Cover-Bild Selection

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9,99
inkl. MwSt
  • Verlag: FISCHER Kinder- und Jugendbuch E-Book
  • Genre: Kinder & Jugend / Jugendbücher
  • Ersterscheinung: 20.06.2013
  • ISBN: 9783733600075
Kiera Cass

Selection

Angela Stein (Übersetzer)

Die Chance deines Lebens?

35 perfekte Mädchen – und eine von ihnen wird erwählt. Sie wird Prinz Maxon, den Thronfolger des Staates Illeá, heiraten. Für die hübsche America Singer ist das die Chance, aus einer niedrigen Kaste in die oberste Schicht der Gesellschaft aufzusteigen und damit ihre Familie aus der Armut zu befreien. Doch zu welchem Preis? Will sie vor den Augen des ganzen Landes mit den anderen Mädchen um die Gunst eines Prinzen konkurrieren, den sie gar nicht begehrt? Und will sie auf Aspen verzichten, ihre heimliche große Liebe?

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Lesejury-Facts

  • Dieses Buch befindet sich in 13 Regalen.
  • 9 Mitglieder haben dieses Buch gelesen.
  • Dieser Titel ist das Lieblingsbuch von 2 Mitgliedern.

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 29.07.2018

Rezension - Selection

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Bei Selection handelt es sich um den Auftakt einer weiteren Reihe der Autorin. Die Geschichte spielt in einer dystopischen Welt nach dem 4. Weltkrieg, in der die Menschen in Kasten eingeteilt sind. Anfangs ...

Bei Selection handelt es sich um den Auftakt einer weiteren Reihe der Autorin. Die Geschichte spielt in einer dystopischen Welt nach dem 4. Weltkrieg, in der die Menschen in Kasten eingeteilt sind. Anfangs war ich schon ziemlich skeptisch ob mir dieses Buch gefallen könnte, denn der Klappentext und alles was ich sonst so über “Selection” hörte & gelesen habe, klang schon sehr nach der erfolgreichen Sendung “Der Bachelor”.

Und ich muss ehrlich zugeben das mir Selection ziemlich gut gefallen hat. Das kann mitunter an der Hauptprotagonistin America liegen, denn auch wenn sie für den Wettbewerb in das Anwesen des Print Maxon einzieht, lässt sie sich absolut nicht verbiegen und sagt immer ehrlich was sie denkt. Ich kann mir gut vorstellen das sie das alleine aus dem Grund nicht tut, weil sie den Wettbewerb gar nicht wirklich gewinnen will um den Prinzen zu heiraten, auch wenn sie damit ihrer Familie helfen könnte, aber ihr Herz gehört einzig und allein Aspen. Da wir die Geschichte aus den Augen von America erleben, erfahren wir auch nicht viel über ihre Mitstreiterinnen, denn sie hält sich eher bei den Zofen auf, was wiederum auf ihre niedrige Kaste schließen lässt.

America ist mir durch ihre ehrliche Art von Anfang an sympatisch und ich kann mich sehr gut in sie hineinfühlen. Allerdings kann ich mich bis heute nicht entscheiden ob ich mehr Sympathie für Maxon oder aber für Aspen empfinden, wobei man die beiden im Grunde nicht miteinander vergleichen kann.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr einfach gehalten und lässt sich von daher auch sehr flüssig lesen. Leider war in der Geschichte einiges schnell vorhersehbar, aber so sehr gestört hat mich das jetzt nicht weiter. Das Buch hat mich auf jeden Fall sehr gut unterhalten und ich denke auch das ich die Reihe noch weiter verfolgen werde.

Veröffentlicht am 03.05.2018

WOW

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Inhaltsangabe:
Die Chance deines Lebens? 35 perfekte Mädchen – und eine von ihnen wird erwählt. Sie wird Prinz Maxon, den Thronfolger des Staates Illeá, heiraten. Für die hübsche America Singer ist das ...


Inhaltsangabe:
Die Chance deines Lebens? 35 perfekte Mädchen – und eine von ihnen wird erwählt. Sie wird Prinz Maxon, den Thronfolger des Staates Illeá, heiraten. Für die hübsche America Singer ist das die Chance, aus einer niedrigen Kaste in die oberste Schicht der Gesellschaft aufzusteigen und damit ihre Familie aus der Armut zu befreien. Doch zu welchem Preis? Will sie vor den Augen des ganzen Landes mit den anderen Mädchen um die Gunst eines Prinzen konkurrieren, den sie gar nicht begehrt? Und will sie auf Aspen verzichten, ihre heimliche große Liebe?



Meine Meinung
Zum Buch
Zuerst muss ich sagen, dass ich richtig überrascht vom Buch bin. Ich hätte es mir anders vorgestellt. Doch es ist wirklich ein tolles Jugendbuch. Vom Anfang an war es sehr spannend und ich konnte es nicht aus der Hand legen.


Cover
Ein wunderschönes königliches Cover, welches mir sehr gefällt.


Protagonisten
Die Hauptprotagonistin ist mir sehr sympathisch geworden. Denn ich konnte all ihre Sorgen und Gedanken nachvollziehen.
Das häufige Heimweh, was sie hatte, empfand ich nie so groß. Ich hatte immer das Gefühl, dass sie sich im Palast wohlfühlt. Da muss ich noch sagen, dass ihre Zofen einen großen Beitrag zum Wohl beigetragen haben. :)
Die zwei wichtigsten Männer im Buch Maxon und Aspen könnten nicht unterschiedlicher sein. Doch irgendwo sind sie sich doch sehr ähnlich. Sie käpfen beide für America oder auch Mer genannt. Wenn ich mich zwischen den beiden entscheiden musste, könnte ich keine richtige Wahl treffen. Denn beide sind wirklich tolle Jungs.
Was die anderen Protagonisten angeht, fand ich alle, außer ein zwei Außnahmen toll. Vor allen May die kleine Schwester von America ist eine ganz Lustige.


Schreibstil
Das Buch wurde aus Americas Sicht erzählt. Das fand ich großartig. Denn so konnte ich einige ihrer Entscheidungen noch besser nachvollziehen.
Die Seiten lesen sich sehr schnell und flüssig.


Fazit
Alles in allem ein großartiges Buch.

Veröffentlicht am 24.01.2018

Satz mit X

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Inhalt:
America Singer ist glücklich, obwohl sie lediglich eine Fünf ist, obwohl sie aus einer niedrigen Kaste stammt, die Kaste der Künstler. Denn im Staat Illeá bestimmt ein Kastensystem über das Leben. ...

Inhalt:
America Singer ist glücklich, obwohl sie lediglich eine Fünf ist, obwohl sie aus einer niedrigen Kaste stammt, die Kaste der Künstler. Denn im Staat Illeá bestimmt ein Kastensystem über das Leben. Welche Person man lieben kann, welchen Beruf man ausüben darf, unter welchen Umständen man leben soll. Doch allen Regeln und Vorschriften zum Trotz, verliebt sich America bis über beide Ohren in Aspen. Aspen, eine Sechs. Aspen, eine Kaste unter ihr. Aspen, dessen Heirat auch sie zu einer Sechs machen würde. Doch America ist das egal, denn was bringt ein Leben als Fünf, ohne den Menschen den man liebt?
Als der Thronnachfolger von Illeá Prinz Maxon sich jedoch auf die Suche nach einer geeigneten Braut macht und damit die Selection einläutet - ein langwieriges Auswahlverfahren, bei dem sich junge Mädchen aller Kasten als mögliche und zukünftige Prinzessin bewerben können - ändert sich Americas Leben schlagartig. Will sie zusammen mit 34 weiteren Anwärterinnen um einen Mann kämpfen, den sie nicht liebt? Will sie ihrer Familie zum Wohlstand verhelfen, ihre Mutter stolz machen, ihrer kleinen Schwester eine bessere Zukunft ermöglichen? Und ist sie dafür bereit, auf eine Leben mit Aspen zu verzichten?

Meinung:
Jeder der schon einmal "Der Bachelor" gesehen hat, dem wird diese Buchidee, die sich hier in Form einer Dystopie präsentiert, durchaus vertraut vorkommen. Eine Schar voll junger Mädchen, dessen einziges Ziel es ist, das Herz eines Mannes zu erobern. Im Gegesatz zur bekannten Trash-Tv Sendung, kommt der Zuschauer bei "Selection" jedoch nicht halb so sehr auf seine Kosten. Statt boshafter Seitenhiebe, heimtückischer Intriegen und den altbekannten Zickereien, erwartet einen hier über lange Strecken nur Friede, Freude, Eierkuchen. Was nicht schimm wäre, wenn das Werk noch mit anderen Komponenten in Sachen Spannung punkten könnte - dies schafft es jedoch nicht.

Neben schönen Kleidern, prunkvollen Festen im Schloss und glamourösen Dates mit dem Prinzen, versucht Kiera Cass der Geschichte durch Rebellenangriffe den nötigen spannenden Zusatzschliff zu geben - an für sich kein schlechter Grundgedanke, auch wenn mir ein eskalierter Zickenkrieg unter den Kandidatinnen hier durchaus mehr zugesagt hätte - doch wie auch bei vielen anderen Aspekten, schafft es die Autorin hierbei nicht, der jeweiligen Handlung den nötigen Pepp zu geben.
Die Angriffe der Rebellen sind relativ flach geschildert, die Rebellen an sich bleiben Gesichtslos, das Bild eines Schurken kann sich so nicht im Kopf des Lesers manifestieren und schließlich bleibt der Sinn und Zweck dieser Einschübe im Werk undeutlich. Die Szenen wirken so durchweg ziemlich deplatziert.

America Singer ist - verzeiht mir - einfach eine Schnarchnase und als Protagonistin gänzlich farblos. Sie ist in ihren Entscheidungen inkonsequent, naiv und bleibt das ganze Werk über relativ glatt. Dem Leser wird kaum eine Chance geboten, sich in ihre Gedanken und Gefühle hinein zu versetzen oder ihre Handlungen nachzuspüren.
Auf der einen Seite ist sie unsterblich in Aspen verliebt, er ist ihre große, ihre wahre Liebe, für ihn würde sie alles machen, selbst im Gesellschaftskonstrukt weiter absteigen, trotzdem fühlt sie sich letztlich auch von Maxon angezogen und landet schlussendlich in einem komplizierten Liebesdreieck. Dies zu verstehen fiel mir schon schwer, denn entweder glaube ich an die Liebe zu einem Menschen oder eben nicht. Von dieser Tatsache einmal abgesehen: Die Szenen zwischen Maxon und America sind durchweg relativ schlicht und einfach - es wird zwar verständlich, was Maxon in America sehen könnte, jedoch in keinster Weise, was Maxon an sich hat, dass America plötzlich in ihrer Liebe zu Aspen ins Wanken gerät.

Auch der Schreibstil von Kiera Cass, kann meine Meinung über den Schmöker nicht mehr rumreißen. Dieser kommt sehr einfach, ohne viel Tamtam oder ausgefeilte Dialoge daher und bleibt somit weit hinter ähnlichen Büchern des Genres zurück. Die zusätzliche Vorhersehbarkeit des Plots befördert das Buch schließlich völlig ins Aus.
Schlussendlich noch das absolute Sahnehäubchen: Die eBook-Ausgabe strotzt vor etlichen Textfehlern und nimmt erheblichen Einfluss an dem Lesefluss, der angesichts der uninteressanten Protagonistin und fehlenden Spannung sowieso schon unter keinem guten Stern steht - schade!

Fazit
An "Selection" von Kiera Cass, scheiden sich augenscheinlich die Geister. Entweder man liebt die Geschichte um America, Aspen und Maxon oder man hasst sie. Ich muss mich hier diesmal leider in letztere Gruppe einreihen. Nicht nur, dass es der Dystopie durchweg an Spannung fehlt, zudem muss man als Leser eine ziemlich glatte und farblose Protagonistin begleiten, die sich durch eine Sprunghaftigkeit auszeichnet, welche den Plot mehr als einmal ins Straucheln bringt. Ein sehr einfacher, oberflächlicher und klischeebehafteter Schreibstil geben dem Ganzen dann noch den Rest und katapultieren diese Buchreihe für mich ins Aus.

Veröffentlicht am 31.10.2016

Ich habe meinen Favoriten

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Inhalt:
Auf Drängen ihrer Mutter meldet sich America für das Casting an, bei dem sich Prinz Maxon von Illeá seine zukünftige Ehefrau aussuchen soll. Eigentlich liebt sie schon Aspen, doch dieser würde ...

Inhalt:
Auf Drängen ihrer Mutter meldet sich America für das Casting an, bei dem sich Prinz Maxon von Illeá seine zukünftige Ehefrau aussuchen soll. Eigentlich liebt sie schon Aspen, doch dieser würde es sich nie verzeihen, wenn America diese Chance nicht nutzen wird. Als sie dann tatsächlich für das Casting ausgewählt wird und im Palast ankommt, beginnt America zu begreifen, dass Maxon doch nicht der arrogante, steige Langweiler ist, für den sie ihn im Fernsehen immer gehalten hat.

Meine Meinung:
Eigentlich habe ich Dreiecks-Geschichten schon lange über, doch Kiera Cass konnte mich mit ihrem ersten Teil ihrer dystopischen Selection-Reihe mehr als überzeugen. Dieser spielt im noch jungen Staat Illeá, in dem es üblich ist, dass die Prinzen eine ihrer Bürgerinnen zur Frau nehmen. So ist nun auch Maxon an der Reihe sich eine auszuwählen, wofür ein großes Casting veranstaltet wird. 35 Mädchen werden einige Zeit im Palast wohnen, damit er sie kennen lernen und eine von ihnen erwählen kann.

America, aus deren Sicht diese Geschichte erzählt wird, ist eines dieser Mädchen. Sie steht im Kastensystem von Illeá recht weit unten, weswegen dieses Casting eine große Chance für sie bedeuten würde. America selbst ist das egal, sie wäre glücklich gewesen, einfach nur ihren geliebten Aspen zu heiraten, der noch eine Kaste unter ihr steht, und von ihrer Musik zu leben, doch er und ihre Mutter sehen das anders, woraufhin sie ihnen zu Liebe ihre Anmeldung abschickt.

Damit komme ich auch gleich schon zu Aspen. Anfangs hatte ich noch Verständnis für ihn, denn ich mag es auch nicht, von anderen abhängig zu sein. Doch meiner Meinung nach hat er sich in der Geschichte zum negativen entwickelt. Ganz im Gegensatz zu Maxon, dem ich anfangs noch ein wenig skeptisch gegenüber war, der sich dann aber ganz klar zu meinem Favoriten entwickelt hat.

Die Geschichte um Maxon, Aspen und America hat sich weg gelesen wie nichts. Sie ist zwar nicht unbedingt besonders tiefgründig und den dystopischen Anteil sieht man auch eher auf den zweiten Blick, doch zu verfolgen, wie Maxon und America sich näher kommen, hat mich unglaublich gefesselt. Ich bin schon gespannt auf den zweiten Band, in dem wir hoffentlich noch mehr über die Rebellen und die Geschichte Illeás erfahren werden.

Fazit:
"Selection" von Kiera Cass kann ich jedem empfehlen, der Liebesgeschichten in einer leicht-dystopischen Welt mag, die aber eine gute Grundlage bildet, sich weiterzuentwickeln. Bei mir flogen die Seiten nur so dahin, so dass ich alle 5 Muscheln vergebe. Wer allerdings auf große Kämpfe gegen ein unterdrückendes Gesellschaftssystem hofft, sollte lieber ein anderes Buch zur Hand nehmen.