Cover-Bild Ein fast perfekter Herzog
Band 1 der Reihe "Die Cossin-Saga"
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13,99
inkl. MwSt
  • Verlag: tolino media
  • Themenbereich: Belletristik - Liebesroman: historisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 320
  • Ersterscheinung: 27.05.2024
  • ISBN: 9783759208774
Kristina Herzog

Ein fast perfekter Herzog

Historischer Liebesroman
Ein verarmter Pferdehof in Brandenburg, eine große Liebe unter keinem guten Stern und eine starke junge Frau, die mit Etikette und Anstandsregeln zu kämpfen hat. Der romantische erste Band der Regency – Liebesroman-Reihe über die Familie Cossin. Preußen, 1815: Friederike von Cossin hat ein Problem: Der Hof ihrer Familie steht bei Herzog Leopold von Ritteysen tief in den roten Zahlen. Doch wenn sie es schafft, den wohlhabenden und gutaussehenden Herzog von seiner Furcht vor Pferden zu befreien, werden die Schulden erlassen. Gelingt es nicht, verliert die Familie Hof und Gestüt. Ärgerlich ist nur, dass sich die zwei nicht ausstehen können und beide Wunden aus der Vergangenheit mit sich tragen, die ihre Herzen verschlossen haben. Zwischen Stall, Kutschen und gesellschaftlichen Regeln erblüht langsam eine Zuneigung, die machtvoll genug ist, ihr Schicksal für immer zu verändern. Doch werden sie es schaffen, die Kluft in ihrem Innern zu überwinden? Eine berührende und bezaubernde historische Liebesgeschichte mit großen Gefühlen.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 05.06.2024

Schwierige Situation

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„...Nicht umsonst hatte sie als ältestes Kind der Familie den Ruf, ein wenig halsstarrig zu sein, wenn sie sich etwas in den Kopf gesetzt hatte…“

So wird Friederike von Cossin charakterisiert. Sie träumt ...

„...Nicht umsonst hatte sie als ältestes Kind der Familie den Ruf, ein wenig halsstarrig zu sein, wenn sie sich etwas in den Kopf gesetzt hatte…“

So wird Friederike von Cossin charakterisiert. Sie träumt davon, auf dem Gut eine Pferdezucht aufzubauen. Außerdem genießt sie das Vertrauen ihres Vaters.
Die Autorin hat einen abwechslungsreichen historischen Liebesroman geschrieben. Die Geschichte lässt sich gut lesen.
Friederike hat nach dem Verrat ihres langjährigen Freundes mit Männern nichts mehr am Hut. Dgleichzeitig konfrontiert ihr Vater sie mit der Nachricht, dass seine Spielschulden zum Verlust des Gutes führen könnten. Der Gläubiger ist Herzog Leopold von Ritteysen.

„...Er sah gut aus, strahlte aber auch aus, dass er sich seiner überlegenen Position bewusst war...“

Das ist Friederikes erster Eindruck vom Herzog. Nach dem plötzlichen Tod seines Vaters und des älteren Bruders musste Leopold urplötzlich das Zepter in der Familie in die Hand nehmen. Nur wenige wissen, dass er ein ziemliches Problem hat. Er leidet an Panikattacken, sobald er reiten oder mit der Kutsche fahren soll. Als Leopolds Mutter erfährt, dass auf Gut Cossin Reitunterricht angeboten wird, schlägt sie vor, dass der Herzog für einige Zeit auf das Gut umzieht. Sollte es ihm dort gelingen, seine Panik in den Griff zu bekommen, sind alle Schulden getilgt. Natürlich stimmt Friederikes Vaters zu. Sie selbst ist weniger begeistert.
Da sich schnell zeigt, dass Friederike viel einfühlsamer als ihr Vater ist, verlangt der Herzog sie als Lehrerin. Als Frau allerdings irritiert sie ihn, weil sie so anders ist als die Damen, mit denen er bisher zu tun hat. Auch Friederike ist über ihre Emotionen weniger erfreut.

„...Gefühle waren etwas Kompliziertes, vor allem, wenn sie ohnehin ins Leere liefen und keine Zukunft hatten...“

Der Roman gibt einen guten Einblick in das Leben des Landadels im 19. Jahrhundert. Deutlich wird dabei auch, dass der König über beträchtliche Macht verfügt und selbst Enteignung veranlassen kann.
Eine Menge an Missverständnissen sorgen dafür, dass es zu einem Auf und Ab der Gefühle kommt. Auch der Wankelmut des Herzogs ist für die Beziehung nicht gerade förderlich.
Das Buch hat mir sehr gut gefallen.

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Veröffentlicht am 03.06.2024

Ein fast perfekter Herzog

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1815 auf einem Gutshof in Brandenburg. Friederike von Cossin lebt dort mit ihren Eltern und den Geschwistern. Die Mutter ist eine vornehme Französin, der Vater ein burschikoser Gutsherr, der so viele ...

1815 auf einem Gutshof in Brandenburg. Friederike von Cossin lebt dort mit ihren Eltern und den Geschwistern. Die Mutter ist eine vornehme Französin, der Vater ein burschikoser Gutsherr, der so viele Spielschulden angehäuft hat, dass sein Hof samt den Pferden an Herzog Leopold von Ritteysen geht. Dies kann nur dadurch abgewendet werden, wenn die Cossins dem Herzog die Furcht vor den Pferden nehmen können. Friederike ist praktisch mit den Pferden aufgewachsen und sie fühlt sich bereit dazu, dem Herzog diese Angst zu nehmen. Zuerst ist Friederike von der barschen Art des Herzogs angewidert, aber dann nach einem Gewittersturm kommen sich die Beiden näher. Aber Friederike hat eine große Enttäuschung hinter sich und der Herzog soll sich gegen seinen Willen mit einer Adeligen verloben. Und so nimmt das Schickal seinen Lauf. Wird sich alles zum Guten wenden? Christina Herzog versteht es total, den Leser zu fesseln und ihn in ihren Bann zu ziehen, wie sie es auch schon bei der Sternberg-Saga getan hat. Dies ist der erste Teil der Cossin-Saga und man wartet voller Spannung, wie sich das Leben der Cossins und von Ritteysen weiter entwickelt. Das Buch fühlt so authentisch an und man meint, mitten im Geschehen zu sein als stummer Zaungast. Die Sprache und Ausdruckweise sind sehr gut zu lesen, man merkt, dass hier sehr umfangreich recherchiert wurde, so genau ist diese Zeit und die Menschen darin beschrieben. Schon allein Friederikes Geschwister nehmen so in der Geschichte einen bereichernden Platz ein, wie auch Tante Tilly und die anderen Protagonisten. Wenn man das Buch aus der Hand legt, dann ist man noch einige Zeit gedanklich in einer anderen Welt. Das Cover ist natürlich dem Inhalt sehr gut angepaßt. Es zeigt eine junge Frau in einem bezaubernden Spitzenkleid.

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Veröffentlicht am 31.05.2024

Herzog mit Pferdephobie trifft auf Pferdenärrin

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Diesmal spielt die historische Liebesromanze nicht im Regency-England des frühen 19. Jahrhunderts, sondern zu dieser Zeit im alten Preußen. Anscheinend waren die Zwänge im Preußen der damaligen Zeit noch ...

Diesmal spielt die historische Liebesromanze nicht im Regency-England des frühen 19. Jahrhunderts, sondern zu dieser Zeit im alten Preußen. Anscheinend waren die Zwänge im Preußen der damaligen Zeit noch nicht so hart wie in England, ansonsten hätte sich Leopold, der nicht ganz perfekte Herzog, gar nicht alleine mit jungen Damen irgendwo aufhalten dürfen, ohne sie nachher nicht heiraten zu müssen. Das trifft sowohl auf Friederike als auch Helene zu.

Leopold, der zweite Sohn des Herzogtum Ritteysen, wird nach dem Unfalltod seines Vaters und seines älteren Bruders mit einer Pferdekutsche unerwartet Herzog. Durch das Trauma des Unfalls leidet er seitdem an einer Pferdephobie. Dadurch kann er viele Pflichten seines Ranges nicht erfüllen.

Friederike, die älteste Tochter des verarmten Landadels der Cossins, ist dagegen eine totale Pferdenärrin und verbringt ihre Tage zum Leidwesen ihrer Mutter fast vollständig im Stall der Familie. Doch nun soll die Familie auf Wunsch des neuen Herzogs und auf Grund der angehäuften Schulden ihres Vaters ihr Haus verlieren. Der Herzog plant dort die dringend benötigte Schule für die Landbevölkerung einzurichten.

Da kommt der von Herzog Leopolds Mutter vorgeschlagene Handel gerade recht. Die pferdebegeisterte Familie Cossin nimmt Herzog Leopold unter ihre Fittiche und nimmt ihm seine Angst vor den Pferden. Dafür werden den Cossins ihre Schulden erlassen.

Die Autorin erzählt, wie die beiden gegensätzlichen jungen Leute, die anfangs sich fast feindlich gegenüberstehen, sich annähern, immer besser kennen und verstehen lernen und schlussendlich sich verlieben. Doch auf diesem romantischen Weg liegen einige Stolpersteine, wie z.B. des Herzogs Fast-Verlobte Helene von Kanker und ihr intriganter Bruder.

Eine schöne Liebesgeschichte der damaligen Zeit!

Ein wenig unrealistisch fand ich, dass Friederike den Antrag ihres guten Freundes Waldemar so einfach ablehnt bzw. ablehnen darf. Zu dieser Zeit war ihre Zukunft mit Leopold noch ein Wunschdenken. Auch wenn die Schulden der Familie getilgt waren, stand es um die Familie mit sieben Kindern doch finanziell sehr schlecht. Wovon hätte Friederike als Frau ohne Ehemann leben sollen. Die Geschichte handelt im Königreich Preußen, also Deutschland vor der Kaiserzeit. Ich glaube, zu dieser Zeit hätte eine junge Frau nach diesem Strohhalm greifen müssen, ob sie wollte oder nicht.

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Veröffentlicht am 30.05.2024

Eine Liebe mit Hindernissen

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Preußen, Beginn des 19. Jahrhunderts

Frederike Cossin und ihre Familie haben ein riesengroßes Problem. Der Hof der Familie ist verschuldet, weil ihr Vater seine Spielsucht nicht in den Griff bekommt. ...

Preußen, Beginn des 19. Jahrhunderts

Frederike Cossin und ihre Familie haben ein riesengroßes Problem. Der Hof der Familie ist verschuldet, weil ihr Vater seine Spielsucht nicht in den Griff bekommt. Herzog Leopold fordert diese Schulden ein. Frederike kommt auf die Idee bei ihm vorzusprechen, sie will ihn überzeugen das sie die Schulden abzahlen können, aber einen gewissen Aufschub benötigen. Leopolds Mutter kommt bei diesem Gespräch dann auf eine Idee. Es wäre möglich, wenn Die Cossins es schaffen würden ihren Sohn von der Angst vor Pferden zu befreien, das man die Schulden erlassen könnte. Die Cossins besitzen eine Pferdezucht und haben Erfahrung in diesem Bereich. Leopold begibt sich auf Wunsch seiner Mutter auf den Hof dieser Familie, seine Probleme mit Pferden, hatte er erst nach einem tragischen Unfall entwickelt. Würde es ihm gelingen davon loszukommen? Schon nach kurzer Zeit auf dem Hof kann er wieder besser mit Pferden umgehen. Wahrscheinlich dem geschuldet, das er von Frederike betreut wird, er empfindet Zuneigung zu ihr. Als es dann auch noch zu einem Brand auf dem Hof kommt, kommen sie sich noch näher. Seine eheliche Verbindung war allerdings schon geplant. Hat diese Liebe zwischen Frederike und Leopold eine Zukunft?

Die Autorin nimmt uns mit in die Vergangenheit, nach Preußen, Anfang des 19. Jahrhunderts. Hier gab es gesellschaftliche Regeln, Ehen wurden vorab beschlossen, denn es sollte ja auch standesgemäß sein. Der Schreibstil ist flüssig und sehr gut zu lesen. Die Zeilen fließen nur so dahin, das man die Zeit darüber vergisst. Die Charaktere sind liebevoll ausgearbeitet und vielschichtig gezeichnet. Der Autorin gelingt es meisterhaft, innere Konflikte, Ängste und Hoffnungen darzustellen. Das Cover zeigt Frederike, eine wunderschöne Frau, sonst ehr einfach gekleidet, aber hier war sie auf dem Ball, den der Herzog ausrichtete. Einfach passend zur Handlung.

Insgesamt finde ich das dieser Roman sehr gut gelungen ist, sehr empfehlenswert für Leser die historische Romane lieben. Ich war von Anfang an gefesselt und konnte dieses Buch nicht mehr zur Seite legen. Ich freue mich jetzt schon auf die Fortsetzung.

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Veröffentlicht am 30.05.2024

Für mich ein Highlight

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Meine Meinung:

Friederike von Cossin lebt mit ihren Eltern und 6 weiteren Geschwistern auf dem Pferdehof der Familie. Für die junge Frau gibt es nichts Wichtigeres, als das Gestüt und ihre Liebe zu den ...

Meine Meinung:

Friederike von Cossin lebt mit ihren Eltern und 6 weiteren Geschwistern auf dem Pferdehof der Familie. Für die junge Frau gibt es nichts Wichtigeres, als das Gestüt und ihre Liebe zu den Pferden. Von Männern möchte sie nichts mehr wissen, nachdem ihre große Liebe sie kurz vor der Verlobung sitzen ließ und eine andere geheiratet hat.
Doch dann erfährt sie, dass der Vater einen großen Schuldenberg angehäuft hat, und nun sollen die Schulden bei Herzog Leopold von Ritteysen sofort zur Zahlung fällig werden. In dem Haus der Familie von Cossin soll eine schon lange benötigte Schule eingerichtet werden.
Kurzerhand reitet Friederike zum Schloss des Herzogs und möchte ihm den Vorschlag unterbreiten, die Schulden abzustottern. Die Mutter des Herzogs macht Friederike ein unglaubliches Angebot. Wenn Friederike und ihre Familie es schaffen, ihren Sohn von der panischen Angst vor Pferden zu befreien, werden die Schulden erlassen und sie können auf dem Hof bleiben.
Obwohl Friederike den Herzog alles andere als sympathisch findet, willigt sie ein, diese Herausforderung anzunehmen. Was Friederike nicht weiß, auch Leopold hat ein Geheimnis aus seiner Vergangenheit und ist alles andere als mit dieser Abmachung einverstanden. Doch lässt er sich darauf ein und zieht für einige Tage auf den Hof der Cossins. Zwischen Pferde, Heu und seiner Angst erwachen jedoch zarte Gefühle für die pferdeverrückte Friederike und ihm.

Fazit:

Das Kristina Herzog eine hervorragende Autorin ist, hat sie mir mit ihrer Sternberg-Saga mehr als bewiesen. Doch mit dieser neuen Reihe „Die-Cossin-Saga“ hat sie mich nochmals mehr überrascht. Von der ersten Seite an war ich von der Story gefangen und hatte wirklich Mühe, dass Buch auf die Seite zu legen. Die Charaktere, insbesondere Friederike, waren so hervorragend ausgearbeitet, dass ich die meisten direkt in mein Herz geschlossen habe. Die ganze Geschichte und meine Gefühle gestaltet sich während dem Lesen in einem Auf und Ab. Ich kann nur sagen, so muss sich ein richtig gutes Buch anfühlen und deshalb bekommt es von mir 5 von 5 Sterne und eine große Leseempfehlung.
Gott sei Dank folgt die Fortsetzung schon im August dieses Jahres.

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