Cover-Bild Das Haus des Schicksals
Band 3 der Reihe "Die Mandelli-Saga"
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12,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Heyne
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: zeitgenössisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Erzählende Literatur
  • Seitenzahl: 384
  • Ersterscheinung: 09.11.2021
  • ISBN: 9783453425064
Ladina Bordoli

Das Haus des Schicksals

Roman
Zwischen Mut und Misstrauen, Schicksal und Zuversicht – der dritte Band der Familiensaga um die Mandelli-Frauen

2015, Schweiz. Die dreiunddreißigjährige Eleonora hat das Bauunternehmen der Familie Mandelli fest in der Hand. Wie ihre Großmutter Aurora und ihre Mutter Rosalba hat auch sie eine Ausbildung zur Maurerin gemacht und das Familienunternehmen übernommen. Als die Baurichtlinien in der Schweiz massiv verschärft werden und die Konkurrenz mit skrupellosen Mitteln versucht, gegen die Mandellis vorzugehen, sieht Eleonora das Ende ihrer Firma gekommen. Immer wieder wird ihr, der Migrantentochter und Maurerfrau, mit Feindseligkeit und Misstrauen begegnet. Als sich Eleonora in den wohlhabenden Flurin verliebt, scheint sich das Schicksal endlich zu wenden. Bis Eleonora erkennt, dass die schlimmsten Anfeindungen aus den eigenen Reihen kommen.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 05.08.2022

"Die Welt gehört den Tapferen"

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Prättigau in der Schweiz 2015: Eleonora, die Tochter von Rosalba, hat zum Jahresbeginn die Baufirma ihrer Mutter übernommen. Doch der Betrieb läuft schlecht, was nicht zuletzt daran liegt, dass durch eine ...

Prättigau in der Schweiz 2015: Eleonora, die Tochter von Rosalba, hat zum Jahresbeginn die Baufirma ihrer Mutter übernommen. Doch der Betrieb läuft schlecht, was nicht zuletzt daran liegt, dass durch eine Gesetzesänderung viele große Baufirmen auf den Markt drängen und den kleineren Betrieben durch günstigere Preise die Aufträge wegschnappen. Eleonare ist verzweifelt und kämpft für ihre Firma, doch nichts fruchtet. Erst das Kennenlernen von Flurin, der selbst Mitinhaber einer sehr großen Baufirma ist, lenkt sie etwas von ihrer Verzweiflung ab und schenkt ihr schöne Stunden...

Ladina Bordoli schafft es, den Leser zu fesseln und mit in die Handlung zu ziehen. Die drei Protagonistinnen der Reihe sind sehr starke und mutige Frauen, die alle ihren Kampf gegen die Männerwelt und deren frauenfeindliche Meinungen ausfechten, dennoch verraten sie ihre Passion, das Maurerhandwerk niemals und finden ihren Weg. Die Kenntnisse der Autorin über da Bauhandwerk sind während dem Lesen immer wieder spürbar und machen die Trilogie authentischer. Auch die Anfeindungen der Schweizer gegenüber den Saisonarbeitern aus Italien und Protugal wirken nicht klischeehaft, sondern realistisch und dadurch berühren sie den Leser sehr.

Ich bin begeistert von dieser Reihe um die Mandelli-Frauen und kann sie bedingungslos weiterempfehlen. Innerhalb kürzester Zeit habe ich alle drei Teile durchgelesen und bin gerade etwas traurig, dass es keinen vierten Teil mehr geben wird. Dennoch finde ich das Ende der Reihe sehr rund und gelungen.

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Veröffentlicht am 27.01.2022

Absolut empfehlenswerte Trilogie

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"Das Haus des Schicksals" ist der dritte und abschließende Teil der Mandelli - Saga. Ich kann diese Trilogie absolut empfehlen, beim Abschlußband hat Ladina Bordoli sogar nochmal eins draufgesetzt und ...

"Das Haus des Schicksals" ist der dritte und abschließende Teil der Mandelli - Saga. Ich kann diese Trilogie absolut empfehlen, beim Abschlußband hat Ladina Bordoli sogar nochmal eins draufgesetzt und es ist mein Lieblingsteil.
Diesmal geht es um Eleonora, die das Geschäft von ihrer Mutter Rosalba übernommen hat. Sie hat auch gleich ein schweres Los, die Aufträge gehen immer mehr zurück und sie fürchtet sogar die Firma zu verlieren. Erschwerend kommt noch ihr Migrationshintergrund dazu und dass ihr auch noch im unmittelbaren Umfeld Steine in den Weg gelegt werden.
Doch sie wäre keine Mandelli, wenn sie nicht wie eine Löwin kämpfen würde.
Die Autorin versteht es meisterhaft, den Leser in die Geschichte zu integrieren. Ich habe so mit Eleonora mitgelitten, mit ihr gekämpft und habe es so genossen, als sie mit ihrem Bruder Andrea eine Auszeit in Italien genommen hat.
Der Schreibstil war wie immer sehr flüssig und bildhaft, ich liebe die Beschreibungen und Visionen und fand es äußerst interessant einmal ins Baugewerbe hineinzuschnuppern.
Fazit: Eine tolle Familiensaga mit sehr ansprechenden Protagonisten, die ich sehr gerne über mehrere Generationen begleitet habe.
Auch die wunderschönen Cover möchte ich nicht unerwähnt lassen. Ich freue mich sehr, sie jetzt komplett im Regal stehen zu haben.
Auch dieser Band bekommt 5 Sterne mit noch einem Plus und eine große Leseempfehlung. Ich freue mich schon sehr auf weitere Bücher der Autorin.

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Veröffentlicht am 16.12.2021

Eleonora

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Der dritte Teil dieser wunderbaren Buchreihe führt in die dritte Generation der Familie Mandelli.

2015, Schweiz.

Die inzwischen 33jährige Eleonora hat wie ihre Mutter und Großmutter eine Ausbildung zur ...

Der dritte Teil dieser wunderbaren Buchreihe führt in die dritte Generation der Familie Mandelli.

2015, Schweiz.

Die inzwischen 33jährige Eleonora hat wie ihre Mutter und Großmutter eine Ausbildung zur Maurerin gemacht und den Betrieb übernommen.

Aber diie Zeiten sind schwer für das Familienunternehmen. Die Konkurrenz schläft nicht und versucht mit allen Mitteln gegen die Firma vorzugehen. Dabei begegenen sie ihr mit Misstrauen und Feindseligkeit.

Es geht zum größten Teil um Eleonora, die hier wunderbar charakterisiert wurde, Eine starke junge Frau, deren Familie immer hinter ihr steht. Stimmungsvoll, emotional und spannend erlebt der Leser ihren Teil der Familiengeschichte mit. Hier wird das Frauenbild der letzten Jahrezehnt in Szene gesetzt und der Maurerberuf und das Bauhandwerk sehr gut beschrieben.

In wunderbare Worte gefasst sind alle drei Bände ein wahrer Lesegenuß!

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Veröffentlicht am 14.12.2021

Der schwere Weg der Entscheidung

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„...Meine Tochter hat sich trotz allem entschieden, die Geschicke der Mandelli AG in die Hand zu nehmen und das Erbe unserer Familie in die Zukunft zu führen...“

Mit diesen Worten macht Rosalba zu Silvester ...

„...Meine Tochter hat sich trotz allem entschieden, die Geschicke der Mandelli AG in die Hand zu nehmen und das Erbe unserer Familie in die Zukunft zu führen...“

Mit diesen Worten macht Rosalba zu Silvester 2014 klar, wer in der Firma jetzt das Sagen hat. Eleonore, ihre 33jährige Tochter, aber wartet mit einer weiteren Überraschung auf. Sie hat ihren Namen geändert: aus Albrecht wurde Mandelli.
Mit diesem Band übernimmt die dritte Generation die Baufirma. Das Leben ist nicht leichter geworden, eher im Gegenteil.
Die Autorin hat erneut in einer spannenden Handlung gezeigt, wie sich selbst heute Frauen nur schwer in Männerberufen durchsetzen können. Hinzu kommt, dass Eleonore, obwohl in der Schweiz geboren und aufgewachsen, immer wieder auf ihre italienischen Wurzeln reduziert wird.
Der Schriftstil lässt sich gut lesen. Er passt sich der jeweiligen Situation an. Neben den Freuden und Sorgen der Protagonisten findet die Autorin Platz, um mit passenden Metaphern alltägliche Kleinigkeiten einzufügen.

„… Es vergingen drei Wochen, wo sich der April verhielt wie ein trotziges Kind, an manchem Tag verzückt strahlte und an anderen tränenreich tobte...“

Schon der Beginn ist für Eleonore nicht einfach. Die langjährige Buchhalterin geht in Pension. Mit Urs Heber findet Eleonore einen neuen Mitstreiter. Buchhalter ist ein Vertrauensjob. Doch der Mann wirkt am Anfang irgendwie übereifrig.
Große Baufirma übernehmen zunehmend die Herrschaft am Markt. Für kleine Unternehmen wird es hart. Immer wieder fragt Eleonore sich:

„...Wo sollte sie ihre Mitarbeiter in absehbarer Zeit hinsenden, wenn nicht bald neue Aufträge ins Haus flatterten? Wer bezahlte all die Rechnungen?...“

Auf einer Tagung lernt Eleonore Flurin kennen. Der leitet selbst ein Baufirma. Zwischen beiden beginnt es zu knistern. Eleonore, die mit Männern bisher keine guten Erfahrungen gemacht hat, ist vorsichtig.
Berührend ist das letzte Gespräch zwischen Eleonore und ihren Großvater.

„...“Weißt du, Kind“, begrüßte Lornzo sie nachdenklich, „Das Leben kann so schnell zu Ende sein. Manche Herzen hören plötzlich uf zu schlagen. Du solltest deine Zeit wirklich nicht damit verschwenden, Dinge zu bauen, die dir selber nicht gefallen.“...“

Noch reagiert Eleonore sauer. Was ihr Großvater ihr sagen wollte, begreift sie erst nach seinem Tod, als ihre Firma immer mehr Richtung Abgrund gleitet. Werden ihre Mitarbeiter zu ihr halten, wenn es hart auf hart kommt? Zahlt sich der menschliche Umgang mit ihnen aus? Oder gibt man ihr die Schuld an der Misere?
Ab und an wird Eleonore mit Meinungen konfrontiert, die von gestern sind. Bei einem Unternehmerstammtisch wird, wo die Herren der Schöpfung über eine Unternehmerin herziehen, reagiert sie deshalb heftig und redet Klartext:.

„...Marna hat sich entscheiden, Mutter zu werden, weil ihr Partner offensichtlich kein Kind gebären kann. Dafür sollte ihr die Menschheit, auch die männliche, dankbar sein und sie unterstützen...“

Der nächste Winter wird die Entscheidung bringen. Bei einer Auszeit in Italien findet Eleonore zurück zu ihren Wurzeln. Plötzlich weiß sie, wie sie zusammen mit ihrem Zwillingsbruder Andrea, der Grafiker ist, ihre Firma umstrukturieren wird. Auch im privaten Bereich sorgt sie für klare Verhältnisse.
Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Eines wird deutlich: Urlaubsland Schweiz und Arbeitsland Schweiz sind zwei völlig andere Paar Schuhe. Alte Vorurteile können sehr hartnäckig sein.

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Veröffentlicht am 12.12.2021

Zurück zu den Wurzeln

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Eleonora, die Tochter von Rosalba und Enkelin von Aurora hat mittlerweile das Bauunternehmen ihrer Mutter in der Schweiz übernommen.
Auch Eleonora hat das Bauhandwerk von der Pike auf gelernt.
Doch die ...

Eleonora, die Tochter von Rosalba und Enkelin von Aurora hat mittlerweile das Bauunternehmen ihrer Mutter in der Schweiz übernommen.
Auch Eleonora hat das Bauhandwerk von der Pike auf gelernt.
Doch die Auftragslage für das kleine Bauunternehmen wird immer schlechter seit sich die Baurichtlinien in der Schweiz verschärft haben.
Auch kämpft Eleonora immer noch damit, dass ihre Wurzeln in Italien liegen und sie somit nicht als echte Schweizerin angesehen wird.
Als Eleonora auf einer Tagung Flurin kennenlernt, der genau wie sie aus dem Bauhandwerk kommt verliebt sie sich in ihn.
Eleonora hat die Hoffnung, dass sich mit Flurin das Blatt wendet. Doch ist Flurin der Richtige für Eleonaor?

„Das Haus des Schicksals“ ist der 3. und letzte Band der Mandelli Saga von Ladina Bordoli.

Mittlerweile schreiben wir das Jahr 2015 und die dritte Generation der Mandelli-Frauen hat das Bauunternehmen übernommen.
Eleonora hat wie ihre Mutter und ihre Großmutter das Bauhandwerk gelernt.
Leider haben sich die Baurichtlinien in der Schweiz verschärft und das Unternehmen gerät unter der Leitung von Eleonora in Schieflage.
Das Unternehmen hat sich mittlerweile der Nachfrage angepasst und grenzt sich somit nicht mehr von den anderen Firmen ab. Sie bieten Hoch- und Tiefbau an wie unzählige andere Firmen auch.
Dabei war die Firma Mandelli einmal für ihre Besonderheiten bekannt.

Ich finde auch Eleonora ist sehr ein sehr gelungenen Charakter.
Sie ist vielleicht manchmal etwas gutgläubig und bei ihren Angestellten zu nachsichtig.
Aber sie glaubt eben an das Gute im Menschen.
Eleonora bedeutet die Firma sehr viel und sie versucht sie mit allen Mitteln zu retten.

Rosalba unterstützt Eleonora noch in der Firma.
Doch braucht sie mehr Zeit für ihren Mann der nicht gesund ist.
Sie vertraut Eleonora doch hatte ich manchmal das Gefühl, dass sie mit der einen oder anderen Handlung ihrer Tochter gehadert hat.

Aurora hat es immer noch nicht ganz verwunden, dass ihre Tochter Rosalba in der Schweiz geblieben ist.
Sie hat ihr Unternehmen in Italien aufgegeben.

In diesem letzten Band sind alle drei Generationen der Mandelli-Frauen vereint.
Mutter und Großmutter können auf ihre große Erfahrung zurückschauen und Eleonora muss ihren Weg finden, bei dem wir sie begleiten dürfen.

Ladina Bordoli erzählt auch die Geschichte von Eleonora wieder sehr gefühlvoll.
Die Autorin hat die ganze Geschichte der Mandelli-Frauen sehr anschaulich erzählt.
Man kann sich die Veränderungen im Laufe der Jahrzehnte gut vorstellen.
Auch die Unterschiede und Traditionen zwischen der Schweiz und Italien kommen sehr deutlich zum Vorschein.
Die Mandelli-Saga hat mich zu einem Thema geführt mit dem ich mich vorher noch nie befasst habe.
Mittlerweile finde ich das Bauhandwerk so vielseitig und interessant.
Genauso facettenreich hat Ladina Bordoli ihre Geschichte aufgebaut.
Ich habe die Mandellid-Saga sehr gerne gelesen.

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