Spirtsromance
Nach dem großartigen ersten Band liefert Laura Willud mit Foul Play einen würdigen Nachfolger, der sich nicht nur inhaltlich, sondern auch optisch perfekt einreiht. Die wunderschöne Gestaltung des Buches ...
Nach dem großartigen ersten Band liefert Laura Willud mit Foul Play einen würdigen Nachfolger, der sich nicht nur inhaltlich, sondern auch optisch perfekt einreiht. Die wunderschöne Gestaltung des Buches passt hervorragend zu Band 1 und macht sich traumhaft im Regal – ein echter Blickfang für Fans ästhetisch abgestimmter Reihen.
Inhaltlich überzeugt Foul Play mit dem typischen tollen Schreibstil der Autorin, der es schafft, sofort Bilder im Kopf zu erzeugen. Seite für Seite fühlt man sich wie mitten im Geschehen – Kopfkino pur! Die spannende und eindringliche Geschichte entfaltet schnell ihren Sog, sodass man kaum aufhören möchte zu lesen. Es gelingt Laura Willud erneut, ernste Themen feinfühlig zu behandeln und gleichzeitig eine mitreißende Dynamik zwischen den Charakteren zu schaffen.
Die Tropes des Buches dürften Romance-Fans ein Lächeln ins Gesicht zaubern: Enemies to Lovers, forced proximity, verbotene Gefühle, und ein Hauch von Slow Burn – all das ist hier vertreten. Die Konflikte wirken nie künstlich, sondern fügen sich glaubwürdig in die Handlung ein.
Die Protagonisten sind facettenreich und glaubhaft gezeichnet. Besonders die Entwicklung ihrer Beziehung ist ein Highlight – von Missverständnissen und inneren Kämpfen bis hin zu vorsichtigen Annäherungen. Beide Hauptfiguren tragen emotionale Tiefe in sich, die berührt, aber nie ins Kitschige abrutscht.
Insgesamt war Foul Play für mich ein sehr gelungenes Leseerlebnis. Dennoch gibt es von mir 4 von 5 Sternen, weil mir für die volle Punktzahl ein bisschen mehr Herzklopfen und emotionale Intensität in manchen Momenten gefehlt hat. Trotzdem eine klare Empfehlung – besonders für alle, die sich nach einer gefühlvollen, spannenden Lovestory mit starker Atmosphäre sehnen.