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Veröffentlicht am 04.05.2026

Romantasy mit viel Spannung, aber (zu) kitschigem Ende

Bite the Bride (Darkthorn Archives 1)
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"Bite the bride" ist der erste Roman der Darkthorn Archives-Reihe von Penny Juniper. Katherine ist menschliche Studentin an einer Uni für Paranormale (Feen, Werwölfe, Vampire,...) und versucht ein Zauberbuch ...

"Bite the bride" ist der erste Roman der Darkthorn Archives-Reihe von Penny Juniper. Katherine ist menschliche Studentin an einer Uni für Paranormale (Feen, Werwölfe, Vampire,...) und versucht ein Zauberbuch zu entwenden. Leider funktioniert es nicht, wie geplant und sie wird vom Vampir und Chefbibliothekar Ethan gerettet. Doch sie ist verflucht und nur die Ehe rettet sie. Kann sie den Schein wahren oder verliebt sie sich in ihren Mann - den verhassten Ethan.

Schon von Anfang an hat mich das Buch gefesselt. Romantasy, Enemy to Lovers, starke Charaktere - alles nach meinem Geschmack und auch noch in Mitten der 20er Jahre (für das Rollenbild wichtig). Erzählt wird die Handlung aus beiden Perspektiven (Katherine und Ethan). Das lies mich wunderbar in die Handlung und die Erlebenswelten der beiden eintauchen. Beide Charaktere haben mir gut gefallen. Ethan als reservierter und kühler Mann zeigt zunehmend Gefühle und erkennt die Verbindung zu Katherine. Katherine ist eine selbstbewusste, junge Frau, die für Gerechtigkeit kämpfen will. Manchmal wirkte sie dann noch recht naiv. Die Dialoge zwischen den beiden sind spritzig, neckend und romantisch. Es ist schön der aufkeimenden Liebe zu folgen. Zum Ende hin war mir Katherines schneller Wechsel in ihren Einstellungen nicht ganz nachvollziehbar und zu romantisierend-kitschig. Das hat irgendwie nicht ganz zum zuvor beschriebenen Charakter gepasst.

Zwischen den Charakteren knistert es sehr und es gibt auch einige erotische Szenen, die es in sich haben. Das hat zur aufkeimenden Romanze auf jeden Fall beigetragen. Allerdings fand ich vor allem die Szene in der "Hochzeitsnacht" recht krass und fragwürdig.

Die Handlung war spannend, aber größtenteils vorhersehbar (was aber gar nicht schlimm war). Es ist wirklich viel passiert und so konnte ich auch gut die Nebenfiguren kennenlernen. Irgendwie gab es für mich am Ende noch einige ungeklärte Fragen und ich dachte in Band 2 geht es weiter - leider aber nicht mit den beiden, sondern mit Grace.

Das Ende war insgesamt etwas langgezogen und viel zu kitschig. Der Epilog war für mich gar nicht mehr notwendig und hat meinen, vorher sehr positiven Eindruck irgendwie geschmälert.

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Veröffentlicht am 04.05.2026

seichte Romantasy

Vergissmeinnicht - Was man bei Licht nicht sehen kann
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Kerstin Giers Auftakt der "Vergiss mein nicht"-Reihe führt uns in die fantastische Welt des Saums. Quinn sieht nach einem Unfall komische Dinge und taucht Stück für Stück in die neu entdeckte Parallelwelt ...

Kerstin Giers Auftakt der "Vergiss mein nicht"-Reihe führt uns in die fantastische Welt des Saums. Quinn sieht nach einem Unfall komische Dinge und taucht Stück für Stück in die neu entdeckte Parallelwelt ein. Unterstützt wird er von Matilda - dem verhassten Mädchen von Gegenüber.

Das Buch startet zu Beginn sehr spannend. Vieles ist ungewiss und besonders Quinns Unfall sehr drastisch - alles wahnsinnig vielversprechend. Danach entwickelte sich die Handlung recht seicht (eben wie bei einem Jugendbuch). Viele Fragen bleiben tatsächlich unbeantwortet. Da es Band 1 ist, finde ich das aber gar nicht schlimm. So bleibt es für die nächsten beiden Bücher spannender. Allerdings fiel es mir so schwerer in die Welt einzutauchen. Das habe ich auch noch nicht ganz geschafft. Irgendwie ist sie immer noch nicht richtig greifbar.

Quinn und Matilda gefallen mir als Figuren sehr gut. Auch die Dialoge zwischen den beiden sind angenehm-erfrischend. Ich mag es sehr, wie die beiden harmonieren und Stück für Stück mehr über sich erfahren. Auch die Dialoge mit Matildas Familienmitgliedern sind witzig.
Ich finde es toll, dass das Buch abwechselnd aus beiden Perspektiven geschrieben wurde. So konnte ich viel über beide Charaktere erfahren.
Quinn als Charakter gefällt mir etwas mehr bzw. bei ihm passiert einfach mehr, denn er gelangt in die andere Welt.
Die Liebesgeschichte zwischen den beiden ging unglaublich schnell. Da hätte ich mir etwas mehr Zeit gewünscht. Die "Probleme" waren offensichtlich und haben in mir eher ein Denken von "war ja klar" ausgelöst.

Das Ende war ok, aber ohne einen Cliffhanger oder irgendeine aufregende Wendung. Es ist offen, aber so richtig habe ich keine Ahnung, wie es weitergehen wird. Da bin ich gespannt.

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Veröffentlicht am 22.04.2026

süße Romanze mit Best-Friends-to-Lovers-Theme

New Promises
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Nach dem ersten Band von Lilly Lucas habe ich mir gleich Band 2 "New Promises" gekauft. Nun geht es um die Snowboard- und Skilehrerin Izzy. Durch Zufall begegnet sie dem Schauspieler Cole und wird seine ...

Nach dem ersten Band von Lilly Lucas habe ich mir gleich Band 2 "New Promises" gekauft. Nun geht es um die Snowboard- und Skilehrerin Izzy. Durch Zufall begegnet sie dem Schauspieler Cole und wird seine persönliche Skilehrerin. All ihre Freunde sind begeistert, alle bis auf Will - ihr bester Freund. Ihm gefällt es gar nicht, wie nahe Izzy und Cole sich kommen.

Schon im ersten Teil der Green-Valley-Reihe haben mir Izzy und Will als Nebenfiguren sehr gefallen. Hinzu kommt noch das Best-Friends-to-Lovers-Theme und das mittlerweile gängige Love-Triangle. Das lädt zum Träumen ein.

Sandra Voss' Stimme ist sehr angenehm und es macht Spaß ihr zuzuhören. Da alles aus der Ich-Perspektive erzählt wird, konnte ich in die Geschichte sowie in die Gefühls- und Gedankenwelt von Izzy sehr gut eintauchen. Sie ist eine selbstbewusste, junge Frau, die sagt, was sie denkt. Das hat mir gut gefallen - auch, dass es über die gesamte Handlung hinweg so blieb. Sie war mutig, stand zu ihren Gefühlen und ließ sich nicht unterkriegen. Die Dialoge sowohl mit Cole als auch mit Will haben mir gut gefallen, wobei letztere mehr Spannung aufwiesen. Die Annäherungen mit Will waren von Leidenschaft geprägt. Cole erhielt, meiner Meinung nach, eine zunehmend nebensächliche Rolle ein. Das fand ich recht schade. Sein Charakter und seine Entwicklung haben mir gut gefallen, waren besonders zum Ende hin aber nicht nachhaltig. Da fehlte mir etwas Tiefe in der charakterlichen Beschreibung.

Die Handlung war von Anfang bis Ende spannend und hatte viele aufregende Momente. Ich fand es auch sehr schön, dass die Hautfiguren aus dem ersten Band als Nebencharaktere erschienen.

Lediglich das Ende hat mir nicht gefallen - die Entwicklung mit Cole hat irgendwie nicht gepasst.

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Veröffentlicht am 22.04.2026

seichter Abenteuerroman mit etwas Liebe

Wolkenschloss
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Willkommen im Wolkenschloss - Kerstin Gier nimmt einen mit auf eine mysteriöse Reise in ein Hotel in den Schweizer Bergen. Fanny ist Dauerpraktikantin und aktuell in der Kinderbetreuung tätig. Dies ist ...

Willkommen im Wolkenschloss - Kerstin Gier nimmt einen mit auf eine mysteriöse Reise in ein Hotel in den Schweizer Bergen. Fanny ist Dauerpraktikantin und aktuell in der Kinderbetreuung tätig. Dies ist eine große Herausforderung für sie und neben all der luxuriösen Gäste wecken zwei junge Männer ihre Aufmerksamkeit: Ben und Tristan. Wäre das nicht schon alles? Nein, es passieren auch noch merkwürdige Dinge und Fanny versucht herauszufinden, was passiert - ein lebensgefährliches Abenteuer.

Ich habe schon ein paar Bücher von Kerstin Gier gelesen und kann auch dieses Mal sagen, dass es ein schöner Roman war. Die Geschichte war liebevoll erzählt, es war etwas Spannung dabei - dafür allerdings wenig (nachvollziehbare) Liebe. Ilka Teichmüller hatte eine sehr angenehme Stimme und es hat Spaß gemacht, ihr zuzuhören.

Fanny als Hauptfigur hat mir ganz gut gefallen. Sie ist eine noch ziemlich planlose junge Frau und versucht nicht aufzufallen. Nur durch Zufälle gerät sie "zwischen die Fronten" und versucht alle aufkommenden Rätsel zu lösen. Dabei ist sie nie allein - Tristan und Ben helfen ihr abwechselnd. Ich finde alle Charaktere recht oberflächlich beschrieben und mir sind einige Handlungen/Verhaltensweisen nicht ganz verständlich gewesen. Die Dialoge waren schön, aber wenig bewegend.

Zwischendurch wurden magische Inhalte angesprochen, im Verlauf aber gar nicht weiter darauf eingegangen. Das war für mich aber vollkommen in Ordnung. Der Anfang passte in ihrer Dramatik irgendwie nicht ganz zum Verlauf der Handlung. Ich hatte mich zum Ende hin zunehmend gefragt, wo der Anfang genau hinpasst.

Fazit: Das Hörbuch war schön für zwischendurch, es hatte eine gewisse Leichtigkeit, "plätscherte für mich aber nur dahin".

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Veröffentlicht am 13.04.2026

süßer Liebesroman mit Regency-Thema

Mayfair Ladys - Drei Junggesellen für Lady Beatrice
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Myfair Ladys von Freda MacBride führt uns in die Regency-Zeit. Beatrice ist eine "alte Jungfer" und bekommt die Chance der Freundin ihrer Mutter zu helfen. Sie soll ihre Söhne in der diesjährigen Ballsaison ...

Myfair Ladys von Freda MacBride führt uns in die Regency-Zeit. Beatrice ist eine "alte Jungfer" und bekommt die Chance der Freundin ihrer Mutter zu helfen. Sie soll ihre Söhne in der diesjährigen Ballsaison verkuppeln. Eigentlich ganz einfach - wäre da nicht der jüngste Sohn Francis, der in Beatrice bisher unbekannte Gefühle auslöst.

Das Buch ist eine schöne Lovestory, deren Ende schon relativ schnell feststand. An sich war die Geschichte recht seicht, aber trotzdem fesselnd. Ich wollte unbedingt wissen, was alles passiert. So habe ich das Buch bis auf die letzten 20 Seiten verschlungen.

Alles war aus der Erzählperspektive geschrieben, sodass eine gewisse Distanz zu den Charakteren behalten wurde. Das fand ich aber ganz ok. Es wurde dennoch deutlich, wie Beatrice und Francis fühlen. Auch die aufblühende Liebe wurde klar gezeigt. Irgendwie war es süß, aber auch nervig, wie sehr die beiden aneinander vorbei geredet haben. Bzw. ich hatte den Eindruck, dass für ihn alles klar war, nur sie hat es nicht mitbekommen.

Beatrice als Charakter hat mir gut gefallen. Für die damalige Zeit wurde sie als recht starke und selbstbewusste Frau beschrieben, die ihren Frieden damit gefunden hatte, eine "alte Jungfer" zu sein. Vor allem die Dialoge zwischen ihr und Francis haben mir gut gefallen. Die waren spritzig, neckend und auch süß. In einigen Situationen wurde sie als recht naiv dargestellt. Da fehlte mit manchmal der Weitblick und das vorher beschriebene Selbstbewusstsein.

Besonders zum Ende hin gab es mir zu viele Bettszenen. Irgendwie hat das die Handlung für mich etwas kaputt gemacht. Das "Drama" zum Ende hin war für mich recht unspektakulär, weil es absehbar war, dass es schnell aufgeklärt werden würde. So war es dann auch. Daher fehlte mir dort etwas die Intensität.

Fazit: Es ist ein schönes Buch mit einer süßen Liebesgeschichte, ohne viel Drama - einfach mal für zwischendurch.

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