleibt“ einen bewegenden historischen Roman vorgelegt, der dem Leser nicht nur die Entbehrungen der Menschen nach dem Krieg deutlich vor Augen führt, vor allem das Schicksal der Kinder steht hier im Vordergrund. Der flüssige, empathische und bildhafte Erzählstil stellt den Leser sofort an die Seite der 10-jährigen Reni, wo er sie drei Jahrzehnte begleitet und sowohl den Kontrast zwischen ihrer lieblosen Wiener Familie und ihrer warmherzigen portugiesischen Gastfamilie miterlebt als auch Renis Entwicklung in eine selbständige Frau, deren Gedanken- und Gefühlswelt wie ein offenes Buch vor ihm liegt. Reni ist schon in der Schule eine Außenseiterin, doch mit ihrer kindlich-offenen Art und dem Herz am richtigen Fleck trifft sie mitten in des Lesers Seele. Das Verhalten ihrer depressiven Mutter und der Egoismus ihrer Brüder sind unerträglich, einzig ihre Oma lässt ihr Liebe zuteilwerden. Reni lechzt regelrecht danach und findet diese in der Gastfamilie in Portugal. Als Leser kann man es ihr nicht verdenken, dass Reni am liebsten für immer dort bleiben möchte, aber der Tod der Oma bringt sie zurück nach Wien. Die Autorin schafft es mühelos, neben dem geschichtlichen Hintergrund beide Welten wunderbar in Szene zu setzen und dem Leser die gravierenden Unterschiede näher zu bringen, die Reni gefühlsmäßig in einen Zwiespalt bringen. Der Leser durchlebt eine Achterbahn der Gefühle, während die Seiten nur so durch seine Hände fliegen.
Die Charaktere sind glaubwürdig und lebensnah ausgestaltet, so dass der Leser sich ihnen verbunden fühlt und ihnen nicht von der Seite weicht. Reni ist liebenswert und wissbegierig, sie besitzt Mut und Stärke, dabei aber auch eine tiefe innere Verletzlichkeit. Marissa ist eine tolle „Stiefschwester“, die alles mit Reni teilt. Renis Mutter ist die personifizierte Selbstsüchtigkeit, ebenso ihre Brüder, einzig die Oma wirkt zwar herrisch, kümmert sich aber besonders liebevoll um Reni. Ebenso tragen weitere Protagonisten wie Senor Duarte oder Joao dazu bei, die Handlung lebendig zu halten.
„Die Sehnsucht, die bleibt“ erzählt nicht nur von den schlimmen Lebensumständen nach dem Krieg und dem Austauscherholungsprogramm für Kinder, sondern vor allem von Reni und ihrer Entwicklung, ihrer Suche nach Liebe, Glück und ihrem ganz eigenen Platz im Leben, wobei sie sich von Rückschlägen nicht aufhalten lässt. Wunderbar erzählt – absolute Leseempfehlung!!!

Veröffentlicht am 21.01.2025

Wo das Herz zuhause ist.

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Ein Roman aus der Nachkriegszeit, über ein kleines Mädchen, das an einem Erholungsprogramm in Portugal teilnimmt.

Eine unterhaltsame Geschichte, die in Wien beginnt, wo Reni unter ärmlichen Verhältnissen ...

Ein Roman aus der Nachkriegszeit, über ein kleines Mädchen, das an einem Erholungsprogramm in Portugal teilnimmt.

Eine unterhaltsame Geschichte, die in Wien beginnt, wo Reni unter ärmlichen Verhältnissen aufwächst. Dank des Pfarrers bekommt sie einen Platz im Caritas-Programm und landet so bei einer wohlhabenden Familie in Lissabon. Dort wird sie wie ein Familienmitglied aufgenommen...

Der Roman umfasst gute dreißig Jahre und gibt somit einen Blick frei auf das Leben von Reni, die damalige politische und gesellschaftliche Situation in Portugal und Österreich.

Dank des einfühlsamen Schreibstils, ist man direkt mittendrin und immer an der Seite von Reni. Es macht Spaß sie zu begleiten und sie von allen Seiten kennenzulernen. die Veränderungen, die sie im Laufe der Jahre durchmacht, ihre Gedanken und Gefühle, ihre Hoffnungen und die Enttäuschungen, die sie erlebt.

Neben ihr gibt es noch weitere interessante Figuren, die ihren Platz gefunden haben und die Geschichte rund machen. Dazu kommen die schönen Handlungsorte, die ich immer direkt vor Augen hatte.

Ein sehr schön erzählter Roman, der mich von Anfang bis Ende in seinen Bann gehalten hat.

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Veröffentlicht am 20.01.2025

Die Sehnsucht nach der Herzensfamilie

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Die Autorin Kerstin Lange erzählt uns die Geschichte von Reni. Diese lebt in den 1950er Jahre in Wien. In ihrer Familie hat sie es als Mädchen und Nesthäckchen nicht leicht.

Aber als sie nach Krankheit ...

Die Autorin Kerstin Lange erzählt uns die Geschichte von Reni. Diese lebt in den 1950er Jahre in Wien. In ihrer Familie hat sie es als Mädchen und Nesthäckchen nicht leicht.

Aber als sie nach Krankheit auf eine Erholungsreise nach Portugal geht , gibt es eine für sie entscheidende Wende.

Der Schreibstil ist klasse, des es leicht fällt in die Geschichte abzutauchen. Spannend, interessant und detailliert, so das man mit Reni mitfiebert.

Die Geschichte zeigt das es nicht nur eine biologische Familie gibt , sondern auch eine Herzensfamilie wo man es gut mit ihr meint.

Mir hat die Geschichte sehr gefallen durch den Tiefgang und die detailreichen Beschreibungen.

Ich kann das Buch ans Herz legen , erfährt man doch viel darüber wie es damals war zu leben , wie es war in die Fremde zu Kur geschickt zu werden. Auch die Geschichte Portugals wird beim lesen näher gebracht.

Ich hatte wundervolle Lesestunden mit dem Buch.

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